Personengruppe im Sektionssaal
Vortrag in Museumslabor
Gedränge vor der Tür eines Museumsraumes.
Die drei letzten Veranstaltungen, früh am Morgen der Langen Nacht im uke.de/Museum
Impfen, Elektrisieren und zum Schluss: Narkose.
Personengruppe im Sektionssaal
Vortrag in Museumslabor
Gedränge vor der Tür eines Museumsraumes.
Die drei letzten Veranstaltungen, früh am Morgen der Langen Nacht im uke.de/Museum
Impfen, Elektrisieren und zum Schluss: Narkose.
Danke für die Bilder!!
Nachtaufnahme.Backsteinbau (ehemalige Eppendorfer Pathologe), hell beleuchtete Fenster. Bewegungsunscjarfe Personen davor
Trubel noch um halb zwölf. Wir freuen uns über mehr als 2000 Besuche zur Langen Nacht der Museen uke.de/museum
Prof. Dr. med. Otto Klein
historischesarchiv.dgk.org/files/2021/1...
Danke!!
Tummy, der Berliner Delfin.
Wer war es, und wenn ja, wie viele? Provenienzforschung zu einem Gallschen Schädel in der Sammlung der Berliner Anatomie KURZFASSUNG: Die Frage, ob ein Gallscher Schädel der Berliner Anatomischen Sammlung in Ausstellungen öffentlich gezeigt werden sollte, ist zuletzt kontrovers beurteilt worden. Da über die Entstehungsgeschichte dieses Sammlungsobjekts wenig bekannt ist, haben wir Pro-venienzforschung mit anthropologischen, museologischen und historischen Methoden betrie ben, um die Herkunft dieses Sammlungsobjekts so weit wie möglich zu bestimmen und dabei den lokalen und den weiteren wissenschaftshistorischen Kontext zu beleuchten. Der Schädel mit typischen Gallschen" Aufschriften stammt, soweit ohne invasive Methoden feststellbar, von einer jung verstorbenen Frau, der später hinzugefügte Unterkiefer von einer anderen, deut-lich älteren Person. Eine Sammlungsnummer auf dem Schädel verweist im Kontext ähnlicher Nummern auf die Aufnahme in die Sammlung um 1836, vermutlich damals schon als histori sches Lehrobjekt". Die Herkunft bleibt unklar, für die Entstehung können aber einige plausible Hypothesen aufgestellt werden. Die medizinethische Erörterung der Ausstellungsfrage muss mindestens drei Aspekte eines Gallschen Schädels berücksichtigen und abwägen: als sterbli cher Überrest von Verstorbenen, als materielles Objekt und als kulturelles Objekt. Wir halten eine erkenntnisleitende und kontextvermittelnde Ausstellung für angemessen. SCHLAGWORTE: Gallsche Schädellehre - Human Remains - Provenienzforschung - Anato miegeschichte - Sammlungsgeschichte
Auch eine kleine Walgeschichte (mit denkbar ungünstigem Ausgang für das Tier) enthält das Medizinhistorische Journal biblioscout.net/journal/medh... am Rande.
In dem Artikel debattieren Marion Hulverscheidt und Andreas Winkelmann den Umgang mit einem Gallschen Schädel in der Berliner Anatomie.
Historisches Foto von Otto Klein mit seiner Unterschrift
Titelblatt des Medizinhistorischen Journals
Titelblatt der Autobiographie des Chirurgen Werner Forßmann.
Der SA-Mann Werner Forßmann erhielt für seine hemdsärmlige Herzkatheteruntersuchung den 1. Medizin-Nobelpreis nach dem Krieg. Die wissenschaftlichen Grundlagen dazu hatte Otto Klein in Prag erarbeitet, der als Jude ins Exil ging. Im neuen biblioscout.net/journal/medh... geht Thomáš Filip dem nach.
Schulen als Baudenkmäler! Viele Hamburger:innen gehen oder gingen in Bauten des Architekten Fritz Schumacher zur Schule. Für den Kunstunterricht hat die Fritz-Schumacher-Gesellschaft Lehrmaterialien entwickelt, die Thomas Völlmar gerade bei uns im Hörsaal des UKE.de/museum vorstellt.
Weired, indeed.
Titelblatt einer französischen Ausgabe
Eins meiner Lieblingsbücher ist Marc Blochs "Die wundertätigen Könige."
Es handelt von den britischen und französischen Herrschern, die ihre Untertanen durch Handauflegen heilen konnten. Bis in die Zeit des (noch nicht so) aufgeklärten Absolutismus wurde der Ritus gerne in Anspruch genommen.
Screenshot von Trumps Post, in dem er sich in Hirten gewandt und mit rotem Umhang inszeniert und sich segnend und mit Licht in der Hand einem Kranken naehert. im Hintergrund Militärgedöns Lichtbescheinigung, Adler Kampfjets, Flagge, vor Trump von ihm durch Handauflegen gesegnet, ein Kranker, daneben ihn amhimmelende Untertanen.
Jan van Enum: Zentralbild des Marien-Altars der Marien-Kirche zu Flensburg (1595/98) nach H. Goltzius (1578), aus einem Aufsatz das jüngst verstorbenen Pharmaziehistorikers Fritz Krafft.
Österreichische Briefmarke, die anlässlich sich eines Christus Medicus Kongresses erschien. Der Heiland inmitten von Kranken.
Ein Christus Medicus, Kirchenbild aus dem 17 Jahrhundert, Quelle: Fritz Krafft
Trump hat Recht, wenn er sagt, er habe sich in seinem Jesusbild als Arzt gezeigt. Als Christus Medicus.„Ich Bin der Herr dein Arzt, dein heiland und dein Meister zuhilf der alle Gebrechen heilet" steht unter solchen Bilden, die Jesus als Arzt oder Apotheker zeigen, und die in vielen Kirchen hingen.
Gelber Volvo 144 mit hölzernem Kanu auf dem Dach an einem Strand. Grauer Sand, grauer Himmel, graues Meer. Im Sand Reifenspuren.
Dem lecken Boot aus dem Berliner Hinterhof noch einmal das Meer gezeigt, bevor sein zweites Leben als Sandkasten begann.
Loogestieg 4, dort wohnte die Familie von der dieser Artikel handelt. In der selben Straße wohnten auch Otto Kestner, einer der bedeutendsten Physiologen der 1920er Jahre, und die Medizinstudentin Inge Syllm-Rapoport, später die erste Neonatologin Europas.
Der Post stammt von einem der besten Redner der Republik, der historisch gebildet ist, die LTI kennt und weiß, dass genau in diesem Duktus des Absprechens das Wort "dreist" inflationär von den Schriftleitern genutzt wurde.
Nein, das ist nicht "dreist". Und völlig bescheuert, das Wort "dreist" zu benutzen. Wie häufig ist es im Sinne von anmaßend benutzt worden, um auszudrücken, ein Recht stehe einer Gruppe nicht zu. Mit Verlaub, Herr Trittin, das ist der Jargon der späten 1930er.
Wiederkäuerstadt
Alter Mann steht auf dem Balkon des Fritz-Schumacher-Hauses und knotet an einem Transparent mit der Aufschrift Lange Nacht der Museen Hamburg, 18. April, 18 bis 1 Uhr Foto Henrik Eßler
"Wachgeküsst" ist unser Motto zur Langen Nacht der Museen. Auf dem Programm: Reanimationsworkshops mit dem Team der Notaufnahme, Vorlesungen und Führungen zu Reflexen, Weckmitteln, Kussfolgen, eisernen Lungen, EEG, etc.
www.langenachtdermuseen-hamburg.de/museen/mediz...
Seit gestern hängt das Banner
Warum isoliert positive Geschichtserzählungen der Demokratie nicht nutzen, hat @juergenzimmerer.bsky.social heute im Kulturausschuss des Bundestags in druckreifer Rede erläutert. Möge historische Expertise vor geschlossenen Geschtsbilden bewahren. Auch sonst eine erhellende Sitzung, Video hier:
Einst reagierten bildungsnahe Konservative auf weit mildere Kaube-Kommentare rasch mit ihrem Rücktritt.
www.faz.net/aktuell/feui...
Beide wurden vorsätzlich auf ihre Ressorts gesetzt, beide qualifizierten sich für ihr zerstörerisches Werk durch das Gegenteil von Expertise.
Titelblatt des 2001 erschienenen Essays "Die Zukunft der menschlichen Natur. Auf dem Weg zu einer liberalen Eugenik?" von Jürgen Habermas, zehn Jahre später folgte die aktualisierte zweite Auflage.
Eins der wichtigsten Bücher zur Medizin unserer Zeit war dieser Versuch, "moderner Bioethik" ein philosophisch begründetes Menschenbild entgegenzustellen.
Köhlers Kiesinger-Zitatesammlung, erschienen 1969, als er noch beim Spiegel war, und das IG Farben Buch.
Nun ist auch die Otto-Köhler-Ecke im Regal verwaist. Wie erfrischend las sich einst der Spott über Kiesinger, Zimmermann, Strauß und Augstein. An die ollen Männer war sein Grips verschwendet. Nur das Augstein-Buch musste sein. Köhlers historischen Stücke haben ihre Kraft noch lange nicht verloren.
Mit welch gruseligen Dämonen die Menschen im 16. Jahrhundert konfrontiert waren...
Jerónimos Monastery, Belém.
Hallo Hamburg! Noch bis 10. März ist im Rathaus die Ausstellung „Kultur unter Kontrolle. Hamburger Kultureinrichtungen und die Kulturverwaltung im Nationalsozialismus“ von @neuengamme-mem.bsky.social zu sehen, sehr interessant und zu empfehlen kurzlinks.de/4gf4
Auch ich bin bei dem Versuch gescheitert, Zugang zu bekommen. Britta Lange war erfolgreicher, ihr Buch über Umlauff ist grandios.
Was wäre Hagenbeck für ein attraktiver Ort für alle Hamburgerinnen + Hamburger, wenn dort eine sorgfältig (z. B. von Zimmerer & Team) recherchierte kulturhistorische Ausstellung stünde, die sich kritisch mit der Vergangenheit von Zoo + Zirkus Hagenbeck auseinandersetzt.
www.zeit.de/hamburg/2026...
Es mag länger her sein, aber war nicht eventuell ein Enkel von Queen Victoria die größte Katastrophe der Britischen Monarchie?
"Fräulein Hedwig" heißt das Buch auf meiner Leseliste. Christoph Poschenrieder fand den Namen seiner Tante, einer Lehrerin, im Münchner Gedenkbuch für die Opfer der Krankenmorde im Nationalsozialismus. Das Gedenkbuch ist Gerrit Hohendorf (1963-2011) zu verdanken. Was hätte ihn der Artikel gefreut!
Herzlichen Glückwunsch!! Über diesen Preis freuen sich jetzt sehr viele Kolleginnen und Kollegen!
Das Buch gibt es auch in deutscher Sprache www.wallstein-verlag.de/978383535641...
Die gedruckte Version ist bis Mitte März vergriffen, aber das E-book ist erhältlich.
In solchen Momenten muss ich an Katja Husen denken. Was wäre sie froh, über "ihre" Grüne Jugend Hamburg.