Posts by Anna Pixer
Zum Vergleich: Auch Die Grünen beteiligen sich stark am Klimadiskurs (30 %), während die FPÖ nur eine untergeordnete Rolle spielt (12 %) und sich wenn vor allem stark emotionalisierend destruktiv einbringt.
Der Vergleich macht deutlich: Klimapolitik wird selbst innerhalb der Regierung sehr unterschiedlich priorisiert – und 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐚𝐥𝐥𝐞 𝐏𝐚𝐫𝐭𝐞𝐢𝐞𝐧 𝐧𝐮𝐭𝐳𝐞𝐧 𝐢𝐡𝐫 𝐩𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐬 𝐆𝐞𝐰𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐢𝐡𝐫𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐚𝐧𝐭𝐰𝐨𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐢𝐦 ö𝐟𝐟𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐃𝐢𝐬𝐤𝐮𝐫𝐬.
Die NEOS sind mit nur 5 % kaum präsent – trotz Regierungsverantwortung.
Die SPÖ beteiligt sich deutlich weniger (16 %) und bleibt inhaltlich oft allgemein.
Die ÖVP dominiert den Klimadiskurs mit 37 % aller parteipolitischen Aussagen und verknüpft Klimapolitik stark mit wirtschaftlichen Fragen.
𝗪𝗶𝗲 𝘀𝗽𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻 Ö𝘀𝘁𝗲𝗿𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝘀 𝗥𝗲𝗴𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗽𝗮𝗿𝘁𝗲𝗶𝗲𝗻 ü𝗯𝗲𝗿 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝗽𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝗸?
Unser Klimadiskurs-Monitoring 2026 zeigt: ÖVP, SPÖ und NEOS unterscheiden sich deutlich in ihrer Präsenz und inhaltlichen Ausrichtung.
Die Grafik zeigt die wirtschaftlichen Effekte eines gesteigerten Recyclings („Recyclingboost“) im Vergleich zu einem Basisszenario für das Jahr 2030. Dargestellt sind zusätzliche Wertschöpfung (in Mio. €) und zusätzliche Arbeitsplätze nach Branchen. In der Abfallwirtschaft entstehen mit Abstand die größten Effekte (+921 Mio. € und +6.629 Jobs), gefolgt vom sonstigen produzierenden Gewerbe (+221 Mio. €, +2.301 Jobs) und dem Maschinenbau (+141 Mio. €, +1.262 Jobs). Weitere Beiträge kommen u. a. aus Maschinenreparatur, Bauinstallation und Elektronik. Auch Dienstleistungen profitieren: Besonders sonstige Dienstleistungen (+372 Mio. €, +4.256 Jobs) und der Großhandel (+191 Mio. €, +1.932 Jobs). Kleinere Effekte zeigen sich im Einzelhandel, der Arbeitsvermittlung und im Immobilienwesen. Insgesamt verdeutlicht die Grafik, dass verstärktes Recycling sowohl die Wertschöpfung als auch die Beschäftigung in mehreren Branchen deutlich erhöht.
Kreislaufwirtschaft in Österreich hat ein enormes Wettbewerbspotenzial: Ein gezielter Recyclingboost lässt die Wertschöpfung zusätzlich um 2,2 Mrd. Euro steigen und schafft 20.300 Arbeitsplätze. Die Wirkung ist breit: Kreislaufwirtschaft wird so zum gesamtwirtschaftlichen Pulsgeber. 1/
Grafik mit dem Titel "Recyclingexporte sind Pulsgeber für die heimische Wirtschaft – Exportimpuls beim Recycling steigert BIP, Jobs und Investitionen" zeigt Änderungen in Prozent durch einen modellierten Exportimpuls bei Recyclingmaschinen und Recyclingmaterialien für Exporte (+2.0 %), BIP (+0,5 %), Jobs (+ 0,4 %) und Investitionen (+0,2 %).
Bereits heute ist Österreich ein Pionier in der #Kreislaufwirtschaft, besonders beim #Recycling. Was passiert, wenn wir diese Vorreiterrolle ausbauen – und als industrie- und wirtschafspolitische Chance nützen? Das haben wir uns in unserer neuen Studie angeschaut. 1/
Die Grafik fasst die Ergebnisse der neuen Studie des KONTEXT Instituts zusammen. Titel der Grafik: Kreislaufwirtschaft als Pulsgeber für Österreichs Wettbewerbsfähigkeit. Abgebildete Ergebnisse: Eine Modellierung, die das KONTEXT Institut beim Umweltbundesamt in Auftrag gegeben hat, zeigt, dass ein Exportboost bei Recyclingtechnologien und die Steigerung der inländischen Recyclingleistung bis 2030 Österreichs Wirtschaft stärken kann. Ein Exportboost von Recyclingmaterialien durch die Steigerung der inländischen Recyclingleistung bringt 1,3 Milliarden Euro zusätzliche Wertschöpfung und 11.300 zusätzliche Arbeitsplätze. Ein Exportboost von Recyclingtechnologien bringt 830 Millionen Euro zusätzliche Wertschöpfung und 9.100 zusätzliche Arbeitsplätze. Die beiden modellierten Marktimpulse ergänzen einander. Insgesamt generiert der Export von Recyclingmaschinen und Recyclingmaterialien 2,2 Milliarden Euro zusätzliche Wertschöpfung und 20.300 zusätzliche Arbeitsplätze.
Unsere neue Studie zeigt, wie Österreich vom Kreislaufwirtschafts-Pionier zum Pulsgeber in Europa werden kann – und wie durch die Wettbewerbssteigerung die gesamte Wirtschaft profitiert.
Hier geht's zur Studie 👉 kontext-institut.at/inhalte/krei...
Die #Kreislaufwirtschaft kommt in der Industriestrategie prominent vor. Unsere neue Studie zeigt, wie die Kreislaufwirtschaft die Wettbewerbsfähigkeit stärken kann. Wir präsentieren die Studie im Rahmen einer PK am 24.2. Hier die Details: kontext-institut.at/presse/aviso...
Erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft und saubere Zukunftstechnologien sind die Grundlage für Unabhängigkeit, Stabilität und Sicherheit in einer unsicher gewordenen Welt, schreibt @krogenhofer.bsky.social im #Kurier.
Infografik zur Kreislaufwirtschaft: Überschrift „Wie Kreislaufwirtschaft die Industrie modernisiert“. Gezeigt werden die Ergebnisse der Modellierung eines Kreislaufwirtschafts-Szenarios im Vergleich zu einem Weiter-wie-bisher-Szenario. Vorteile Kreislaufwirtschaft: sauberere Energie (-21 TWh Kohle & Gas), sinkender Materialverbrauch (-29 % im Wohnbau), sinkende Emissionen (-20 % CO₂), stabile Wirtschaft (+0,1 % BIP, 3.500 Jobs), niedrigere Preise (-11 % Energiekosten in der Metallindustrie) und ein großes „2040“ in der Mitte. Unten stehen politische Maßnahmen wie Sanierung priorisieren, kreislauffähige Baustoffe vorgeben, erneuerbare Energie sichern und nachhaltigen Stahl fördern.
Den Wirtschaftskreislauf mit #Kreislaufwirtschaft stärken: Unsere neue Studie zeigt, dass Kreislaufwirtschaft die Industrie modernisieren kann und gleichzeitig Rohstoffe, Emissionen und Energie spart – wenn die Politik die richtigen Maßnahmen setzt. Alle Details ➡️ kontext-institut.at/inhalte/krei...
Kreislaufwirtsschaft senkt Energiepreise, Produktpreise, Emissionen und die Abhängigkeit von Importen. Die heimische Industrie würde damit zukunftsfit gemacht werden. So fasst der @kurier.at die Ergebnisse unserer neuen Studie zusammen. Details dazu hier ➡️ kontext-institut.at/inhalte/krei...
Danke für die gute Zusammenarbeit! Super, was daraus geworden ist :)
Bei der #COP30 ist es wichtig, dass sich Allianzen der Mutigen finden, die die #Ökologisierung als Chance begreifen und so beim Kampf gegen die Klimakrise ambitioniert vorangehen. Hier sind Europa & Österreich gefordert, erklärt @krogenhofer.bsky.social. In voller Länge: www.heute.at/v/klimatalk-...
Die EU-Umweltminister:innen haben sich auf ein neues #Klimaziel für 2040 geeinigt – doch zentrale Maßnahmen wurden abgeschwächt. Unsere Einordnung 🧵
Webinar: Der Common Ground-Check in der Praxis
Die öffentliche Debatte verläuft zunehmend polarisiert. Um konstruktive Klimapolitik zu beschleunigen und demokratischen Diskurs zu stärken, haben wir den KONTEXT Common Ground-Check entwickelt: Einen Leitfaden für konstruktiven Diskurs. 1/2
Das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz ist in der aktuellen Fassung nur teilweise in der Lage den Erneuerbaren-Ausbau zu beschleunigen. Ambitionierte Ausbau-Ziele fehlen und Bundesländer werden nicht in die Pflicht genommen. Unsere Analyse ➡️ kontext-institut.at/inhalte/eabg... #EABG
Webinar: So gehen effiziente Genehmigungsverfahren 📢
Genehmigungen sind oft Flaschenhals der #Energiewende. Unsere Analyse zeigt, wie UVP, SUP & EABG wirksam und effizient weiterentwickelt werden können.
🗓️ 10. Sept., 08:30 Uhr
@annapixer.bsky.social stellt die Ergebnisse vor & beantwortet Fragen.
Die Infografik trägt den Titel „So gehen effiziente Energie-Genehmigungsverfahren“ und zeigt nebeneinander den Status Quo und das Ziel in verschiedenen Bereichen. Die Struktur ist zweispaltig (links Status Quo, rechts Ziel) und in vier Themenblöcke gegliedert: Energieprojekt (Wind- & Wasserkraft, Photovoltaik & Kleinprojekte, Stromnetze & Speicher) sowie Übergreifend (Projektunterlagen, Behördliche Ressourcen, Öffentliche Akzeptanz). Wind- & Wasserkraft: Status Quo: Strategische Umweltprüfungen (SUP) ohne verpflichtende Ergebnisse, Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) in jedem Fall, keine Beschleunigungsgebiete. Ziel: Genügend ausgewiesene Beschleunigungsgebiete, verbindliche SUP in Beschleunigungsgebieten, UVP nur im Einzelfall ohne Doppelprüfungen. Photovoltaik & Kleinprojekte: Status Quo: Viele unterschiedliche Behörden und Verfahren. Ziel: One-Stop-Shop für alle Genehmigungen unter einem Dach. Stromnetze & Speicher: Status Quo: Keine Beschleunigungsgebiete, fehlende Kriterien, Standards und Prozesse für Speicher. Ziel: Genügend Beschleunigungsgebiete, verbindliche SUP in Beschleunigungsgebieten, klare Kriterien & Standards für Speichertechnologien. Projektunterlagen: Status Quo: Oft unvollständig, unklare Kriterien, selten genutzte Vorverfahren. Ziel: Klare Kriterien durch Behörden, Nutzung von Vorverfahren, qualitativ gute Vorbereitung durch Projektwerbende. Behördliche Ressourcen: Status Quo: Engpässe bei Sachverständigen, Verfahrensleiter:innen und Personal am BVwG, keine bundesländerübergreifende Arbeit, Koordinationsprobleme. Ziel: Datenerhebung zu Ressourcen, mehr Personal und Sachverständige, länderübergreifende Arbeit, Harmonisierung rechtlicher Grundlagen. Öffentliche Akzeptanz: Status Quo: Späte Einbindung der Öffentlichkeit, SUP-Potenzial nicht genutzt, Einfluss von Desinformation. Ziel: Frühzeitige, verbindliche Einbindung mit hochwertigen Formaten (z. B. runde Tische), transparente Kommunikation und aktive Bekämpfung von Desinformation.
#Genehmigungsverfahren sind zentral für die Energiewende. Die Regierung möchte sie reformieren. Unsere neue Studie zeigt, wo derzeit die Engpässe liegen – und liefert konkrete Lösungen, um Verfahren effizient und gründlich zu gestalten. 1/
Ein erster Entwurf für ein #Klimaschutzgesetz liege bereits vor, so Landwirtschafts- und Klimaminister Totschnig im heutigen Ö1-Mitttagsjournal. Was braucht ein wirksames Klimaschutzgesetz? Eine Einordnung 🧵 1/
Liniendiagramm mit dem Titel „Weitere Anstrengungen für EU-Ziele notwendig“. Die y-Achse zeigt Emissionen in Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten, die x-Achse den Zeitraum von 1990 bis 2050. Die graue Linie zeigt den bisherigen Emissionsverlauf bis 2020. Ab 2020 verlaufen drei Kurven: Der Zielpfad (neon-gelb) zeigt einen steilen Rückgang auf nahezu null bis 2050. Das WEM-Szenario („with existing measures“, hellviolett) und das WAM-Szenario („with additional measures“, dunkelviolett) zeigen weniger starke Reduktionen und erreichen das EU-Ziel nicht. Quelle: Europäische Umweltagentur. Anmerkung: WEM = bestehende Maßnahmen, WAM = zusätzliche Maßnahmen.
Um bis 2050 klimaneutral zu werden, steht die EU vor großen Herausforderungen. Mit dem Vorschlag für das Zwischenziel für 2040 wird die EU-Kommission diesen Herausforderungen nicht gerecht. Sie nimmt Mitgliedsländer aus der Verantwortung und öffnet die Tür für Scheinklimaschutz. Eine Einschätzung. 🧵
Infografik die zeigt, welche Investitionen für den Netzausbau notwendig sind, wie sie günstig finanziert und die Kosten gerecht verteilt werden können.
Der Ausbau der Stromnetze ist zentral für eine saubere und günstige Energieversorgung. Unsere neue Analyse zeigt konkrete Schritte, um 1) die Kosten für den Netzausbau zu reduzieren, 2) notwendige Investitionen günstig zu finanzieren und 3) entstehende Kosten gerechter zu verteilen. 🧵
Es gibt ein neues, kompaktes Nachschlagewerk für die 10 notwendigen Schritte zu sauberer und leistbarer Energie in Österreich! Hier entlang: kontext-institut.at/inhalte/zehn...
Höhere Pendlerförderung ohne Anreize auf Öffi-Umstieg, Erleichterung für fossile Fahrzeuge, weniger Förderung für E-Mobilität. Dabei geht das gegen den Willen der österreichischen Bevölkerung- Österreicher:innen *wollen* Reformen & sind gegen Kürzungen. Hier spart man an der falschen Stelle.
Das neue Budget ist aus Klimaperspektive mehr als kontraproduktiv. Es bringt nicht nur kein Aus der klimaschädlichen Subventionen - sondern sogar eine Erhöhung:
Mit der heutigen #Budgetrede hat Finanzminister Markus Marterbauer das Doppelbudget für 2025/26 vorgestellt. Wir haben uns die Maßnahmen angeschaut – das Fazit: klimapolitisch kontraproduktiv. 1/
Klimapolitik im Superwahljahr 2024: Geringere Präsenz, stärker bremsend, trotz allem nicht weniger relevant.
➡️Klimadiskurs-Monitoring 2025 is out! Hier zu den Ergebnissen unserer neuen Studie: kontext-institut.at/uploads/Date...
Mit dem Wiener Klimagesetz hat die Stadt das Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden, in Gesetz gegossen. Anlässlich der #WienWahl haben wir klimapolitischen Herausforderungen und Hebel in Wien analysiert – und uns angeschaut, was die Wiener die Bevölkerung und Unternehmen davon halten. 🧵 1/