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Apples neuer Hardware-Chef ordnet Bereich in fünf Einheiten Apple hat seine beiden Hardware-Teams unter Johny Srouji zusammengeführt und die Organisation nun in fünf Teilbereiche gegliedert. In der Praxis ändert sich dabei allerdings nur wenig. Führungswechsel: Von Ternus zu Srouji Apple-Chef Tim Cook tritt zurück und übergibt den Posten an John Ternus, der derzeit noch als Senior Vice President für Hardware-Entwicklung tätig ist. Diese Rolle wird künftig nicht mehr separat besetzt, sondern in der neuen Position des Chief Hardware Officer aufgehen, die Johny Srouji übernimmt. Srouji war bisher als Senior Vice President für Hardware-Technologien verantwortlich. Mit der neuen Rolle führt er nun die zuvor getrennten Hardware-Bereiche zusammen und strukturiert sie intern neu. Laut einem internen Memo, das Bloomberg vorliegt, hat er fünf Schwerpunktfelder definiert, denen jeweils eine Führungsperson direkt unterstellt ist. Fünf Schwerpunkte im Hardware-Bereich Die Ankündigung benennt fünf zentrale Verantwortungsbereiche innerhalb der Hardware-Organisation. Viele der zuständigen Führungskräfte behalten dabei weitgehend ihre bisherigen Aufgaben, teilweise mit angepassten Titeln. Die Hardware-Entwicklung leitet künftig Tom Marieb, der zuvor als Vice President für Produktintegrität in der Hardware-Entwicklung tätig war. Den Bereich „Silizium“ übernimmt Sribalan Santhanam, bislang Vice President der Silizium-Entwicklungsgruppe. Für „fortschrittliche Technologien“ ist künftig Zongjian Chen zuständig, der zuvor als Vice President für Funkchips und Modems verantwortlich war. Der Bereich „Plattformarchitektur“ bleibt unter der Leitung von Tim Millet, der seine bisherige Position fortführt. Das Projektmanagement liegt weiterhin bei Donny Nordhues, auch hier ändert sich an der Funktion im Kern nichts. Insgesamt bilden diese fünf Personen die direkte Führungsebene unter Johny Srouji im neu zugeschnittenen Hardware-Bereich. Wenig echte Veränderung trotz neuer Struktur In dem Memo heißt es, Srouji habe seine fünf Fokusbereiche und deren Leiter:innen vorgestellt, ohne große Überraschungen oder tiefgreifende Umbrüche. Apple gilt als sehr stark zentralisiertes Unternehmen, das sich selbst bei größeren Wechseln in der Führungsebene nur langsam sichtbar verändert. Die nun hervorgehobenen Schwerpunkte sind daher nicht grundsätzlich neu. Teilweise scheinen lediglich Rollen klarer benannt oder Titel angepasst zu sein. Die grundlegende Arbeit an Silizium, Plattformarchitektur, Funktechnologien, Hardware-Entwicklung und Projektmanagement lief bereits vorher in ähnlichen Strukturen. Bemerkenswert ist vor allem, dass mit Zongjian Chen und Sribalan Santhanam zwei Führungskräfte zentrale Rollen erhalten, die zuvor als mögliche Nachfolger Sroujis gehandelt wurden. Damals kursierte kurzzeitig das Gerücht, Srouji könnte Apple verlassen. Inzwischen ist klar, dass er mit seiner neuen Position als Chief Hardware Officer auf absehbare Zeit im Unternehmen bleibt. Via: https://appleinsider.com
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Apples neuer Chef John Ternus steht vor zentraler KI-Baustelle Apple bleibt bei iPhones und anderen Geräten extrem erfolgreich, wirkt bei Künstlicher Intelligenz aber zurückhaltend. Der künftige CEO John Ternus muss diese strategische Lücke schließen. Wechsel an der Spitze und Rückstand bei KI Tim Cook gibt seinen Posten als Apple-Chef nach 15 Jahren am 1. September ab. Nach Steve Jobs ist er erst der zweite CEO des Konzerns gewesen. Nun übernimmt John Ternus, bislang langjähriger Hardware-Verantwortlicher bei Apple. Die Börse erwartet von ihm vor allem Klarheit, wie Apple beim derzeit wichtigsten Technologiethema Künstliche Intelligenz aufholen will. Apple hat sich in der KI-Welle bislang zurückgehalten. Während Konzerne wie Microsoft, Google, Amazon und Meta zusammen Hunderte Milliarden US‑Dollar (umgerechnet Hunderte Milliarden Euro) jährlich in neue Rechenzentren und teure KI-Chips stecken, vermeidet Apple hohe Investitionen in diese Infrastruktur. Auch ein eigenes grundlegendes KI-Sprachmodell hat Apple bisher nicht vorgestellt. Stattdessen stützt sich das Unternehmen bei wichtigen KI-Funktionen auf Googles Gemini, etwa für ein größeres Siri-Update, das nach einer Verzögerung noch in diesem Jahr erwartet wird. Apple Intelligence und der Fokus auf Hardware 2024 stellte Apple „Apple Intelligence“ vor, ein Paket aus Funktionen wie Bildgenerator, Textumschreibung, Zusammenfassung von Mitteilungen und einer Anbindung an OpenAIs ChatGPT. Die Reaktionen der Nutzer:innen fielen gemischt aus. Gleichzeitig verkauft Apple weiterhin sehr viele iPhones. Auf diesen Geräten nutzen viele Menschen KI-Angebote anderer Anbieter. In den kostenlosen iOS-Apps liegen derzeit ChatGPT und Claude von Anthropic vorn, gefolgt von Gemini und Meta AI. Apple setzt darauf, dass in einigen Jahren anspruchsvolle KI-Aufgaben direkt auf den Chips im Smartphone laufen. Das Unternehmen verbaut seit 2017 entsprechende Prozessoren in seinen Geräten. Der Management-Professor Timothy Hubbard von der Universität Notre Dame interpretiert die Wahl des Hardware-Chefs Ternus an die Spitze als mögliches Signal: Apple könnte weiter auf eng integrierte Geräte als Zentrum der KI-Nutzung setzen, nicht nur auf Software. Finanziell profitiert Apple aktuell stark vom iPhone. Im jüngsten Quartal stieg der iPhone-Umsatz im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 85,3 Milliarden US‑Dollar (rund 80 Milliarden Euro). Apple führte das vor allem auf die starke Nachfrage nach den im September erschienenen iPhone‑17‑Modellen zurück. Für den anstehenden Geschäftsbericht zum zweiten Quartal bleibt Cook noch CEO, doch viele Anleger:innen werden ihre Fragen bereits an Ternus richten. Der Markt bewegt sich in Richtung KI-fähiger Hardware wie Wearables, Robotik oder räumliche Computertechnik. Bloomberg berichtete im Januar, Apple beschleunige mehrere KI-Wearables rund um Siri: smarte Brillen, ein tragbares Pendant und AirPods mit Kameras. Zudem arbeitet Apple an einem faltbaren iPhone, das Branchenbeobachter Ben Bajarin von Creative Strategies als besonders wichtigen Hardwaremoment einordnet. Er erwartet, dass auf das iPhone langfristig eine neue Form von KI-Hardware folgen wird. KI in Diensten, Datenschutz und Apples Identität Ternus, 50, soll KI auch im Dienstegeschäft voranbringen. Apple verdient dort mit Abos für AppleCare, iCloud, Apple TV+ und über Apple Pay. Wenn Nutzer:innen für ChatGPT, Claude oder andere generative KI-Dienste bezahlen, erhält Apple eine Beteiligung. Der Forrester-Analyst Dipanjan Chatterjee rechnet mit unruhigen Zeiten, weil sich durch generative KI die Art, wie Menschen mit Technik umgehen, stark verändert. Der neue CEO muss zudem klären, wie Apple künftig mit dem Spannungsfeld zwischen Datenschutz und starker KI-Personalisierung umgeht. Bisher positionierte sich Cook mit einem klaren Fokus auf Privatsphäre und grenzt sich so von Anbietern wie Meta und Google ab, die personalisierte Werbung ermöglichen. Gene Munster von Deepwater Asset Management sieht Chancen für Apple, Investor:innen eine überzeugende Geschichte rund um „personalisierte KI“ zu erzählen und setzt deshalb verstärkt auf die Aktie. In der offiziellen Mitteilung zum Führungswechsel erwähnte Apple KI allerdings nicht. Stattdessen hob der Konzern Ternus’ 25-jährige Unternehmenszugehörigkeit und seine Rolle bei Produkten wie iPad, AirPods, iPhone, Mac und Apple Watch hervor. Für Beobachter:innen ist dennoch klar: Wenn in gut vier Monaten die Ternus-Ära beginnt, muss KI im Zentrum stehen. Professor Hubbard erwartet, dass Apple an seine Ursprünge anknüpfen muss, als schnelle Innovation ein Kern der Unternehmensstärke war. Via: https://www.cnbc.com
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Tim Cook bleibt Apples Trump-Flüsterer im Hintergrund Tim Cook gibt den Posten als Apple-Chef ab und wird künftig als Executive Chairman agieren. Eine zentrale Aufgabe behält er dabei: die politische Kommunikation mit Donald Trump. Neue Rolle, alte Aufgabe Apple beschreibt Cooks künftigen Job in einer Pressemitteilung so: Als Aufsichtsratsvorsitzender werde er „bei bestimmten Aspekten des Unternehmens unterstützen, einschließlich der Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern weltweit“. Übersetzt heißt das: Cook bleibt zuständig für heikle politische Beziehungen – insbesondere für die Verbindung zu Präsident Donald Trump. In seiner Zeit als Vorstandschef hat Cook Apple immer wieder durch politisch sensibles Gelände geführt. Er musste die enormen Geschäftsinteressen in China mit den Sorgen US-amerikanischer Politiker:innen abgleichen. Gleichzeitig versuchte er, Trump für wohlwollende Regulierungsentscheidungen zu gewinnen, ohne Apple-Mitarbeiter:innen und Kund:innen unnötig zu verärgern. Heikle Auftritte an Trumps Seite Die Bemühungen, Trump für Apple zu gewinnen, brachten Cook mehrfach in unangenehme Situationen. 2019 führte er den Präsidenten durch eine Fabrik in Texas, wo Trump fälschlich behauptete, seine Politik habe dazu geführt, dass Apple ein neues Werk in den USA errichte. Im vergangenen Jahr überreichte Cook Trump ein symbolisches Geschenk: Glas „Hergestellt in den USA“ vom Apple-Zulieferer Corning, eingefasst in 24-karätigem Gold. Zuletzt geriet Cook in die Kritik von Trump-Gegner:innen, weil er an einem Filmabend im Weißen Haus teilnahm. Gezeigt wurde die Dokumentation „Melania“. Am selben Tag wurde Alex Pretti bei einem Protest gegen die US-Einwanderungsbehörde von Bundesbeamten auf den Straßen von Minneapolis getötet. Später sprach Cook vage von den „Ereignissen in Minneapolis“ und erwähnte ein „gutes Gespräch mit dem Präsidenten“. Für Apple zahlte sich dieser Kurs bisher weitgehend aus. Cooks Verhandlungsgeschick soll in Trumps erster Amtszeit dazu beigetragen haben, eine Ausnahme für das iPhone von den US-Zöllen zu erreichen. Auch in der zweiten Amtszeit entgingen Smartphones einigen neuen Abgaben. Dass Trump Cooks Namen nicht immer korrekt aussprach, hinderte ihn weder an öffentlichem Lob noch an der Einladung zu seiner Amtseinführung. Wachsende Regulierung und neue Herausforderungen Gleichzeitig stieß Cooks Einfluss bei politischen Entscheidungsträger:innen an Grenzen. Unter Präsident Joe Biden reichte das Justizministerium eine umfangreiche Kartellklage gegen Apple ein. Die Regierung Trump führte das Verfahren bislang fort und wirft Apple vor, den Smartphonemarkt unrechtmäßig zu dominieren. Apple setzte sich zudem in einem Kartellverfahren gegen Epic Games weitgehend durch, wurde später aber von der zuständigen Richterin scharf kritisiert. Sie warf dem Unternehmen vor, eine gerichtliche Anordnung bewusst missachtet zu haben, und entzog Apple zentrale Kontrollrechte über den App Store. Auch von den jüngsten Zollmaßnahmen blieb Apple nicht vollständig verschont, was das Unternehmen in einem einzigen Quartal bis zu 1 Milliarde US-Dollar (rund 935 Millionen Euro) kosten könnte. Während John Ternus, bisher Senior Vice President für Hardware-Entwicklung, den Vorstandsvorsitz übernimmt, warten auf Apple große politische Aufgaben. Dazu gehören weltweite Vorstöße zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz und Forderungen, App-Stores zur Altersüberprüfung von Nutzer:innen zu verpflichten. Für Ternus ist es ein Vorteil, dass Cook weiterhin bereitsteht, um diese politische Arbeit zu übernehmen. Via: https://www.theverge.com
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Vom Geldmaschinen CEO zum Hardware Tüftler: Wie sich Apples Machtzentrum verschiebt Bei Apple beginnt eine neue Phase: Tim Cook tritt ab, Hardware-Chef John Ternus rückt an die Spitze. Damit verschiebt sich das Machtzentrum im Konzern spürbar. Finanzen, Hardware, Dienste und Politik müssen sich unter der neuen Führung neu sortieren. Während Cook im Hintergrund eine zentrale Rolle behält. Tim Cook: Architekt der Geldmaschine und politischer Netzwerker Tim Cook übernahm 2011 nach dem Tod von Mitgründer Steve Jobs die Führung von Apple. Er machte den Konzern zur äußerst profitablen Geldmaschine. Unter seiner Leitung stiegen Umsatz und Gewinn stark, Apple baute einen gewaltigen Kassenbestand auf und wurde zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt. Gleichzeitig etablierte Cook ein politisches Netzwerk, das weit über den Silicon-Valley-Kosmos hinausreicht. Berichten zufolge pflegte Cook direkte Kontakte nach Washington und suchte immer wieder das Gespräch mit politischen Entscheidungsträgern. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt seine Rolle als eine Art „Trump-Flüsterer“ während der Amtszeit des früheren US-Präsidenten. Cook galt als jemand, der einen Draht ins Weiße Haus hatte und versuchte, im Sinne von Apple Einfluss auf Wirtschaftspolitik, Handel und Regulierung zu nehmen. Mit dieser Doppelrolle als Finanzstratege und politischer Vermittler prägte Cook das interne Machtgefüge bei Apple entscheidend. Die Dienste-Sparte, das Hardware-Geschäft und die Finanzplanung wurden klar auf nachhaltige Profitabilität ausgerichtet – flankiert von enger politischer Kommunikation, um Risiken durch Regulierung oder Handelskonflikte zu begrenzen. John Ternus: Der Hardware-Spezialist steigt zum CEO auf Zum 1. September übernimmt John Ternus den Vorstandsvorsitz. Er arbeitete lange Zeit außerhalb der öffentlichen Aufmerksamkeit und war als Senior Vice President für die Hardwareentwicklung zuständig. In dieser Rolle verantwortete Ternus Chips, Geräte und zentrale Design-Entscheidungen im Produktportfolio von Apple. Er steht damit für die techniknahe Seite des Unternehmens, die bislang eher im Hintergrund agierte. Schon vor seinem Amtsantritt als CEO setzt Ternus intern Akzente. Laut Berichten hat der neue Hardware-Chef seine Abteilung strukturell neu aufgestellt und innerhalb kurzer Zeit fünf neue leitende Personen installiert. Diese Neuordnung zeigt, dass Ternus die Hardwareorganisation enger aufstellen möchte und offenbar Wert auf klare Zuständigkeiten legt. Für das interne Gefüge bedeutet das: Die Hardware-Seite gewinnt an Sichtbarkeit und Einfluss, während die bisher stark dominierenden Finanz- und Servicestrukturen ihre Rolle neu justieren müssen. Aufgabenteilung: Cook im Hintergrund, Ternus im Rampenlicht Tim Cook bleibt Apple verbunden und soll weiterhin hinter den Kulissen eine wichtige Rolle spielen, insbesondere im politischen Umfeld. Seine Erfahrung im Umgang mit Handelsstreitigkeiten, Regulierungsvorhaben und politischen Entscheidungsträgern ist ein strategischer Vorteil, den Apple nicht aufgeben möchte. Für Fragen rund um Handelspolitik, internationale Märkte und mögliche Auflagen in den Bereichen App-Store, Wettbewerb oder Datenschutz bleibt Cook damit eine zentrale Figur. Gleichzeitig muss Ternus als neuer CEO nach außen erst ein eigenes Profil entwickeln. Anders als Cook oder Steve Jobs ist er bislang kaum öffentlich in Erscheinung getreten. Für Apple bedeutet das eine Übergangsphase, in der sich die Gewichte zwischen Hardware, Finanzen, Diensten und Politik neu ausbalancieren. Während Cook weiterhin die politische Vermittlung übernimmt, dürfte Ternus vor allem an der Schnittstelle von Hardware, Künstlicher Intelligenz und neuen Produkten gefragt sein. Wie sich diese Rollenaufteilung langfristig auf Apples Position im globalen Handelskonflikt, bei regulatorischen Auseinandersetzungen und im Wettbewerb um KI-Technologien auswirkt, ist offen. Klar ist jedoch: Mit dem Wechsel von der Geldmaschinen-Ära unter Cook zu einem stärker hardwareorientierten CEO rückt die technische Produktentwicklung wieder näher an das Zentrum der Macht bei Apple. Via: www.theverge.com · www.ad-hoc-news.de · appleinsider.com
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Wer ist John Ternus? Apples neuer CEO im Porträt John Ternus galt lange als wahrscheinlichster Kandidat für die Nachfolge von Tim Cook – nun steht fest: Er wird Apples neuer CEO. Wer ist der Ingenieur, der Apple in die nächste Ära führen soll? Vom Maschinenbaustudium zu Apple Ternus stammt aus Kalifornien und schloss 1997 sein Maschinenbaustudium an der University of Pennsylvania ab, wo er auch im Schwimmteam aktiv war. Sein Abschlussprojekt war ein mechanischer Fütterungsarm, der sich per Kopfbewegung steuern ließ und Menschen mit Querschnittslähmung oder eingeschränkter Mobilität unterstützen sollte. Danach arbeitete er bei Virtual Research Systems, einem Start-up für VR-Headsets und Zubehör. Nur wenige Jahre nach dem Studium wechselte Ternus 2001 zu Apple in das Produktdesign-Team. Dort arbeitete er zunächst unter anderem am Apple Cinema Display. Bereits nach rund drei Jahren stieg er zum Manager auf. Sein damaliger Chef Steve Siefert berichtete der „New York Times“, Ternus habe bewusst auf ein eigenes Büro verzichtet, um im Großraumbüro näher bei seinem Team zu bleiben – selbst als ihm 2011 nach Sieferts Ruhestand erneut ein Büro angeboten wurde. Aufstieg zum Hardware-Chef und künftigen CEO Ab 2005 leitete Ternus eine Hardware-Engineering-Gruppe für iMacs der G5-Serie und verbrachte viel Zeit bei Zulieferern in Asien. Diese Erfahrungen mit Fertigung und Lieferketten prägten seine weitere Arbeit. 2013 wurde er Vizepräsident für Hardware-Entwicklung und Stellvertreter von Dan Riccio. Neben dem Mac-Team übernahm er auch Verantwortung für das iPad und war laut Apple an jeder iPad-Generation beteiligt. Laut einem „Bloomberg“-Porträt war Ternus eine treibende Kraft hinter iPadOS, weil iOS das Potenzial der größeren Bildschirme und leistungsfähigeren Prozessoren nicht ausschöpfte. Er setzte zudem Funktionen wie den Apple Pencil mit magnetischem Laden und Koppeln durch. Zu den Projekten unter seiner Verantwortung zählen außerdem iPhone 12, AirPods sowie die Einführung von LiDAR in den Pro-iPhones, das er aus Kostengründen bewusst auf diese Modelle beschränken wollte. Eine Schlüsselrolle spielte Ternus beim Übergang von Intel-Prozessoren zu Apple-Chips. In Präsentationen und Interviews erklärte er die Vorteile von Apple Silicon und wurde zu einem der sichtbaren Gesichter dieser Strategie. Im Januar 2021 löste er Dan Riccio als Senior Vice President Hardware Engineering ab und übernahm die Verantwortung für iPhone-, iPad-, Mac- und AirPods-Teams, direkt unterstellt an Tim Cook. Erfolge, Fehlentscheidungen und wachsender Einfluss Ternus’ Bilanz ist nicht makellos. Er unterstützte die Touch Bar im MacBook Pro und drängte auf die Butterfly-Tastatur, die später zu zahlreichen Beschwerden und Klagen führte. Sein Fokus auf Kostensenkung belastete zeitweise das Verhältnis zum Industrial Design Team, das zeitweise andere Nachfolgepläne favorisieren wollte. Beim HomePod sprach er sich gegen eine Kamera aus, übernahm aber Verantwortung für Apples Rückstand bei smarten Lautsprechern und treibt neue Geräte für den Heimgebrauch voran. Gelegentlich wich er von seinem sonst als nahbar beschriebenen Führungsstil ab, etwa bei Problemen mit niedriger Latenz zwischen Apple Vision Pro und AirPods Pro, als er intern stärker nach Schuldigen suchte statt nach Lösungen. Gleichzeitig tritt Ternus seit seiner Beförderung häufiger öffentlich auf: in Produktpräsentationen, TV-Interviews und Gesprächen über Themen wie Apple Silicon, Reparierbarkeit und Haltbarkeit von Geräten. Er verteidigte dabei etwa das Konzept der Teile-Kopplung und betonte, Ziel seien langlebige Produkte statt maximale Reparierbarkeit um jeden Preis. Sein Verantwortungsbereich wuchs weiter: 2024 übernahm er nach der schleppenden Einführung von Apple Intelligence die Hardware-nahe Robotik, einschließlich Projekten wie einem smarten Haushaltsroboter. Anfang 2026 kam die Rolle als „Executive Sponsor“ für das Design-Team hinzu, das zuvor bei Jeff Williams lag. Offiziell blieb die Designorganisation zwar Tim Cook unterstellt, doch Ternus vertritt Hardware- und Softwaredesign in der Geschäftsleitung. Mit 50 Jahren gehört Ternus zu den jüngeren Führungskräften bei Apple und kann die Rolle des CEO voraussichtlich über viele Jahre ausfüllen. Intern genießt er breite Unterstützung und gilt als kommunikativer Manager, der Teams befähigt und an Cooks Führungsstil anknüpft. Apple erhält mit ihm einen CEO, der tief im Hardware- und Technologie-Bereich verwurzelt ist und auf bestehende Stärken in Design und Fertigung aufbauen kann. Tim Cook hat damit frühzeitig für Kontinuität an der Spitze gesorgt. John Ternus wird nun die Aufgabe haben, Apple langfristig zu prägen und die nächste Entwicklungsphase des Unternehmens zu gestalten. Via: https://appleinsider.com
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Apple Watch Angebote: Wie Mobilfunkverträge Euch langfristig binden Immer häufiger locken Mobilfunkanbieter mit „kostenlosen“ Apple-Geräten. Hinter den Angeboten stecken jedoch komplexe Subventionsmodelle mit langer Vertragsbindung und teils versteckten Kosten. Wir werfen einen Blick darauf, wie diese Bundles funktionieren, worauf Ihr achten solltet und wann sich ein Deal wirklich lohnt. Apple-Watch-Deals von T-Mobile: Kostenlos ist selten wirklich gratis In den USA bewirbt T‑Mobile derzeit ein Angebot, bei dem Kund:innen eine faktisch kostenlose Apple Watch Series 11 erhalten können. Voraussetzung ist die Kombination bestimmter Mobilfunk- und Watch-Tarife, die über einen längeren Zeitraum laufen. Ähnliche Aktionen gibt es auch mit iPhones, AirPods und anderen Apple-Geräten, oft mit deutlichen Rabatten oder als „Geschenk“ vermarktet. Die Rechnung geht für die Anbieter über die monatlichen Gebühren auf. Die Hardware wird querfinanziert, die Kosten verstecken sich im Kleingedruckten der Verträge. Häufig koppeln die Unternehmen die subventionierten Geräte an mehrjährige Laufzeiten und zusätzliche Optionen, etwa spezielle Watch-Tarife oder höhere Datenvolumen. Für Euch bedeutet das: Die einmalige Ersparnis am Anfang ist nur ein Teil der Wahrheit. Entscheidend ist, wie viel Ihr über die gesamte Vertragslaufzeit tatsächlich bezahlt. Die scheinbar großzügigen Angebote lohnen sich nur, wenn die monatlichen Mehrkosten in einem sinnvollen Verhältnis zum regulären Gerätepreis stehen. Subvention, Laufzeit, Kleingedrucktes: So funktionieren die Modelle Im Kern funktionieren diese Deals als klassische Quersubvention. Der Anbieter übernimmt zunächst einen großen Teil des Gerätepreises, etwa für eine Apple Watch oder ein iPhone. Im Gegenzug verpflichtet Ihr Euch zu einem Tarif, der über die Laufzeit genug Einnahmen generiert, um die Subvention zu refinanzieren. Oft werden dabei zusätzliche Watch- oder Datentarife abgeschlossen, die ohne Bundleangebot vielleicht gar nicht nötig wären. Im Vergleich zu einem Direktkauf im Apple Store oder einem Gerät vom Refurbished-Markt sieht das Angebot auf den ersten Blick attraktiv aus. Der Unterschied zeigt sich jedoch über die Monate: Während der Direktkauf eine einmalige Ausgabe bedeutet, summieren sich bei subventionierten Modellen die Mehrkosten im Vertrag. Entscheidend ist daher der Gesamtpreis inklusive aller Gebühren, nicht nur der beworbene „Null-Euro“-Anteil für die Hardware. Hilfreich sind konkrete Rechenbeispiele: Stellt den Gesamtbetrag über die volle Laufzeit dem regulären Kaufpreis bei Apple oder einem seriösen Refurbished-Anbieter gegenüber. Zieht außerdem ein, ob Ihr die enthaltenen Leistungen des Tarifs wirklich benötigt, oder ob Ihr für Features zahlt, die im Alltag kaum zum Einsatz kommen. Checkliste für Vertragsfallen und Apples Strategie mit Hardware-Geschenken Vor Vertragsabschluss solltet Ihr systematisch prüfen, welche Bedingungen gelten. Achtet auf die Mindestlaufzeit, auf gestaffelte Rabatte, die nach einigen Monaten auslaufen, und auf zusätzliche Gebühren für die Aktivierung von Watch- oder Datentarifen. Klärt, was bei einer vorzeitigen Kündigung passiert und ob für die Hardware Restbeträge fällig werden. Prüft außerdem, ob sich die monatlichen Kosten nach der Mindestlaufzeit automatisch erhöhen oder bestimmte Rabatte entfallen. Im größeren Kontext spielen diese Hardware-Angebote in Apples Strategie rund um Dienste und Wearables eine wichtige Rolle. Jede zusätzliche Apple Watch oder jedes weitere Apple-Gerät im Haushalt erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Apple-Dienste stärker nutzt. Dazu gehören etwa Abos für Musik, Videos oder Fitness sowie der verstärkte Einsatz der App‑Plattformen. Mobilfunkangebote mit Hardware-Geschenken verstärken diesen Effekt, weil sie den Einstieg in Apples Ökosystem finanziell abfedern. Für Euch als Nutzer:innen bleibt daher entscheidend: Rechnet nach, vergleicht mit Direktkauf und Refurbished-Geräten und prüft, ob das Angebot zu Eurem tatsächlichen Nutzungsverhalten passt. Nur dann wird aus dem vermeintlichen Geschenk kein teurer Langzeitvertrag. Via: www.zdnet.com · www.zdnet.com · appleinsider.com
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Merz und Siemens-Chef kritisieren EU-Regeln für Industrie-KI Auf der Hannover Messe haben Bundeskanzler Friedrich Merz und Siemens-Chef Roland Busch deutliche Kritik an den EU-Vorgaben für industrielle Künstliche Intelligenz geäußert. Beide sehen die aktuelle Regulierung als Bremsklotz für Innovation und Investitionen. Siemens will Großteil der KI-Investitionen in die USA verlagern Roland Busch erklärte in einem Gespräch mit Bloomberg, dass der Großteil der geplanten Investitionen von Siemens in Höhe von 1 Milliarde Euro in industrielle KI in die USA fließen soll. Aus seiner Sicht erschwert der europäische Rechtsrahmen die Entwicklung und den Einsatz von KI in der Industrie deutlich stärker als in anderen Regionen. Busch kritisierte, es sei „vollkommen unsinnig“, industrielle Daten und Maschinendaten rechtlich so zu behandeln wie personenbezogene Daten. Gegenüber seinen Aktionär:innen könne er nicht plausibel machen, warum Siemens in ein Umfeld investieren solle, in dem das Unternehmen aus seiner Sicht ausgebremst werde. Er verwies darauf, dass die EU-Regulierer:innen industrielle KI im Grunde wie Verbraucheranwendungen behandeln würden. Damit würden neue Auflagen geschaffen, obwohl viele Industriebranchen bereits heute unter sektorenspezifischen Regeln stehen. Nach Ansicht von Busch führt diese Doppelregulierung zu zusätzlicher Unsicherheit und erschwert Unternehmen Entscheidungen über Standort und Umfang ihrer KI-Projekte. Die Folge sei, dass Investitionsmittel eher in Märkte mit aus seiner Sicht klareren und weniger einschränkenden Vorgaben fließen. Kanzler Merz fordert Entlastung für Industrie-KI Bundeskanzler Friedrich Merz stellte in seiner Rede auf der Hannover Messe in Aussicht, dass die Bundesregierung auf Änderungen am europäischen Rechtsrahmen für industrielle KI hinwirken will. Konkret sprach er davon, industrielle KI aus dem seiner Einschätzung nach „übermäßig restriktiven Korsett“ der aktuellen EU-Regulierung herauszulösen. Merz betonte, man könne nicht einfach so weitermachen, wie es vor vielen Jahren in Brüssel einmal geplant worden sei. Damals sei das Ausmaß und die Breite möglicher KI-Anwendungen noch nicht annähernd absehbar gewesen. Entsprechend passe der bestehende Rechtsrahmen aus seiner Sicht nicht mehr zu den heutigen technischen und wirtschaftlichen Realitäten. Der Kanzler hob hervor, dass Künstliche Intelligenz in der Industrie zu höherer Effizienz und Produktivität beitragen könne. Außerdem ermögliche sie einen optimierten Einsatz von Ressourcen und damit insgesamt geringere Kosten. Aus diesen Gründen sieht Merz die Notwendigkeit, die rechtlichen Rahmenbedingungen so weiterzuentwickeln, dass Industrieunternehmen KI-Technologien breiter nutzen können, ohne aus seiner Sicht unnötig eingeschränkt zu werden. Spannungsfeld zwischen Datenschutz und Wettbewerbsfähigkeit Die Aussagen von Busch und Merz machen deutlich, wie stark das Spannungsfeld zwischen Datenschutz, Regulierung und internationaler Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie derzeit diskutiert wird. Während die EU versucht, mit umfassenden Regeln für KI Risiken zu begrenzen, sehen zentrale Akteur:innen im Industriebereich die Gefahr, im globalen Vergleich zurückzufallen. Für Euch als Nutzer:innen digitaler Dienste und industrieller Produkte bleibt damit die Frage, wie sich ein hohes Datenschutzniveau mit innovationsfreundlichen Bedingungen verbinden lässt. Die Debatte um die Ausgestaltung der EU-Regeln für industrielle KI dürfte daher in den kommenden Monaten weiter an Bedeutung gewinnen. Via: https://www.electronicsweekly.com
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Faltbares iPhone: Warum Apple die Kamera ins Zentrum rückt Apples erstes faltbares iPhone nimmt langsam Konturen an – und die Kamera rückt dabei noch stärker in den Fokus. Ein Hardware-Knopf und Weltraum-Einsätze zeigen, wohin die Reise geht. Falt-iPhone mit Kameraknopf und eSIM Der bekannte Leaker „Instant Digital“ beschreibt auf Weibo, dass Apples erstes faltbares iPhone trotz extrem dünnem Gehäuse einen eigenen Kameraknopf erhalten soll. Apple verzichtet demnach bewusst auf andere Komponenten, um diese „Kamerasteuerung“ zu integrieren. Laut dem Bericht von MacRumors wird das Gerät außerdem ausschließlich auf eSIM setzen und keinen Schacht für physische SIM-Karten mehr bieten. Die Angaben deuten darauf hin, dass Apple technische Kompromisse eingeht, um Fotografie und Video klar zu priorisieren. In einem besonders schlanken Falt-Design ist jeder Millimeter entscheidend, trotzdem soll der dedizierte Kamera-Button gesetzt sein. Damit verschiebt Apple den Schwerpunkt des Geräts weiter in Richtung Kamera – die Smartphone-Funktionen rücken im Zweifel nach hinten. Passend dazu tauchen derzeit auch Hinweise auf das iPhone 18 Pro auf, die ebenfalls die Detailarbeit rund um das Produkt unterstreichen. Mactechnews berichtet über Zubehör-Aufkleber, die bereits Farboptionen für dieses Modell bestätigen sollen. Zwar geht es dort nicht um die Kamera, doch das Zusammenspiel zeigt, wie früh Apple Design- und Ausstattungsentscheidungen festzurrt – der Kameraknopf im Falt-iPhone dürfte entsprechend strategisch geplant sein. Vom Smartphone zur Kamera mit Telefonfunktion In den vergangenen iPhone-Generationen hat Apple die Kamera Schritt für Schritt als zentrales Verkaufsargument aufgebaut. Pro-Modelle erhalten regelmäßig exklusive Funktionen wie fortschrittliche Zoom-Optionen oder neue Bildverarbeitungsmodi, die klar auf anspruchsvolle Foto- und Videoaufnahmen zielen. Das geplante Falt-iPhone mit eigener Kamerasteuerung wirkt wie der nächste Baustein in dieser Entwicklung. Der Ansatz läuft darauf hinaus, das iPhone langfristig zur professionellen Kamera mit angeflanschtem Smartphone umzubauen. Der separate Knopf macht deutlich, dass Aufnahmen jederzeit und ohne Umwege über den Touchscreen starten sollen. Für Euch als Nutzer:innen könnte das den Umgang mit dem Gerät verändern: Fotos und Videos werden zur Standardaktion, alles andere folgt danach. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Kamera-Funktionen im Alltag wirklich relevant sind. Viele Nutzer:innen profitieren von besserer Stabilisierung, zuverlässigem Autofokus und guter Low-Light-Qualität. Komplexe Zusatzmodi oder stark beworbene Effekte bleiben hingegen oft ungenutzt und dienen eher als Marketing-Schmuck. Der Kameraknopf ist in diesem Kontext ein simples, aber klares Signal: weniger Show, mehr direkter Zugriff. iPhone im All: Kameraeinsatz bei Artemis II Wie wichtig die Kamera-Qualität des iPhone für Apple geworden ist, zeigt ein Blick ins All. Engadget berichtet über eine Aufnahme des Kommandanten der Mission Artemis II, der mit einem iPhone 17 Pro Max spektakuläre Bilder eines „Erduntergangs“ hinter dem Mond festhielt. Die Crew nutzt das iPhone für beeindruckende Fotos und Videos der Reise rund um den Erdtrabanten. Solche Einsätze unter extremen Bedingungen liefern Apple wertvolles Material, um die Fähigkeiten der iPhone-Kamera zu demonstrieren. Gleichzeitig unterstreichen sie intern, wie sehr das Gerät inzwischen als vielseitiges Aufnahmewerkzeug wahrgenommen wird. Wenn ein Falt-iPhone mit eigener Kamerasteuerung erscheint, fügt es sich nahtlos in dieses Bild ein: Das iPhone wird zur Kamera, die zufällig auch noch ein Smartphone ist. Via: www.macrumors.com · www.engadget.com · www.mactechnews.de
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Apple verteilt dritte Betas von iOS, iPadOS, macOS, watchOS, tvOS und visionOS 26.5 Apple hat die dritte Beta-Runde seiner kommenden Betriebssystemversionen 26.5 für alle Plattformen gestartet. Entwickler:innen können die Updates ab sofort auf kompatiblen Geräten testen. iOS 26.5 und iPadOS 26.5: Fokus auf Karten, RCS und Wearables Apple hat die dritte Beta von iOS 26.5 und iPadOS 26.5 veröffentlicht, eine Woche nach der zweiten Testversion. Registrierte Entwickler:innen laden die Betas direkt in der Einstellungen-App unter „Allgemein“ und „Softwareupdate“. In den aktuellen Versionen gibt es keine neuen Funktionen für Siri, was darauf hindeutet, dass entsprechende Neuerungen erst mit iOS 27 kommen sollen. Stattdessen rückt die Karten-App stärker in den Mittelpunkt. In Apple Karten taucht die Funktion „Vorgeschlagene Orte“ auf, die Nutzer:innen nahegelegene Ziele empfiehlt. Grundlage sind Trends und kürzliche Suchanfragen. Gleichzeitig bereitet Apple Werbeanzeigen in der Karten-App vor, indem die technische Basis in iOS 26.5 geschaffen wird. Daneben arbeitet Apple weiter an Verbesserungen für Nachrichten zwischen iPhone- und Android-Nutzer:innen. So testet das Unternehmen erneut Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten zwischen beiden Plattformen. Die Funktion war bereits in einer Beta von iOS 26.4 enthalten, wurde vor Veröffentlichung der finalen Version aber wieder entfernt. Nun kehrt sie in iOS 26.5 in die Testphase zurück. In der Europäischen Union richtet Apple den Blick zudem stärker auf Zubehör von Drittanbietern. Dort testet das Unternehmen Nähe-Kopplung, Benachrichtigungsweiterleitung und Live-Aktivitäten für Wearables wie Ohrhörer und Smartwatches anderer Hersteller. Diese Funktionen sollen es Geräten von Drittanbietern ermöglichen, ähnliche Möglichkeiten zu bieten wie Apple Watch und AirPods. Weitere Details zu den Neuerungen in iOS 26.5 nennt Apple in einem separaten Funktionsüberblick zur Beta. macOS Tahoe 26.5: Dritte Entwickler-Beta ohne sichtbare Neuerungen Parallel zu iOS und iPadOS steht auch die dritte Beta von macOS Tahoe 26.5 für Entwickler:innen bereit. Sie erscheint ebenfalls eine Woche nach der zweiten Beta. Die Installation erfolgt über die Systemeinstellungen, dort im Bereich „Allgemein“ unter „Softwareupdate“. Um die Beta-Version angezeigt zu bekommen, müssen Nutzer:innen die Option für Beta-Updates aktivieren und über ein kostenloses Entwicklerkonto verfügen. In den ersten beiden Betas von macOS Tahoe 26.5 wurden keine neuen Funktionen entdeckt. Nach aktuellem Stand konzentriert sich Apple bei diesem Update offenbar auf Fehlerkorrekturen und Leistungsverbesserungen, ohne sichtbare Änderungen an der Oberfläche oder größeren neuen Features. watchOS, tvOS und visionOS 26.5: Stabilität für Apple Watch, Apple TV und Vision Pro Auch für watchOS 26.5, tvOS 26.5 und visionOS 26.5 hat Apple die dritte Entwickler-Beta veröffentlicht. Die neuen Testversionen folgen ebenfalls eine Woche nach den vorherigen Betas. Die Updates lassen sich jeweils über die Einstellungen-App auf den Geräten installieren, ein kostenloses Entwicklerkonto ist auch hier Voraussetzung. Zu inhaltlichen Änderungen in den aktuellen Betas hat Apple bislang keine Angaben gemacht. Traditionell erhalten watchOS, tvOS und visionOS in einzelnen Beta-Versionen eher wenige neue Funktionen. Der Schwerpunkt liegt meist auf Fehlerbehebungen und Leistungsoptimierungen. In den ersten beiden Betas der Version 26.5 wurden keine neuen Features gefunden, sodass sich auch hier momentan vor allem unter der Haube etwas tut. Via: www.macrumors.com · www.macrumors.com · www.macrumors.com
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Apfeltalk der Tag vom Montag, 20. April 2026 In der Apple-Welt dominieren heute Ausblicke auf iOS 27 und kommende Hardware-Generationen, flankiert von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie der weltweiten Speicherknappheit und US-Zollrückerstattungen. Dazu kommen ein spektakulärer iPhone-Einsatz im All und erste Hinweise auf Verzögerungen bei neuen Macs. iOS 27: Mehr Kontrolle über den Homescreen und Hinweise auf großes Siri-Update Mit iOS 27 rückt Apple die Anpassung des Homescreens stärker in den Fokus. Laut einem Bericht arbeitet das Unternehmen an neuen Rückgängig- und Wiederholen-Funktionen, die Umbauten am Home-Bildschirm deutlich transparenter machen und versehentliche Änderungen leichter korrigierbar machen sollen. Details dazu fasst iOS 27: Mehr Kontrolle für Euren Homescreen zusammen. Parallel dazu testet Apple laut einem weiteren Bericht explizite Schaltflächen für „Rückgängig“ und „Wiederholen“ direkt im Anpassungsmodus, was auf eine umfassendere Überarbeitung der Bedienlogik hindeutet. Mehr dazu in iOS 27: Apple testet Rückgängig- und Wiederholen-Funktion für den Home-Bildschirm. Zusätzliche Spannung erzeugt die offizielle Grafik zur WWDC 2026, die auf ein größeres Siri-Update in iOS 27 schließen lässt. Im Mittelpunkt steht offenbar die Dynamic Island als zentrales Interface-Element für den Sprachassistenten, wie WWDC-2026-Grafik deutet großes Siri-Update in iOS 27 an erläutert. iPhone 18 Pro: Frühe Gerüchte zu den Neuerungen im Herbst Noch Monate vor dem erwarteten Marktstart im September verdichten sich Spekulationen rund um das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max. Diskutiert werden unter anderem Kamera-Verbesserungen, mögliche Designanpassungen und Änderungen bei Display und Energieeffizienz. Eine kompakte Übersicht der aktuell erwarteten Änderungen liefert iPhone 18 Pro: Zehn Neuerungen zum Marktstart im September. Im größeren Kontext ordnet Alle neuen Apple-Produkte 2026 – und welche Updates noch anstehen das kommende iPhone-Update in Apples Produktjahr ein und zeigt, welche Geräte bereits aktualisiert wurden und wo noch mit neuen Modellen zu rechnen ist. Weltweiter Speichermangel: Auswirkungen auf iPhone, Mac und Co. Die anhaltende Knappheit bei Speicherchips setzt die gesamte Elektronikbranche unter Druck und dürfte laut aktuellen Einschätzungen bis mindestens 2027 spürbar bleiben. Steigende Preise und verzögerte Produkteinführungen treffen auch Smartphones und Macs, da der Ausbau der Produktionskapazitäten mit der stark wachsenden Nachfrage durch KI-Anwendungen nicht Schritt hält. Die Hintergründe beleuchtet Weltweiter Speichermangel: Smartphones und Macs bis 2027 unter Druck. Konkret für Apple zeichnen sich bereits Folgen ab: Der neue Mac Studio und das grundlegend überarbeitete MacBook Pro mit Touchscreen sollen später auf den Markt kommen als ursprünglich erwartet. Mehrere Hinweise deuten auf spürbare Verzögerungen hin, wie Neuer Mac Studio und MacBook Pro mit Touchscreen: Markteinführung verschiebt sich wegen Speicherknappheit ausführt. Zollerstattungen in den USA: Apple wartet auf Millionenrückzahlung In den USA startet ein Programm zur Rückerstattung von Zöllen, die in der Vergangenheit als rechtswidrig eingestuft wurden. Für Apple geht es dabei um erhebliche Summen, die auf importierte Produkte und Komponenten entfallen. Allerdings ist mit einer Auszahlung erst frühestens im Sommer 2026 zu rechnen, was die finanzielle Planung des Konzerns nur langfristig beeinflusst. Die Details zum Ablauf und zu den erwarteten Auswirkungen fasst Zollerstattungen laufen an – Apple wartet monatelang auf Rückzahlung zusammen. iPhone 17 Pro Max im All: NASA-Astronaut filmt Erduntergang hinter dem Mond Ein NASA-Astronaut hat mit einem iPhone 17 Pro Max eine bislang einzigartige Aufnahme eingefangen: Zu sehen ist, wie die Erde hinter dem Mond verschwindet. Die Sequenz wirkt wie eine inszenierte Werbekampagne, stammt aber direkt aus dem All und unterstreicht die Fortschritte bei Kameraqualität und Bildstabilisierung aktueller iPhone-Generationen. Den ungewöhnlichen Einsatz des Smartphones im Weltraum beschreibt NASA filmt einzigartigen Erduntergang hinter dem Mond mit iPhone 17 Pro Max. Den Beitrag in unserem Forum kommentieren
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iPhone 18 Pro: Zehn Neuerungen zum Marktstart im September Apple plant das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max für September, doch schon jetzt kursieren zahlreiche konkrete Gerüchte. Wir fassen die aktuell erwarteten Neuerungen kompakt für Euch zusammen. Kleinerer Dynamic Island und neues Display Ursprünglich hieß es, die iPhone‑18‑Pro‑Modelle würden Face ID vollständig unter dem Display verstecken und nur noch eine Frontkamera in der linken oberen Ecke zeigen. Inzwischen deuten Gerüchte jedoch darauf hin, dass lediglich eine Face‑ID‑Komponente unter das Display wandert, was zu einer verkleinerten Dynamic Island führen soll. Beim Design sollen sich iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max am iPhone 17 Pro orientieren. Erwartet werden weiterhin Displaygrößen von 6,3 und 6,9 Zoll sowie ein „Plateau“ auf der Rückseite mit drei Kameras. Neu ist laut Berichten eine sogenannte LTPO+‑Displaytechnologie, die zu einer besseren Energieeffizienz und damit zu einer längeren Akkulaufzeit beitragen soll. Auch bei den Farben ist ein Wechsel vorgesehen: Als Sonderfarbe soll Dunkelkirschrot hinzukommen, ergänzt durch Hellblau, Dunkelgrau und Silber. Die bisherigen Farben Kosmisches Orange und Tiefblau sollen entfallen. Kamera, Chips und Mobilfunk Die Hauptkamera mit 48‑Megapixel‑Fusion‑Sensor in beiden Pro‑Modellen soll künftig eine variable Blende bieten. So könnten Benutzer:innen steuern, wie viel Licht durch das Objektiv auf den Sensor fällt, was mehr Kontrolle über die Schärfentiefe ermöglichen würde. Aufgrund der vergleichsweise kleinen Bildsensoren in Smartphones bleibt aber offen, wie stark sich dieser Vorteil in der Praxis bemerkbar macht. Im Inneren rechnet die Gerüchteküche mit dem A20‑Pro‑Chip, der erstmals in einem 2‑Nanometer‑Verfahren von TSMC gefertigt werden soll. Der A19 Pro basiert noch auf 3 Nanometern. Zusammen mit einem neuen Chip‑Gehäusedesign wird ein spürbarer Fortschritt bei Leistung und Energieeffizienz von Jahr zu Jahr erwartet. Für Mobilfunk ist ein eigener C2‑Modemchip von Apple im Gespräch. Zuvor kamen bereits das C1‑Modem im iPhone 16e sowie das schnellere und effizientere C1X‑Modem im iPhone Air zum Einsatz. Apple gibt an, dass das C1X‑Modem bis zu doppelt so schnell wie das C1‑Modem und das energieeffizienteste iPhone‑Modem bisher sei. Die Verbesserungen sollen sich mit dem dritten Modem‑Chip C2 im iPhone 18 Pro fortsetzen. In Kombination mit dem C2‑Modem soll das iPhone 18 Pro zudem 5G über Satellit unterstützen. Damit wäre Surfen im Web ohne Wi‑Fi oder herkömmliche Mobilfunkverbindung möglich. Funkstandards, Bedienung und Design-Details Viele iPhone‑17‑Modelle und das iPhone Air sind bereits mit dem Apple‑eigenen N1‑Chip ausgestattet, der WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread ermöglicht. Apple zufolge verbessert der N1‑Chip außerdem die Leistung und Zuverlässigkeit von Funktionen wie Persönlicher Hotspot und AirDrop. Für das iPhone 18 Pro ist der Nachfolger N2 vorgesehen, zu dessen konkreten Verbesserungen bisher aber keine Details bekannt sind. An der physischen Bedienung will Apple offenbar ebenfalls schrauben. Die Kamerasteuerungstaste der iPhone‑18‑Pro‑Modelle soll vereinfacht werden, indem Berührungsempfindlichkeit und haptisches Feedback entfallen. Künftig soll die Taste nur noch auf Druck reagieren. Schließlich ist auch ein optisches Detail auf der Rückseite im Gespräch: Der Bereich des Keramikschilds rund um MagSafe soll beim iPhone 18 Pro matter und nahtloser wirken als das bisherige zweifarbige Design. Apple wird voraussichtlich im September neben iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max auch ein faltbares iPhone vorstellen. Anfang des kommenden Jahres sollen dann ein reguläres iPhone 18, ein günstigeres iPhone 18e sowie ein iPhone Air der zweiten Generation folgen. Via: https://www.macrumors.com Titelbild KI (Zur Illustration) iPhone-Foto: The Apple Post
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Zollerstattungen laufen an – Apple wartet monatelang auf Rückzahlung In den USA startet ein Programm zur Rückerstattung illegal erhobener Zölle. Für Apple bedeutet das aber: Geld zurück frühestens im Sommer 2026. Neues Rückerstattungsprogramm der US-Zollbehörde Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde Customs and Border Protection (CBP) bereitet derzeit Rückzahlungen für Unternehmen vor, die von den sogenannten reziproken Zöllen der Trump-Regierung betroffen waren. Apple hat nach aktuellem Stand bereits 3,2 Milliarden US‑Dollar (rund 3,0 Milliarden Euro) an entsprechenden Abgaben gezahlt und dürfte dieses Geld frühestens im Juli 2026 teilweise zurückerhalten. Grundlage der Zölle war der International Emergency Economic Powers Act (IEEPA). CBP hat nun ein Programm zur Erstattung eines Teils dieser Einfuhrabgaben gestartet, das unter dem Namen „Konsolidierte Verwaltung und Bearbeitung von Eintragungen“ (Consolidated Administration and Processing of Entries, CAPE) läuft. CAPE ist freiwillig. Importeur:innen der Aufzeichnungen (Importers of Record, IORs) sowie Zollagent:innen müssen aktiv über das ACE‑Portal der Zollbehörde einen Antrag stellen, um Rückzahlungen zu erhalten. Der Prozess ist nach Angaben der Behörde recht aufwendig und an detaillierte Vorgaben gebunden. Das Programm wird schrittweise eingeführt. Phase 1 startete am 20. April und richtet sich zunächst an bestimmte noch nicht abschließend veranlagte Einfuhren sowie an Einfuhren, deren Veranlagung in weniger als 80 Tagen ansteht. Apple gehört zu den Unternehmen mit noch nicht „liquidierten“ Eintragungen und fällt damit in diesen Rahmen. Laut CBP werden Erstattungen in der Regel innerhalb von zwei bis drei Monaten ausgezahlt, sofern alle Unterlagen vollständig sind und keine zusätzliche Prüfung erforderlich ist. So stark haben die Zölle Apple getroffen Apple war von den Zöllen in besonderem Maße betroffen. Innerhalb eines Jahres summierten sich die zusätzlichen Abgaben auf über 3,2 Milliarden US‑Dollar (rund 3,0 Milliarden Euro). Als die IEEPA‑Zölle im April eingeführt wurden, fielen sie deutlich höher aus als erwartet. Waren aus China wurden mit einem Zollsatz von 34 Prozent belegt. Für Apple bedeutete das, dass rund 40 Prozent der eigenen Produkte von dieser Abgabe betroffen waren. Diese Zölle waren jedoch nicht die einzigen zusätzlichen Kosten. Auf Importe von wichtigen Zulieferländern musste Apple weitere Abgaben zahlen: 26 Prozent auf Waren aus Indien, 46 Prozent aus Vietnam, 36 Prozent aus Thailand, 25 Prozent aus Malaysia und 32 Prozent aus Taiwan. Selbst eine stärkere Verlagerung der Fertigung in die USA hätte die Kosten nicht vollständig aufgefangen. Prozessoren von TSMC, die in Arizona gefertigt werden, wären zwar zollfrei eingeführt worden, die dafür nötigen Komponenten aus dem Ausland hätten aber weiterhin Einfuhrabgaben ausgelöst. Gerichtsurteil und begrenzte Entlastung für Apple Im Februar 2026 entschied der Oberste Gerichtshof der USA, dass die reziproken Zölle rechtswidrig eingeführt worden waren. Daraufhin setzte der Präsident andere Zölle in Kraft, die jedoch deutlich niedriger ausfallen als die aufgehobenen Maßnahmen. Auch wenn CBP davon ausgeht, dass das CAPE‑Programm ohne größere Probleme läuft, bringt das Apple kurzfristig wenig. Die Rückzahlungen werden weder rechtzeitig zum Ergebnisbericht am 30. April noch voraussichtlich vor dem Ende des nächsten Geschäftsquartals Ende Juni zur Verfügung stehen. Apple wird zudem nicht die kompletten 3,2 Milliarden US‑Dollar (rund 3,0 Milliarden Euro) zurückerhalten. Unter Berücksichtigung der Beträge, die vor dem Urteil des Supreme Court gezahlt wurden und nicht erstattet werden, dürfte Apple aber rund 2,5 Milliarden US‑Dollar (rund 2,3 Milliarden Euro) über CAPE zurückbekommen. Via: https://appleinsider.com Titelbild KI (Zur Illustration)
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Bosse im Apple-Music-Interview: „Stabile Poesie“, digitale Gewalt und Commitment Im aktuellen Albuminterview mit Apple Music spricht Bosse offen über sein neues Album „Stabile Poesie“. Dabei geht es um Liebe als Commitment, digitale Gewalt, Erschöpfung im Netz und persönliche Haltung. Vom Dorf zur Musik: Warum „Stabile Poesie“ ihn antreibt Im Gespräch mit Apple-Music-Moderatorin Jenny Augusta erzählt Bosse, wie ihn Musik seit seiner Kindheit begleitet und bis heute antreibt. Er berichtet von seinem Weg vom Dorf hinein in die Musik, von kreativen Routinen und davon, wie wichtig familiärer Rückhalt für seine Arbeit ist. Für ihn ist „Stabile Poesie“ ein Album über Wahrhaftigkeit, eine klare innere Haltung und Selbstermächtigung. Diese Themen ziehen sich durch viele der neuen Songs und prägen das Selbstverständnis der Platte. Bosse beschreibt das Album als empowernd, also stärkend. Es solle Hörer:innen ermutigen, sich selbst besser wahrzunehmen und Entscheidungen nicht dauerhaft aufzuschieben. Auch wenn vieles im Leben instabil sei, könne die eigene Haltung einen stabilen Kern bilden. In seinen neuen Liedern versucht Bosse, diese Mischung aus Unsicherheit und innerer Festigkeit hörbar zu machen. Digitale Gewalt und Erschöpfung im Netz Ein Schwerpunkt des Interviews ist das Thema digitale Gewalt, das Bosse in den vergangenen zwei Jahren intensiv beschäftigt hat. Auf die Frage von Jenny Augusta, welche Themen er in dieser Zeit mit sich herumgetragen und in die Platte gebracht habe, antwortet er klar: „Digitale Gewalt.“ Er berichtet, dass er sich fast zwei Monate lang sehr intensiv damit auseinandergesetzt hat. In dieser Zeit sprach er mit der Organisation HateAid, ließ sich fortbilden und tauschte sich mit vielen Betroffenen aus, insbesondere mit Menschen aus marginalisierten Gruppen. Durch diese Gespräche wurde ihm bewusst, wie belastend und zerstörerisch Angriffe im Netz sein können. Bosse beschreibt, wie extrem unfair sich viele Menschen online verhalten und wie „hundserbärmlich“ das Internet sich in solchen Momenten anfühlen könne. Die Erfahrungen und Eindrücke aus diesen Begegnungen sind in seine neuen Songs eingeflossen und prägen seine Auseinandersetzung mit Erschöpfung im digitalen Raum. Liebe als Commitment und ein empowerndes Album Bosse spricht im Interview auch darüber, wie er das Thema Liebe auf „Stabile Poesie“ neu für sich entdeckt hat. Obwohl er bereits neun Alben veröffentlicht und viele Liebeslieder geschrieben hat, habe er die Liebe bisher oft zugunsten vermeintlich größerer Themen zurückgestellt. Bei der neuen Platte sei das anders: Der erste Song „Liebe hat nicht ewig Zeit“ dreht sich explizit um ein Commitment, also eine verbindliche Entscheidung. Er beschreibt, wie schwer es vielen Menschen heute falle, sich festzulegen. Viele befänden sich in einem dauerhaften Schwebezustand, wüssten nicht, wohin sie gehörten oder ob sie das Wagnis Liebe überhaupt eingehen dürften. Dieses Unverbindliche könne auch toxische Züge annehmen. Im Song „Liebe hat nicht ewig Zeit“ entscheidet sich jedoch jemand bewusst für ein Commitment, und genau darum gehe es Bosse. Auf die Frage, was an „Stabile Poesie“ stabil und was eher instabil sei, sagt Bosse, die Lage sei oft instabil, das Poetische solle einen Gegenpol bilden. Teilweise sei die Musik für ihn sogar poetischer als die Texte, während die Haltung stabil bleibe. Stabil bedeute für ihn vor allem Empowerment. Das Album wolle vermitteln: Auch wenn du gerade in der Schwebe hängst, wirst du dich irgendwann entscheiden. Halte noch etwas durch, es wird in Ordnung. Wenn alles zu viel wird, gestehe es dir ein. Für Bosse geht es stark um Wahrhaftigkeit und darum, sich selbst zu erkennen – das sei für ihn wirklich stabil. Das vollständige Albuminterview „Stabile Poesie“ mit Bosse könnt ihr bei Apple Music anschauen. Bitte bei Hinweisen an eure Leser:innen oder Zuschauer:innen den Credit „Apple Music Albuminterview“ verwenden. Das Album „Stabile Poesie“ steht außerdem bei Apple Music zum Streaming bereit: Album „Stabile Poesie“ auf Apple Music. Via: Apple PR Titelbild: Apple Music
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NASA filmt einzigartigen Erduntergang hinter dem Mond mit iPhone 17 Pro Max Ein NASA-Astronaut hat erstmals gefilmt, wie die Erde hinter dem Mond verschwindet – und dafür ein iPhone 17 Pro Max verwendet. Die ungewöhnliche Aufnahme wirkt fast wie eine perfekte iPhone-Werbung, kommt aber direkt aus dem All. Erster „Erduntergang“ als Video – gefilmt mit dem iPhone NASA-Astronaut Reid Wiseman hat auf der Artemis‑II‑Mission ein Video aufgenommen, das die Erde hinter dem Mond verschwinden zeigt. Es ist das erste Video dieser Art in der Geschichte der Raumfahrt und wurde mit einem iPhone 17 Pro Max erstellt. Wiseman veröffentlichte den 53 Sekunden langen Clip auf X. Gefilmt wurde durch das Andockfenster der Raumkapsel Integrity während des Flugs um den Mond. In der Aufnahme ist zu sehen, wie die Erde langsam hinter der Mondoberfläche verschwindet und schließlich nicht mehr zu sehen ist. Das Video entstand mit dem 8‑fach-Zoom des iPhone 17 Pro Max. Es handelt sich laut Wiseman um unverändertes Material: weder beschnitten noch geschnitten. Die Szene wirkt dadurch besonders direkt und authentisch. Unverändertes iPhone-Video beeindruckt Fachleute Wiseman erklärt, er habe mit 8‑fach-Zoom gefilmt, was seiner Aussage nach „ziemlich vergleichbar mit dem Blick des menschlichen Auges“ sei. Technisch betrachtet entspricht ein 8‑fach-Zoom bei diesem iPhone jedoch ungefähr einer Brennweite von 200 Millimetern, während man den Blickwinkel des menschlichen Auges meist eher im Bereich von 40 bis 50 Millimetern einordnet. Trotz dieser Differenz in der Einschätzung bleibt der Eindruck: Es ist ein außergewöhnlicher Moment, festgehalten mit einem Alltagsgerät. Wiseman beschreibt die Szene als „nur eine Chance in diesem Leben“ und zieht den Vergleich mit einem Sonnenuntergang am Strand – nur eben vom „fremdesten Platz im Kosmos“ aus betrachtet. Auch Fachleute zeigen sich beeindruckt. Der Astrofotograf Andrew McCarthy bezeichnete den Clip als „möglicherweise unglaublichstes Video, das je mit einem Telefon aufgenommen wurde“ und zollte dem Astronauten ausdrücklich Anerkennung. Artemis II liefert weitere iPhone-Aufnahmen aus dem All Der Erduntergang hinter dem Mond ist nicht die einzige bemerkenswerte Aufnahme der Artemis‑II‑Mission. Bereits zuvor wurden beeindruckende Fotos der Mondoberfläche mit einem iPhone 17 Pro Max aufgenommen und veröffentlicht. Auch die ersten Bilder, die direkt aus der Artemis‑II‑Mission mit einem iPhone 17 Pro Max zur Erde gesendet wurden, sorgten für Aufmerksamkeit. Ein besonders eindrucksvolles Foto der Erde wurde sogar in ein iPhone-Hintergrundbild umgewandelt. Mit dem Ende der Artemis‑II‑Mission ist vorerst nicht mit vielen weiteren iPhone-Fotos und -Videos aus dieser Mission zu rechnen. Gleichzeitig steigt dadurch die Vorfreude auf kommende NASA-Flüge, bei denen wieder Verbrauchergeräte wie das iPhone 17 Pro Max zum Einsatz kommen könnten. Die aktuelle Aufnahme zeigt jedenfalls, welches Potenzial in Smartphone-Kameras steckt, wenn sie buchstäblich an den Rand des uns bekannten Kosmos gelangen. Via: https://www.techradar.com Titelbild: Nasa
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Narwal Flow 2 – Neuer Saug- und Wischroboter mit Heißwasser und Teppichfokus Narwal bringt mit dem Flow 2 einen neuen Saug- und Wischroboter auf den Markt, der auf Heißwasserreinigung und verbesserte Teppichreinigungsleistung setzt. Das Gerät soll den Haushalt weitgehend autonom sauber halten. Heißwasser-Wischsystem mit Echtzeit-Selbstreinigung Der Narwal Flow 2 entsteht aus einem Jahrzehnt nutzerzentrierter Entwicklung und führt die „CleanFlow“-Philosophie des Herstellers weiter. Kern des Systems ist ein kontinuierlicher Kreislauf mit 60 °C heißem Wasser, der für dauerhaft saubere Böden sorgen soll. Das heiße Wasser löst Alltagsverschmutzungen und kann auf unterschiedlichen Bodenbelägen eingesetzt werden. Durch den ständigen Zugriff auf frisches, aufbereitetes Wasser arbeitet der Roboter ohne laufende Betreuung durch die Nutzer:innen. Gesteuert wird der Ablauf durch das neue autonome System NarMind Pro 2.0 und das Modell VLM OmniVision. Beide sollen den Alltag voraussehend berücksichtigen und für eine verlässliche Reinigung sorgen. Das FlowWash-Wischsystem ersetzt herkömmliches Wischen und setzt auf die sogenannte Track-Mop-Technologie. Im Unterschied zu klassischen Walzen-Mopps bietet die Track-Mop-Lösung eine größere Kontaktfläche zum Boden und eine längere Einwirkzeit. So sollen auch Partikel entfernt werden, die andere Systeme übersehen. Unterstützt wird dies durch einen konstanten Anpressdruck von 12 N. Sechzehn Düsen spülen den Mopp im Reinigungssystem mit 60 °C heißem Wasser. Ein integrierter Schaber entfernt Schmutz in Echtzeit und leitet das Abwasser in einen separaten Tank, sodass nur frische Feuchtigkeit den Boden berührt. Laut Hersteller ergibt sich so ein streifenfreies Ergebnis mit bis zu siebenfach höherer Reinigungseffizienz. 31.000 Pa Saugkraft, Teppichfokus und Dockingstation Zusätzlich zum Wischen bietet der Flow 2 eine Saugleistung von 31.000 Pa für trockene Verschmutzungen. Die CarpetFocus-Technologie erhöht die Saugkraft kurzfristig auf das 4,2-Fache. Eine adaptive Druckplatte dichtet direkt an den Teppichfasern ab und leitet den Luftstrom tief in den Flor. Das DualFlow-System soll Haarverwicklungen vermeiden und den Betrieb ohne manuelles Eingreifen ermöglichen. Dank VLM OmniVision und einer Bauhöhe von 95 mm reinigt der Roboter auch unter niedrigen Möbeln. Spezielle Szenarienmodi wie Haustierpflege- und Babybetreuungsmodus richten sich an Haushalte mit Tieren und Kindern. Die Objekterkennung lässt sich zum Schutz der Privatsphäre jederzeit deaktivieren. Die All-in-One-Multifunktionsstation übernimmt Wartungsaufgaben. Ein Sterilisationsprozess mit bis zu 100 °C soll Keime im Wassersystem reduzieren, ein Kalklöser schützt vor Ablagerungen. Die Station dosiert Reinigungsmittel automatisch und nimmt Schmutz in einem 2,4-Liter-Staubbeutel auf, der laut Hersteller bis zu 120 Tage ohne Entleerung auskommt. Nach jedem Reinigungsvorgang trocknet 60 °C warme Luft den Mopp, um Gerüche zu vermeiden. Die Dockingstation ist 28 cm hoch, besitzt einen direkten Wasseranschluss und übernimmt Frischwasserzufuhr sowie Schmutzwasserableitung für einen weitgehend freihändigen Betrieb. Smart-Home-Anbindung, Design und Preise Über die App Narwal Freo passen Nutzer:innen Saugstärke, Wischfeuchtigkeit und Reinigungsstrategien an. Stark verschmutzte Bereiche werden dabei in Echtzeit berücksichtigt. Per Sprachbefehl „Hey Nawa“ lässt sich der Flow 2 freihändig steuern; zudem ist er mit Matter, Alexa, Google Home und Siri kompatibel. Das Gerät setzt auf eine mattierte Glasoberfläche und eine kantig abgeschrägte Silhouette, die sich in moderne Wohnräume einfügen soll. Das Lichtsystem „Cyber Glow“ informiert über verschiedene Farben über den aktuellen Reinigungsstatus. Der Narwal Flow 2 ist ab dem 20. April erhältlich und wird über Amazon verkauft. Zum Marktstart läuft vom 20. April bis 16. Mai eine Frühbucheraktion mit 200 Euro Rabatt. Der Flow 2 mit Standard-Basisstation kostet dann 1.099 Euro (statt der unverbindlichen Preisempfehlung 1.299 Euro), die Variante mit Compact Dock liegt bei 1.299 Euro (statt der unverbindlichen Preisempfehlung 1.499 Euro). Käufer:innen im Aktionszeitraum erhalten zusätzlich ein Zubehörpaket im Wert von 219 Euro und eine auf drei Jahre verlängerte Garantie. Je nach Plattform werden zinsfreie Ratenzahlungen angeboten. Bild Narwal    
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iOS 27: Mehr Kontrolle für Euren Homescreen Mit iOS 27 arbeitet Apple an einer überarbeiteten Anpassung des Homescreens. Im Mittelpunkt stehen neue Rückgängig- und Wiederholen-Funktionen, die ein bekanntes Alltagsproblem lösen sollen. Neue Buttons gegen versehentlich verschobene Apps Apple testet in iOS 27 und iPadOS 27 laut mehreren Berichten spezielle „Rückgängig“- und „Wiederholen“-Schaltflächen für die Homescreen-Anpassung. Die Funktionen sollen direkt im bekannten Bearbeitungsmenü erscheinen, das Ihr per langem Druck auf den Homescreen aufruft. Bislang bietet dieses Menü unter anderem Optionen zum Hinzufügen von Widgets, zum Anpassen des Layouts und zum Ändern des Hintergrundbildes. Die neuen Buttons zielen auf eine Situation, die viele von Euch kennen: Ein kurzer Falschtipp, eine unbedachte Wischgeste – und plötzlich ist die sorgfältig aufgebaute App-Anordnung durcheinander. Bisher ließ sich das nur mühsam wieder herstellen, indem Ihr Symbole manuell zurücksortiert oder aus Backups wiederhergestellt habt. Mit iOS 27 sollt Ihr solche Änderungen künftig direkt rückgängig machen oder erneut anwenden können. Die Umsetzung befindet sich nach aktuellem Stand noch in der Testphase. Wenn Apple die Funktion in die finale Version übernimmt, dürfte sie sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad zur Verfügung stehen. Offiziell bestätigt ist das allerdings noch nicht. Überarbeitete Oberfläche für die Homescreen-Anpassung Neben den neuen Schaltflächen arbeitet Apple laut den vorliegenden Informationen auch an einer überarbeiteten Oberfläche zur Anpassung des Homescreens. Ziel ist es, Euch die Individualisierung zu erleichtern und Änderungen transparenter zu machen. Details zu allen geplanten Anpassungen sind noch nicht vollständig bekannt, die bisherigen Berichte zeichnen aber ein klares Bild: Die Homescreen-Konfiguration rückt stärker in den Fokus. Dazu gehört unter anderem, dass die verschiedenen Bearbeitungsoptionen übersichtlicher zugänglich werden sollen. Wer häufig mit Widgets experimentiert, neue App-Layouts ausprobiert oder mehrere Seiten organisiert, soll schneller sehen, welche Aktion welche Folge hat. In Kombination mit Rückgängig und Wiederholen könnte Ihr Euch so gefahrloser an neue Anordnungen herantasten, weil ein missglücktes Experiment nicht mehr automatisch stundenlange Nacharbeit bedeutet. Gerade Nutzer:innen, die ihre Startbildschirme über Jahre hinweg fein abgestimmt haben, könnten davon profitieren. Sie bekämen ein Werkzeug an die Hand, mit dem sich ein vertrautes Layout in Sekunden „retten“ lässt, wenn beim Aufräumen doch etwas schiefgeht. Was das für iPhone- und iPad-Nutzer:innen bedeutet Die geplanten Änderungen in iOS 27 adressieren ein Dauerärgernis vieler iPhone- und iPad-Besitzer:innen: chaotische Seiten, verschobene Apps und schwer rekonstruierbare Anordnungen nach kleinen Fehlern. Indem Apple an genau dieser Stelle ansetzt, erhöht der Konzern den praktischen Nutzwert der Homescreen-Anpassung deutlich. Statt Euch von Experimenten abzuhalten, weil Ihr das bestehende Layout nicht riskieren wollt, könnt Ihr mit mehr Sicherheit testen. Ob Apple damit alle Flexibilitätswünsche erfüllt, bleibt abzuwarten. Die bisher bekannten Neuerungen konzentrieren sich auf Komfort und Fehlertoleranz, nicht auf grundsätzlich neue Freiheiten beim Aufbau des Homescreens. Für viele von Euch könnte aber schon die Möglichkeit, Änderungen gezielt zurückzunehmen, einen spürbaren Unterschied im Alltag machen. Fest steht: Wenn Apple die Funktionen wie beschrieben in iOS 27 integriert, wird die Anpassung des Homescreens einfacher, transparenter und weniger riskant – und damit für mehr Nutzer:innen überhaupt erst interessant. Via: www.iClarified.com · appleinsider.com
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Alle neuen Apple-Produkte 2026 – und welche Updates noch anstehen Apple ist mit neuen Geräten bereits ins Jahr 2026 gestartet, doch zahlreiche Updates stehen noch aus. Wir fassen für Euch zusammen, was es schon gibt und worauf Ihr noch warten könnt. Diese Apple-Geräte sind 2026 bereits erschienen Apple hat 2026 schon mehr als ein Dutzend neue Produkte und Zubehörteile vorgestellt. Den Anfang machte im Januar ein AirTag der zweiten Generation mit deutlich verbesserter Ortungstechnik. Der neue AirTag nutzt einen Ultra-Breitband-Chip der zweiten Generation, mit dem die Präzisionssuche laut Apple bis zu 50 Prozent weiter reicht als beim Vorgänger. Zusätzlich sorgt ein neuer Bluetooth-Chip für mehr Reichweite außerhalb der Präzisionssuche, und der Lautsprecher ist nun 50 Prozent lauter. Zum Zubehörportfolio gehört außerdem das Apple-Watch-Armband Black Unity Connection Geflochtenes Solo Loop, das die Farben der Panafrikanischen Flagge zu Ehren des Black-History-Month aufgreift. Ebenfalls neu sind iPhone-Hüllen, Apple-Watch-Armbänder und ein Crossbody-Trageriemen in frischen Farben. Die Nike-Sonderedition der Powerbeats Pro 2 unterscheidet sich technisch nicht vom Standardmodell, setzt aber auf ein zweifarbiges Design in Schwarz und dem Volt-Neongelb von Nike mit beiden Markenlogos. Beim iPhone hat Apple bislang das iPhone 17e vorgestellt. Es übernimmt das Design des iPhone 16e, erhält aber den A19-Chip, MagSafe für magnetisches Laden und Zubehör, das C1X-Modem der zweiten Generation für schnelleres 5G sowie einen verdoppelten Basisspeicher von 256 GB. In Deutschland startet das iPhone 17e wie sein Vorgänger bei 699 Euro. Daneben gelten iPhone 17 und iPhone Air als aktuell und sollen erst im Frühjahr 2027 erneuert werden. Neue iPads, Macs und Displays im Überblick Das iPad Air wurde 2026 mit dem M4-Chip ausgestattet. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören 12 GB Arbeitsspeicher, das N1-Funkmodul mit WLAN 7 und das C1X-Modem in den Mobilfunkvarianten. Laut aktueller Einschätzung könnt Ihr das neue iPad Air bedenkenlos kaufen, da ein weiteres Update nicht absehbar ist. Das iPad Pro mit M5-Chip bleibt voraussichtlich bis 2027 das aktuelle Topmodell, bevor mit dem M6 ein größeres Upgrade inklusive überarbeiteter Kühlung erwartet wird. Für dieses Jahr werden zudem zwei weitere iPads gehandelt: ein leicht aktualisiertes Einstiegs-iPad mit A18- oder A19-Chip und möglicherweise N1-Funkmodul sowie ein deutlich überarbeitetes iPad mini. Das nächste iPad mini soll ein OLED-Display, Wasserresistenz und einen neueren Chip erhalten und wäre damit das erste große Update seit 2021 sowie das zweite iPad mit OLED-Display nach dem iPad Pro von 2024. Im Mac-Bereich hat Apple das MacBook Air mit M5-Prozessor und 512 GB Basisspeicher neu aufgelegt. Durch den Wegfall der 256-GB-Variante steigt der Einstiegspreis auf 1.199. Mit dem N1-Chip unterstützt das Gerät WLAN 7 und Bluetooth 6 und wird mit einem 40-Watt-Dynamic-Power-Adapter mit bis zu 60 Watt Maximalleistung ausgeliefert. Das MacBook Pro mit 14 und 16 Zoll erhielt die neuen M5-Pro- und M5-Max-Chips, bis zu doppelt so schnelle SSDs, 1 TB Basisspeicher, etwas mehr Akkulaufzeit sowie ebenfalls WLAN 7 und Bluetooth 6 über den N1-Chip. Neu im Line-up ist zudem das farbige MacBook Neo mit 13 Zoll, A18-Pro-Prozessor, bis zu 512 GB Speicher und fest verbauten 8 GB RAM. Es startet bei 699 Euro, für Studierende bereits bei 599 Euro, und ist in Rosa, Zitrus, Indigo und Silber erhältlich. Bei den Displays hat Apple den Studio Display mit Thunderbolt 5, besseren Lautsprechern und einer Kamera mit Schreibtischansicht aufgerüstet. Darüber hinaus gibt es ein neues Studio Display XDR mit diesen Verbesserungen plus 120-Hertz-Bildwiederholrate, Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und höherer Helligkeit. Audio, iPhone-Fahrplan und Ausblick auf neue Kategorien Die AirPods Max 2 bringen den H2-Chip, stärkere aktive Geräuschunterdrückung, verbesserten Klang und Funktionen wie Adaptives Audio, Gesprächserkennung, Stimmisolation und Live-Übersetzung. Die Digitale Krone dient nun zusätzlich als Kamerafernauslöser. Das iPhone-Portfolio wird im zweiten Halbjahr mit der iPhone-18-Reihe aktualisiert, wobei gemunkelte Neuerungen bei den Pro-Modellen unter anderem eine kleinere dynamische Insel, ein lichtstärkeres Teleobjektiv und eine variable Blende der Hauptkamera umfassen. Apple arbeitet außerdem an einem faltbaren iPhone, das auch als iPhone Ultra gehandelt wird und im September in begrenzten Stückzahlen für etwa 2.000 bis 2.500 US-Dollar (ca. 1.865 bis 2.330 Euro) erscheinen soll. Parallel dazu plant Apple laut aktuellen Berichten ein neues Smart-Home-Zentrum, das zusammen mit einer stärker personalisierten Siri eingeführt werden soll. Im weiteren Verlauf des Jahres werden zudem ein MacBook Pro mit OLED-Bildschirm sowie neue Versionen von Apple TV und HomePod erwartet. Via: www.macrumors.com · 9to5mac.com
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Weltweiter Speichermangel: Smartphones und Macs bis 2027 unter Druck Der weltweite Mangel an Speicherchips treibt seit Monaten die Preise für Smartphones und Laptops nach oben und dürfte laut einem Bericht von Nikkei bis 2027 anhalten. Der Ausbau von Produktionskapazitäten kommt nicht schnell genug voran, während die Nachfrage durch Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz stark steigt. Speicherproduzenten verlagern Kapazitäten auf KI-Server Große Speicherhersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron konzentrieren sich zunehmend auf Hochbandbreitenspeicher für KI‑Server. Dadurch sinkt die Verfügbarkeit klassischer Speicherbausteine, die in Consumer‑Geräten wie Smartphones, Laptops und Desktop‑Rechnern eingesetzt werden. Laut dem Bericht decken die geplanten Produktionssteigerungen der führenden Hersteller nur rund 60 Prozent der Marktnachfrage. Nach Berechnungen von Counterpoint Research müsste die Branche ihre Kapazitäten jährlich um etwa 12 Prozent ausbauen, um die Engpässe zu beseitigen. Aktuell liegen die Ausbaupläne aber nur bei rund 7,5 Prozent pro Jahr. Entsprechend ist nicht damit zu rechnen, dass sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage vor 2028 wieder einpendelt. Hinzu kommen geopolitische Spannungen im Nahen Osten, die Energie- und Materialkosten steigen lassen und damit zusätzliche Reibung in die Lieferketten bringen. Die drei führenden Speicheranbieter kontrollieren rund 90 Prozent des DRAM‑Marktes und priorisieren immer stärker Hochbandbreitenspeicher, um die wachsende Nachfrage aus KI‑Rechenzentren zu bedienen. Deutliche Preissteigerungen bei Smartphones und PCs Die Folge dieser Verlagerung sind deutlich gestiegene Preise für universell einsetzbaren Arbeitsspeicher, der in Smartphones und PCs genutzt wird. Bereits für das erste Quartal 2026 liegen die Vertragspreise laut Bericht etwa 90 Prozent über dem Niveau des Vorquartals. Das sorgt für ein schwieriges Umfeld im Markt für Endkundengeräte. Speicher macht bislang rund 20 Prozent der Herstellungskosten eines Einstiegs‑Smartphones aus. Dieser Anteil soll bis Mitte 2026 auf nahezu 40 Prozent steigen. Das Marktforschungsunternehmen IDC erwartet deshalb in diesem Jahr einen Rückgang der weltweiten Smartphone‑Verkäufe um 13 Prozent, da die Profitabilität insbesondere für Marken im unteren Preissegment sinkt. Auch der PC‑Markt steht unter Druck. Es gibt Warnungen, dass die Preise für Laptops deutlich steigen könnten, um die höheren Hardwarekosten auszugleichen. Hersteller geraten damit zusätzlich unter Zugzwang, ihre Modellpaletten und Preisstrategien anzupassen. Apple profitiert von Marktmacht, Ausbau der Kapazitäten dauert Apple scheint die Engpässe aus einer relativ starken Position heraus zu bewältigen. Der Konzern hat Samsung jüngst als größten Smartphone‑Anbieter der Welt abgelöst und profitiert von erheblicher Einkaufsmacht. Analyst:innen gehen davon aus, dass Apple bereit ist, niedrigere Bruttomargen in Kauf zu nehmen und die Preise für die kommende iPhone‑18‑Reihe stabil zu halten. Ähnlich agiert Apple im Mac‑Bereich: Das Unternehmen hat kürzlich das MacBook Neo für 699 Euro vorgestellt, das auf wiederverwendeten A‑Serie‑Chips basiert. So lässt sich ein aggressiver Einstiegspreis in einem angespannten Komponentenmarkt realisieren. Der Ausbau der Fertigungskapazitäten benötigt Zeit. Samsungs neuestes Werk in Südkorea soll 2026 den Betrieb aufnehmen, mit voller Massenproduktion aber frühestens 2027. SK Hynix beschleunigt den Bau einer neuen Fabrik, während Micron seine Werke in den USA, Japan und Taiwan erweitert. Ein großer Teil der zusätzlichen Produktion wird erst in der zweiten Hälfte 2027 oder später im Markt ankommen, zumal nach dem Start neuer Werke zunächst Ausbeute und Effizienz optimiert werden müssen. Führungskräfte der Branche warnen zudem, dass die Engpässe bei KI‑fokussiertem Speicher bis zum Ende des Jahrzehnts anhalten könnten, weil die Nachfrage weiter schneller wächst als das Angebot. Via: https://www.iClarified.com Titelbild KI (Zur Illustration)
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Neuer Mac Studio und MacBook Pro mit Touchscreen: Markteinführung verschiebt sich wegen Speicherknappheit Wer auf einen neuen Mac Studio oder das grundlegend überarbeitete MacBook Pro mit Touchscreen wartet, braucht voraussichtlich mehr Geduld. Mehrere Berichte deuten auf spürbare Verzögerungen durch die weltweite Speicherknappheit hin. Mac Studio: Statt Sommer nun wohl Oktober Laut übereinstimmenden Einschätzungen, unter anderem von Bloomberg-Reporter Mark Gurman, verschiebt sich die nächste Generation des Mac Studio deutlich nach hinten. Ursprünglich war ein Marktstart zur Jahresmitte 2026 geplant, was auf eine Vorstellung rund um die Entwicklerkonferenz WWDC im Juni hindeutete. Inzwischen gehen interne Erwartungen bei Apple aber davon aus, dass der neue Desktop eher im Oktober erscheinen wird. Als Hauptgrund wird eine anhaltende Knappheit bei Speicherchips genannt, insbesondere bei DRAM und NAND-Flash. Diese Engpässe betreffen die gesamte Halbleiterbranche und schlagen sich vor allem bei Systemen nieder, die auf große Mengen einheitlicher Arbeitsspeicherarchitektur setzen. Genau das trifft auf den Mac Studio zu, der sich unter anderem bei Nutzer:innen, die lokale KI-Modelle ausführen, als besonders beliebt erwiesen haben soll. Im aktuellen Mac-Studio-Portfolio kommen M4-Max- und M3-Ultra-Chips zum Einsatz, da Apple bislang keinen M4 Ultra eingeführt hat. Für die nächste Generation werden M5 Max und M5 Ultra erwartet, größere Designänderungen sind laut den Berichten nicht vorgesehen. In den Vertriebskanälen zeigt sich die angespannte Lage bereits: Die Lagerbestände der aktuellen Geräte gehen zurück, vor allem bei Konfigurationen mit mehr Arbeitsspeicher. Apple muss die knappen Komponenten daher über das gesamte Mac-Portfolio hinweg priorisieren, während die nächste Aktualisierungsrunde vorbereitet wird. MacBook Pro mit Touchscreen rückt Richtung 2027 Noch stärker in die Zukunft verschiebt sich offenbar das umfassend neu gestaltete MacBook Pro mit Touch-Unterstützung. Gurman hatte wiederholt von einem Zeitfenster zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 gesprochen, geht nun aber davon aus, dass der Marktstart eher am Ende dieses Rahmens liegen wird. Anders gesagt: Anfang 2027 gilt inzwischen als wahrscheinlicher als Ende 2026. Das neue High-End-MacBook-Pro soll eine größere Überarbeitung bringen. Genannt werden unter anderem OLED-Displays, eine Touchscreen-Bedienung, ein dünneres Gehäuse und der Wechsel vom klassischen Notch-Ausschnitt zu einer Kamera in Form einer dynamischen Insel. Im Inneren werden M6 Pro und M6 Max erwartet, die bisherige M5-Generation aus M5, M5 Pro und M5 Max dürfte laut einem Bericht jedoch im Programm bleiben und weiterhin einen Platz im Sortiment einnehmen. Parallel kursieren Hinweise, dass Apple für die neu gestalteten Modelle mit einem deutlich höheren Preisniveau rechnet. Die Kombination aus Touchscreen, OLED-Panel und neuem Gehäuse erhöht die Stückkosten, während die anhaltende DRAM- und NAND-Knappheit die Situation zusätzlich verschärft. Trotz Versuchen, die Lieferkette zu vereinheitlichen – etwa durch den Einsatz identischer SSD-Bausteine in iPhones und MacBooks – reichen die Maßnahmen offenbar nicht aus, um Verzögerungen zu verhindern. macOS 27: Touch-Unterstützung ist wohl bereit Die Verschiebungen scheinen weniger mit der Software zusammenzuhängen. macOS 27 soll laut den Berichten bis zum Herbst fertig sein und eine für Touch optimierte Oberfläche mitbringen, insbesondere für die teureren MacBook-Pro-Varianten mit M6 Pro und M6 Max. Auch bei iClarified heißt es, dass die Arbeit an der Touch-Unterstützung für macOS bereits weit fortgeschritten sei. Verzögerungen beim Start des neuen MacBook Pro würden daher eher auf Produktions- und Komponentenprobleme zurückgehen als auf fehlende Software. Unterm Strich verdichten sich die Hinweise auf einen neuen Mac Studio rund um Oktober 2026, gefolgt von den MacBook-Pro-Modellen mit Touchscreen eher Anfang 2027. Für alle, die kurzfristig upgraden wollen, bleiben damit vorerst die aktuellen M5-MacBook-Pro-Modelle und der bestehende Mac Studio die realistische Option. Via: www.macrumors.com · wccftech.com · www.engadget.com · www.iClarified.com · appleinsider.com
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Handyvertrag top, Netz flop? So hilft euch die Mess-App der Bundesnetzagentur Auf dem Papier verspricht der Handyvertrag hohe Geschwindigkeiten, in der Praxis lädt selbst eine Website im Schneckentempo. Die offizielle Mess-App der Bundesnetzagentur soll genau diesen Widerspruch sichtbar machen. Was die Mess-App leistet – und warum sie wichtig ist Die Bundesnetzagentur stellt eine eigene Smartphone-App bereit, mit der ihr die tatsächliche Geschwindigkeit eurer Mobilfunkverbindung messen könnt. Damit sollt ihr realistische Werte bekommen, statt Euch nur auf Werbeaussagen der Provider zu verlassen. Die App misst unter anderem Download- und Uploadrate sowie die Reaktionszeit des Netzes und dokumentiert die Ergebnisse. So entsteht ein objektives Bild, wie gut euer Tarif im Alltag wirklich funktioniert. Die gesammelten Daten sind nicht nur für euch persönlich interessant, sondern fließen auch in die öffentliche Diskussion über Funklöcher, den Ausbau von 5G und Fragen der Netzneutralität ein. Wenn viele Nutzer:innen ihre Messungen teilen, lassen sich regionale Unterschiede und problematische Bereiche im Netz besser erkennen. Das gibt Politik und Behörden eine Grundlage, um den Ausbau der Infrastruktur gezielter einzufordern. So sammelt ihr verwertbare Messdaten gegen Unterleistungen Damit Messungen gegenüber dem Provider Gewicht haben, solltet ihr strukturiert vorgehen. Führt die Tests zu unterschiedlichen Tageszeiten durch und wiederholt sie an mehreren Tagen. Wichtig ist, dass ihr unter möglichst typischen Nutzungsbedingungen messt, also etwa dort, wo ihr regelmäßig arbeitet, streamt oder telefoniert. Die App speichert die Ergebnisse und ordnet sie dem jeweils genutzten Mobilfunknetz zu, sodass ihr später belegen könnt, wie oft und wie stark die Leistung von den vertraglich zugesicherten Werten abweicht. Kommt dabei wiederholt heraus, dass eure Verbindung deutlich langsamer ist als im Tarif zugesagt, könnt ihr aus diesen Nachweisen Ansprüche ableiten. In Frage kommen etwa eine Minderung des Entgelts oder – bei gravierenden und dauerhaften Problemen – eine außerordentliche Kündigung des Vertrags. Die App hilft euch, eine belastbare Datengrundlage aufzubauen, statt euch nur auf subjektive Eindrücke zu stützen. So seid ihr in der Lage, gegenüber eurem Anbieter konkreter aufzutreten und könnt auf dokumentierte Messergebnisse verweisen. Relevanz für Apple-Nutzer:innen mit eSIM und 5G-iPhones Für viele von euch ist das Mobilfunknetz längst mehr als nur ein Kanal für Messaging und gelegentliches Surfen. Wer mit dem iPhone im Homeoffice arbeitet, regelmäßig den persönlichen Hotspot nutzt oder unterwegs in hoher Qualität streamt, ist auf stabile Bandbreite angewiesen. Das gilt besonders, wenn ihr bereits auf eSIM-only-Modelle umgestiegen seid und euch nicht mehr mit einer physischen SIM-Karte in ein anderes Netz retten könnt. Auch 5G-iPhones entfalten ihren Nutzen erst dann, wenn das entsprechende Netz vor Ort tatsächlich leistungsfähig ist. Mit der Mess-App der Bundesnetzagentur könnt ihr gezielt prüfen, ob euer 5G-Tarif im Alltag hält, was versprochen wurde. Fällt eure Verbindung trotz moderner Hardware und hoch beworbenem Tarif immer wieder deutlich ab, lassen sich diese Abweichungen dokumentieren. Das ist nicht nur im Streitfall mit dem Provider hilfreich, sondern zeigt zugleich, wo der theoretische 5G-Ausbau und die praktische Erfahrung auseinanderklaffen. Je mehr von euch diese Möglichkeiten nutzen, desto klarer wird sichtbar, wo das Netz tatsächlich ausgebaut werden muss. Wichtiger Hinweis: Die neue Mess-App ist nicht zu verwechseln mit der schon verfügbaren App der Bundesnetzagentur. Hier bei uns bekommt ihr den Link zu neuen Version. Diese ist für einen Nachweis die richtige. Nachweisverfahren Mobilfunk (Kostenlos, App Store) → Via: t3n.de
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Smart Glasses 2026 – Zwischen Lifestyle und Überwachungssorge Intelligente Brillen sollen 2026 zugleich modisches Accessoire, KI-Assistent und Kamera sein. Doch zwischen gelungenen Modellen und Totalausfällen wächst der Widerstand im Alltag. Wir werfen einen Blick auf aktuelle Geräte, ihre Grenzen und die Frage, für wen sich der Kauf überhaupt lohnt. Zwischen Ray-Ban-Look und Dymesty-Desaster Meta positioniert seine Ray-Ban-Brillen als modische Alltagsbegleiter mit integrierter Sprach-KI und Kamera. Die Modelle orientieren sich am bekannten Ray-Ban-Stil und sollen sich wie eine normale Sonnen- oder Korrekturbrille tragen lassen, nur eben mit zusätzlicher Technik. In Tests werden die Meta-Brillen als typische Vertreter dieser Produktkategorie beschrieben: Sie verbinden Musik­wiedergabe, Sprachsteuerung und unauffälliges Fotografieren oder Filmen. Dabei spielen Design und Tragekomfort eine große Rolle, weil die Brillen über längere Zeit im Gesicht sitzen und man sie nicht wie Kopfhörer oder Smartphone schnell ablegt. Auf der anderen Seite stehen Produkte wie die Dymesty AI Glasses. Ein aktueller Testbericht ordnet sie klar als Negativbeispiel ein. Dort heißt es sinngemäß, dass schon viele schlechte Smart Glasses ausprobiert wurden, diese aber alle bisherigen Erfahrungen unterbieten. Kritisiert werden sowohl technische Aspekte als auch Ergonomie. Damit zeigt sich, wie groß die Spannbreite am Markt 2026 ist. Akkulaufzeit, Sprach-KI und Kamera im Alltag Im Alltag entscheidet vor allem die Akkulaufzeit darüber, ob Smart Glasses mehr sind als ein kurzes Technikspielzeug. Wenn die Brille nach wenigen Stunden Nutzung geladen werden muss, taugt sie für Pendelstrecken oder einen Arbeitstag nur bedingt. Nutzer:innen müssen daher genau prüfen, wie lange Kamera, Mikrofone und Lautsprecher gleichzeitig betrieben werden können. Die integrierte Sprach-KI soll Fragen beantworten, Umgebung erkennen oder Informationen einblenden. In der Praxis hängt der Nutzen davon ab, wie zuverlässig Sprache erkannt und verarbeitet wird. Wenn die Assistent:innen wichtige Begriffe verwechseln oder einfache Aufgaben nicht verstehen, verlieren sie schnell an Reiz. Gleichzeitig spielt die Kameraqualität eine zentrale Rolle. Für Schnappschüsse und kurze Clips genügt oft eine solide, aber nicht überragende Auflösung. Wer die Brille beim Reisen oder auf Veranstaltungen einsetzen möchte, erwartet jedoch verwertbare Aufnahmen. Schlechte Bildqualität, Verzögerungen oder Probleme bei wenig Licht schränken die Alltagstauglichkeit deutlich ein. Privatsphäre, Rechtslage und Kaufberatung 2026 Parallel zur technischen Entwicklung wächst der gesellschaftliche Widerstand. Immer mehr Menschen fühlen sich unwohl, wenn ihnen im öffentlichen Raum Gesichter mit potenziell aktiver Kamera gegenüberstehen. Viele können nicht erkennen, ob gerade gefilmt oder fotografiert wird, und empfinden das als Eingriff in ihre Privatsphäre. Rechtlich bewegen sich Smart-Glasses-Nutzer:innen häufig in einer Grauzone. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gelten strenge Regeln für das Filmen von Personen ohne Einwilligung, insbesondere bei Veröffentlichung der Aufnahmen. Die unauffällige Kamera in einer Brille macht es jedoch schwerer, bewusst zuzustimmen oder zu widersprechen. Wer eine solche Brille nutzt, sollte sich dieser Verantwortung bewusst sein und andere Menschen transparent informieren. Für wen lohnt sich der Kauf 2026 also überhaupt? Sinnvoll kann eine smarte Brille für Euch sein, wenn Ihr viel pendelt, oft unterwegs fotografiert oder beim Arbeiten die Hände frei braucht. Im Büro, auf Reisen oder bei kreativen Projekten kann der schnelle Zugriff auf Kamera und Sprach-KI Vorteile bringen. Wer dagegen hauptsächlich Wert auf Privatsphäre, Ruhe und klare soziale Grenzen legt, wird mit klassischen Kopfhörern und Smartphone meist besser fahren. Vor einer Kaufentscheidung lohnt sich ein genauer Blick auf Testberichte: Modelle wie Metas Ray-Ban-Brillen zeigen, was derzeit möglich ist, während Beispiele wie die Dymesty AI Glasses warnen, wie drastisch schlechte Verarbeitung und unausgereifte Technik den Nutzen einschränken können. Via: gizmodo.com · www.wired.com
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Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 – Die ultimative Schaltzentrale für den Mac? Suchst du nach der ultimativen Schaltzentrale für deinen Mac, die extreme Geschwindigkeit, unzählige Anschlüsse und internen Speicherplatz elegant vereint? In meinem ausführlichen „ausprobiert“ finde ich heraus, ob das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Dock das letzte Zubehör sein könnte, das du jemals für dein MacBook brauchst. Wer kennt es nicht? Das aktuelle MacBook Pro auf dem Schreibtisch ist ein absolutes Leistungsmonster, doch sobald man sein professionelles Setup aufbauen möchte, stößt man unweigerlich an die physischen Grenzen der Anschlüsse. Kabelgewirr, diverse Dongles und externe Festplatten blockieren den Arbeitsbereich und trüben die cleane Apple Ästhetik. Mit dem Einzug von Thunderbolt 5 versprechen Zubehörhersteller nun Abhilfe auf einem völlig neuen Geschwindigkeitsniveau. Ugreen schickt mit dem Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 ein echtes Flaggschiff ins Rennen, das nicht nur unzählige Anschlüsse bietet, sondern auch ein besonderes Ass im Ärmel hat. Ich habe das Premium Dock in den letzten Wochen  ausgiebig in meinem Setup ausprobiert, unzählige Terabyte an Daten hin und her geschoben und geschaut, ob der hohe Preis tatsächlich gerechtfertigt ist. Begleitet mich auf einem tiefgreifenden Blick auf ein Gerät, das den Anspruch erhebt, das letzte Dock zu sein, das ihr jemals brauchen werdet. Ausgepackt: Ein Schwergewicht betritt den Schreibtisch Schon beim ersten Kontakt mit der Verpackung wird klar, dass Ugreen hier nicht im Einsteigersegment fischt. Die Box ist hochwertig und präsentiert das Produkt auf eine Weise, die man sonst eher von Apple selbst gewohnt ist. Nimmt man das Dock aus der Hülle, fällt sofort das unerwartet hohe Gewicht auf. Das Chassis besteht aus einer massiven, dunkelgrauen Aluminiumlegierung. Auffällig ist das zweifarbige Design: Während die Front in einem klassischen „Space Grau“ gehalten ist, zieren die Rückseite und die Seiten kupfer- beziehungsweise bronzefarbene Akzente. Diese farbliche Abwechslung ist eine willkommene Erfrischung im oft monotonen silbergrauen Zubehör Alltag und passt optisch hervorragend neben einen Mac Studio oder Mac mini. Besonders bemerkenswert ist die Formensprache. Statt der oft üblichen, flachen und in die Breite gezogenen Riegel oder der wackligen Hochkant-Türme, entscheidet sich Ugreen hier für ein abgeflacht würfelförmiges Design. Das ist clever, denn so nimmt das Dock auf dem Schreibtisch erstaunlich wenig Grundfläche ein, bietet aber dennoch genug Volumen für die verbaute Technik und vor allem für die Kühlung. Ein massiver Stromversorger und überraschendes Zubehör Neben dem Dock selbst fördert die Schachtel noch weitere essenzielle Dinge zutage. Zunächst fällt das gigantische 240-Watt-Netzteil auf. Es ist ein echter Backstein und nimmt ordentlich Platz unter dem Schreibtisch ein. Wer ein cleanes Setup möchte, muss hier beim Kabelmanagement etwas kreativer werden. Doch diese enorme Leistungstransformation ist zwingend notwendig, um die 17 Anschlüsse und das Host-Gerät gleichzeitig ohne Leistungsabfall zu versorgen. Ugreen legt erfreulicherweise auch ein hochwertiges Thunderbolt 5 Kabel bei, das für die enormen Bandbreiten zertifiziert ist. Ein kleines, aber feines Detail hat mich beim Auspacken dann doch zum Schmunzeln gebracht: Ein kleiner Kreuzschlitzschraubendreher. Warum legt ein Hersteller einem Dock Werkzeug bei? Die Antwort auf diese Frage führt uns direkt zu einem der größten Verkaufsargumente dieses Geräts, auf das ich bei den technischen Daten noch genauer eingehen werde. Vorerst sei nur so viel verraten: Es geht um Speicherplatz. Abgerundet wird der Lieferumfang durch austauschbare Stromkabel für verschiedene Regionen – ein netter Bonus für alle, die das Dock vielleicht mit auf längere Auslandsaufenthalte nehmen wollen, auch wenn es für den stationären Betrieb gedacht ist. Die Daten: Thunderbolt 5 bringt atemberaubende Bandbreite Kommen wir zu den inneren Werten, denn hier spielt das Maxidok 17-in-1 seine vielfältigen Stärken aus. Thunderbolt 5 ist das Herzstück dieses Docks. Gegenüber Thunderbolt 4 verdoppelt sich die reguläre bidirektionale Bandbreite auf rasante 80 Gigabit pro Sekunde. Im asymmetrischen Boost-Modus, der primär für extrem hochauflösende Displays genutzt wird, sind sogar bis zu 120 Gigabit pro Sekunde in eine Richtung möglich. Diese schiere Datenautobahn erlaubt es, Peripheriegeräte auf einem Leistungsniveau anzubinden, das bisher internen Komponenten vorbehalten war. Das Ugreen-Dock teilt diese Bandbreite auf sage und schreibe 17 Anschlüsse auf. Auf der Vorderseite finden wir drei USB-C-Ports (10 Gbit/s), wovon zwei zusammen bis zu 60 Watt Power Delivery liefern können – ideal, um das iPhone oder iPad schnell zu laden. Daneben sitzen ein kombinierter 3,5-mm-Audioanschluss sowie zwei Speicherkartenleser für SD und MicroSD der neuesten Generation. Auf der Rückseite wird es dann richtig voll: Drei klassische USB-A-Ports (10 Gbit/s), zwei Thunderbolt-5-Downstream-Ports (mit je 15 Watt Ladeleistung), der TB5-Upstream-Port zum Mac, ein DisplayPort 2.1, ein 2,5-Gigabit-Ethernet-Anschluss sowie dedizierte Audio-Ein- und Ausgänge. Während Ugreen selbst einen UVP von 459,99 Euro verlangt, findet sich das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Dock bei Amazon aktuell für 390,98 Euro. Das heimliche Highlight: Der integrierte NVMe-SSD-Slot Erinnert ihr euch an den erwähnten Schraubendreher aus dem Lieferumfang? Dreht man das Dock um, offenbart sich auf der Unterseite eine verschraubte Klappe. Dahinter verbirgt sich ein vollwertiger M.2 NVMe PCIe Gen 4 Slot. Hier könnt ihr eine handelsübliche SSD mit einer Kapazität von bis zu 8 Terabyte einbauen. Für uns Mac-Nutzer ist das ein absoluter Gamechanger. Wir alle kennen die Preispolitik von Apple bei internem Speicherplatz. Statt Unsummen für ein MacBook-Upgrade auszugeben, kauft man das Notebook in der Basis-Speicherkonfiguration und rüstet den Arbeitsplatz-Speicher günstig und blitzschnell über das Dock auf. Ugreen hat hier richtig mitgedacht: Die Abdeckplatte aus Aluminium fungiert gleichzeitig als passiver Kühlkörper (Heatsink) für die SSD. Ein entsprechendes Wärmeleitpad (Thermal Pad) ist ebenfalls integriert. Unter Volllast können NVMe-SSDs enorm heiß werden und drosseln dann ihre Geschwindigkeit. Dank dieser Konstruktion bleibt die SSD im Dock kühl und liefert konstante Transferraten. In meinem Test erreichte eine gute PCIe-SSD problemlos Lese- und Schreibgeschwindigkeiten im Bereich von 3000 MB/s. Das reicht locker aus, um 4K- oder gar 8K-Videoprojekte direkt vom Dock aus in Final Cut Pro zu schneiden. Im Alltag: Konnektivität und Display-Setup in der Praxis Auf dem Papier klingen 17 Ports fantastisch, doch wie bewährt sich das Maxidok im rauen Arbeitsalltag? Die Antwort ist simpel: Es ist eine absolute Wohltat. Ein einziges Kabel verbindet mein MacBook Pro mit meinem gesamten digitalen Leben. Sobald der Stecker sitzt, erwacht das Setup zum Leben. Keine separate Stromversorgung mehr, keine Adapterketten. Besonders die Platzierung der Anschlüsse empfinde ich als sehr gelungen. Dinge, die ich ständig ein- und ausstecke – wie SD-Karten von der Kamera oder Ladekabel fürs Smartphone – finden sich gut erreichbar an der Front. Dauerhaft verbundene Hardware wie externe Festplatten, Maus-Dongles oder Monitore verschwinden unsichtbar auf der Rückseite. Ein Thema, das Mac-User immer brennend interessiert, ist die Unterstützung von externen Bildschirmen. Das Dock kann Monitore über den DisplayPort 2.1 oder die Thunderbolt 5 Ports ansteuern. Bei Auflösungen punktet es mit der Unterstützung von bis zu 8K bei 60 Hertz. Hier gibt es jedoch einen kleinen, systembedingten Wermutstropfen: Während Windows-Rechner über dieses Dock bis zu drei externe Monitore gleichzeitig ansteuern können, limitiert macOS die Ausgabe über eine einzelne Thunderbolt-Verbindung auf maximal zwei externe Displays. Für die meisten von uns sind zwei Bildschirme (etwa duale 6K-Setups) mehr als ausreichend, wer jedoch zwingend drei Displays am Mac benötigt, muss dies im Hinterkopf behalten. Fehlendes HDMI und kleine Stolpersteine bei USB Wenn man auf extrem hohem Niveau jammert, findet man auch beim Maxidok kleine Kritikpunkte im Arbeitsablauf. So verzichtet Ugreen komplett auf einen nativen HDMI-Ausgang. Wer also Monitore nutzt, die nicht über USB-C, Thunderbolt oder DisplayPort verfügen, muss unweigerlich zu einem Adapter greifen. Bei einem Dock dieser Preisklasse wäre ein integrierter HDMI-Port eine feine Ergänzung gewesen, um absolute Adapter-Freiheit zu garantieren. Zudem hätte ich mir zumindest einen USB-A-Anschluss an der Vorderseite gewünscht. Zwar verschwindet USB-A langsam, doch für den schnellen Datenaustausch per altem USB-Stick muss man nun blind hinter das Dock auf dem Schreibtisch greifen. Dafür entschädigen die Kartenleser an der Front auf ganzer Linie. Beide Slots (SD und MicroSD) unterstützen den UHS-II-Standard und erreichen in der Praxis beeindruckende Geschwindigkeiten von bis zu 312 MB/s. Wer schon einmal nach einem langen Shooting hunderte RAW-Bilder auf den Mac überspielen musste, weiß diese Transferraten sehr zu schätzen. Eine Speicherkarte mit 30 Gigabyte an Daten war im Test in weniger als drei Minuten komplett kopiert. Ladeleistung und Kühlung auf höchstem Niveau Ein weiterer massiver Pluspunkt im Alltag ist das Power-Management. Das wuchtige 240-Watt-Netzteil zeigt hier, wofür es gebraucht wird. Es liefert satte 140 Watt Ladeleistung an das angeschlossene MacBook Pro. Das ist der maximal unterstützte Wert, selbst für das große 16-Zoll-Modell. Egal wie stark ich die CPU und GPU beim Rendern von Videos belastet habe, der Akku wurde niemals entladen, sondern stets zügig gefüllt. Gleichzeitig bleibt genügend Leistungsreserve, um Peripheriegeräte an den Downstream-Ports zu betreiben und über die vorderen USB-C-Anschlüsse ein iPad Pro mit 60 Watt schnellzuladen. Zu beachten ist, dass die Thunderbolt-Downstream-Ports lediglich 15 Watt liefern. Das reicht für SSDs oder kleine Bus-powered Monitore, jedoch nicht für anspruchsvollere Ladevorgänge. Wo so viel Strom fließt und Daten in Höchstgeschwindigkeit flitzen, entsteht unweigerlich Wärme. Ugreen setzt hier auf ein hybrides Kühlsystem. Im normalen Office-Betrieb wird die Wärme völlig lautlos passiv über das Aluminiumgehäuse und die geriffelten Seitenteile abgeführt. Erst bei massiver Dauerbelastung, etwa wenn die interne SSD über Stunden beschrieben wird und beide Displays laufen, schaltet sich ein interner Lüfter zu. Das Erfreuliche: Dieser Lüfter ist hervorragend kalibriert. Er surrt nur ganz leise im Hintergrund und ist im normalen Arbeitsalltag praktisch nicht wahrnehmbar. Netzwerkgeschwindigkeit: Solide, aber nicht die absolute Spitze Im professionellen Bereich, gerade bei Videografen oder in Agenturen, rücken kabelgebundene Netzwerke wieder stärker in den Fokus. Das WLAN ist für massive Datenmengen oft zu langsam und zu instabil. Das Ugreen Maxidok ist mit einem 2,5-Gigabit-Ethernet-Anschluss ausgestattet. Im Test lieferte dieser Anschluss konstante Übertragungsraten von rund 2,3 bis 2,4 Gbit/s, was im Rahmen des normalen Overheads ein hervorragender Wert ist. Wer ein entsprechendes NAS (Network Attached Storage) und einen kompatiblen Switch besitzt, profitiert hier enorm. Dennoch muss ich an dieser Stelle kurz innehalten und den Preis in Relation setzen. Das Dock bewegt sich preislich in der absoluten Oberliga. Einige wenige, ähnlich bepreiste Konkurrenten bieten mittlerweile 10-Gigabit-Ethernet-Anschlüsse an. Für den absoluten High-End-Profi, der im Firmennetzwerk direkt auf 10-Gbit-Servern arbeitet, könnte dieser Unterschied entscheidend sein. Für geschätzte 95 Prozent der Nutzer ist der 2,5-Gigabit-Port jedoch mehr als ausreichend und bereits ein riesiger Sprung vom Standard-Gigabit-Netzwerk. Die Entscheidung für 2,5 GbE war vermutlich ein Kompromiss, um die massive Bandbreite für den SSD-Slot und die Thunderbolt-Anschlüsse freizuhalten. Fazit: Eine teure, aber lohnende Investition Kommen wir zum finalen Urteil meines „ausprobiert“-Tests. Das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 ist ein beeindruckendes Stück Technik. Es löst das Kernproblem moderner Mac-Nutzer auf eine äußerst elegante und brachiale Art und Weise. Die Kombination aus zukunftsweisender Thunderbolt 5 Geschwindigkeit, 17 sinnvoll platzierten Anschlüssen, enormer Ladekapazität und dem brillanten internen M.2-SSD-Slot sucht auf dem Markt ihresgleichen. Die Verarbeitungsqualität ist exzellent und das thermische Design mit seinem leisen Lüfter und den passiven Kühlrippen ist absolut durchdacht. Die Kritikpunkte fallen vergleichsweise gering aus: Die Beschränkung auf zwei Monitore am Mac liegt an Apple, nicht am Dock. Der fehlende HDMI-Anschluss, die rückseitigen USB-A-Ports und das „nur“ 2,5 Gbit schnelle Netzwerk sind Luxusprobleme, über die die meisten Nutzer hinwegsehen können. Der wahre Knackpunkt ist der Preis. Mit einem Straßenpreis von knapp 400 Euro reißt das Dock ein spürbares Loch in die Kasse. Doch rechnet man gegen, was ein 4 TB SSD-Upgrade bei Apple kostet und was man für separate Speicherkartenleser und Hubs bezahlen würde, relativiert sich der Preis ziemlich schnell. Für Power-User, Kreative und alle, die ihren Schreibtisch mit einer einzigen, ultimativen Schaltzentrale perfektionieren wollen, spreche ich eine klare Empfehlung aus. Das Ugreen Maxidok ist ein Dock, in das man hineinwächst und das einen auf Jahre hinaus treu begleiten wird. Das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Dock wurde uns von UGREEN für diesen Test zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an den Hersteller. Zu den Einkaufstipps: Mit dem Kauf oder Download über Links in diesem Artikel unterstützt Du Apfeltalk mit einem kleinen Teil des unveränderten Kaufpreises. Um mehr über die Refinanzierung von Apfeltalk zu erfahren, klicke bitte hier. Bilder Autor und Ugreen  
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iOS 27: Apple testet Rückgängig- und Wiederholen-Funktion für den Home-Bildschirm Mit iOS 27 arbeitet Apple an neuen Funktionen für die Anpassung des Home-Bildschirms. Getestet werden eigene Rückgängig- und Wiederholen-Schaltflächen, die Umbauten deutlich vereinfachen sollen. Neue Steuerung für iPhone- und iPad-Home-Bildschirm Zum Start von iOS 27 und iPadOS 27 später in diesem Jahr könnten Nutzer:innen beim Anpassen des Home-Bildschirms zwei zusätzliche Optionen erhalten. Laut Mark Gurman testet Apple eigene Schaltflächen für „Rückgängig“ und „Wiederholen“ direkt im bekannten Anpassungsmenü. Dieses erscheint, wenn Ihr den Home-Bildschirm lang drückt und bietet bisher die Punkte „Widget hinzufügen“, „Anpassen“, „Hintergrundbild bearbeiten“ und „Seiten bearbeiten“. Die neuen Steuerungen sollen in genau dieses Menü integriert werden. So könnt Ihr Änderungen an Apps und Widgets schneller zurückdrehen oder erneut anwenden, ohne alles manuell zu korrigieren. Gerade beim Verschieben mehrerer Symbole oder beim Experimentieren mit verschiedenen Widget-Stapeln kann ein falscher Zug die komplette Anordnung durcheinanderbringen. Bisher bleibt meist nur der Versuch, das vorherige Layout mühsam nachzubauen. Mit der Möglichkeit zum Rückgängigmachen und Wiederholen wäre die Gestaltung des Home-Bildschirms flexibler. Ihr könntet Layouts ausprobieren, Elemente verschieben und Anpassungen testen, ohne Euch dauerhaft auf eine Änderung festlegen zu müssen. Gleichzeitig würde der Home-Bildschirm damit an andere Bereiche von iOS angeglichen, in denen ähnliche Funktionen bereits fest integriert sind. Fokus auf Alltagserlebnis und Stabilität Die neuen Schaltflächen befinden sich noch in der Testphase und können sich bis zur Veröffentlichung von iOS 27 noch ändern. Sie passen jedoch zu Apples aktuellem Schwerpunkt, alltägliche Bedienaktionen zu verfeinern. Auch wenn größere Neuerungen rund um Siri und Funktionen unter dem Stichwort Apple Intelligence erwartet werden, sind es oft gerade solche kleinen Anpassungen, die Nutzer:innen im täglichen Einsatz sofort bemerken. Berichten zufolge wird iOS 27 insgesamt stark auf Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen ausgerichtet sein. Die Aktualisierung wird mitunter mit Mac OS X Snow Leopard verglichen, das ebenfalls für einen Fokus auf Qualität und Verlässlichkeit stand. Die geplanten Funktionen für den Home-Bildschirm ordnen sich in dieses Bild ein, weil sie bestehende Abläufe verbessern, ohne das System grundlegend umzubauen. Zeitplan für iOS 27 Die Testphase von iOS 27 beginnt im Juni mit einer ersten Beta-Version. Eine Veröffentlichung der finalen Version ist für September vorgesehen. Dann dürften die meisten Nutzer:innen erfahren, ob die Rückgängig- und Wiederholen-Funktionen für die Home-Bildschirm-Anpassung tatsächlich Teil des Updates werden. Apple testet die Erweiterungen derzeit intern, konkrete Details zu weiteren Änderungen im Anpassungsmenü sind noch nicht bekannt. Fest steht: Sollten die Schaltflächen den Test bestehen, könnten sie die Gestaltung des Home-Bildschirms auf iPhone und iPad spürbar vereinfachen. Änderungen ließen sich dann schneller ausprobieren, anpassen und bei Bedarf ohne großen Aufwand zurücknehmen. Via: www.iClarified.com · www.macrumors.com Den Beitrag in unserem Forum kommentieren
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WWDC-2026-Grafik deutet großes Siri-Update in iOS 27 an Die offizielle Grafik zur WWDC 2026 gibt laut einem Bericht von Bloomberg einen ersten Hinweis auf ein neues Siri-Design in iOS 27. Besonders die Dynamic Island steht dabei im Mittelpunkt. Neues Siri-Interface in der Dynamischen Insel Mark Gurman beschreibt in seinem aktuellen „Power On“-Newsletter, dass iOS 27 eine überarbeitete Siri-Oberfläche in der Dynamic Island einführen soll. Wenn Ihr Siri auslöst, soll dort künftig eine Eingabeaufforderung mit der Bezeichnung „Suchen oder fragen“ erscheinen. Begleitet werden soll das von einem leuchtenden Cursor, der dem hervorgehobenen „26“ in der WWDC-2026-Grafik ähneln soll. Zusätzlich soll ein dünner Leuchtrand um die Ränder der Dynamic Island sichtbar werden, sobald Siri aktiv ist. Dieses Leuchtelement soll laut Gurman auch in der Suchleiste einer eigenen Siri-App auftauchen, die mit iOS 27 vorinstalliert sein wird. Die App soll es Euch ermöglichen, Gespräche mit Siri im Dialog zu führen und den bisherigen Gesprächsverlauf einzusehen. Eigene Siri-App und mögliche Gerätebeschränkungen Die geplante Siri-App in iOS 27 soll als zentrales Element für Interaktion und Verlaufsspeicherung dienen. Statt nur über Sprachkommandos oder System-Overlays zu arbeiten, könnt Ihr Siri künftig offenbar auch direkt in dieser App nutzen und dort auf vorherige Anfragen zugreifen. Gurman betont, dass die WWDC-Grafik genau dieses neue Interface andeuten soll, insbesondere durch die Art der Hervorhebung und den Cursor-Effekt. Die Dynamic Island ist seit dem iPhone 14 Pro verfügbar und gehört seitdem zum Standarddesign der neueren Modelle. Dennoch rechnet Gurman damit, dass bestimmte Aspekte des kommenden Siri-Designs nur auf dem iPhone 15 Pro und neueren Geräten zur Verfügung stehen. Grund dafür seien Anforderungen der Apple-Intelligenz-Funktionen, die nicht von allen iPhones unterstützt werden. WWDC 2026: Zeitplan und erwartete Systeme Apple hat angekündigt, dass die WWDC 2026 von Montag, 8. Juni, bis Freitag, 12. Juni, stattfinden wird. Während der jährlichen Entwicklerkonferenz stellt Apple traditionell die nächsten großen Versionen seiner Betriebssysteme vor. In diesem Jahr werden unter anderem iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27, tvOS 27 und visionOS 27 erwartet. Die Hinweise auf das neue Siri-Interface in der offiziellen WWDC-Grafik legen nahe, dass Apple dem Sprachassistenten in iOS 27 eine deutlich sichtbare Rolle geben will. Konkrete Details und eine Bestätigung der beschriebenen Änderungen wird es aber voraussichtlich erst während der Eröffnungspräsentation der WWDC 2026 geben. Via: https://www.macrumors.com
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Apfeltalk die Woche vom 13. April 2026 bis 19. April 2026 In dieser Woche standen bei Apple strategische Weichenstellungen rund um KI, neue Geräteklassen und zentrale Dienste im Mittelpunkt. Parallel verdichten sich Hinweise auf kommende Hardware‑Generationen vom iPhone 18 Pro bis zum ersten Falt‑iPhone und einer möglichen Smart‑Brille. Strategiewechsel bei Apple‑KI: Abgang von Giannandrea und Siri‑Neustart Apple sortiert seine KI‑Führung neu: Mit dem stillen Abschied von John Giannandrea entsteht ein Vakuum an der Spitze der KI‑Strategie, während sich der Konzern klar in Richtung lokaler Intelligenz auf iPhone, Mac und weiteren Geräten bewegt. Der Hintergrund und die möglichen Folgen für künftige Funktionen auf Apple‑Plattformen werden in Machtvakuum bei Apple KI: Was der Abgang von John Giannandrea bedeutet eingeordnet. Parallel versucht Apple, den lange stockenden Umbau seines Sprachassistenten zu beschleunigen: Ein großer Teil des Teams wird in ein mehrwöchiges KI‑Coding‑Bootcamp geschickt, um neue Werkzeuge und Arbeitsweisen zu etablieren, wie Apple schickt Siri-Team ins KI-Coding-Bootcamp – Neustart für den Sprachassistenten beschreibt. Mit Blick auf den Alltag der Nutzer:innen stellt sich zugleich die Frage, wie sich Apples künftige On‑Device‑Lösungen gegenüber Cloud‑Diensten wie ChatGPT oder Gemini positionieren könnten – eine Einordnung liefert Apple, KI und Alltag: Zwischen Cloud-Assistenten und On Device Intelligenz. iPhone‑Zukunft: iPhone 18 Pro, Falt‑iPhone und neue Kameratechnik Rund um das iPhone 18 Pro verdichten sich in dieser Woche die Hinweise: Neben ersten Konzepten und Designprognosen in Konzept-iPhone 18 Pro: Wie realistisch sind die aktuellen Gerüchte wirklich? stehen vor allem Farben und Preise im Fokus. Ein Bericht erwartet stabile Preise bei gleichzeitig reduzierter Farbauswahl, wie iPhone 18 Pro: Apple soll Preise einfrieren, aber Farbauswahl kürzen ausführt, während iPhone 18 Pro: Diese vier Farben sollen kommen und iPhone 18 Pro soll in neuem Dunkelrot kommen die mutmaßlichen Varianten und ihre Wirkung auf das Kaufverhalten beleuchten. Technisch bereitet Apple offenbar ein neues Kamerasystem mit variabler Blende vor, das bereits in die Produktion gehen soll und mehr Flexibilität bei Lichtstärke und Bildgestaltung verspricht, wie iPhone 18 Pro: Variable-Blende-Kamera geht in Produktion berichtet. Gleichzeitig rückt das erste faltbare iPhone näher: Trotz Verzögerungen beim Produktionsstart hält Apple demnach am geplanten Marktstart im Herbst 2026 fest, wie iPhone-Fold-Produktion verschoben – Marktstart im Herbst 2026 bleibt und Faltbares iPhone: Apple hält offenbar am September-Start fest zusammenfassen. Ein spezieller, transparenter Klebstoff soll dabei helfen, die typische Falte im Display zu minimieren, wie „Smartes“ Klebematerial soll Knick im faltbaren iPhone verhindern erläutert. Neue Geräteklassen: Smart‑Brille, Vision Pro und professionelle Inhalte Über das iPhone hinaus arbeitet Apple offenbar an einer eigenen Smart‑Brille, die ab 2027 auf den Markt kommen könnte. Mehrere Gestellvarianten und ein möglicher früher Ausblick noch in diesem Jahr deuten auf eine langfristig angelegte Erweiterung des Produktportfolios hin, wie Apple-Smart-Brille: Wie sie unseren Alltag wirklich verändern könnte beschreibt. Die Brille wäre dabei nur ein Baustein einer breiteren Computer‑Vision‑Strategie mit mehreren Wearables und KI‑Funktionen, die Apple intern vorantreibt, wie Apple plant Datenbrille als Teil einer breiteren Computer-Vision-Strategie ausführt. Im bestehenden Spatial‑Computing‑Ökosystem rund um Vision Pro baut Apple das Content‑Angebot weiter aus: Ein neues „Elevated“-Video führt Nutzer:innen virtuell über New York City, abrufbar über die Apple‑TV‑App, wie Apple zeigt Vision-Pro-Nutzer:innen New York im neuen „Elevated“-Video berichtet. Für professionelle Produktionen steht mit der URSA Cine Immersive von Blackmagic nun eine spezialisierte Kamera für Vision‑Pro‑Inhalte bereit, die auf hochwertige, immersive Formate zielt, wie Blackmagic stellt Profi-Kamera für Vision‑Pro-Inhalte vor zeigt. Zugleich wirft ein tödlicher Unfall bei Dreharbeiten zu einer Vision‑Pro‑Serie Fragen nach Sicherheitsstandards bei immersiven Produktionen auf, die in Pilotin und Athletin bei Vision‑Pro‑Dreh verunglückt: Sicherheitsbedenken im Fokus aufgearbeitet werden. Dienste, App Store und Sicherheit: Apple Business, Bewertungen und Deepfakes Im Unternehmensbereich bündelt Apple seine Business‑Dienste in einer neuen Plattform und macht zentrale Geräteverwaltung kostenlos. Apple Business startet weltweit mit kostenloser Geräteverwaltung zeigt, wie Apple Business weltweit ausgerollt wird und welche Funktionen Unternehmen künftig zentral steuern können. Im App Store stehen gleich mehrere Themen im Fokus: Apple räumt ältere iWork‑Versionen für macOS aus dem Store und konzentriert sich auf die aktuellen Ausgaben mit Creator‑Studio‑Unterstützung, wie Apple entfernt ältere iWork-Apps für macOS aus dem App Store berichtet. Gleichzeitig sorgt die Funktionsweise von App‑Store‑Bewertungen für Diskussionen, da Berechnung und Abfrage der Ratings praktische Probleme verursachen können, wie App-Store-Bewertungen kaputt? So geht ihr mit Ratings um analysiert. Sicherheitsfragen rücken ebenfalls stärker in den Vordergrund: Fälle problematischer Finanz‑ und Krypto‑Apps zeigen, wie Angreifer den Prüfprozess ausnutzen können und wo die Grenzen des App‑Store‑Schutzes liegen, wie App-Store-Sicherheit: Wie problematische Finanz- und Krypto-Apps Apples Prüfprozess ausnutzen darlegt. Zudem wird deutlich, wie Apple auf die Welle sexualisierter Deepfakes reagiert: Ein nun bekannt gewordener Brief zeigt, dass der Konzern dem Chatbot Grok mit Entfernung aus dem App Store gedroht haben soll, um gegen entsprechende Inhalte vorzugehen, wie Bericht: Apple drohte, Grok wegen sexualisierter Deepfakes aus dem App Store zu entfernen beschreibt. Ergänzend beleuchtet Deepfakes und Nudify-Apps: Wie gut schützt euch Apples App Store wirklich?, wie belastbar Apples Schutzmechanismen bei sensiblen Inhalten tatsächlich sind. Hardware‑Roadmap bei Mac und Apple Watch: Engpässe, neue Modelle und Rechtssicherheit Im Mac‑Segment zeigen sich Umbrüche in der Produktplanung: Apple nimmt mehrere High‑End‑Konfigurationen von Mac mini und Mac Studio aus dem Online‑Store, während Lieferzeiten steigen, was auf eine anstehende Aktualisierung hindeuten könnte, wie Apple stoppt High-End-Konfigurationen von Mac mini und Mac Studio berichtet. Parallel zeichnet sich ein neues Mac‑Studio‑Modell für 2026 ab, das angesichts sinkender Lagerbestände des aktuellen Geräts näher rückt, wie Nächstes Mac Studio: Was Ihr jetzt schon wissen solltet zusammenfasst. Beim MacBook Neo steht Apple vor einem Chip‑Engpass, weil die Nachfrage nach dem günstigen Einstiegs‑MacBook höher ausfällt als erwartet und passende A18‑Pro‑Chips knapp werden. Mögliche Lösungswege und Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit beleuchtet MacBook Neo: Wie Apple das Chip-Engpass-Problem lösen könnte. Bei der Apple Watch sorgt der Patentstreit mit Masimo weiter für Schlagzeilen: Die Uhr darf in den USA vorerst im Handel bleiben, nachdem ein erneuter Versuch, ein Importverbot durchzusetzen, gescheitert ist. Die unmittelbaren Folgen für den Verkauf und die rechtliche Lage erläutert Apple Watch bleibt vorerst im Handel – Was das Masimo-Urteil bedeutet, während Recht statt Verbot: Was der Masimo-Streit über Apples Patentstrategie verrät die grundsätzlichen Risiken für Gesundheitsfunktionen in Wearables einordnet. Den Beitrag in unserem Forum kommentieren
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Konzept-iPhone 18 Pro: Wie realistisch sind die aktuellen Gerüchte wirklich? Rund um das iPhone 18 Pro tauchen erste Konzeptbilder und Farbleaks auf. Gleichzeitig liefern Berichte aus der Lieferkette Hinweise auf mögliche Designentscheidungen von Apple. Konzeptbilder zwischen Gerücht und Lieferkette Das US-Magazin The Apple Post zeigt neue Konzeptgrafiken, die auf aktuellen Gerüchten und Meldungen aus der Lieferkette beruhen. Die Renderbilder sollen veranschaulichen, wie das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max aussehen könnten. Sie greifen Designelemente auf, die in Berichten zu künftigen Apple-Smartphones immer wieder vorkommen. Für Euch als Leser:innen entsteht damit ein Mix aus visuellen Wünschen der Designer:innen und Hinweisen, die angeblich direkt aus der Produktion stammen. Technologisch und historisch sind nicht alle Details gleichermaßen plausibel. Apple passt das iPhone-Design zwar regelmäßig an, die Änderungen fallen aber meist evolutionär aus und orientieren sich an bestehenden Fertigungsprozessen. Lieferkettenberichte bilden in der Regel konkret geplante Bauteile und Produktionsabläufe ab. Konzeptbilder dagegen interpretieren diese Informationen und füllen Lücken mit Annahmen. Entsprechend solltet Ihr Renderings eher als mögliche Richtung verstehen, nicht als verlässliche Vorschau auf das finale Gerät. Farben: Light Blue, Dark Cherry und bekannte Muster The Apple Post berichtet zudem über Farbtests für das iPhone 18 Pro. Demnach soll Apple vier Farbvarianten prüfen, darunter neue Töne wie Hellblau und Dunkelkirschrot. Diese Farben würden die bisherigen Pro-Farben ergänzen, die Apple in den vergangenen Generationen eingeführt hat. Solche Leaks passen zu bekannten Mustern: Apple experimentiert vor dem Marktstart mit mehreren Farboptionen, von denen nicht alle im finalen Portfolio landen. Bisher wechseln einzelne Pro-Farben von Jahr zu Jahr, während neutrale Töne meist erhalten bleiben. Die genannten Varianten Light Blue und Dark Cherry fügen sich in dieses Schema ein, sind aber noch nicht bestätigt. Wichtig ist: Tests in der Entwicklung bedeuten nicht automatisch, dass diese Farben später tatsächlich erscheinen. Entscheidungen können sich bis kurz vor Produktionsbeginn ändern, etwa aus Gründen der Fertigung, des Marketings oder der Abgrenzung zu anderen Modellen. Wie viel Einfluss sollten Leaks auf Eure Kaufplanung haben? Die naheliegende Frage lautet: Solltet Ihr die iPhone-17-Generation überspringen, nur weil jetzt schon Konzeptbilder und Farbgerüchte zum iPhone 18 Pro kursieren? Aus den vorliegenden Informationen ergibt sich dafür keine belastbare Grundlage. Weder Renderings noch frühe Farbtests liefern ein vollständiges Bild der kommenden Funktionen oder der Preisgestaltung. Lieferkettenberichte können zwar auf neue Bauteile und Designs hinweisen, doch bleiben viele Details offen. Außerdem verändern sich Marktbedingungen und Prioritäten in der Entwicklung über mehrere iPhone-Generationen hinweg. Wer heute eine Kaufentscheidung nur auf Basis der aktuellen Leaks trifft, geht das Risiko ein, Erwartungen aufzubauen, die Apple am Ende nicht erfüllt. Für Eure Planung heißt das: Leaks und Konzeptbilder eignen sich, um ein Gefühl für mögliche Trends zu bekommen. Konkrete Kaufentscheidungen solltet Ihr aber erst dann treffen, wenn Apple offizielle Informationen veröffentlicht und unabhängige Tests vorliegen. So vermeidet Ihr überzogene Erwartungen und bleibt bei der Gerätewahl flexibel. Via: www.theapplepost.com · www.theapplepost.com Titelbild: The Apple Post Den Beitrag in unserem Forum kommentieren
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MacBook Neo: Wie Apple das Chip-Engpass-Problem lösen könnte Apple steht beim MacBook Neo vor einem Chip-Engpass. Die Nachfrage nach dem günstigsten MacBook übertrifft die Erwartungen, während passende A18-Pro-Chips knapp werden. MacBook-Neo-Boom und aktuelle Ausstattung Das MacBook Neo verkauft sich deutlich besser, als Apple geplant hatte, und nutzt derzeit gebinnte A18-Pro-Chips. Nach aktuellem Stand reicht diese Chipbasis voraussichtlich nicht aus, um die Produktion für weitere sechs bis zwölf Monate bis zum nächsten Modell zu sichern. Als mögliche kurzfristige Lösung steht im Raum, die 256-GB-Variante zu streichen und nur noch eine 512-GB-Version mit ungebinntem A18-Pro-Chip anzubieten. Die Frage bleibt jedoch, wie Apple verhindern kann, dass sich diese Situation bei künftigen MacBook-Neo-Generationen wiederholt. Aktuell gibt es zwei Varianten des MacBook Neo, beide mit identischem A18-Pro-Chip und 8 GB Arbeitsspeicher: * 699  Euro, 599 Euro Bildung: 256 GB SSD, 8 GB RAM, A18-Pro-Chip mit 5‑Kern‑CPU und 6‑Kern‑GPU * 799 Euro, 699 Euro Bildung: 512 GB SSD, 8 GB RAM, Touch ID, gleicher A18-Pro-Chip Apple setzt beim MacBook Neo bisher ausschließlich auf diese eine Chipkonfiguration. Gleichzeitig gilt das Gerät im Vergleich zum restlichen PC-Markt als sehr günstiges Angebot, weshalb die Nachfrage voraussichtlich hoch bleiben dürfte, besonders bei Nutzer:innen mit iPhone. Ausblick auf das A19-Modell Für das nächste Jahr ist bereits ein neues MacBook Neo mit A19-Pro-Chip und 12 GB RAM geplant. Angesichts des aktuellen Engpasses stellt sich die Frage, ob Apple beim kommenden Modell breiter aufgestellt sein sollte, statt sich erneut auf eine einzelne gebinnte Chipvariante zu verlassen. Zwischen MacBook Neo und MacBook Air gibt es preislich noch Spielraum. Die teuerste Neo-Konfiguration liegt bei 699 US‑Dollar (ca. 655 Euro), während das günstigste MacBook Air bei 1.099 US‑Dollar (ca. 1.030 Euro) startet. Gleichzeitig zeigt sich, dass Käufer:innen bei diesem Preisniveau mit 8 GB RAM leben können. Vorstellbar wäre daher eine Staffelung mit dem A19-Update, die Chip- und Speicherausstattung klar trennt: * 699 Euro, 599 Euro Bildung: 256 GB SSD, 8 GB RAM, A19-Chip (6‑Kern‑CPU, 5‑Kern‑GPU wie beim iPhone 17), ohne Touch ID * 849 Euro, 749 Euro Bildung: 512 GB SSD, 12 GB RAM, A19-Pro-Chip (6‑Kern‑CPU, 5‑Kern‑GPU wie beim iPhone Air), mit Touch ID * 999 Euro, 899 Euro Bildung: 1 TB SSD, 12 GB RAM, A19-Pro-Chip (6‑Kern‑CPU, 6‑Kern‑GPU wie beim iPhone 17 Pro), mit Touch ID Eine solche Struktur würde die Chipversorgung breiter aufstellen und Käufer:innen mit höherem Budget gezielt zu Varianten mit anderer Chipbasis lenken. Die genannten Preise sind als Beispiel zu verstehen, das grundsätzliche Modell gilt jedoch als realistisch. Ein Nachteil des Basis-A19-Chips: Er besitzt keinen integrierten USB‑3‑Controller. Apple könnte auf der Hauptplatine einen externen Controller verbauen und damit einen USB‑3‑Port im Basismodell zurückbringen. Da der A19-Pro-Chip einen integrierten USB‑3‑Controller mitbringt, würden beide USB‑C‑Anschlüsse mit einem externen Controller USB‑3‑Geschwindigkeiten unterstützen. Dieses Szenario bleibt allerdings hypothetisch. Fazit: Mehr Vielfalt beim nächsten MacBook Neo Apple dürfte großes Interesse daran haben, den Konkurrenten zu Chromebooks und günstigen Windows-Notebooks dauerhaft lieferbar zu halten. Mit Engpässen beim A18-Pro-Chip hatte der Konzern offenbar nicht so früh gerechnet. Für das kommende MacBook Neo mit A19-Chip spricht vieles für eine größere Vielfalt bei Chips und Konfigurationen. Damit könnte Apple das Risiko erneuter Engpässe reduzieren und die Nachfrage besser abfangen. Via: https://9to5mac.com
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60 Jahre Moore’sches Gesetz: Wo wir heute stehen Vor 60 Jahren formulierte Gordon Moore eine Prognose, die die Computerbranche bis heute prägt. Nun zeigt sich deutlicher denn je, wo ihre Grenzen liegen – und wie aktuell sie trotzdem bleibt. Wie das Moore’sche Gesetz entstand Im April 1965 veröffentlichte Intel-Mitgründer Gordon Moore einen Artikel, in dem er eine exponentielle Steigerung von Geschwindigkeit, Leistungsfähigkeit und Möglichkeiten von Computern für die kommenden Jahrzehnte voraussagte. Grundlage seiner Überlegung war die wachsende Zahl von Transistoren auf einem Schaltkreis, die später als „Moore’sches Gesetz“ bekannt wurde und bis heute intensiv diskutiert wird. Auslöser war eine Anfrage des Magazins Electronics: Moore sollte vorhersagen, wie sich die Halbleiterindustrie im nächsten Jahrzehnt entwickeln würde. Er beobachtete, dass die Anzahl der Komponenten – darunter Transistoren, Dioden, Kondensatoren und Widerstände – pro Chip bis dahin jährlich etwa verdoppelt worden war. Angesichts des damaligen Fortschritts erwartete er, dass sich dieser Trend mindestens für weitere zehn Jahre fortsetzen würde. Die Folgen dieser Entwicklung wären nicht nur deutlich leistungsfähigere Chips, sondern vor allem auch günstigere. Dadurch entstünde ein Kreislauf aus weiterem Wachstum und Ausbreitung der Technologie. Materialien aus Intels Reihe „Tech 101“ beschreiben es so: Aus der genauen Beobachtung eines entstehenden Trends leitete Moore ab, dass die Rechenleistung drastisch steigen und die relativen Kosten in exponentiellem Tempo sinken würden. Das Moore’sche Gesetz wurde zur goldenen Regel der Elektronikbranche und zum Sprungbrett für Innovationen. Moore ebnete damit Intel den Weg zu schnelleren, kleineren und erschwinglicheren Transistoren, die moderne Werkzeuge und Alltagsgeräte antreiben. Streit um die Gültigkeit des Gesetzes Seit Moores Aufsatz wird heftig darüber diskutiert, wie lange seine Prognose tatsächlich zutrifft, denn das vorhergesagte Wachstum hielt deutlich länger an als ursprünglich gedacht. Bis zur Jahrtausendwende stieg die Zahl der Transistoren auf einem einzelnen Chip um den Faktor 18.000: von 2.300 im Jahr 1971 auf 42 Millionen bei einem Spitzenmodell des Pentium-4-Prozessors. Ab den 2000er-Jahren häuften sich allerdings Zweifel, ob sich diese Entwicklung im gleichen Tempo fortsetzen lässt. TechRadar hielt das Moore’sche Gesetz 2012 noch für mindestens ein weiteres Jahrzehnt für gesichert. Doch 2023 erklärte Intel-Chef Pat Gelsinger, ein langjähriger und lautstarker Befürworter des Konzepts, dass sich die Zahl der Transistoren nur noch etwa alle drei Jahre verdoppele – und damit deutlich hinter dem ursprünglichen Takt zurückbleibe. Moore’sches Gesetz jenseits von Chips Die Zeiten echten exponentiellen Wachstums scheinen vorbei zu sein, dennoch bleibt das Moore’sche Gesetz ein zentraler Bezugspunkt für das Innovationstempo der Branche. Zugleich beschränkt sich der Begriff heute nicht mehr nur auf die Chip-Entwicklung. Fachleute in anderen Bereichen nutzen ihn, um den Fortschritt in ihren Feldern zu beschreiben. Ein Beispiel ist generative KI. Im Februar 2025 bezog sich OpenAI-Chef Sam Altman ausdrücklich auf das Moore’sche Gesetz, als er über die Geschwindigkeit der Entwicklungen in der KI-Branche sprach. Deutliche Preisrückgänge bei der Nutzung von KI seit dem Beginn des generativen KI-Booms Ende 2022, kombiniert mit leistungsfähigeren Modellen, erinnern stark an das von Moore in den 1960er-Jahren beschriebene Prinzip. Altman stützte sich dabei auf die Kosten für Kontext-Token, die seiner Aussage nach jährlich um etwa den Faktor 10 sinken. Zwischen 2023 und Mitte 2024 fiel der Preis pro Token bei ChatGPT sogar etwa um den Faktor 150. Auch wenn die zugrunde liegende Hardware langsamer wächst als früher, zeigt die Entwicklung in der KI, dass die Idee hinter dem Moore’schen Gesetz weiterlebt – nur auf einer anderen Ebene der Technologie. Via: https://www.techradar.com Titelbild: KI (zur Illustration) Grafik: Von Max Roser, Hannah Ritchie – CC BY 4.0,
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Apple zeigt Vision-Pro-Nutzer:innen New York im neuen „Elevated“-Video Apple erweitert seine immersive Reise-Serie „Elevated“ um eine Folge über New York City. Vision-Pro-Nutzer:innen erleben die Metropole aus der Luft und direkt über die Apple-TV-App. Lufttour über Wolkenkratzer und Wahrzeichen Die vierte Folge von „Elevated“ bietet einen rund neunminütigen Flug über New York City. Das Video führt über die typischen Wolkenkratzer hinweg und hinein in die bekannten Straßenschluchten der Stadt. Ihr fliegt virtuell an den Leuchtreklamen des Times Square vorbei und weiter hinaus zur Freiheitsstatue. Die Aufnahmen setzen dabei auf bekannte Perspektiven der Stadt und zeigen zentrale Orte der Metropole. Begleitet wird das Bildmaterial von Sprecher:innen aus New York, die ihre Sicht auf die Stadt einbringen. Zusätzlich läuft eine Auswahl von Liedern, die die Stadt thematisieren und den lokalen Blick weiter verstärken. „Elevated“ in Apple Immersive Video Wie die übrigen Teile der Serie wurde auch die New-York-Folge in Apple Immersive Video produziert. Dieses proprietäre Format setzt auf ein 180-Grad-3D-Bild in 8K-Auflösung. In Kombination mit 3D-Audio entsteht ein räumlicher Eindruck von Tiefe und Größe. Ziel ist es, Vision-Pro-Nutzer:innen das Gefühl zu geben, direkt in der Szene zu stehen und die Umgebung intensiv wahrzunehmen. „Elevated“ ist speziell für das Vision Pro ausgelegt und soll das Potenzial des Headsets für Reise- und Erlebnisinhalte zeigen. Die neue Folge steht ab sofort über die Apple-TV-App zur Verfügung. Wachsende Immersiv-Bibliothek für Vision Pro Die New-York-Episode folgt auf eine frühere „Elevated“-Folge, die in den Schweizer Alpen spielt und Ende Februar erschienen ist. Apple ergänzt die Serie damit um einen deutlichen Kontrast zwischen Natur- und Stadtlandschaft. Parallel baut Apple das Angebot an immersiven Inhalten für das Headset seit einigen Monaten weiter aus. Dazu gehört die Hundefreunde-Dokuserie „Top Dogs“ über Hundewettbewerbe, die ebenfalls in diesem Format angeboten wird. Auch Live-Spiele der nordamerikanischen Basketballliga NBA sind inzwischen als immersive Inhalte für Vision Pro verfügbar. Nutzer:innen finden sie wie die „Elevated“-Folgen im Angebot der Apple-TV-App. Apple veröffentlicht zu dem neuen New-York-Teil von „Elevated“ außerdem einen kurzen Teaser. Interessierte können sich so vorab einen Eindruck vom Stil und der Inszenierung der Folge verschaffen. Via: https://www.iClarified.com Titelbild: Apfeltalk / Michael Reimann
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Apple Watch bleibt vorerst im Handel – Was das Masimo-Urteil bedeutet Die Apple Watch darf in den USA vorerst weiter verkauft werden. Die US-Handelskommission ITC hat den Versuch von Masimo gestoppt, ein bereits aufgehobenes Importverbot erneut in Kraft zu setzen. Was hinter dem ITC-Streit um die Apple Watch steckt Ausgangspunkt ist ein Patentstreit zwischen Apple und dem Medizintechnik-Unternehmen Masimo. Masimo wirft Apple vor, mit bestimmten Sensorfunktionen der Apple Watch Schutzrechte zu verletzen. Die ITC kann in solchen Fällen Importverbote für Produkte aussprechen, wenn sie US-Patente verletzt sieht. Ein solches Verbot hätte zur Folge, dass betroffene Apple-Watch-Modelle nicht mehr in die USA eingeführt und dort nicht mehr verkauft werden dürfen. Masimo wollte ein zuvor außer Kraft gesetztes Importverbot für bestimmte Apple-Watch-Generationen wieder aufleben lassen. Die ITC hat diesen Vorstoß nun abgelehnt. Damit ist der eigentliche Patentstreit zwar nicht beendet, aber ein erneuter Verkaufsstopp bleibt aus. Für Euch heißt das: Die betroffenen Uhren bleiben regulär im Handel, sowohl im Online-Store als auch im stationären Verkauf, solange keine neue Entscheidung der ITC oder eines Gerichts anderes festlegt. Die Entscheidung der ITC betrifft zunächst nur den US-Markt. Sie sagt nichts darüber aus, ob es in Europa oder anderen Regionen zu ähnlichen Verfahren kommen wird. Importverbote in der EU würden über andere Behörden und Rechtswege laufen. Aus den bisher bekannten Informationen ergeben sich aber keine konkreten Hinweise auf unmittelbar bevorstehende Verkaufsstopps für die Apple Watch in Europa. Gesundheitssensoren im Fokus: Blutsauerstoff und mehr Im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen stehen Gesundheitsfunktionen der Apple Watch. Dazu gehört insbesondere die Messung der Blutsauerstoffsättigung, die über spezielle Sensoren und Algorithmen am Handgelenk erfolgt. Solche Funktionen sind für viele von Euch inzwischen ein wichtiges Kaufargument, weil sie Training, Schlaf und allgemeines Wohlbefinden besser nachvollziehbar machen. Der Streit um Patente rund um diese Sensorik zeigt, wie sensibel der Bereich geworden ist. Hersteller investieren viel in die Entwicklung neuer Messverfahren, etwa für möglichst genaue Blutsauerstoffwerte oder zukünftig vielleicht auch nicht-invasive Blutzucker-Messungen. Solche künftigen Funktionen sind noch nicht marktreif, stehen aber bereits im Fokus von Patentstrategien und könnten später ebenfalls zu Konflikten führen. Für Käufer:innen ist entscheidend: Selbst wenn rechtliche Auseinandersetzungen weiterlaufen, bleiben bereits verkaufte Uhren in der Regel funktionsfähig. Änderungen ergeben sich eher bei der Frage, ob bestimmte Messfunktionen langfristig per Software-Update angepasst oder eingeschränkt werden müssen. Konkrete Ankündigungen dazu liegen derzeit nicht vor. Kaufberatung: Welche Apple Watch jetzt noch sinnvoll ist Wenn Ihr aktuell eine Apple Watch kaufen wollt, spielt die Rechtslage vor allem bei der Modellwahl und beim Blick in die Zukunft eine Rolle. Sinnvoll sind Modelle, die noch mehrere Jahre Software-Updates erhalten und deren Gesundheitsfunktionen bereits etabliert sind. Dazu zählen die jeweils aktuellen Hauptserien der Apple Watch sowie die jüngsten Generationen der sportlich ausgerichteten Varianten mit umfangreichem Health-Tracking. Achtet beim Kauf auf klare Garantiebedingungen und darauf, wie lange Apple üblicherweise neue watchOS-Versionen für die gewählte Generation bereitstellt. So stellt Ihr sicher, dass Fehler behoben und Sicherheitslücken geschlossen werden, selbst wenn es bei einzelnen Funktionen später Anpassungen geben sollte. Beim Neukauf im Handel habt Ihr zusätzlich zu Apples Garantie noch die gesetzliche Gewährleistung, die unabhängig von Patentstreitigkeiten gilt. Wenn Ihr unsicher seid, ob Ihr Euch stärker von Gesundheitsfunktionen oder vom Ökosystem leiten lassen wollt, lohnt sich ein Blick auf Alternativen mit Health-Tracking. Fitness-Armbänder und Sportuhren anderer Hersteller bieten ebenfalls Herzfrequenz- und Aktivitätstracking sowie teilweise Blutsauerstoffmessung. Diese Geräte sind aber meist nicht so tief in das Apple-Ökosystem integriert wie die Apple Watch und unterscheiden sich beim Zusammenspiel mit iPhone und iOS-Apps deutlich. Unter dem Strich bleibt: Die aktuelle ITC-Entscheidung nimmt den unmittelbaren Druck vom Markt, der Patentstreit geht jedoch weiter. Wer heute kauft, kann die Apple Watch ganz normal nutzen, sollte aber langfristig auf mögliche Änderungen bei einzelnen Funktionen vorbereitet sein. Via: appleinsider.com
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