Dieser Text behauptet, vom Leid von Kindern in der Pandemie zu handeln.
Er erwähnt die Kinder, die an ME/CFS erkrankt sind oder ihre (Groß-)Eltern verloren haben, mit keinem Wort.
Der bayerische Rundfunk nennt es "Aufarbeitung".
Ich nenne es Desinformation und Unsichtbarmachen von Opfern.
Posts by Fabian Fritz
Screenshot aus dem Tagungsprogram: ME/CFS und Long Covid in Bildungszusammenhängen: Biographische Brüche, epistemische Ungerechtigkeit und institutionelle Herausforderungen. Organisation des gleichnamigen Panels und Input zur Psychosomatik-Kritik auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, 25. März 2026, München/online, mit Holger Ziegler, Ronja Büchner, Vienne Matthies-Boon, Eva-Maria Klinkisch, Sonja Hannibal und Nina Kahnwald.
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Beim DGfE-Kongress Kritik an der Vereinnahmung der Sozialpädagogik durch das bio-psycho-soziale Modell gab. Aber boy: wieso muss man alles selber machen? Aber Props an Ziegler und @buechnerronja.bsky.social für den Support.
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Die akademische Kinder- und Jugendhilfe scheint auch ähnlich davon überfordert zu sein. Während uns die Kolleg*innen aus der Praxis von schweren Erkrankung durch COVID berichten, werden Studien ganz im Sinne der Psychosomatik und des bio-psycho-sozialen Modell aufgesetzt. Gut, dass es zumindest
Tapete im Babelsberg-Block: ME/CFS: Solidarität endet nicht am Krankenbett
Tapete im Babelsberg-Block: LiegendDemo Berlin 9. Mai
Sehr viel Liebe für Babelsberg 03 💙🤍🩵
Fotos von hier: 03fotos.de?page_id=4603
Das springt die Neurologie mit ihren FNDs ein. Gleiche Ideologie...
In oranger Schriftfarbe: POLICY BRIEF WIRKUNGSZIELE UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FĂśR SCHWERES UND SEHR SCHWERES ME/CFS IN Ă–STERREICH rechts oben: Logo MUW/Zentrum fĂĽr Public Health/Abteilung fĂĽr Primary Care Medicine, Logo Ă–G ME/CFS
Gestern auf dem Vernetzungstreffen 'Pflege & Soziales: Versorgung von Menschen mit PAIS und ME/CFS' angekĂĽndigt und heute online:
Policy Brief fĂĽr #SevereME & #VerySevereME in Ă–sterreich aus den @wwtf.at Projektergebnissen zu Severe ME/CFS:
public-health.meduniwien.ac.at/fileadmin/co...
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Nachdem meine Familie mitbekommen hat, wie ich trotz schwerer Erkrankung bei Ärzt*innen nicht ernst genommen wurde, traut sich niemand mehr so richtig selbst dahin zu gehen oder Probleme anzusprechen. Sie wollen nicht nicht, dass mit ihnen passiert, was mir passiert ist. Das ist doch kacke.
Bei uns ist das auch so. Fast täglich mehrere Hilferufe. Keine Diagnose, keine Versorgung, dafür Leid, Verzweiflung, Existenzangst.
Es ist gruselig und macht unglaublich wĂĽtend.
WĂĽrde soweit gehen, dass Berger und @neurostingl.bsky.social mittlerweile im ganzen DACH-Raum die beiden sind, die man genannt bekommt. Dazu eine sehr lange Liste, wo man lieber nicht hin sollte, wenn einem die eigene Restgesundheit lieb ist. Schweren Herzens muss ich sagen: leider die Unikliniken.
Der Hamburger Senat empfiehlt #MECFS -Betroffenen, sich an die Patientenhotline von Ärztekammer und KV zu wenden.
Ergebnis: Dort wird u.a. Dr. Stingl (@neurostingl.bsky.social) empfohlen. Toller Arzt, aber muss man als Hamburger ernsthaft nach Ă–sterreich reisen, um behandelt zu werden?
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Fun-Fact: die Leute kommen hauptsächlich zu uns, weil sie keine ärztliche Hilfe bekommen oder ihre verzweifelten Ärzt*innen sie an uns verweisen. Weitere Gründe sind Erfahrungen von Stigmatisierung und Psychologisierung und der Fall durchs soziale Netz.
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Wir nehmen aktuell pro Tag(!) 1 neue Person mit Long-COVID und/oder ME/cfs in die Hamburger Selbsthilfegruppe auf, während die Ärztekammer Hamburg postet, dass es keine Zahlen gibt.
Mir ist das langsam zu blöd, dass unsere Zahlen relativiert werden während zuständigen Stellen selbst keine erheben
Na einfach ein Angebot, was nicht passt
Psychosomatik ist eine Bockwurst!
Stellt euch vor ihr habt Durst und bekommt ne Wurst. So ist es mit Psychosomatik und ME/cfs.
Wenn FuĂźballvereine mehr ĂĽber eine Krankheit mit mindestens 1,5 Mio Menschen in Deutschland wissen, als die meisten Mediziner*innen.
Vielen Dank fĂĽr die eure Arbeit
Ihr findet ab jetzt das Interview was ich zu @emptystands.me bei Lernort Stadion gegeben habe online. Geht um ME/cfs, Long-COVID und FuĂźballfans.
Ach man ey, das einzig Schöne an dem Positionspapier ist doch, dass es einfach komplett offensichtlich ist, dass es um finanzielle Interessen und nicht um das Patient*innenwohl geht, oder? 🤷‍♀️
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Wie soll eigentlich psychosomatische Differenzialdiagnostik aussehen, wenn man da ein Modell nutzt, dass nicht zwischen bio, psychosomatische und sozial differenzieren kann?
Oder um es mit den Worten ausm UKE zu sagen: "Die Leute sind zwar ĂĽberrascht, aber wir finden bei jedem etwas". Ciao...
Auf jeden Fall ein legit Vergleich. Modelle, die meinen die Wirklichkeit umfassend und alles integrierend erklären zu können fungieren als Ersatz-Religion
Mal eine ernste Frage. Erinnert ihr euch an Stellungnahmen, in denen Vertreter*innen des bio-psycho-sozialen Modell für psychosomatische/psychische Erkrankung eine begleitende Gerätemedizintherapie fordern? Wäre ja nur logisch, wenn man das eigene Modell ernst nimmt. Bin an Hinweisen interessiert.
Und das nicht mal hintenrum: this people are a circus 🤡
Als Fetischisierer*innen des bio-psycho-sozialen Modells wäre es mir ja äußerst peinlich eine Stellungnahme rauszuhauen, das mit keinem Wort die SOZIALE Lage der Patient*innen erwähnt. Aber das ist symptomatisch fürs BPSM: es ist ein Psycho-Verstärker-Tool (natürlich ohne Betroffenen-Partizipation)
Finde es ja sehr glaubhaft, dass Leute, die bei Post-COVID von einem Rentenbegehren™ sprechen, jetzt die sind, die angeblich gegen Stigmatisierung eintreten /s
Im Ernst: Finde diesen Move, in der Ă–ffentlichkeit auf Ally zu machen und in den Fachtexten abzuranzen einfach Foul.
Sticker: "Vermisst in der Kurve - verloren an ME/cfs." Daneben zahlreiche Politik und FuĂźball Sticker.
Die Sticker von Empty Stands passen sich ĂĽbrigens sehr gut ins heimische Politik- und FuĂźballumfeld ein.
Cover des Lernort Stadion Jahresberichts 2025/2026 mit Jugendlichen auf einer Stadionbank, umgeben von BroschĂĽren und Infomaterial.
Aufgeschlagener Jahresbericht von Lernort Stadion mit Interview über die Initiative „Empty Stands“, daneben Materialien zu ME/CFS und Pandemie.
Freu mich sehr, dass es im Jahresbericht von Lernort Stadion ein Interview zu @emptystands.me geben konnte. Danke fĂĽr diese sehr aufmerksamen und empathischen Fragen...
Da es fĂĽr den alt-Text zu lang ist, gerne PN.
Die Deutsche Rentenversicherung startet eine sog. "Prüf-Offensive": Vor allem Erwerbsminderungsrenten werden verstärkt ins Visier genommen! www.gegen-hartz.de/news/erwerbs... #erwerbsminderung #Rente #rentenversicherung #Erwerbsminderungsrente
Glaube da liegt das Problem. Und darin, dass Personen denken, ihr Lebensstil fällt nicht ins Gefahrengebiet
Ich denke so gerne an die Zeit zurĂĽck, als ich die sexy Sticker von Querdenken und Co am Briefkasten hatte /s
Tbh: jede*r wo geht, verheimlicht Long-COVID damit man nicht zum Freiwild für (solche) Ärzt*innen oder eben Rechtsextreme wird.
Bei den Neuaufnahmen in die Selbsthilfegruppen bin ich irritiert darüber, dass manchmal der latente Vorwurf kommt, dass die Menschen nicht aufgeklärt wurden, dass sie 2026 noch Long-COVID bekommen können. Vor dem Hintergrund, dass uns alle nervig finden, wenn wir drüber sprechen, ist das traurig.
Warum werden eigentlich ME/cfs und Long-COVID Erkrankte immer über einen Kamm geschoren: alle militant, schwierig und vom "Rentenbegehren™ getrieben. Gleichzeitig wird von uns verlangt, die SM-Mobbing-Ärzt*innen als Einzelfall zu sehen?!