Transparent an einem Wohnhaus im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg, auf dem steht: „Kiez statt Kapital". Darüber der Text: Die schwarz-rote Koalition in Berlin hat sich auf die Einführung eines Mietenkatasters für die Hauptstadt geeinigt, das ist gleichermaßen überfällig wie revolutionär.
Künftig sollen alle Vermieter:innen Mietpreise, Erhöhungen und Wohnungsgrößen an staatliche Stellen melden müssen. Verstöße gegen geltendes Mietrecht sollen per KI ermittelt werden und an zuständige Wohnungsämter gehen. Wucherfälle gleich zur Staatsanwaltschaft.
Klar, es gibt ein paar Haken. Aber immerhin macht sich ein Bundesland erstmals dazu auf, die Lage am Wohnungsmarkt komplett zu erfassen. Bei einem Erfolg in Berlin wird das bundesweit Modellcharakter haben.
Berlin pocht auf Einhaltung der Mietgesetze und führt einen Mietenkataster ein. Verstöße gegen geltendes Mietrecht sollen an zuständige Wohnungsämter gehen. Zum Text: taz.de/!6172929/