Sexismus ist sozialer Kitt zwischen Männern.
Posts by Daniel Erk
Die Latte lag schon sehr hoch, aber Roger Köppel hat es tatsächlich geschafft, sich in der Disziplin "Unfreiwillige Komik" noch einmal selbst zu übertreffen.
It's not just that Orbán losing inspires hope in other competitive-autocratic countries ruled by right-wing nationalist authoritarians. It's that his loss materially changes things in those other countries, because he's been operating as a headquarters and funding source...
Weimer Republik
Wobei der Dreiklang aus „geht auf eigenen Wunsch“ nachdem sich das Publikum einen „ostdeutschen Chefredakteur“ gewünscht hatte und der Verlag das „sehr ernst nimmt“ auch nicht ganz stringent wirkt.
Das war wirklich ernst gemeint.
www.derstandard.at/story/300000...
AfD-Abgeordnete haben im Schnitt 7 Mitarbeiter, alle anderen 2-3
Liste aller Abgeordneten mit Mitarbeiteranzahl. Bis zu 16 Mitarbeiter
Der AfD-Filz in Sachsen-Anhalt wird offensichtlich, wenn man sich die Mitarbeiterzahlen der Abgeordneten im Vergleich mit anderen Fraktionen anschaut.
Ein Wahlplakat der baden-württembergischen FDP 2026 mit der Aufschrift: Verbrenner verbessern, nicht verbieten.
„Pferde verbessern, nicht durch Autos ersetzen“ (die baden-württembergische FDP, 1886)
Was bei den Epstein-Files auch klar wird, wie gut vernetzt misogyne Männer auch aus Forschung und Lehre sind, und wie wirkmächtig. Es ist nicht "a bissl Sexismus" an Institutionen, es sind Netzwerke, die aktiv Frauen verhindern, desavouieren und v.a. feministische Frauen.
Finds irritierend, dass bei Streiks oft geschrieben wird, es werde eine Lohnerhöhung gefordert. Tatsächlich geht es aber sehr oft vielmehr um eine Inflationsanpassung zwecks Beibehaltung des Reallohns. Das ist ein großer Unterschied. Leute streiken nämlich oft, damit sie nicht weniger verdienen.
Trump als StaMoKapler 🙃
Vor allem ist man sie ja oftmals direkt aus einem Brotlaib heraus! Neben der Eiswaffel das einzige Beispiel, dass ich kenne, bei dem man das Behältnis mitessen kann.
Meinten Sie: Die Veränderung der Welt?
Seufzend räumte er den Schlitten wieder in den Keller.
Text aus Business Punk Ende April 2025: „In diesem Sinne ist Wolfram Weimer ein weltgewandter, liberaler Kulturmensch, wie ich wenige kenne. Dazu kommt sein im Kollegenkreis geflügelter Spruch, der mich mindestens einmal die Woche erreichte. Er heißt: „Wo ist das Kassenhäuschen?", womit sich sein Unternehmer-Gen regelmäßig den Weg bahnte. Für Journalisten ist die Antwort auf diese Frage eine sehr lästige, aber heilsame Beschäftigung. Am Ende ist es nämlich die Frage danach, wo der Kultur- und Medienbetrieb Werte schafft. Kultur braucht Mäzene, Sponsoren, Publikur und Begeisterte, die sie ermöglichen, weil sie ihre Stahlkraft glauben. Medien brauchen Interessenten, für die ihre Produkte einen Mehrwert darstellen. Kultur und Medien verlieren auf Dauer ihre Berechtigung, wenn ihre Macher nur in ihrer eigenen Wahrnehmung glänzen. Das ist der unternehmerische Gedanke, den Weimer stets einfordert.“
Aufschlussreich war auch der Text, den ein Angestellter Weimers zur Ernennung seines Chefs veröffentlichte — und der offenbar als Lobhudelei gemeint gewesen war:
web.archive.org/web/20250621...
Ich halte noch deutlich mehr aus, aber der Sinn von Journalismus sind Gegenrede und Infragestellung — sie machen im Zweifel jed3 Argumentation besser.
Zwischen Obst und Gemüse-Eröffnung (1992) und Rio-Closing (2007), oder?
Ein Gegenwart impliziert die Existenz eines Fürwarts!
@hauckundbauer.bsky.social prophetisch:
Wenn man verstehen will, warum Ragebait so gut funktioniert, warum Menschen gern wütend werden und die öffentliche Debatte so verhärmt und so brutal emotional geworden ist, landet man früher oder später in den USA. Und zwar bei den Sendungen des US-amerikanischen Talk-Radios der späten 1980er und frühen 1990er Jahre: Billig und schlicht produzierte Sendungen, die das Publikum zum Anrufen und Mitdiskutieren ermuntern sollten. Nachdem Ronald Reagan 1987 die sogenannte „Fairness Doctrine“ – eine Klausel zur ausgewogenen Kommentierung – abgeschafft hatte, waren es Moderatoren wie der mittlerweile verstorbene Rush Limbaugh oder der heutige Fox-News-Moderator Sean Hannity, die ihren Talkformaten mit großer Aggressivität und Behauptungen am Rand zur Beleidigung maximale Aufmerksamkeit verschafften.
In seinem neuen Buch „The Siren’s Call – das Ende der Aufmerksamkeit und wie wir sie zurückerlangen können“ beschreibt der US-amerikanische TV-Moderator und Journalist Chris Hayes sehr präzise die Art und Weise, in der Politiker wie Donald Trump und Unternehmer wie Elon Musk mit einer Art „Autounfall-PR“ den öffentlichen Diskurs gekapert haben: Man will’s nicht sehen, aber man kann nicht wegschauen. Und reagiert emotional. In einem kürzlich in der „New York Times“ erschienenen Essay beschreibt der US-amerikanische Anglistikprofessor Mark Edmundson, wie das Zerbröckeln des gesellschaftlichen Grundvertrauens in die Institutionen, aber auch traditioneller Bezugspunkte – Religion, Herkunft, politische Bindungen oder ererbte Identitäten – dazu geführt hat, dass viele Menschen ihr Selbstverständnis heute vor allem aus der Abgrenzung gewinnen. Der Text trug den treffenden Titel „I hate, therefore I am“ – zu Deutsch: Ich hasse, also bin ich.
Das Sean-Hannity-Prinzip und warum alle öffentliche Kommunikation so wütend, emotional und dumm geworden ist: Für den @tagesspiegel.de habe ich einen kurzen Essay über Ragebait und den Wut-Kapitalismus geschrieben:
www.tagesspiegel.de/gesellschaft...
Die Linke in Form sozialdemokratischer Parteien hat natürlich zum Aufstieg der radikalen Rechten beigetragen. Durch Austeritätspolitik, restriktivere Migrationspolitik, Normalisierung der radikalen Rechten, Erodierung der Zivilgesellschaft. Nur darum geht es leider selten in diesen Leitartikeln.
I was invited by a British medium outlet to comment on the Reform UK publicity stunt, which continues to be willfully promoted by most British media.
My response:
"As I think the UK would be a much better place if the media would talk less rather than more about Reform UK, I’m going to pass."
Pünktlichkeit
SBB: 98%
ÖBB: 94%
Deutsche Bahn: 68%
Im Namen von ganz Europa: Bitte kriegt das in den Griff oder lasst es von wem in den Griff kriegen.
@danielerk.bsky.social und Anne-Sophie Lang über die Geschichte mittelständischer Unternehmen im NS @diezeit.bsky.social
www.zeit.de/zeit-fuer-un...
Die Hitze.
Wir gehen rein.
🧵 Israel beherrscht jetzt den Nahen Osten – ohne erkennbaren Plan.
Das sagt der Islamwissenschaftler Reinhard Schulze. Und fügt hinzu: Wir erleben gerade einen fundamentalen Paradigmenwechsel.
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