Nicht nur der Fall in #Gera zeigt: Die wachsende Anzahl an Femiziden ist ein alarmierender Zustand gewaltvoller Männlichkeit und Versagen politischer Akteure, die Männergewalt gegen Frauen weiterhin verharmlost. Der Kampf gegen Antifeminismus muss Priorität haben.
Posts by Fikri Anıl Altıntaş
Die Kahlschlagpolitik in Berlin geht weiter. Kürzlich erst wurde ein international anerkanntes Präventionsprogramm gegen häusliche Gewalt gestrichen, nun die Nummer gegen Kummer. Falls ihr euch fragt, was unter CDU-Führung auf euch demnächst zukommt, hier wird es vorgemacht…
Meine inständige Hoffnung ist, dass jetzt Männer sich nicht demonstrativ und öffentlich abgrenzen, sondern mal (leise) überlegen, wie sehr sie ebenfalls mit nicht strafbaren Grenzüberschreitungen in das Leben von Frauen getrampelt sind. Frauen, die das mit mehr Männern als nur euch erlebt haben.
Freue mich sehr ♥️
Das @isdglobal.bsky.social veröffentlicht demnächst die Studie "Mapping the Germanosphere" für das ich auch als Expertin betragt worden bin.
Für den Deutschlandfunk habe ich anlässlich dessen ein bisschen über Incels und die Manosphere geredet.
Und noch mal liebe Grüße an die FDP-Abgeordneten, die meinten, sie wollten §218 StGB „nach der Wahl“ angehen, statt ihr Mandat dann für reproduktive Freiheit zu nutzen, wenn sie noch konnten.
Die Angriffe auf Schwangerschaftsabbrüche, die kommen werden, die desolate Versorgungslage, gehen auf euch.
Wer Partnerschaftsgewalt verhindern will, muss Abhängigkeiten verringern. Emotionale, ökonomische, aufenthalts- und familienrechtliche Abhängigkeiten.
Patriarchale Gesellschaften verschärfen diese.
Es gibt einen Kausalzusammenhang zwischen Rechtsextremismus und Gewalt, zwischen radikalem Islamismus und Gewalt. Aber nicht zwischen Herkunft und Gewalt. Das wusste die Union vor ein paar Jahren noch. Jetzt nicht mehr offenbar.
Wer sich tatsächlich gegen sexualisierte Gewalt einsetzen will unternimmt etwas gegen sexualisierte Gewalt, kämpft gegen aggressive Männlichkeit. Falsche Behauptungen über „Gruppenvergewaltigungen von Migranten“ aufzustellen hingegen dient nur dem Schüren von Rassismus. Merz will das.
Wieder ein Femizid.
Wieder kein Aufschrei. Keine Sondersendung, kein Untersuchungsausschuss, keine Statements von Politiker*innen.
Das Leben von Frauen ist einfach egal, wenn die Tat nicht rassistischer Propaganda nutzt.
Trauer und Wut.
#Frauenhass
Diese Brandmauer war nie eine Mauer, sie war eine mit Bleistift skizzierte Idee einer Selbstwahrnehmung, die keinen Mut besaß, Menschenrechte als Handlungsrahmen zu definieren.
Ich habe heute schon einer Wahlkreisabgeordneten mein Entsetzen über den Tabubruch im Bundestag per Email kundgetan, und meine Email war zu schade um sie nur einer Person zu schicken. Hier eine Liste aller MdBs von CDU/CSU, FDP und Gruppe BSW mit Kontaktdetails docs.google.com/spreadsheets...
Kurz vor der Bundestagswahl will die CDU Realitäten schaffen, die sich lange vor #Brandmauer Rhetorik im gesellschaftlichen Diskurs etabliert hat. Das ist leider keine Neuigkeit. Genauso wenig wie tägliche #Femizide. Das Gewalthilfegesetz ist längst überfällig.
Das Wahlprogramm von Friedrich Merz stimmt teils wortgenau mit den Forderungen der Chemie- und Metallindustrie überein. Ob das wohl Zufall ist? Wir haben frühere Geschäftspartner und Arbeitgeber angeschaut – und decken bisher unbekannte Verbindungen zu Top-Lobbyisten und Wirtschaftsgiganten auf.
wirklich spannend wie incels immer aus allen ecken gekrochen kommen, wenn beim problem der geschlechtsspezifischen gewalt ~alle~ männer adressiert werden. gewalt gg frauen ist kein problem der migration, sondern ein problem von dysfunktionaler männlichkeit.
Mich interessiert übrigens nie die Herkunft von Tätern. Mich interessiert, weshalb sie nicht von ihren Taten abgehalten wurden, wie man sie künftig abhalten kann und wie man die Opfer bestmöglich unterstützen kann.
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Wie beschäftigt Politiker*innen wären, ihr Beileid auszudrücken und zu debattieren über das Ende dieser Gewalt gegen Frauen, wäre es wirklich wichtig.
Sie müssten nahezu jeden Tag vor die Kamera und ein Statement in soziale Netzwerke geben.
Alle Angehörigen und Getöteten hätten es verdient.
Wieder ein Femizid, wieder kein Anlass für politische Maßnahmen, Sondersendungen.
Als sei es einfach nicht zu ändern, dass Männer ihre Ex-Partner*innen töten.
#Frauenhass
staatstheater-hannover.de/de_DE/progra...
Falls ihr in #Hannover seid, kommt heute Abend zur Premiere von #Zeitenwende 🕊️
Hello 🦋