Wissenschaft trägt Verantwortung. Das zeigen auch die vielen Angriffe von Rechts auf Universitäten und die massiven Einschränkungen, die die AfD in der Forschung machen will, z.B. das Streichen der Gender Studies. Umso wichtiger, dass durch Initiativen wie diese klar Stellung bezogen wird!
Posts by leftarthistories
Lange vorbereitet steht sie nun vor der Türe: rechte Kulturpolitik, die vor allem gefährliche Verbotspolitik sein wird. Denn rechte Kultur zeichnet sich stets durch radikalen Hass gegen alles aus, was aus ihrer Perspektive links ist.
www.deutschlandfunkkultur.de/at-kulturpol...
„… Bolloré führe einen «ideologischen Krieg zur Durchsetzung des Autoritarismus in den Medien und der Kultur».“ In Frankreich betreibt Verleger und Multimilliardär Vincent Bolloré rechte Kulturpraxis mit TV Sendern, Radio und jetzt auch einem Verlag.
www.tagesanzeiger.ch/grasset-oliv...
Call for Papers:
Wir suchen Forschungsbeiträge, die das Verhältnis von Kunst und (Neuer) Rechten aus linker Perspektive analysieren. Wie und wo wird Kunst zum Gegenstand rechter Politik und ihrer Umsetzung?
#kunst #gegenrechts #antifaschismus #kunstwissenschaft
leftarthistories.org/text-einreic...
Rechtes Verlegen aufdecken: Ein kleiner Kompass
#VerlageGegenRechts
verlagegegenrechts.de/rechtes-verl...
Wolfram Weimer wurde heute bei den Feierlichkeiten in Buchenwald ausgebuht. Man kann das kritisieren, weils das Gedenken störte. Man kann aber auch daran erinnern, dass so etwas noch nie vorgekommen ist. & folgern, dass Weimer sein Amt offenbar so sehr beschädigt hat, dass er untragbar geworden ist.
CFP: Kunst, KI und rechte Dynamiken (Frankfurt a. M., 20-21 Jul 26)
https://arthist.net/archive/52156
Super wichtig, dass die Studierenden der Kunstgeschichte hier eine klare Position gegen Rechts beziehen! Es ist bedrückend, dass so eine Stellungnahme von der etablierten Kunstgeschichte, wie z.B. dem Deutschen Verband für Kunstgeschichte, noch fehlt.
Dagmar Herzog: "dass die rechte Ästhetik auch auf einer vorbewussten Ebene wirkt; deshalb erreichen diese Bilder auch Menschen, die sie als Argumente ausformuliert rational ablehnen. Insofern verbindet etwa „sexy racism“ die ästhetische Verführung mit einer tiefer wirkenden psychischen Ansprache."
Hayao Miyazaki lässt Macron bei seinem Japan Besuch eine Zeichnung aus einem seiner politischsten Filme zukommen. Der Protagonist in Porco Rosso, ein Soldat im faschistischen Italien, bleibt mit den Worten „Ich wäre lieber ein Schwein als ein Faschist“ in Erinnerung. Eine klare Botschaft an Macron?
#Lektüreempfehlung Nikolaus Kockel hat aufgeschrieben, wieso der Künstler Alma Allen sich als idealer Vertreter der aktuellen US-Politik bei der anstehenden Venedig Biennale eignet. (2/2)
leftarthistories.org/alma-allen-a...
Kulturkampf auf Galerienebene: Nachdem Alma Allen als Repräsentant des US-amerikanischen Pavillons auf der Venedig Biennale ausgewählt wurde, trennten sich seine Galerien aus politischen Gründen. Jetzt ist er bei Perrotin unter Vertrag. (1/2)
#Lektüreempfehlung
Im illiberalen Ungarn arbeitet die Akademie der Künste an einer rechten Kunsthegemonie, die jedoch voller Paradoxien ist, argumentiert Kristof Nagy.
www.researchgate.net/publication/...
„Es geht also immer darum, den Punkt zu treffen, der maximale Aufregung produziert, aber im Zweifelsfall ein Stück weit zurückgenommen werden kann.“ @mortenpaul.bsky.social über rechten Lustgewinn als Strategie im Jacobin Magazine.
jacobin.de/artikel/rech...
Unter Weimer entwickelt sich offenbar ein Klima der Angst und Selbstzensur in der Kulturszene. Institutionen fürchten um Fördergelder und erwägen einen Verzicht auf bestimmte Projekte.
...irgendwie beschleicht mich fas Gefühl, dass das ein Teil des Plans ist.
www.deutschlandfunk.de/klima-der-an...
Wolfram Weimer übersieht jetzt auch die Entscheidungen des Hauptstadtkulturfonds. Aufgefallen ist, dass ein Projekt zu palästinensischer Literatur von der Förderliste verschwand. Die Zeichen stehen für eine zentralisierte Kulturpolitik im Gewand des Liberalismus.
Auch eine wilde Formulierung, um das Rassismusproblem in Deutschland zu verharmlosen:
„In Zeiten wie den heutigen, in denen viele Klagen, dass die Städte so fremd aussehen & man auf der Straße kaum noch Deutsche vernimmt, da ist der Blick auf das, was denn typisch deutsch sein könne, schon spannend“
Der Nationalsozialist Emil Nolde wird als „Künstlerlegende“ bezeichnet, seine Kunst als farbschön und gefühlsintensiv. Im Ankündigungstext in kunst:art zur neuen Nolde Ausstellung ist kein Wort zu seiner nationalsozialistischen Überzeugung.
So wird NS-Geschichte verschleiert und beschönigt.
Das (vorläufige) Programm für unsere Tagung „Antifaschistische Medien- und Kommunikationswissenschaft“ (16.–18. April 2026 in Jena) steht! Alle Infos gibt es auf unserer Webseite: krikowi.net/jena/
Habt ihr eigentlich auch nur ein Beispiel in der Presse oder ein Statement aus Kunst und Kultur gelesen oder gehört, die Weimers aktuelle Kulturpolitik der staatlichen Überwachung gutheißen oder unterstützen? Und falls nein: können wir dann davon ausgehen, dass Schweigen Ablehnung bedeutet?
Für genau diese Ersetzung von Geschichte durch Mythos ist generative KI das perfekte Medium: Vergangenheit wird zur Ressource simultan verfügbarer Datenmuster, die sich ohne Rücksicht auf Kontext, Kausalität und Chronologie zu pseudoplausiblen Nostalgie- und Traumwelten rekombinieren lassen
#Kulturpolitik - Initiative Provenienzforschung stärken! „Die Einrichtung von entfristeten Stellen ist eine unserer zentralen Forderungen […], um die #Provenienzforschung vor den Auswirkungen kurzfristiger politischer Richtungswechsel zu schützen […].“
#lauteWissenschaft
doi.org/10.11588/kb....
«Staatsminister Weimer strebt an, die Pflichtablieferung an die Deutsche Nationalbibliothek zukünftig weitestgehend digital abzubilden. [...] Das sei ein Beitrag zum Bürokratieabbau.»
Kulturvernichtung als «Bürokratieabbau». DOGE ist das Vorbild www.faz.net/aktuell/feui...
Ist das schon faschistische Ästhetik?
Während sich Wolfram Weimers Kulturpolitik bislang v.a. durch das Canceln auszeichnet, setzte Armin Mohler auf den mexikanischen Muralismo. Welche Kunst Mohler außerdem protegierte, hat Jonas Meurer @jnsmrr.bsky.social in einem neuen Beitrag aufgeschrieben.
leftarthistories.org/armin-mohler...
Der Bundeskulturbeauftragte Herr Weimer hat ja auch so ein komplett sinnfreies KI-Projekt, nen Weimer-Chatbot, initiiert, Frau Baer nun diesen geschichtsklitternden Quatsch hier & wenn man weiß, wie viele CDSU Nepobabes gerade in KI-Startups unterwegs sind, kommt man hier schon ins Nachdenken.
Gemälde zeigt zwei Frauen in der Nacht erleuchtet (vielleicht durch ein Feuer), die sich über einen Mann im Bett beugen und ihm ein Schwert an die Kehle setzen. Nachweis von wiki commons folgt.
"La honte doit changer de camp."
"Die Scham muss die Seite wechseln."
u. a. Gisèle Halimi und Gisèle Pelicot
Zum Internationalen Frauentag werfen wir einen Blick auf Artemisia Gentileschis Werk "Judith und ihre Magd mit dem Haupt des Holofernes" von 1625.
Cover des Bandes. Es zeigt einen Bildhauer bei der Arbeit.
Das Narrativ eines demokratischen (West) oder antifaschistischen (Ost) Neubeginns im Kunstbetrieb nach 1945 hat sich für den Westen noch mehr als für den Osten als falsch erwiesen.
Rezension zur neuen Ausgabe der «Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus».
www.rosalux.de/news/...
#kunstfreiheit Dem Württembergischen Kunstverein wurden von der Stadt Stuttgart die finanziellen Mittel für ein Symposium über Angriffe auf Kunstfreiheit entzogen. Dass solche Veranstaltungen heute im Ausland stattfinden müssen (vgl. Der große Kanton), zeigt, wie stark Politik in Kultur eingreift.