Fliegende Fische springen um den Bug des Schiffes. Schwer zu sehen, aber da!
Posts by NanjoKoji
Die Board-Anthropologin und ein Local sprechen miteinander. Und auch ansonsten viele kulturelle Begegnungen in einem Bild.
Das ist ĂĽbrigens das Expeditionsteam đź«¶
Bootsfahrt mit den Locals über den Sentani. Die Häuser sind über das Wasser gebaut und der Lifestyle schön, aber die Armut ist offensichtlich. Tolle Ansichten: Bei Sonnenuntergang gehen Bewohner in traditioneller Kleidung über den Steg nach Hause
Eine Yobeh-Frau fischt rote Regenbogenfische aus dem Sentani-See. Diese kleinen orangenen Fische sind weltweit zwar oft in Aquarien zu sehen, in der Wildnis aber nur in diesem einzigen See zuhause.
Coole Menschen und ich
Erntedanktänze auf dem Wasser in Yobeh, West-Papua
Der Danau Sentani ist Neuguineas größter See. Hier leben einige indigene Communities in Dörfern am und auf dem Wasser. Wir besuchen das Dorf Yobeh: Wunderschöne Ansichten und tolle Leute!
Im indonesischen Teil Neuguineas leben die indigenen Tribes als verfolgte Minderheiten in teils sehr schwierigen Umständen. In West-Papua protestiert ein indigener Mann still, indem er das Logo einer Unabhängigkeitsbewegung zeigt
Ausstieg am kleinen Hafenterminal in Jayapura. Viel MĂĽll, leider typisch in Indonesien
Die Insel Neuguinea ist entlang des 141. Längengrads geteilt, ihre melanesische Kultur ist aber einheitlich. Wir erreichen Indonesien. Einfahrt in Jayapura bei Sonnenaufgang, Fischer in Kanus sind bei der Arbeit
Umfahrung des Vulkans Kadovar. Auf dem ersten Bild sieht man zwei weitere Vulkaninseln rechts und links: Bam und Blupblup. Das sind ja wohl die epischsten Vulkannamen ever!
❤️
Zodiacfahrt durch die Seitenarme des Sepik. Hier gibt es viele Krokodile, wir sehen aber vor allem Papageien
Als wir uns verabschieden, kippt die Stimmung und es wird kurz riskant. Jemand stiehlt eine Tasche, eine verschenkte Coladose droht zum Verteilkampf zu führen. Wir brechen sofort mit den Booten auf. Eine deutliche Erinnerung daran, dass Papua-Neuguinea ein gefährliches Land sein kann
Wir sehen den Tanz des Drachens und Willkommenstänze zahlreicher Tribes. Die Häuser im Dorf sind wunderschön, aber in schlechtem Zustand. Das Leben hier scheint hart. Viele Waren werden angeboten, denn Besucher kommen hierher nur 3x im Jahr und ihr Geld ist hier gefühlt besonders wichtig
Wir fahren das Flussdelta bei Gewitter hinauf (starke Strömung, sehr beeindruckend!) und besuchen das Dorf Kopar, die Wächter der Flussmündung. Man merkt sofort: Vieles ist anders als am Meer und auf den Inseln. Die Menschen leben am und vom Fluss, und die Umweltverschmutzung macht ihnen zu schaffen
Der Sepik, der "Amazonas des Pazifiks", ist der längste Fluss Neuguineas. Er ist mehr als 1.000km lang, an seiner Mündung einen halben Kilometer breit und die Lebensader für zahllose Tribes mit mehr als 250 verschiedenen Sprachen.
SchlieĂźlich fahren die Dorfbewohner wieder nach Hause, und die Crew ist froh, dass der improvisierte Ausflug gut gelaufen ist. Diese tolle Begegnung wird sicher keine von beiden Seiten so schnell wieder vergessen!
Danach bleiben alle noch so lange sie können. Trotz der Abgeschiedenheit unterrichtet die Elementarschule auf Manam Englisch - wie überall in Papua-Neuguinea - weshalb wir bestens miteinander sprechen können
Die Besucher zeigen ihr vorbereitetes Programm: Willkommenstänze der Erwachsenen und Adlertanz der Kinder, trotz der ungewohnten Umgebung
Das ganze Dorf will kommen, das Schiff ist völlig überladen. Geschenke werden ausgetauscht: eine Schiffsplakette für den Chief gegen Obst und Blumen für den Kapitän
Alle freuen sich wahnsinnig über den Besuch! Es gibt Bewirtung und Begegnungen. Die meisten sind zu jung, um je etwas anderes als ihr Dorf gesehen zu haben, kennen kein elektrisches Licht, Klimaanlagen, automatische Toiletten. Manche sehen zum ersten Mal ihr eigenes Spiegelbild. Gänsehautmomente!
Weil Manam eine junge Vulkaninsel ist, bricht kein Riff die Wellen. Das Expeditionsteam gibt sein Bestes, aber bei 5m Wellen können wir nicht landen. Die Locals sind sehr enttäuscht - sie haben sich 1 Monat auf den Besuch vorbereitet - und machen einen Vorschlag: Sie besuchen uns auf dem Schiff
Auf Manam lebten frĂĽher mehrere Communities. Als der Vulkan 2004 ausbrach, wurden sie aufs Festland evakuiert. Ein Dorf kehrte auf eigene Gefahr zurĂĽck und lebt seitdem hier abgeschieden, weil es keine Schiffsverbindungen nach Manam gibt. Wir sind der erste Besuch seit ihrer Ansiedlung