Die Mittel dazu werden vom KENFO bereitgestellt. Dafür haben die Betreiber eingezahlt. Dass das vom Steuerzahler bezahlt sei, ist eine Fake-News, die hier gerne unkritisch auf Bluesky verbreitet wird, weils so schön passt.
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Ich find es sehr viel sinnvoll auf günstigere Freiflächen-PV zu setzen. Im Verhältnis zur Gesamtfläche von Deutschland hält sich der Flächenverbrauch in Grenzen und die Versiegelung durch Freiflächen-PV ist nur punktuell.
Man muss sich dann bewusst sein, dass das dann doppelt bis dreimal so teurer wird. Kleinanlagen als Volleinspeise werden mit 12,34 Cent pro kWh vergütet, Freiflächen-PV bei der letzten Auktion mit 4,66 Cent im Durschnitt.
Dafür kann es auch richtig sein, den Ausbau der Erneuerbaren so anzupassen, dass während des Ausbaus die Netze möglichst effizient genutzt werden. Es ist doch besser, Erneuerbare werden dort dazugebaut, wo sie ohne viel Abregelung einspeisen können.
Keine Frage, in die Netze muss investiert werden. Und ja, das wird etliche 100 Mrd EUR kosten, egal wie effizient man vorgeht. Der Druck ist bereits massiv und ich sehe es als Aufgabe der Politik Effizienz beim Ausbau zu ermöglichen.
Lass uns hier auf solche persönlichen Angriffe verzichten, das muss nicht sein.
Auch mit Kernenergie würden wir Gaskraftwerke benötigen. 10 GW Kernkraft hätten knapp 10 GW Gaskraftwerke gespart. Würde den Ausbau von Gaskraftwerken reduzieren, aber nicht ersetzen.
Der Ausstieg war ein Fehler und geht nicht nur aufs Konto der Grünen.
2025 war halt ein sehr schlechtes Jahr aus EE-Produktionssicht, 2026 sieht wieder normaler aus. In einzelne Schwankungen darf man nicht zu viel reininterpretieren.
Aber korrekt, ohne Gaskraftwerke geht es nicht und der Ausbau der Erneuerbaren muss zukünftig effizienter laufen.
Es wird durch intelligentere Nutzung der Netze nur Ineffizienz und unnötige CO2-Emissionen vermieden. Das mag einigen Lobbyisten nicht gefallen, ist für uns als Stromverbraucher aber besser.
Es wäre sogar schön, wenn man dazu die Notwendigkeit zur Aufrüstung der Verteilnetze entfallen lassen könnte. Würde viele 100 Mrd EUR sparen.
Aber nein, auch bei intelligenter Nutzung müssen die Netze weiter ausgebaut werden und der Druck bleibt hoch.
Mit konservativer Poltik gibt es mehr Freiflächen-PV, mit grüner Politik mehr Dach-PV. Ist eher Geschmackssache und Frage der Effizienz. Onshore-Windkraft wird von Reiche gerade nochmal um 12 GW zusätzlich zu Habecks Plänen nach oben geschraubt.
Das schafft Anreize neue Erneuerbare bevorzugt dort zu bauen, wo die Netze den Strom auch abnehmen können. Der Netzausbau ist mit 600 Mrd EUR ein gigantisches Infrastrukturprojekt. Es ist wichtig dabei effizient vorzugehen.
Genau deswegen ist es doch auch sinnvoll, was Reiche vorschlägt:
Keine Redispatch-Entschädigung für Anlagen in Gebieten, die eh schon überlastet sind.
Onshore läuft es ja, wie wir oben gesehen haben. Da können auch kleinere Investorengruppen mitbieten, wenn sie wettbewerbsfähig sind. Durch die 12 GW zusätzlichen Gebote sind die Chancen sogar noch besser.
Offshore war schon immer ein Geschäft der großen Player, heutige Offshore-Windparks kosten jeweils über 1 Mrd EUR. Dazu Netzanbindung im Meer, die halt aufwändig und teuer sind, aber das hat weder was mit Reiche noch mit Habeck zu tun.
Man braucht beides: Batteriespeicher sind für die kurzfristigen Schwankungen geeignet, Gaskraftwerke um mehr als 10h zu überbrücken.
Wir sind aber eh zu weit vom Thema Onshore-Auscchreibungen weg, lass uns das hier lieber beenden. Schönen Abend noch!
Wie gesagt, dass ist nicht die Kritik in dem Artikel, da geht es um andere Herausforderungen ("Projekt- und Kapitalkosten in Folge von geopolitischen Spannungen und Lieferkettenengpässen sowie zunehmend schwer prognostizierbaren Preis- und Mengenrisiken im Strommarkt").
Aus Sicht des BDEW wird das in den letzten Jahren bestehende, rein marktbasierte Ausbau-Modell auf Basis von Power Purchase Agreements (PPAs) aufgrund der aktuellen Risiken nicht mehr ausreichen, um die Ausbauziele für Offshore-Wind in den kommenden Jahren vollständig zu erreichen...
Das ist Spekulation deinerseits, im Artikel steht was anderes das das bestehende Modell aus Ampel-Zeiten kritisiert:
Weiter oben:
"Ein paar stille Tage im Jahr wären volkswirtschaftlich vermutlich das kleinere Übel, verglichen mit dem Schaden durch das CO2."
Wir werden China nicht zu Produktionsstillegungen bei Flauten zwingen können. Und wir sollten das auch bei uns nicht machen.
Gibt definitiv bessere Möglichkeiten CO2 zu reduzieren.
Möglich, dass China noch die Kurve bekommt und dann irgendwann die EU-Level erreichen wird. Was China aber definitiv nicht macht:
Produktionsstilllegungen um CO2 zu vermeiden, so wie das weiter oben gewünscht wurde. In China werden die Fabriken weiterlaufen und wenig Rücksicht auf CO2 genommen.
China hat im Vergleich zur EU nur sehr geringe Ambitionen. Sie wollen Emissionen um ca. 7%-10% senken, die EU um nochmal ca. 50% bis 2035.
Aber ja, im Vergleich zu Golfstaaten, Russland, US und einigen anderen wollen sie immerhin ein bisschen senken.
Die Emissionen der Vergangenheit können wir nicht mehr beeinflussen. Der Blick nach hinten hilft nicht weiter um CO2-Problematik anzugehen. Es geht doch gerade darum die Zukunft zu gestalten.
Emissions per capita
Man muss auch schauen, wo der Trend hingeht. Mittlerweile ist China schon deutlich vor EU und Indien über 2t. Als EU können wir in wenigen Jahren schon unter weltweitem Schnitt sein:
Nein, es sind vor allem neue Kraftwerke, die dem Markt hinzugefügt werden.
Aber ich glaube wir sollten das hier lassen, das führt zu nichts mehr.
Doch, U=1 Mrd EUR ist für das Bereitstellen der Kapazität, siehe oben.
Andere Herausforderung ist auch noch, inwieweit chinesische Hersteller zugelassen werden. Ich würde lieber darauf verzichten.