Ist der aktuelle Energiepreisschock vergleichbar mit 2022? Und mit den 1970er Jahren? Was sind die zentralen Unterschiede? Warum ist die Ausgangslage heute um vieles besser?
Ein nüchterner und v.a. sehr professioneller Blick von @jtoelgyes.bsky.social @ecolomist.bsky.social und Christa Schlager.
Posts by Michael Ertl
Zitat von IMK-Direktor Sebastian Dullien: "Der temporäre Tankrabatt ist kein ideales Instrument. Er schwächt die Preissignale ab, sodass durch ihn mehr Kraftstoff verbraucht wird. Er hat allerdings eine Reihe von Vorteilen gegenüber allen anderen derzeit diskutierten Maßnahmen: Er ist sehr schnell umsetzbar und dämpft direkt die Inflation."
Sebastian Dullien, Direktor unseres @imkinstitut.bsky.social, hält den temporären #Tankrabatt nicht für ideal, aber für ein derzeit akzeptables Instrument zur Stabilisierung von #Inflation und privatem Verbrauch. 👇
📲 Zur ausführlichen Stellungnahme: www.bundestag.de/resource/blo...
funktioniert nur bei mir der Link nicht?
Die Inflation im März liegt also bei 3,2%. Rohölbasierte Produkte wie #Diesel, #Benzin und #Heizöl sind diesmal stark vertreten bei den Preistreibern. #Mieten bleiben aber weiterhin unter den wichtigsten Preistreibern.
Spannendes Detail zur #Inflation von @sebikoch.bsky.social im @derstandard.at Podcast: Ölpreisschock ist für Österreich und Norwegen zwar der gleiche, durch hohen Elektroautoanteil in Norwegen ist der Inflationseffekt dort aber nur halb so hoch wie in Österreich. www.derstandard.at/story/300000...
Gut angeteasert: leider hinter Paywall :-/
Teilzeitfakten statt Teilzeitmythen: Die steigende Teilzeitquote führt dazu, dass insgesamt und durchschnittlich mehr gearbeitet wird. Wie kann das sein?
Viele Menschen sind in Teilzeit erwerbstätig, die es sonst gar nicht wären.
www.awblog.at/Arbeit/Mehr-...
🧵 Die neue WIFO-Prognose ist da! Vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheit durch den Irankrieg zeigt sich: Die Inflation wird wieder angeheizt – Preiseingriffe rücken in den Fokus, Zweitrundeneffekte müssen eingedämmt werden. (1/5)
Im #AK Check @wifo.bsky.social-Prognose mit AK Ökonom @georgfeigl.bsky.social. Was die drei Szenarien des Wifo für Österreich heißen:
1. Inflation muss weiter gedämpft werden.
2. Budgetkonsolidierung sollte situationselastisch fortgesetzt werden.
3. Durch Investitionen gegensteuern. 🔽🔽
Die Infografik zeigt den Einbruch der Rohölproduktion zu Beginn der Corona-Krise im Vergleich mit heute. Die Prognose für April 2026 übertrifft den Einbruch 2020.
Der Öl-Schock wird wohl stärker als in der Pandemie. Dazu kommen Flüssigerdgas, Dünger, Helium, Schwefel, mit Folgen für uns alle.
Was tun? @isabellamweber.bsky.social und @gregorsemieniuk.bsky.social ziehen Lehren aus dem Corona-Schock - und haben konkrete Vorschläge: www.awblog.at/Wirtschaft/W...
Und hier der Link zur #FEPS Studie: feps-europe.eu/publication/...
"Die vier größten globalen Energiehändler (Vitol, Trafigura, Mercuria und Gunvor) vervierfachten ihre Gewinne zw. 2020 und 2022" meint eine @feps-europe.eu Studie mit Referenz auf #Draghi-Report. Wie wird das für die Jahre 2026ff aussehen? Die Analyse von @dahaim.bsky.social liefert erste Hinweise.
Zu Jahresanfang 2026 war der Optimismus zur Entwicklung der Inflation noch groß: Jänner: +2,0%, Februar: +2,2%. Mit dem Irankrieg steigen die fossilen Rohstoffpreise: "Der Anstieg von 0,9 Prozentpunkten geht fast vollständig auf die Preisschübe bei Treibstoffen und
Heizöl zurück." @statistik.at
Infografik: Mieten im Westen teurer. Österreich-Karte mit der durchschn. Miete inkl. Betriebskosten pro qm in Euro: Vbg, Tir und Sbg zwischen 11,8 und 12,2; OÖ, NÖ, Stmk und Wien zwischen 9,2 und 10,6; Ktn: 8,1; Bgld: 7,7. Darunter Balkendiagramm mit dem Ö-Schnitt: 2025: 10,2; 2020: 8,3; 2015: 7,1.
Balkendiagramm: Im EU-Vergleich hat Österreich besonders viele Mieter:innen. Anteil der Bevölkerung, der zu Miete wohnt, in Prozent. Deutschland: 52,8; Österreich: 45,5; Dänemark: 39,1; Frankreich: 38,8; Luxemburg: 36,5; EU-27: 31,6; Rumänien (niedrigster Anteil): 5,7.
📊 Innerhalb Österreichs gibt es große Unterschiede bei den #Mietkosten. Zugleich wirken sich hohe #Mieten hierzulande im EU-Vergleich auf besonders viele Menschen aus. ⤵️
Der Preiseingriff beim Sprit zeigt, dass die Politik nicht tatenlos zusehen muss, wenn Preise explodieren.
Die Begrenzung steigender Gewinnmargen von Ölkonzernen ist richtig, aus der Not darf kein Profit geschlagen werden.
Aber die Teuerungswelle rollt, Sprit war nur der Anfang.
Was tun?
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Erfreuliches zwischendurch: Der #KV-Abschluss der #vida für rd. 10.000 nichtärztlich Beschäftigte in Ordensspitälern in OÖ bringt neben einer Lohnerhöhung (+3,3% ab Juli) auch eine Ausweitung des jährlichen #Zeitbonus um 15 Stunden. www.vida.at/de/artikel/g...
Wichtig bei der Senkung der Mineralölsteuer: Unternehmen verbrauchen einen wesentlichen Teil des getankten Diesels. Sie sind vorsteuerabzugberechtigt, sprich deren Treibstoffpreisinduzierte höhere USt ist ein Nullsummenspiel, das für eine kostenneutrale MöSt-Senkung abgezogen werden muss. 1/2
2. Wird die Inflation jedenfalls steigen: derzeitige Annahme ist ein Zuwachs um netto 0,4 Prozentpunkte im Jahr 2026: Der Energiepreisanstieg allein macht 0,6 Prozentpunkte aus (hier: Basisszenario).
1. Die Wirtschaftsleistung wird jedenfalls gedämpfter ausfallen als bislang gehofft (hier: Basisszenario).
Der Nahost-Krieg produziert unzählige menschliche Tragödien. Die wirtschaftlichen Auswirkungen erreichen auch Österreich, wie die @oenb.at #Prognose darlegt. Die Unsicherheiten sind groß, die Folgen sind nur in Szenarien darstellbar (Cut-Off für die Prognose: 11.03.). Klar ist folgendes:
Die @oecd-ocde.bsky.social hat den neuen Economic Survey für #Österreich veröffentlicht. Der Bericht spricht u.a. die hohe Vermögensungleichheit und die große Rolle von #Erbschaften dabei. Kein Wunder: keine Erbschaftsteuern und auch sonst kaum vermögensbezogene Steuern! www.oecd.org/en/publicati...
Werden die #Wohnungsmieten in den nächsten Monaten weiter zu den Preistreibern gehören? Darüber gibt uns der #Mikrozensus der @statistik.at für Q4/2025 Aufschluss. Die Antwort? Ziemlich sicher ja! Im Vergleich zu Q4/2024 stiegen die Mieten um +4,6% (ggü. Q3/2025: +1,6%). Das wird im VPI aufschlagen!
Spritpreise in Ö sind ungerechtfertigt hoch! Letztes Jahr zu wenig gesunken, zuletzt massiv gestiegen. Ohne Preiseingriffe drohen schwächere wirtschaftliche Entwicklung & Verteilungskonflikte! Unsere Analyse am @aundw.bsky.social mit @magdalenamaad.bsky.social www.awblog.at/Wirtschaft/P... 1/n
Schnelles Handeln in der Krise zählt: Nach Ausbruch des Ukrainekriegs 2022 erhöhten die Tankstellen lt. @bwboesterreich.bsky.social in den ersten zwei Monaten ihre Margen, danach profitierten die Raffinerien. Wir brauchen jetzt Preiseingriffe wie in Kroatien: www.awblog.at/Wirtschaft/P...
Trotz moderater #Inflation in den letzten 2 Monaten treiben die Preissteigerungen wichtiger Grundbedürfnisse wie #Wohnen die aktuelle Inflation (+2,2%). #Mieten sind aktuell der größte einzelne #Preistreiber im Jahresvergleich (+4,4%), auch ggü. Jänner 2026 gibt's hier eine gewisse Dynamik (+0,6%).
Österreichs #Industrie (Herstellung von Waren) verzeichnete übrigens ein Wachstum ggü. 2024 von +1,2%. Auch die Stimmungsindikatoren von Bank Austria und WIFO weisen einen positiven Trend auf und kratzen an der Grenze zum überwiegenden Optimismus.
Die vorläufigen Ergebnisse der @statistik.at zur Wirtschaftsleistung für 2025 (+0,6% reales Wachstum) passen ganz gut zu den bisherigen Prognosen von @wifo.bsky.social , @ihs.ac.at und @oenb.at . Im Herbst (30.09.) gibt's detaillierte Zahlen und die erste Jahresrechnung für 2025.
4/ Zweitens stellt aber auch die Art der Erfassung der Mietpreise im VPI eine Besonderheit dar. Grundlage ist eine quartalsweise Erhebung (Mikrozensus zu Wohnkosten). Mieterhöhungen gehen somit zeitverzögert in den VPI ein. Finden sie im April statt, werden sie erst Monate später im VPI ersichtlich.
3/ Erstens gibt’s auch hier einen Basiseffekt. Mietpreissteigerungen in einzelnen Monaten (insb. Q3/2025) führen zu dauerhaft höheren Mieten, die im Jahresvergleich wie ein aktueller Anstieg aussehen.
2/ Wie lässt sich der Inflationsbeitrag der Wohnungsmiete nun erklären, wo doch die neuen Mietpreisbremsen gelten und Mieten nur einmal pro Jahr erst ab April steigen dürfen!? Es gibt zwar Ausnahmen von dieser Bremse, diese sind aber nicht so bedeutend. Wie kann das also sein??