Dann sind wir genau beim Kern:
Wenn es kein klares, gemeinsames Zielbild gibt, wird jede Entscheidung zur Einzelmaßnahme.
Und genau so wirkt es aktuell.
Posts by ok!
@indenwinkel.bsky.social
Die Frage nach Idee und Zielbild beschäftigt mich schon länger ... auch unabhängig von einzelnen Spielen.
Habe das vor ein paar Tagen mal ausführlicher aufgeschrieben.
wortkurve.de/sport/bewegu...
Genau dafür wurde Schröder doch geholt.
Um aus dieser Ausgangslage heraus wieder eine klare Richtung und ein Umfeld für Entwicklung zu schaffen.
Wenn das aktuell nicht erkennbar ist, muss man sich fragen, warum.
Gerade weil es schwierig ist, brauchst du mehr als nur einen Trainer.
Du brauchst ein Umfeld, das ihm eine Richtung gibt.
Leverkusen hat mit Xhaka das Fundament gebaut und darauf Meisterschaft gestellt.
Wir überlegen, wie wir Löcher stopfen.
Das ist kein Unterschied im Transfer.
Das ist ein Unterschied im Denken.
Mir fehlt aktuell die klare sportliche Linie, an der sich Trainer und Kader orientieren.
Genau das müsste aus meiner Sicht die zentrale Aufgabe der sportlichen Führung sein.
Verstehe den Punkt mit dem Klassenerhalt.
Aber genau deshalb wundert mich die Verlängerung umso mehr. Wenn man sich so langfristig festlegt, müsste die Idee doch klar erkennbar sein ... gerade jetzt.
Wenn keine klare Idee erkennbar ist, wird es schwierig, die Verlängerung zu erklären.
Dann stellt sich die Frage weniger nach dem Trainer – sondern nach der sportlichen Führung und ihrem Plan.
Warum ich das frage?
Weil genau sie jetzt entscheiden muss, wie es weitergeht.
Stefan, ich glaube nicht, dass das primär ein Spiel- oder Wechselthema ist. Wenn eine Mannschaft so konstant reagiert statt agiert, liegt das für mich tiefer.
Die Frage ist nicht, was schief läuft.
Die Frage ist: Wofür soll diese Mannschaft eigentlich stehen?
5/5
Und ganz am Ende bleibt nur eine andere Frage:
Wofür steht Borussia eigentlich noch?
4/x
Das ist keine kosmetische Veränderung. Das ist ein Eingriff ins System.
Die Frage ist nicht, ob Still zu Borussia passt. Die Frage ist, ob Borussia bereit ist für einen Trainer wie Still.
Oder ob wir wieder jemanden suchen, der uns so lässt, wie wir gerade sind.
3/x
Aber es bedeutet auch:
Spieler, die nicht mitziehen, spielen nicht. Komfortzonen verschwinden. Ballbesitz ohne Ziel wird abgeschafft.
Und plötzlich geht es nicht mehr um Namen, es geht um Verhalten.
2/x
Ein Trainer, der Intensität einfordert. Der nicht moderiert, sondern vorgibt. Der aus Fußball wieder Arbeit macht. Laufarbeit. Denk-Arbeit. Teamarbeit.
Seine Mannschaften pressen. Gemeinsam. Nicht wild, eher mit Idee. Nicht aus dem Bauch ... aus Struktur.
1/x
Wollen wir wirklich einen Trainer, der uns zwingt, uns zu verändern oder suchen wir wieder einen, der zu uns passt, wie wir gerade sind?
Ich werfe einfach mal einen nicht unbedingt heißen Kandidaten rein, versichere nur, der zündet die Bude an.
Will Still.
Borussia führt zwar, aber alles, was danach passiert, wirkt nicht wie Kontrolle ... eher wie das Verlieren von Kontrolle.
Manchmal reicht eine Geste.
Nicht um zu überzeugen.
Sondern um etwas zu beenden.
Weiterdenken.
wortkurve.de/haltung/alri...
Wenn der Tempel brennt, nützt es nichts, Witze über die Qualität des Holzes zu machen.
Was wir beschreiben, ist der Verlust des Sabbats für den Geist.
Ein Raum, der nicht sofort verwertet wird.
Der Moment zwischen Reiz und Reaktion.
Ohne ihn bleiben nur Reflexe.
In einem digitalen Körper.
Der Text ist fertig, bevor er anfängt.
„Give me the phone.“
Das ist der einzige Satz, der noch zählt.
Sarah Palin. Jesus.
Und dieses Gefühl, dass selbst die Karikatur der Karikatur nicht mehr weiß, ob sie noch Karikatur ist.
www.nytimes.com/2026/04/16/u...
8/
Und am Ende reicht ein erfolgreicher Commando-Raid in Venezuela,
um zu glauben, man könne einen Krieg gegen ein Land mit 90 Millionen Menschen führen.
7/
Rubio nennt es „bullshit“.
Und stimmt zu.
6/
Hegseth:
„we’ll have to deal with them eventually.“
Das ist keine Strategie.
Das ist Aufschubverweigerung als Weltbild.
5/
Caine fragt: „and then what?“
Trump hört:
„and then it’ll be fine.“
4/
Vance hatte recht.
Hat es gesagt.
Hat verloren.
Und dann: „I’ll support you.“
Das ist der Moment, in dem selbst der letzte Skeptiker zur Staffage wird.
3/
Das ist kein Kabinett mehr.
Das ist eine Sekte.
2/
Und der Satz davor ist der eigentlich beunruhigende:
„an almost superstitious faith in his destiny.“
Sie glauben nicht mehr an Kompetenz.
Sie glauben an Glück.
1/
“Almost nothing stood between the instinct and the act.”
Das ist die ganze Geschichte.
Alle im Raum wussten, dass es keine gute Idee war.
Und am Ende wusste jeder, dass es trotzdem passieren würde.
Beratung verhindert nichts mehr. Sie begleitet nur noch.
www.nytimes.com/2026/04/07/u...
Ich antworte auf KI-Texte mit KI-Texten.
Und nenne es Purpose.
Vielleicht ist es nur ein Echo, das wir gelernt haben, Bedeutung zu nennen.
„Try & Error“ wirkt für mich eher wie das Symptom.
Die eigentliche Frage wäre: Was ist die Idee, an der sich überhaupt orientiert wird?