Advertisement · 728 × 90

Posts by Der Leiermann

Post image

Guten Morgen mit einem kleinen Kaffee, heute in Venedig ...

#Italien

7 months ago 11 0 0 0
Post image

Guten Morgen mit einem kleinen Kaffee, heute in Sittard ...

#Niederlande

7 months ago 8 0 0 0

Genau darum geht es in unserem Buch »Altweibersommer«: Geschichten, Bräuche, Kunst, Sprache – und die Erinnerung an eine Jahreszeit, die mehr ist als nur Spätsommer.

👉 Hier entdecken: www.shop.der-leiermann.com/produkt/altw...

7 months ago 1 0 0 0

Diese Tage sind mehr als nur ihr Wetter. Sie waren Anlass für Brauchtum, für Geschichten, für Musik. Und sie wurden Teil unserer Kultur: vom Volksglauben bis zu Stifters Nachsommer.

7 months ago 1 0 1 0

Von Ähnlsummer über Witwensommer bis Michaelssommer – fast jede Region hatte eigene Bezeichnungen. Sie alle meinten diese kurze Zeitspanne des Lichts, wenn das Jahr noch einmal aufleuchtet.

7 months ago 1 0 1 0

Über Jahrhunderte gab es in Europa nur zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Erst später sprach man vom »jungen« Weibersommer im Frühling und vom »alten« Weibersommer im Herbst.

7 months ago 1 0 1 0

Der Name »Altweibersommer« hat nichts mit alten Damen zu tun. Er stammt vom althochdeutschen »weiben« – weben, flattern. Gemeint sind die Spinnfäden, die in der Herbstsonne glitzern wie silbernes Haar.

7 months ago 1 0 1 0

Später habe ich entdeckt: Diese Erinnerungen sind nicht nur meine. Fast jeder kennt solche goldenen Tage zwischen Sommer und Winter – voller Licht, Wärme und Geschichten.

7 months ago 1 0 1 0
Advertisement
Post image

Ich erinnere mich noch, wie meine Großeltern an warmen Herbsttagen einfach draußen saßen – nach all der Arbeit, still in der Sonne. Für uns Kinder war das eine magische Zeit. Wir nannten sie »Altweibersommer«. 🌞

7 months ago 7 1 2 0
Post image

Guten Morgen mit einem kleinen Kaffee, heute in Honfleur ...

#Frankreich

7 months ago 4 0 0 0

Lucrezia Borgia – Symbol für die Widersprüche der Renaissance: zwischen Macht und Ohnmacht, Skandal und Realität, Dämonisierung und Verehrung. Ein Mythos, der bis heute nachwirkt.

7 months ago 1 0 0 0

Sie starb 1519 mit nur 39 Jahren nach einer schweren Geburt. In Ferrara trauerte man um eine Landesmutter, die weit mehr war als die Schatten ihrer Familie.

7 months ago 1 0 1 0

Der Gesandte von Mantua schrieb 1503 über sie: „Die Herzogin ist nicht nur schön, sondern auch klüger als alle Männer am Hof.“ Lucrezia war gebildet, sprach mehrere Sprachen und verhandelte selbstbewusst.

7 months ago 2 0 1 0

Auch die Legenden um Gift und Intrigen sind vielschichtig. Man sprach von einem hohlen Ring, in dem sie Gift verbarg. Moderne Forscher fanden Hinweise, dass sie eher Schlafmittel als Gifte verwendete – Vorsicht statt Mordlust.

7 months ago 1 0 1 0

Und doch wandelte sich ihr Bild. In Rom galt sie als „Borgia-Hure“ – in Ferrara wurde sie zur „Madonna der Armen“. Sie förderte Kunst, half Bedürftigen, gründete Klöster und gewann den Respekt ihrer Untertanen.

7 months ago 1 0 1 0

1502 ihre dritte Ehe: Alfonso d’Este, Herzog von Ferrara. Der Einzug war spektakulär – Lucrezia trug ein goldbesticktes Kleid, 150 Damen begleiteten sie, die Straßen jubelten. Niemand ahnte: Mit 22 Jahren war sie bereits zum dritten Mal verheiratet.

7 months ago 2 0 1 0
Advertisement

Ihre zweite Ehe: Alfonso von Aragón, legitimierter Sohn Alfons II. von Neapel. Eine Liebesheirat? Zeitgenossen meinten ja. Doch 1500 wurde Alfonso ermordet – erstochen im Bett, dann von Cesares Männern erdrosselt, während Lucrezia verzweifelt um ihn kämpfte.

7 months ago 1 0 1 0

Mit 13 verheiratet mit Giovanni Sforza von Pesaro. Als das Bündnis politisch nutzlos wurde, erklärte man die Ehe für nichtig. Giovanni behauptete aus Rache, sie habe ein inzestuöses Verhältnis zu Vater und Bruder – ein Gerücht, das ihr Leben lang an ihr haftete.

7 months ago 1 0 1 0

1480 geboren, Tochter von Papst Alexander VI. und Schwester von Cesare Borgia, wuchs sie in Rom im Zentrum der Macht auf. Schon als Teenager war sie Schachfigur dynastischer Ehen.

7 months ago 2 0 1 0
Post image

Lucrezia Borgia – kaum eine Frau der Renaissance wurde so verleumdet. Giftmischerin, „Borgia-Hure“, Werkzeug der Machtspiele ihrer Familie. Doch die Realität ist viel komplexer.

Ein Thread über Mythos und Wahrheit. 🧵

7 months ago 4 0 1 0
Post image

Guten Morgen mit einem kleinen Kaffee, heute in Bremen ...

#Deutschland

7 months ago 25 2 2 0
Preview
Misia Sert - Blog - Der Leiermann Misia Sert, das reiche, mal glückliche, mal unglückliche, in Polen geborene Kind, saß beim alten Liszt auf dem Schoß.

Misia Sert – »Königin von Paris«, Muse und Mäzenin der Belle Époque.
Ihr Leben zeigt: Frauen prägten diese Epoche nicht nur im Schatten der Männer, sondern aus eigener Kraft.
Die ganze Geschichte auf unserem Blog: www.blog.der-leiermann.com/misia-sert/

7 months ago 0 0 0 0

Doch Misias Leben war nicht nur Glanz. Sie erlebte Verluste, Enttäuschungen und verfiel am Ende der Morphiumsucht. Blind und vereinsamt starb sie 1950 in Paris. Coco Chanel bettete sie auf Rosen – ein letzter Akt der Freundschaft.

7 months ago 0 0 1 0

Legendär war ihre Freundschaft mit Coco Chanel. Gemeinsam entdeckten sie Stravinsky, entwickelten die Idee zu Chanel No.5 – und stützten sich in Krisen. Eine Frauenfreundschaft voller Nähe, Konkurrenz und gegenseitiger Inspiration.

7 months ago 0 0 1 0
Advertisement

Sie war Muse von Vuillard und Bonnard, spielte Ravel auf dem Klavier und inspirierte Mallarmé ebenso wie Cocteau. Maurice Ravel widmete ihren Nichten das »Ma mère l’Oie«, das Misia mit den Kindern einstudierte.

7 months ago 0 0 1 0

In Paris wurde Misia zum Zentrum eines schillernden Künstlerkreises. Dreimal verheiratet, nutzte sie das Vermögen ihrer Männer, um großzügig die Kunstszene zu fördern. Komponisten, Schriftsteller, Maler – sie alle fanden in ihrem Salon ein Zuhause.

7 months ago 0 0 1 0

Geboren in Sankt Petersburg, wuchs sie in Belgien bei ihrer Großmutter auf – in einem Haus voller Musik. Franz Liszt war zu Gast, und die kleine Misia spielte Beethoven für ihn. Früh erkannte man ihr Talent und ihre Ausstrahlung.

7 months ago 0 0 1 0
Post image

Misia Sert (1872–1950) – Muse, Mäzenin, Model.
Sie saß bei Liszt auf dem Schoß, musizierte mit Grieg, wurde von Toulouse-Lautrec gemalt und war Mittelpunkt der Pariser Belle Époque. Doch ihr Leben war mehr als Glanz. 🧵

7 months ago 3 0 1 0
Preview
Zeus – Der Herrscher des Himmels - Blog - Der Leiermann Zeus – Göttervater, Herrscher des Olymps und Blitzeschleuderer. Mythen, Kult und Nachwirkung machen ihn zur zentralen Figur der griechischen Antike.

Zeus erinnert uns daran, dass Macht immer Ordnung braucht – und dass selbst der Größte den Grenzen des Schicksals unterliegt.

Mehr dazu in unserem Blog:
👉 www.blog.der-leiermann.com/zeus-der-her...

7 months ago 0 0 0 0

Für die Griechen war Zeus Richter und Liebhaber, Schützer und Zerstörer – ein Spiegel menschlicher Macht.
In Rom wurde er als Jupiter Staatsgott, in der Moderne zum Archetyp des Vaters.
Seine Blitze leuchten bis heute in Kunst, Literatur und Popkultur. ⚡

7 months ago 0 0 1 0