Bild 1 : EuMetSat
Bild 2 : Openstreetmap
Posts by Finn Jonas Rolf
kachelmannwetter.com/de/sat/ef0b5...
Im Film sieht man schön, wie sich die Wolken im "Windschatten" der Windräder nicht bilden. Wahrscheinlich durch die tiefen Untergrenzen in ~1000 FT bei geringen Obergrenzen gefördert - vielleicht erkundenswert 👌.
Bild 1 : EuMetSat
Bild 2 : Openstreetmap
Ich möchte eine interessante #Beobachtung teilen. Heute zeigten sich über der Deutschen Bucht linienförmige, wolkenfreie Bereiche. Meiner Vermutung nach könnten #Windrädercluster rückseitig für Absinkzonen und Durchmischung verantwortlich sein, was zu Wolkenauflösung führt, gut zusehen im Folgenden
Heute morgen dürften Menschen in der #Lüneburger Heide sich kurz die Augen gerieben haben. Die intensiven Niederschläge haben für einen respektive kurzen Übergang in #Schnee ausgereicht. Das sagten die Modelle aus der Nacht, wenn auch zT. mit Nachjustierung, korrekt voraus. Screenshot: Warnwetterapp
Spannende Erkenntnisse aus einer Studie zum Golfstrom vom Standard zusammengefasst.
ich hoffe ihr berücksichtigt in der Verifikation auch bodengestützte Messungen 😉
Dabei übertreibt das Modell dann bei der Nebel/ST-Obergrenzen. Gleichzeitig simuliert es, wenn Nebel vorhanden, schnelle Nebel- oder Hochnebelauflösung. Manchmal hat es auch seine Momente, aber genauso viele Gegenbeispiele ;) Da habe ich bessere Erfahrungen mit zb. der Konvektion im D2 gemacht.
Also mit dem GME-Modell habe ich nie spezifisch gearbeitet, daher kann ich dazu nichts sagen.
Ich habe im operationellen Flugwetterdienst nur mit dem ICON gearbeitet. Von dem Modell kann ich nur sagen, dass das Modell zu schnell Nebel rechnet, diesen sehr früh, sehr großflächig in Stratus überführt
Also die Wettermodelle bei Nebellagen sind nicht besonders gut... Insbesondere den Übergang zu Hochnebel bekommen sie meistens überhaupt nicht hin.
Genauso die Auflösung von Nebel/Hochnebel... da kann man fast schon eher würfeln, als sich auf Modelle zuverlassen 🫠👀...
Es gibt noch viel zutun.
Himawari-10, Natural Colour RGB, 13 April 2026, 06:00 UTC. Credit: JMA
Himawari-10 Natural Colour RGB gives a clear view from this morning of Category 5 Super Typhoon #Sinlaku near Guam, downloaded from EUMETView (view.eumetsat.int) by Jochen Kerkmann
Manchmal entzieht sich der #Nebel der Kraft der Sonne und wabert auf das #Meer hinaus, selbst wenn er sich dort nicht gebildet hat. St. Peter-Ording hat gerade mal wieder Nebel aus Ostfriesland bei guten (Süd)westwind importiert, wie auch die Webcam bestätigt. (Bilder: EuMetView & windy.com)
Weiße bis hellweiße Flächen zeigen im Nachtbild Nebelfelder an, während dunkelgraue Flächen hohe Wolkenfelder kennzeichnen.
Bei der Interpretation der Nachtbilder (GeoColor) muss man aber vorsichtig sein. Schon dünne Cirren über dem Nebel (zb über Dt. Bucht) können das Feld kleiner wirken lassen!
#Seenebel ist ein spannendes Phänomen. In der Nacht von #Donnerstag (19.) auf #Freitag (20.) breitete sich das (Hoch)-Nebelfeld von der Ost- und Nordsee wieder aus, nachdem es zuvor von der Sonne weggeheizt worden war. Gleiches Spiel dann am Freitag. (Video via view.eumetsat.int) Hinweise im Thread
Übrigens letzte ASCAT-Daten deuten auf Windgeschwindigkeiten von 35-40 KT hin. Unabhängig wohin die Reise für das Tief geht, starker Seegang von 12-20ft (3-6m,NHC) Wellenhöhe wird in dieser Region erwartet. Es beeinflusst die Region schon länger als nicht tropisches Tief
Bild: scatterometer.knmi.nl
Ein weiteres interessantes Tief bei den Kanarischen Inseln. Modelldaten zeigen, dass dieses Tief einen sogenannten symmetric shallow warm core entwickelt hat. Das Bild vom MTG-I zeigt hochreichende Konvektion im Bereich des Kerns. Man muss hier schauen, was daraus wird.
Bild: view.eumetsat.int
Naja es hat "nur" einen shallow-warm core gehabt, zwar symmetrisch und ohne Fronten, aber ob es dann dafür reicht? Dvorak-Analse und die nach Hubart sind gleich, was auch eher dafür sprechen würde.
Warum nicht auch als interpolierte Karte? 🤔👀
#Samuel/#Quibilah/#Jolina hat seinen Landfall als kurzlebiger #Medicane vollzogen. Ungewöhnlich, dass er sich zu einem Tief mit tropischen Eigenschaften entwickeln konnte. Immerhin liegen die Wassertemperaturen in der Region bei 18 Grad.
Bildquelle : cyclonicwx.com/floater/med/...
Bildquelle ist @eumetsat.int via Eumetview.
Gezeigt ist ein Komposit aus Vis 0.6, IR 10.5 und GeoColour.
Selber nachschauen und basteln unter:
(view.eumetsat.int/productviewe...)
Ein Tief im libyschen Meer (gestern nicht-tropisch) scheint inzwischen subtropische Züge angenommen zu haben. Modelle zeigen, dass das Tief heute einen "symmetric shallow warm core" entwickeln soll, sich dabei in den nächsten Tagen abschwächen soll. Je nach Klassifizierung ist ein #Medicane drin.
Und Seenebel spannend.
Moin klingt gut. Bei mir lässt sich ein Laptop leider nicht per USB booten 🫠🤣 und ne CD brennen wollte ich bisher noch nicht...
🤣🫠 leider sind AWS auch für die Meteorologie ziemlich wichtig. Europäische Zentralisierung und Unabhängigkeit wäre hier auch ziemlich wichtig... mit dem ECMWF und ihren Datacenter hätte man ja theoretisch sogar eine gute Grundlage. Fraglich, warum man hier nicht Bestehendes nutzt. 🤔
Maximal, ob ein Werktag oder kein Werktag betroffen ist. Aber selbst dann, würde ich sagen, reichen +12h vollends aus. Zumal solche Lagen auch nicht "überraschend" kommen... dafür gibt es zb mittelfristige Produkte 🤷♂️
Fair, aber die reelle Vorlaufzeit von den meisten Warnungen ist in der Größenordnung < 12-24h mit Ausnahme von vlt. großskaligen Events wie Orkan/Dauerregen/Tauwetter. Also spielt es keine Rolle, ob ich Sonntagfrüh oder Sonntagabend die Warnung ausgebe, die am Montag gültig ist, würde ich sagen 🤔
Inwiefern beeinflusst der Wochentag die Glatteisbildung oder das Warnmangement? Sollte das Warnmangement nicht unabhängig vom Wochentag gestaltet werden? Kritische Infrastruktur wird ja ohnehin 24/7 betreut und bei uns ist das Wochenende ebenso stark besetzt wie ein normaler Tag 🤔
Am Ende kann man daraus nur lernen. Was wurde vom DWD vorhergesagt, was wurde bewarnt und was ist eingetroffen? Ich finde es btw. immer noch schwierig nachzuvollziehen, was wann und wie bewarnt worden ist, wenn es kein öffentliches Archiv dafür gibt. Muss ja nicht im NRT gepflegt sein.
und dazu noch kräftiges Tauwetter...
Das wird heute wohl ein sehr trüber Tag
Wie immer bei Unwetterlagen werden die Warnungen als zu übertrieben angesehen. Aber ist das wirklich so? Hier sieht man mal den Ablauf der Lage bis zum jetzigen Zeitpunkt anhand der Nutzermeldunge. Man sieht verbreitet eine Glättesituation, aber natürlich auch regionale Unterschiede. 1/5