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Posts by Stephan Brössel

Ob poetisch, programmatisch oder bürgerlich, konsequent oder kritisch, magisch oder verklärend, sozialistisch oder sozial, neu, neo oder post – realistische Verfahren bilden eine der zentralen Kontinuitäten literarischen Schreibens und infolgedessen eines der wesentlichen Interessengebiete literaturwissenschaftlicher Forschung seit ihrer disziplinären Konstitution. Jeweilige literaturtheoretische und -historische Diskurse stehen dabei oft nebeneinander, statt in einen produktiven Austausch über die Transformationen realistischer Schreibweisen im langen historischen Bogen zu treten. Grund genug, hier einen Widerspruch entgegenzusetzen: aabeR!

Im Forschungsforum zum realistischen Schreiben vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, das als thematische Erweiterung aus dem Forum Junge Raabe-Forschung hervorgegangen ist, soll realistisches Erzählen sowohl in historischer als auch in verfahrenstechnischer Hinsicht auf seine verschiedenen Formen, Randbereiche, Unschärfen und inneren Brüche, sein Potential und seine Grenzen hin diskutiert werden. Die intensive Auseinandersetzung mit dem ‚uneindeutigen‘ Realismus Wilhelm Raabes, in dessen Texten realistische und moderne, triviale und ästhetisch komplexe, bürgerlich-konventionelle und avantgardistische Erzählstrukturen in einem spannungsreichen Verhältnis stehen, hat uns auf die Notwendigkeit gestoßen, die vielfältigen Fragen, die sich aus Raabes Werk für die Realismusforschung ergeben, auf einen weiteren Bezugsrahmen auszudehnen und mit Blick auf realistische Literatur bis in die Gegenwart hinein neu zu denken.

Ob poetisch, programmatisch oder bürgerlich, konsequent oder kritisch, magisch oder verklärend, sozialistisch oder sozial, neu, neo oder post – realistische Verfahren bilden eine der zentralen Kontinuitäten literarischen Schreibens und infolgedessen eines der wesentlichen Interessengebiete literaturwissenschaftlicher Forschung seit ihrer disziplinären Konstitution. Jeweilige literaturtheoretische und -historische Diskurse stehen dabei oft nebeneinander, statt in einen produktiven Austausch über die Transformationen realistischer Schreibweisen im langen historischen Bogen zu treten. Grund genug, hier einen Widerspruch entgegenzusetzen: aabeR! Im Forschungsforum zum realistischen Schreiben vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, das als thematische Erweiterung aus dem Forum Junge Raabe-Forschung hervorgegangen ist, soll realistisches Erzählen sowohl in historischer als auch in verfahrenstechnischer Hinsicht auf seine verschiedenen Formen, Randbereiche, Unschärfen und inneren Brüche, sein Potential und seine Grenzen hin diskutiert werden. Die intensive Auseinandersetzung mit dem ‚uneindeutigen‘ Realismus Wilhelm Raabes, in dessen Texten realistische und moderne, triviale und ästhetisch komplexe, bürgerlich-konventionelle und avantgardistische Erzählstrukturen in einem spannungsreichen Verhältnis stehen, hat uns auf die Notwendigkeit gestoßen, die vielfältigen Fragen, die sich aus Raabes Werk für die Realismusforschung ergeben, auf einen weiteren Bezugsrahmen auszudehnen und mit Blick auf realistische Literatur bis in die Gegenwart hinein neu zu denken.

Aus Raabe wurde #aabeR, ein Forschungsforum zum realistischen Schreiben vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, das am 21. März seinen Online-Auftaktworkshop begeht. Alle Interessierten mögen sich bei Verena Ullmann @tubraunschweig.bsky.social und Tim Preuß @unihalle.bsky.social melden!

1 year ago 14 5 1 1
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) | dortmund.de Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d)

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche:r Mitarbeiter*in am Fritz-Hüser-Institut. TVöD 13, 100%, unbefristet. Schwerpunkte: Forschung und Wissenschaftskommunikation. Ich freue mich auf Bewerbungen von Literaturwissenschaftler:innen bis zum 03.03.2025. Fragen gerne telefonisch oder per Mail.

1 year ago 160 123 6 6
…aabeR! Forschungsforum zum realistischen Schreiben vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart Germanistisches Institut

Wer sich für realistisches Schreiben (nicht nur im Realismus!) interessiert, sollte unbedingt die Vernetzungsmoeglichkeiten des “Forschungsforum zum realistischen Schreiben” nutzen. Alle Infos finden sich hier: www.uni-muenster.de/Germanistik/...

1 year ago 10 4 0 1
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Auf dem #GfM-Kongress zum Thema "Versammeln" in Mainz.

1 year ago 2 0 0 0
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Gestern Abend: Vortrag und Gesprächsrunde im Schloßtheater (Münster) zu Theorie und Praxis der Filmkritik. Großen Dank an Daniel Kothenschulte (Frankfurter Rundschau), Carsten Happe (Litfilms-Festival) & die tollen Gäste - vor allem aber an die Studierenden, die das alles einfachnur gerockt haben!

1 year ago 7 1 0 0
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1 year ago 3 0 0 0
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Es geht los!
litfilms.de

1 year ago 4 0 1 0
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Der 2. Band unserer neuen Raabe-Ausgabe ist da. Wieder wunderschön geworden: Rolf Parr ediert "Unruhige Gäste".

1 year ago 28 6 1 0
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Adieu, Zürich! Wir hatten eine enorm produktive Redaktionssitzung - das Lexikon der Filmbegriffe macht sich langsam. Bald mehr! Wir sehen uns in Mainz zur GfM.
Irina Gradinari, Martha-Lotta Körber, Sandra Ludwig, Stephan Brössel, Johannes Pause & Daniel Wiegand

1 year ago 4 0 0 0

Schade, lieber Jan, dass du nicht kommen kannst!

1 year ago 0 0 1 0
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Unser Journal zieht um - ins Open Journal System - und wartet gleich mit zwei neuen Ausgaben auf: zur visuellen Kultur der 1920er und zu den Theme Park Studies.
Klickt gern mal hinein!

1 year ago 3 0 0 0
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Babylon Berlin und die filmische (Re-)Modellierung der 1920er-Jahre - Rombach Verlag Andreas Blödorn und Stephan Brössel analysieren in ihrem Buch die faszinierende Welt der 1920er-Jahre anhand der Serie "Babylon Berlin".

Unser Band zur Serie BABYLON BERLIN ist erschienen! - Hier ein kleiner Einblick in die Hintergründe.
www.rombach-wissenschaft.de/2024/05/10/b...

1 year ago 4 2 0 0

Neue Buchreihe zur Narratologie des Films: Filmwelten!

A. Blödorn, M. Kuhn und ich freuen uns auf Monografien od. Sammelbände, die sich mit allen möglichen Aspekten audiovisuellen Erzählens auseinandersetzen, inklusive Fragen seiner Theorie. Vorschläge gern an uns!

www.springer.com/series/17359

2 years ago 3 1 0 0
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01.12.1903: "Der große Eisenbahnraub" - Startschuss des Wild-West-Kinos Überfall, Verfolgung, Showdown - einer der ersten Western der Filmgeschichte ist ein Stummfilm: "Der große Eisenbahnraub" kommt im Dezember 1903 in die US-Kinos. Mit ihm startet die Erfolgswelle des...

Das "ZeitZeichen" beim WDR. Es geht um The Great Train Robbery, das Western-Genre und Erzählformen des Frühen Films (inklusive Musik!). Ist schön geworden. - Ich bin dabei.

2 years ago 4 0 0 0
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Stoppt die Dauerbefristung in der Wissenschaft Eine starke #Wissenschaft braucht faire Arbeitsbedingungen. Aber: Fast 9 von 10 wissenschaftlichen Angestellten an Unis sind #befristet beschäftigt - oft auf kurze Zeit. Das muss sich ändern. Unterz...

WOW! Schon über 35.000 (!) Unterschriften gegen die Dauerbefristung in der Wissenschaft. Seid Ihr schon alle dabei? Und alle Eure Freund*innen? Spread the word! #StopptDauerbefristung #IchbinHanna
weact.campact.de/petitions/st...

2 years ago 70 40 0 1