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Posts by Presseclub Concordia
"Angesichts der dramatischen ökonomischen Verwerfungen in der österreichischen Medienlandschaft sei die Frage nicht ob, sondern wie Journalismus gefördert werden soll."
Im aktuellen "Concordia verbrieft"-Newsletter widmen wir uns dem umfassenden Vorschlag der Medienhaus-Studie. ⬇️
„Vielleicht konnten wir jetzt noch mehr verdeutlichen, was diese Erosion demokratiepolitisch bedeutet und dass gar keine Zeit für parteipolitisches Hick-Hack mehr ist“, sagt @kaltenbrunnera.bsky.social über die Reform der Medienförderung.
„Wo Journalismus versagt, versagt Demokratie“, sagt Andy Kaltenbrunner bei der Studienpräsentation. 110 Mio. Euro sind in der Studie für die konvergente Journalismusförderung vorgesehen, Qualitätskritierien sind klar vorausgesetzt.
Die Studie „Journalismusförderung in Österreich” ist da. Empfohlen wird eine „große, Integrative Journalismusförderung” statt der in viele Teile zersplitterten Medienförderung. Unabhängkeit, redaktionelle Infrastruktur, Qualität(ssicherung), Transparenz und Forschung stehen im Mittelpunkt.
Die ORF-Redaktion misstraut den Stiftungsrats-Vorsitzenden und rot-schwarzen Freundeskreis-Leitern Lederer und Schütze sowie den von der FPÖ nominierten Westenthaler und Prantner. Beispiellose Resolution. www.ots.at/presseaussen...
Der ORF-Redaktionsrat wird sehr deutlich: "Es darf keinen Platz geben für unangebrachtes Verhalten, persönliche Vorteile, Freunderlwirtschaft, Intransparenz und Unvereinbarkeiten. (...) Daher spricht der Redaktionsausschuss den vier namentlich genannten Stiftungsräten einstimmig das Misstrauen aus."
Wir freuen uns auch ganz besonders darüber, dass unsere ehemalige Präsidentin Astrid Zimmermann für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wird!
📺 "We can bully people into submission" lautet das außenpolitische Credo der Trump-Administration. Harvard-Professor Steven E. Miller hat im Online-Talk analysiert, wie es in der Straße von Hormuz und weltpolitisch weiter gehen könnte.
Danke für die Jury-Arbeit!
Als Gewinner des Concordiapreis 2025 - zusammen mit @johannes-gress.at - durfte ich in der Jury mit-stimmen. Es war wirklich keine einfache Entscheidung, weil es so viele, qualitativ hochwertige Einreichungen gab.
Ich gratuliere den diesjährigen Gewinner:innen ganz herzlich!
Ich freu mich für die beiden. Und ich hoffe sehr dass der wunderbare Concordia-Preis nicht der einzige für die so wichtige Recherche zu dem Missbrauchs-Wahnsinn bleibt. ✊
Ich gratuliere ebenfalls - ganz besonders Fritz @espenlaub.bsky.social, der am 21. Mai auf unserem Campusfest spricht.
Das ist tatsächlich mehr als verdient 👏
*da fehlt ein Thiel
Porträtfoto von Astrid Zimmermann
Und der Ehrenpreis der Concordia geht heuer an Astrid Zimmermann, die sich seit Jahrzehnten in unterschiedlichen Funktionen mit großem Engagement für Journalist*innen, ihre Arbeitsbedingungen & die Qualität des ö. Journalismus einsetzt – von 2010 bis 2019 auch als Generalsekretärin des Presseclubs.
Porträtfoto von Matthias Winterer
Porträtfoto von Jürgen Klatzer
Jürgen Klatzer & Matthias Winterer werden in der Kategorie "Menschenrechte" für ihre im Falter veröffentlichte Recherche "Körperliche Gewalt war gang und gäbe" prämiert, mit der die Journalisten den Missbrauchsskandal bei SOS-Kinderdorf öffentlich machten.
Porträtfoto von Christian Schiffer
Porträtfoto von Fritz Espenlaub
Poträtfoto von Jasmin Körber
Porträtfoto von Klaus Uhrig
In der Kategorie "Pressefreiheit" werden Fritz Espenlaub, Jasmin Körber, Christian Schiffer & Klaus Uhrig für die Podcast-Serie „Die Peter Thiel Story“ ausgezeichnet. Sie zeigt, wie Peter Thiel mit seinem Netzwerk Grund- & Freiheitsrechte, einschließlich der freien Berichterstattung, unterwandert.
🏆 Wir gratulieren den diesjährigen Concordia-Preisträger*innen! Am 30. April werden Astrid Zimmermann, das Team hinter "Die Peter Story" sowie Jürgen Klatzer & Matthias Winterer im Parlament ausgezeichnet. 🧵
HEUTE, 16h: Die internationale Sicherheitslage wird immer komplexer & tägliche Krisenmeldungen erschweren den Blick auf langfristige Entwicklungen. Prof. Steven Miller gibt im Online-Talk Einblicke in die US-Außenpolitik: von nuklearer Abschreckung über Iran-Verhandlungen bis zur Rolle der NATO.
Das große Aufräumen im ORF Mit dem Rücktritt von Roland Weißmann als Generaldirektor ist der ORF ins Sperrfeuer geraten. Als gewichtiges Beispiel dafür, wie Machtmissbrauch gegenüber Frauen trotz entsprechender Anlaufstellen im Haus durchschlagen kann. Aber auch die Spitze des Stiftungsrats ist unter Druck gekommen, Unvereinbarkeiten von Mitgliedern werden offen thematisiert. Und nicht zuletzt ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr denn je zur Projektionsfläche geworden für Befindlichkeiten einer Medienbranche, die auf der Suche nach ihrer Zukunftsfähigkeit ist. Vor diesem Hintergrund hat die neue ORF-Führung unter Ingrid Thurnher schonungslose Aufklärung und klare Konsequenzen versprochen. Das Unternehmen trennt sich von Roland Weißmann, nimmt den Vorwurf der sexuellen Belästigung - der öffentlich erhoben und von Weißmann bestritten worden ist - aber zurück, was für Irritationen sorgt. Der von Thurnher eingerichtete Transparenzbeirat wird in den nächsten Tagen seine Arbeit aufnehmen und die Strukturen im ORF von außen durchleuchten. Das alles vor dem Hintergrund einer Neubestellung der ORF-Führung für die nächsten fünf Jahre, die dank der Vorgaben des EU-Medienfreiheitsgesetzes nach objektiveren Ausschreibungsregeln ablaufen wird. Die Frage ist, ob sich die Regierungsparteien heraushalten. Kampfansage gegen Machtmissbrauch Die Causa Weißmann lässt auch die Frage aufkommen: Wie geht es Frauen im ORF? Beschwerden über Belästigungen nehmen zu, berichtet die Gleichstellungsbeauftragte. Das Bewusstsein in dem Bereich habe zugenommen. "Frauen wehren sich und das ist gut so", sagt Katia Rössner. Für sie hat der ORF als öffentlich-rechtliches Unternehmen eine besondere Verantwortung, gegen Machtmissbrauch und Belästigungen vorzugehen. Künftig soll es auch eine externe Meldestelle für Betroffene geben. Mit prekären Arbeitsverhältnissen und vielen großen männlichen Egos in den Chefetagen ist die Medienbranche jedenfalls besonders anfällig für Grenzüberschreitungen.
Leute. Morgen #doublecheck zur medienpolitischen Causa Prima mit ihren vielen Facetten. Wie immer um 18.25 Uhr gleich nach dem #Abendjournal oe1.orf.at/programm/202...
Screenshot aus der Arte-Doku: Daniela Kraus sitzt im Saal des Presseclubs Concordia. In einem Insert steht ihr Name und die französische Funktionsbezeichnung "SECRÉTAIRE GÉNÉRALE DU CLUB DE LA PRESSE CONCORDIA"
📺 @artefr.bsky.social hat sich in einer sehenswerten Doku "Europas Populistenschmiede" Ungarn gewidmet. Zu Wort kommt im Film auch unsere Secrétaire Générale @danielakraus.bsky.social.
➡️ www.arte.tv/de/videos/12...
Unter anderem erklärten die Politik-Insider die in Ungarn tief verwurzelte Politik des Opfertums, manipulierte Wahlregeln, die komplexe Beziehung zu Russland & die Rolle von Verschwörungsmythen in Orbáns Politik.
📺 Jetzt auf unserem YouTube-Kanal (2/2)
Zsusanna Szelényi am Podium des Presseclub Concordia
Botond Feledy und Zsuzsanna Szelényi am Podium im Hintergrund, die Hinterköpfe von Menschen im Publikum im Vordergrund
Péter Magyari am Podium
Die Panelisten und Moderatorin Mirjana Tomic und Hedvig Morvai von der ERSTE Stiftung
🇭🇺 Endet Orbáns Herrschaft am 12. April und gelingt es seinem Herausforderer Péter Magyar die „Revolution der Normalität“ einzuläuten?
Die Expert:innen Zsuzsanna Szelényi, Péter Magyari & Botond Feledy haben mit @mujerextranjera.bsky.social über die anstehenden Parlamentswahlen gesprochen. (1/2)
"Liveberichterstattung ist kein Nice-to-have sondern ein wesentlicher Bestandteil des Nachrichten- und Informationssystems." @danielakraus.bsky.social war heute zum Ticker-Verbot im Ö1-Journal. „Das angestrebte Ziel wird nicht erreicht, aber die Arbeit der Journalist:innen wird erschwert.“
Ja, Livestream ist geplant :)
Am 10. Mai 2012 eröffnete der Presseclub nach einer Generalsanierung wieder seine Pforten. Die Festrede hielt Alfred J. Noll, der letzte Woche viel zu früh verstorben ist. Die Rede ist eine beißende Kritik an den Missständen in Österreichs Medienlandschaft und hat an Aktualität nichts eingebüßt.
Flyer der Veranstaltung
Ungarn wählt und ganz Europa ist gespannt: Wird am 12. April das Ende der Ära Orbán eingeläutet? Wir widmen uns den Konsequenzen jedes wahrscheinlichen Wahlausgangs in einer Expertenkonferenz.
📅 26.3., 9.30–11.30h, Bankgasse 8
ℹ️ Infos & Anmeldung: docs.google.com/forms/d/e/1F...