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Posts by Daniel Erk

Sexismus ist sozialer Kitt zwischen Männern.

1 week ago 17 4 2 0

Die Latte lag schon sehr hoch, aber Roger Köppel hat es tatsächlich geschafft, sich in der Disziplin "Unfreiwillige Komik" noch einmal selbst zu übertreffen.

1 week ago 215 14 8 0

It's not just that Orbán losing inspires hope in other competitive-autocratic countries ruled by right-wing nationalist authoritarians. It's that his loss materially changes things in those other countries, because he's been operating as a headquarters and funding source...

1 week ago 14257 3100 135 133
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Berliner Cartoon-Zeichner OL im Interview: „Wenn junge Leute öffentlich erklären, was ostdeutsch ist, kann ich nur lachen“ Der Cartoonist Olaf Schwarzbach alias OL geriet schon als Jugendlicher ins Fadenkreuz der DDR-Oberen. Mit Ostalgie kann er daher überhaupt nichts anfangen.

Spannender Artikel. Gute Fragen, gute Antworten. Leseempfehlung!

@danielerk.bsky.social

1 month ago 11 4 1 0

Weimer Republik

1 month ago 2 0 0 0

Wobei der Dreiklang aus „geht auf eigenen Wunsch“ nachdem sich das Publikum einen „ostdeutschen Chefredakteur“ gewünscht hatte und der Verlag das „sehr ernst nimmt“ auch nicht ganz stringent wirkt.

1 month ago 13 2 0 0
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Das war wirklich ernst gemeint.
www.derstandard.at/story/300000...

1 month ago 516 90 23 5
AfD-Abgeordnete haben im Schnitt 7 Mitarbeiter, alle anderen 2-3

AfD-Abgeordnete haben im Schnitt 7 Mitarbeiter, alle anderen 2-3

Liste aller Abgeordneten mit Mitarbeiteranzahl. Bis zu 16 Mitarbeiter

Liste aller Abgeordneten mit Mitarbeiteranzahl. Bis zu 16 Mitarbeiter

Der AfD-Filz in Sachsen-Anhalt wird offensichtlich, wenn man sich die Mitarbeiterzahlen der Abgeordneten im Vergleich mit anderen Fraktionen anschaut.

1 month ago 147 50 4 2
Ein Wahlplakat der baden-württembergischen FDP 2026 mit der Aufschrift: Verbrenner verbessern, nicht verbieten.

Ein Wahlplakat der baden-württembergischen FDP 2026 mit der Aufschrift: Verbrenner verbessern, nicht verbieten.

„Pferde verbessern, nicht durch Autos ersetzen“ (die baden-württembergische FDP, 1886)

2 months ago 12 2 2 0

Was bei den Epstein-Files auch klar wird, wie gut vernetzt misogyne Männer auch aus Forschung und Lehre sind, und wie wirkmächtig. Es ist nicht "a bissl Sexismus" an Institutionen, es sind Netzwerke, die aktiv Frauen verhindern, desavouieren und v.a. feministische Frauen.

2 months ago 1601 371 2 0
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Finds irritierend, dass bei Streiks oft geschrieben wird, es werde eine Lohnerhöhung gefordert. Tatsächlich geht es aber sehr oft vielmehr um eine Inflationsanpassung zwecks Beibehaltung des Reallohns. Das ist ein großer Unterschied. Leute streiken nämlich oft, damit sie nicht weniger verdienen.

2 months ago 2162 570 34 12

Trump als StaMoKapler 🙃

2 months ago 0 0 0 0
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Die blödesten Ferien Berlins: Schafft diese Ski-Ferien endlich ab! Kaum hat sich das Jahr sortiert, sperren die Schulen schon wieder zu: Es sind Winterferien! Für alle, die nicht Ski fahren, ist diese Woche eine sinnlose Qual. Sie abzuschaffen, wäre nur fair.

Rede, @danielerk.bsky.social, rede!
www.tagesspiegel.de/berlin/die-b...

2 months ago 9 1 0 0

Vor allem ist man sie ja oftmals direkt aus einem Brotlaib heraus! Neben der Eiswaffel das einzige Beispiel, dass ich kenne, bei dem man das Behältnis mitessen kann.

2 months ago 3 0 1 0

Meinten Sie: Die Veränderung der Welt?

3 months ago 4 0 0 0

Seufzend räumte er den Schlitten wieder in den Keller.

3 months ago 2 0 1 0
Text aus Business Punk Ende April 2025: „In diesem Sinne ist Wolfram Weimer ein weltgewandter, liberaler Kulturmensch, wie ich wenige kenne. Dazu kommt sein im Kollegenkreis geflügelter Spruch, der mich mindestens einmal die Woche erreichte. Er heißt: „Wo ist das Kassenhäuschen?", womit
sich sein Unternehmer-Gen regelmäßig den Weg bahnte. Für Journalisten ist die Antwort auf diese Frage eine sehr lästige, aber heilsame Beschäftigung. Am Ende ist es nämlich die Frage danach, wo der Kultur- und Medienbetrieb Werte schafft.
Kultur braucht Mäzene, Sponsoren, Publikur und Begeisterte, die sie ermöglichen, weil sie ihre Stahlkraft glauben. Medien brauchen Interessenten, für die ihre Produkte einen Mehrwert darstellen. Kultur und Medien verlieren auf Dauer ihre Berechtigung, wenn ihre Macher nur in ihrer eigenen Wahrnehmung glänzen. Das ist der unternehmerische Gedanke, den Weimer stets einfordert.“

Text aus Business Punk Ende April 2025: „In diesem Sinne ist Wolfram Weimer ein weltgewandter, liberaler Kulturmensch, wie ich wenige kenne. Dazu kommt sein im Kollegenkreis geflügelter Spruch, der mich mindestens einmal die Woche erreichte. Er heißt: „Wo ist das Kassenhäuschen?", womit sich sein Unternehmer-Gen regelmäßig den Weg bahnte. Für Journalisten ist die Antwort auf diese Frage eine sehr lästige, aber heilsame Beschäftigung. Am Ende ist es nämlich die Frage danach, wo der Kultur- und Medienbetrieb Werte schafft. Kultur braucht Mäzene, Sponsoren, Publikur und Begeisterte, die sie ermöglichen, weil sie ihre Stahlkraft glauben. Medien brauchen Interessenten, für die ihre Produkte einen Mehrwert darstellen. Kultur und Medien verlieren auf Dauer ihre Berechtigung, wenn ihre Macher nur in ihrer eigenen Wahrnehmung glänzen. Das ist der unternehmerische Gedanke, den Weimer stets einfordert.“

Aufschlussreich war auch der Text, den ein Angestellter Weimers zur Ernennung seines Chefs veröffentlichte — und der offenbar als Lobhudelei gemeint gewesen war:
web.archive.org/web/20250621...

4 months ago 10 1 0 1

Ich halte noch deutlich mehr aus, aber der Sinn von Journalismus sind Gegenrede und Infragestellung — sie machen im Zweifel jed3 Argumentation besser.

4 months ago 1 0 0 0
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Zwischen Obst und Gemüse-Eröffnung (1992) und Rio-Closing (2007), oder?

4 months ago 0 0 0 0

Ein Gegenwart impliziert die Existenz eines Fürwarts!

5 months ago 2 0 1 0
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@hauckundbauer.bsky.social prophetisch:

6 months ago 7 3 0 0
Wenn man verstehen will, warum Ragebait so gut funktioniert, warum Menschen gern wütend werden und die öffentliche Debatte so verhärmt und so brutal emotional geworden ist, landet man früher oder später in den USA.

Und zwar bei den Sendungen des US-amerikanischen Talk-Radios der späten 1980er und frühen 1990er Jahre: Billig und schlicht produzierte Sendungen, die das Publikum zum Anrufen und Mitdiskutieren ermuntern sollten. 

Nachdem Ronald Reagan 1987 die sogenannte „Fairness Doctrine“ – eine Klausel zur ausgewogenen Kommentierung – abgeschafft hatte, waren es Moderatoren wie der mittlerweile verstorbene Rush Limbaugh oder der heutige Fox-News-Moderator Sean Hannity, die ihren Talkformaten mit großer Aggressivität und Behauptungen am Rand zur Beleidigung maximale Aufmerksamkeit verschafften.

Wenn man verstehen will, warum Ragebait so gut funktioniert, warum Menschen gern wütend werden und die öffentliche Debatte so verhärmt und so brutal emotional geworden ist, landet man früher oder später in den USA. Und zwar bei den Sendungen des US-amerikanischen Talk-Radios der späten 1980er und frühen 1990er Jahre: Billig und schlicht produzierte Sendungen, die das Publikum zum Anrufen und Mitdiskutieren ermuntern sollten. Nachdem Ronald Reagan 1987 die sogenannte „Fairness Doctrine“ – eine Klausel zur ausgewogenen Kommentierung – abgeschafft hatte, waren es Moderatoren wie der mittlerweile verstorbene Rush Limbaugh oder der heutige Fox-News-Moderator Sean Hannity, die ihren Talkformaten mit großer Aggressivität und Behauptungen am Rand zur Beleidigung maximale Aufmerksamkeit verschafften.

In seinem neuen Buch „The Siren’s Call – das Ende der Aufmerksamkeit und wie wir sie zurückerlangen können“ beschreibt der US-amerikanische TV-Moderator und Journalist Chris Hayes sehr präzise die Art und Weise, in der Politiker wie Donald Trump und Unternehmer wie Elon Musk mit einer Art „Autounfall-PR“ den öffentlichen Diskurs gekapert haben: Man will’s nicht sehen, aber man kann nicht wegschauen. Und reagiert emotional.

In einem kürzlich in der „New York Times“ erschienenen Essay beschreibt der US-amerikanische Anglistikprofessor Mark Edmundson, wie das Zerbröckeln des gesellschaftlichen Grundvertrauens in die Institutionen, aber auch traditioneller Bezugspunkte – Religion, Herkunft, politische Bindungen oder ererbte Identitäten – dazu geführt hat, dass viele Menschen ihr Selbstverständnis heute vor allem aus der Abgrenzung gewinnen. Der Text trug den treffenden Titel „I hate, therefore I am“ – zu Deutsch: Ich hasse, also bin ich.

In seinem neuen Buch „The Siren’s Call – das Ende der Aufmerksamkeit und wie wir sie zurückerlangen können“ beschreibt der US-amerikanische TV-Moderator und Journalist Chris Hayes sehr präzise die Art und Weise, in der Politiker wie Donald Trump und Unternehmer wie Elon Musk mit einer Art „Autounfall-PR“ den öffentlichen Diskurs gekapert haben: Man will’s nicht sehen, aber man kann nicht wegschauen. Und reagiert emotional. In einem kürzlich in der „New York Times“ erschienenen Essay beschreibt der US-amerikanische Anglistikprofessor Mark Edmundson, wie das Zerbröckeln des gesellschaftlichen Grundvertrauens in die Institutionen, aber auch traditioneller Bezugspunkte – Religion, Herkunft, politische Bindungen oder ererbte Identitäten – dazu geführt hat, dass viele Menschen ihr Selbstverständnis heute vor allem aus der Abgrenzung gewinnen. Der Text trug den treffenden Titel „I hate, therefore I am“ – zu Deutsch: Ich hasse, also bin ich.

Das Sean-Hannity-Prinzip und warum alle öffentliche Kommunikation so wütend, emotional und dumm geworden ist: Für den @tagesspiegel.de habe ich einen kurzen Essay über Ragebait und den Wut-Kapitalismus geschrieben:
www.tagesspiegel.de/gesellschaft...

7 months ago 1 0 0 0

Die Linke in Form sozialdemokratischer Parteien hat natürlich zum Aufstieg der radikalen Rechten beigetragen. Durch Austeritätspolitik, restriktivere Migrationspolitik, Normalisierung der radikalen Rechten, Erodierung der Zivilgesellschaft. Nur darum geht es leider selten in diesen Leitartikeln.

7 months ago 437 91 8 7

I was invited by a British medium outlet to comment on the Reform UK publicity stunt, which continues to be willfully promoted by most British media.

My response:

"As I think the UK would be a much better place if the media would talk less rather than more about Reform UK, I’m going to pass."

7 months ago 117 17 5 5

Pünktlichkeit
SBB: 98%
ÖBB: 94%

Deutsche Bahn: 68%

Im Namen von ganz Europa: Bitte kriegt das in den Griff oder lasst es von wem in den Griff kriegen.

8 months ago 619 66 21 2
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Firmengeschichte während der NS-Zeit: Wenn Familienunternehmen in Abgründe blicken Die Rolle des deutschen Mittelstands in der Nazizeit ist bis heute kaum aufgearbeitet. Nur wenige Firmen wollen sich der eigenen Vergangenheit stellen.

@danielerk.bsky.social und Anne-Sophie Lang über die Geschichte mittelständischer Unternehmen im NS @diezeit.bsky.social

www.zeit.de/zeit-fuer-un...

8 months ago 4 1 0 0
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Die Hitze.

Wir gehen rein.

9 months ago 1 0 0 0

🧵 Israel beherrscht jetzt den Nahen Osten – ohne erkennbaren Plan.

Das sagt der Islamwissenschaftler Reinhard Schulze. Und fügt hinzu: Wir erleben gerade einen fundamentalen Paradigmenwechsel.

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9 months ago 9 5 1 0
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Israel beherrscht jetzt den Nahen Osten – ohne erkennbaren Plan Das sagt der Islamwissenschaftler Reinhard Schulze. Und fügt hinzu: Wir erleben gerade einen fundamentalen Paradigmenwechsel.

"Die israelische Politik hat ganz klar so etwas wie eine Hegemonie über den Nahen Osten erzielt."

Interview über die Pläne von Netanjahu und den Abschied vom Völkerrecht.

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krautreporter.de/politik-und-...

9 months ago 11 5 1 0