Ich bekomme bei meinem Arbeits-Outlook die Autokorrektur nicht ausgestellt und heute hat sie „konnotiert“ in „kotnotiert“ umgeformt und da beginnt imho Sabotage.
Posts by Jo Schneider
Für vergleichende Beobachtungen der öffentlichen Erregung (die mich an dieser Stelle ernsthaft interessieren!) fänd ich ja ein nächstes Festschwimmen im befreundeten Ausland hilfreich. (Grundsätzlich natürlich weiterhin alles Gute und viel Erfolg für den Wal!)
Der Dreijährige, dem man in der Kita ein (mir rätselhaftes) Problem damit attestiert, seine Bedürfnisse zu artikulieren, hat exakt in dieser Syntax „Ich möchte, wenn ich meine Apfelschorle ausgetrunken habe, noch einen Kakao trinken“ zu mir gesagt und ich weiß doch auch nicht, woher er das hat.
Ein Jahrzehnt schon guckt die Öffentlichkeit Trump geguckt wie einen Serien-Marathon. Folge um Folge. Staffel um Staffel. Ich habe mich immer wieder dabei beobachtet, in seinen Handlungen den Sinn zu suchen, die Logik. Das war falsch.
www.zeit.de/2026-04/dona...
Das passt absolut immer und überall, vielen Dank!! 🥰
Ich bin seit fast 12 Jahren Vater einer unstetig gewachsenen Kinderschar, aber erst heute hat mir ein Kind beim Essen eine zunächst undefinierbare Masse in die Hand gedrückt und auf Nachfrage, was das denn sei, wahrheitsgemäß „Kacka“ geantwortet. 🤮
👀🥰😇
Und Herbert Grönemeyer.
Der Autor in einem leicht pfeffersalzigen Tweed-Sakko seines Schwiegervaters
Bei meinem jährlichen Marburg-Outing achte ich immer sehr darauf, gut ins Stadtbild zu passen. 👍🏼
Niemand mag sich heute noch zu etwas bekennen, weil überall ein Abgrund droht. Als Kirchenmitglied kann @joausdo.bsky.social da nur müde lächeln. Er stellt die Gegenfrage: »Wie kannst du es mit deinem Gewissen vereinbaren, nicht in der #Kirche zu sein?« archive.is/jcXJu #Kirchenaustritt
🥰😇✊🏻
😇🥰
👏🏻👏🏻👏🏻
Joan Baez und Professor Campino sind für mich die zentralen Beispiele dafür, dass Coolness nicht alles ist im Leben.
Höchstes Misstrauen ist jedenfalls angesagt.
Ich denke, hier soll ein Kapitalverbrechen getarnt werden.
Ich habe einen Klassenfahrtskoffer ausgepackt und es gab einen vernünftig gefüllten Schmutzwäschebeutel, eine vertretbare Menge wetterbedingt sauber gebliebener Kleidung, eine weder wild entleerte noch unangerührte Shampooflasche und die Wechselschuhe waren gebraucht, aber sinnvoll wieder verpackt.
Wenn ich eine Interjektion sein müsste, dann dieses »ach« von Alexander Kluge
„Es ist ein Irrtum, dass die Toten tot sind“: Alexander Kluge, dessen Tod heute gemeldet wird, als er vor 30 Jahren die Trauerrede für Heiner Müller hält — RIP
youtube.com/watch?v=OOl1...
Wie jetzt aus allen Suhrkamp-Kulturellen nach der vorsichtigen Hochachtung für Habermas die ganze traurige Liebe für Kluge hervorbricht (die ja – ich bin mir sicher – hier und da auch noch zurückgehalten wurde aus Angst, er könnte es auf den letzten Metern versauen), das ist schon traurig-schön.
Wenn dasjenige Kind auf Klassenfahrt ist, dessen Anzahl an Terminen und Verpflichtungen mit einer nervtötenden Schusseligkeit und Trödeligkeit zusammenkommt, ist das gerade morgens ein erheblicher Mental Unload. 👍🏻
Auf der Gewinnerseite war man ohnehin ausgelassen wie im Sonderzug nach einem Auswärtssieg, weil man dank einer "Teamleistung" (Schnieder) im Wahlkampf das Duell für sich entschieden hatte. In dem sei es diesmal "fair" zugegangen, anders wohl als in der weiblich-grün verhexten Kampagne des Kollegen Hagel im Nachbarland Baden-Württemberg. Auf der Verliererseite hatte man derweil nach eigener Aussage "gekämpft wie die Löwen" (SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer) und wollte mithin "Stolz und Dankbarkeit" empfinden. Und wo – auf der Bundesebene der Partei – wahrlich kein Grund für Stolz war, blieb immer noch militärischer Schneid. Wie ein buchstäblicher running gag rannte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf am Wahlabend von Kamera zu Kamera und verkündete teils sogar mehrfach in einem Satz, die Bundespartei müsse nun wieder "in die Offensive" kommen. Hätte man das rechtzeitig als Trinkspiel identifiziert, wäre man noch vor der dritten Hochrechnung bumsbesoffen gewesen.
Gelegentlich fand ich mich sogar ganz lustig.
Auf der Gewinnerseite war man ohnehin ausgelassen wie im Sonderzug nach einem Auswärtssieg, weil man dank einer "Teamleistung" (Schnieder) im Wahlkampf das Duell für sich entschieden hatte. In dem sei es diesmal "fair" zugegangen, anders wohl als in der weiblich-grün verhexten Kampagne des Kollegen Hagel im Nachbarland Baden-Württemberg. Auf der Verliererseite hatte man derweil nach eigener Aussage "gekämpft wie die Löwen" (SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer) und wollte mithin "Stolz und Dankbarkeit" empfinden. Und wo – auf der Bundesebene der Partei – wahrlich kein Grund für Stolz war, blieb immer noch militärischer Schneid. Wie ein buchstäblicher running gag rannte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf am Wahlabend von Kamera zu Kamera und verkündete teils sogar mehrfach in einem Satz, die Bundespartei müsse nun wieder "in die Offensive" kommen. Hätte man das rechtzeitig als Trinkspiel identifiziert, wäre man noch vor der dritten Hochrechnung bumsbesoffen gewesen.
Gelegentlich fand ich mich sogar ganz lustig.
Wenn nur einen... usf. #abo
Ich hatte gestern Abend einen zarten Disconnect zwischen den Berliner Demobildern in meinen Timelines und dem Wahlabend auf meinem Screen und habe versucht, das zu greifen zu kriegen. #geschenklink www.zeit.de/feuilleton/2...
Die Generalsekretäre von CDU und CSI gucken scheel in der Berliner Runde.
Wenn dir dein Mehrheitsbeschaffungs-Sozi was vom Klima erzählt.
Ich will dazu keine originellen Gedanken haben, ich will nicht allen meinen Freunden misstrauen, ich will nicht, dass mir das näher geht als der bizarre Pelicot-Fall, ich will nicht, dass körperliche Gewalt allein nicht „reicht" für einen Skandal dieser Größe, ich will nicht die Selbstverteidigung des (mutmaßlichen, wir sind ja Journalisten) Täters sezieren, ich will auch kein Journalist sein, der „mutmaßlich" sagt. Ich will keine Männer, die was sagen. Ich will keine Männer, die nichts sagen. Ich will keine Männer, die „Raum geben", um nichts sagen zu müssen, ich will aber auch keine Betroffenheitsperformances aus dem Setzkasten feministischerTM Männer. Ferner: Ich will nicht diese monatelange Düsternis, wenn sich irgendwo unvermutet ein Abgrund auftut, diesen Grauschleier, wie nach Claus-Brunner und Relotius. Und ich möchte nicht glauben, dass das hier kein Abgrund ist, sondern System. Aber es wird nicht leichter.
Ich bin irgendwie immer noch verstört in erster Linie, aber was mein Abend-Ich gestern geschrieben hat, passt noch ganz gut.
Purzelbaum.
SO (nämlich)!