Posts by Random Human Body
Merz-Tweet aus 2024: „Wenn ein #Bundeskanzler mit einer so niedrigen Zustimmungsrate keinerlei Anzeichen gibt, an seiner Kommunikation, seiner Politik, seinem Führungsstil etwas zu ändern, dann lässt er die Bevölkerung allein mit allen Problemen. Das ist einfach respektlos."
Nicht zu vergessen:
In Deutschland, dem reichsten Industrieland Europas, wuchs die Gruppe der working poor stärker als in allen anderen EU-Ländern. Je weiter unten jemand in der Berufshierarchie steht, desto größer ist die Gefahr, dass er oder sie in die verfestigte Armut abrutscht. Oliver Nachtwey: Die Abstiegsgesellschaft (2017), S. 164
Bei dem ganzen Blabla um diese Gurken-Regierung, vergisst man oft, dass die wahren Probleme nicht mal Thema sind:
„In Deutschland, dem reichsten Industrieland Europas, wuchs die Gruppe der working poor stärker als in allen anderen EU-Ländern.“
#Bücherreise
…und der auch nicht den Anschein macht, als würde es ihn überhaupt interessieren.
Der »kurze Traum immerwährenden Aufstiegs« ist vorbei, und er wird wahrscheinlich nicht wiederkehren. Arbeit verändert mit der regressiven Modernisierung ihren Charakter, aus der vormaligen Quelle des Aufstiegs entspringt nun die Gefahr sozialer Abstiege. Erwerbstätigkeit gewährt zunehmend weniger Menschen Sicherheit, Status und Prestige sowie die Möglichkeit einer kontinuierlichen Lebensplanung. Die Abstiegsprozesse haben sich in immer neuen Schüben auf größer werdende Segmente der Gesellschaft ausgeweitet. Oliver Nachtwey: Die Abstiegsgesellschaft (2017), S. 121
Der »kurze Traum immerwährenden Aufstiegs« ist vorbei, und er wird wahrscheinlich nicht wiederkehren.
(…)
Erwerbstätigkeit gewährt zunehmend weniger Menschen Sicherheit, Status und Prestige sowie die Möglichkeit einer kontinuierlichen Lebensplanung.
#Bücherreise
Wir erleben heute, wie das gesellschaftliche Wahrbeitsmonopol der Wissenschaft sich aufzulösen beginnt. Der Rückgriff auf wissenschaftliche Ergebnisse zur gesellschaftlich verbindlichen Definition von Wahrheit wird immer notwendiger, zugleich allerdings auch immer weniger binreichend. Ulrich Beck: Risikogesellschaft (1986), S. 274
Wir erleben heute, wie das gesellschaftliche Wahrbeitsmonopol der Wissenschaft sich aufzulösen beginnt. Der Rückgriff auf wissenschaftliche Ergebnisse zur gesellschaftlich verbindlichen Definition von Wahrheit wird immer notwendiger, zugleich allerdings auch immer weniger binreichend.
#Bücherreise
Only Nixon could go to China.
Danke für den Hinweis, @maxpichl.bsky.social ! Hier im Video:
#Merz: "Und dass dabei die ein oder andere Organisation, die ihnen nahesteht, nicht mehr ganz so bedacht wird wie in früheren Jahren, ja, das ist ein gewünschtes Ergebnis."
(und der Blick dabei...)
Es spielt letztlich keine Rolle, wo wir herkommen.
Es ist entscheidend, wo wir gemeinsam hingehen.
Auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit.
Am Ende sind es nicht die konservativ-reaktionären Kräfte, die den Absturz besiegeln, sondern die vermeintlich Linken, die, in Regierungsverantwortung gesetzt, mut- und kraftlos mehr oder minder bloß das tun, was die Konservativen auch getan hätten.
Kein Rückgrat: CDU
Wolfram „vollkommen fehl am Platz“ Weimer
Eins muss man ihm lassen: Fritze Merz hat ein echtes Talent für Fehlbesetzungen.
Wenn man die Wähler überzeugen könnte, daß Amerika sich in ständiger Gefahr befand, dann konnte es keinen Rückzug mehr von den Verantwortlichkeiten - und den Vorteilen - einer globalen Vormachtstellung geben, wie nach dem Ersten Weltkrieg geschehen. Konkreter noch: Offentliche Hysterie machte es Präsidenten sehr viel einfacher, die riesigen Summen von notorisch unwilligen Steuerzahlern einzufordern, die für die amerikanische Weltpolitik nötig waren. Eric Honsbawm: Das Zeitalter der Extreme (2010), S. 296
Wenn man die Wähler überzeugen könnte, daß Amerika sich in ständiger Gefahr befand, dann konnte es keinen Rückzug mehr von den Verantwortlichkeiten - und den Vorteilen - einer globalen Vormachtstellung geben.
#Bücherreise
Der große Philosoph Thomas Hobbes hatte einst geschrieben: »Krieg besteht nicht nur aus Schlachten oder Kampfhandlungen, sondern auch aus einer Zeitspanne, in der der Wille, sich zu bekriegen, ausreichend vorhanden ist« Thomas Hobbes, zitiert in Eric Honsbawm: Das Zeitalter der Extreme (2010), S. 286
»Krieg besteht nicht nur aus Schlachten oder Kampfhandlungen, sondern auch aus einer Zeitspanne, in der der Wille, sich zu bekriegen, ausreichend vorhanden ist«
(Thomas Hobbes)
#Bücherreise
Doch noch etwas anderes verwob die Fäden der nationalen Politik zu einem großen internationalen Netz: die anhaltende und weiter zunehmende Schwäche der liberalen, demokratischen Staaten (die ja auch die Siegerstaaten des Ersten Weltkriegs waren) und deren Handlungsunfähigkeit oder -unwillen, einzeln oder gemeinsam dem Vormarsch ihrer Feinde Widerstand entgegenzusetzen. Eric Honsbawm: Das Zeitalter der Extreme (2010), S. 189
Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich:
Noch etwas anderes verwob die Fäden der nationalen Politik (…): die anhaltende (…) Schwäche der liberalen, demokratischen Staaten (…) dem Vormarsch ihrer Feinde Widerstand entgegenzusetzen.
#Bücherreise
Faschismus, das war der Triumph des Antiliberalismus. Und er lieferte den Beweis, daß der Mensch ohne die geringsten Schwierigkeiten völlig irrsinige Glaubenssätze über alles und jedes in der Welt mit meisterhafter Beherrschung der Hochtechnologie seiner Zeit verbinden kann. Eric Honsbawm: Das Zeitalter der Extreme (2010), S. 155
Faschismus, das war der Triumph des Antiliberalismus. Und er lieferte den Beweis, daß der Mensch ohne die geringsten Schwierigkeiten völlig irrsinige Glaubenssätze über alles und jedes in der Welt mit meisterhafter Beherrschung der Hochtechnologie seiner Zeit verbinden kann.
#Bücherreise
Die Gefahr kam ausschließlich von rechts. Und diese Rechte war nicht nur eine Bedrohung für konstitutionelle und repräsentative Regierungen, sondern vor allem für die liberale Zivilisation an sich. Sie war eine potentielle weltweite Bewegung, für die das Etikett »Faschismus« unzureichend, aber auch nicht völlig unzutreffend war. Eric Honsbawm: Das Zeitalter der Extreme (2010), S. 147
Die Gefahr kam ausschließlich von rechts. Und diese Rechte war nicht nur eine Bedrohung für konstitutionelle und repräsentative Regierungen, sondern vor allem für die liberale Zivilisation an sich.
#Bücherreise
Was die Überlebenden des 19. Jahrhunderts im Katastrophenzeit-alter von all den neuen Entwicklungen wahrscheinlich am meisten schockierte, war der Kollaps der Werte und Institutionen der liberalen Zivilisation, deren Existenz und Fortbestand über das Jahrhundert hinaus die Menschen in den »fortgeschrittenen« und »voranschreiten-den« Teilen der Welt für selbstverständlich gehalten hatten. Eric Honsbawm: Das Zeitalter der Extreme (2010), S. 143
Aktueller den je:
Was die Überlebenden des 19. Jahrhunderts im Katastrophenzeitalter von all den neuen Entwicklungen wahrscheinlich am meisten schockierte, war der Kollaps der Werte und Institutionen der liberalen Zivilisation.
#Bücherreise
Alte Leute unter sich.
Unterscheiden sich Männchen und Weibchen sehr ausgeprägt und tragen die Männchen ihr Prachtkleid nicht das ganze Jahr, handelt es sich um Vögel, bei denen die Weibchen alleine brüten und ihre Jungen ohne Hilfe der Männchen großziehen. Sind beide Partner mehr oder weniger «schlicht» und somit auch «tarnend» gefärbt, beteiligen sich auch beide an Brut und Jungenaufzucht. Je schlichter die Männchen und je mehr sie ihren Weibchen ähneln, desto größer ist ihr Anteil an Brut und Jungenaufzucht. Josef Reichholf: Der Ursprung der Schönheit (2013), S. 49
„Je schlichter die Männchen und je mehr sie ihren Weibchen ähneln, desto größer ist ihr Anteil an Brut und Jungenaufzucht.“
#Bücherreise
Wenn man sich vorstellt, dass die irgendwann auf Straßen patrouillieren, wird einem schon mulmig.
Robert Duvall
So long, Mr. Duvall.
Melanies Tomatometer auf rottentomatoes.com
…und auf Rotten Tomatoes versucht die MAGA-Armee diesen Schund zum sehenswertesten Film aller Zeiten pushen.
Pretti & Good
Manchmal vermisse ich die Leichtigkeit, die Möglichkeit, als Künstler: in zu überleben, indem man von einem Barjob und ein paar Konzerten die Miete bezahlen konnte. Ich vermisse bezahlbaren Wohnraum. Ich vermisse die Leerstellen und Brachen in den Städten, die man mit Visionen füllen kann, jenseits von In-vestorenträumen. Besetzte Häuser. Ich vermisse die Zeit, in der Popmusik nicht gestreamt, sondern in Plattenläden gekauft wurde und dadurch noch einen viel größeren Wert besaß, der über das reine Konsumieren hinausging. Ich vermisse, dass Alben einen Diskurs auslösen können. Ich vermisse Zusammenhänge, Netzwerke, in denen es um mehr geht als um Verteidigung der eigenen Privilegien (…). Bernadette La Hengst in: Stephan Rehm Ronzanes, Fabian Soethof: Back for Good (2024), S. 342
Ich (vermisse) die Leichtigkeit, die Möglichkeit, als Künstler: in zu überleben, indem man von einem Barjob und ein paar Konzerten die Miete bezahlen konnte. Ich vermisse bezahlbaren Wohnraum. Ich vermisse die Leerstellen und Brachen in den Städten, die man mit Visionen füllen kann.
#Bücherreise
Trump und Infantino
Wer hätte gedacht, dass der #FIFA Worldcup 2026 in den USA und die #Olympiade Berlin 1936 doch so viel gemeinsam haben.
Robert Reiner 1947-2025
Goodbye, Mr. Reiner.
„Die einzige moralische Abtreibung ist meine Abtreibung" Wenn diejenigen, die gegen Selbstbestimmung (Anti-Choice) sind, selbst bestimmen
Ab welchem Maß an Scheinheiligkeit hört eine Gesellschaft auf, funktional zu sein?
joycearthur.com/abortion/die...
#Abtreibung #Abortion #ProChoice #ProLife