Ich hoffe auf eine linke Wiederauferstehung und Neuorientierung: Eine mutige und kosmopolitische Alternative in der Migrationspolitik, die uns nicht dazu zwingt, naiv zu glauben, dass Migration in jederlei Hinsicht für alle Beteiligten immer positiv ist.
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Posts by Sam D. Schmid
Wer keine Kritik zu einem Thema zulässt, ist intellektuell tot. Wer keine mutige Alternative zum rechtspopulistischen Migrationsnarrativ formulieren kann, ist es allerdings auch. Die derzeitige SP ist in diesem Sinne doppelt gestorben.
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Das Interview von Badran hat auch weitere problematische Seite: Kritische Gedanken zum Thema Migration eines anderen SP-Politikers (Rudolf Strahm) werden als "inakzeptabel" gebrandmarkt. Mehr noch: sie seien eines Sozialdemokraten unwürdig.
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Das ist die ideale Welt von kosmopolitischen Theoretikern wie Joseph Carens und anderen.
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Wären die Welt nicht dann ideal, wenn wir nicht nur keinen grossen ökonomischen und politischen Migrationsdruck hätten, sondern auch globale Bewegungsfreiheit?
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Wäre es nicht gerade ein grosser Gewinn für die Welt, wenn alle Bewegungsmuster - von lokal begrenzt zu global unbegrenzt - nur dem Wunsch des jeweiligen Individuums folgen würde?
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Der Fehler von Badran: Migration wird implizit verteufelt. Die Welt wäre besser, wenn es keine Migration gäbe. Das ist leider eine Grundannahme, die weithin und meist unbewusst geteilt wird. Migration gilt als etwas Abnormales, das es in einer heilen Welt nicht geben würde.
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Die Abstraktionsebene ist entscheidend. Wer sagt, dass alle nur in "ihrer Kultur" und "ihrer angestammten Heimat" leben wollen? Soll man das Glück nicht auch anderswo finden dürfen?
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Klar, die Aussage von Badran geht nicht so weit und ist wohl so gemeint: Die Welt wäre ein viel besserer Ort, wenn niemand aus wirtschaftlichen Gründen migrieren müsste und ein Umfeld geniesst, in dem sich die Person wohl fühlt. Mit dieser Formulierung wäre ich einverstanden.
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Einen Schritt weiter und wir leben im Traum aller Rechtsradikalen: Jeder "Rasse" gehört ein einziger Staat, hermetisch abgeriegelt und homogen. Migration unerwünscht.
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Klar, die Aussage von Badran geht nicht so weit und ist wohl so gemeint: Die Welt wäre ein viel besserer Ort, wenn niemand aus wirtschaftlichen Gründen migrieren müsste und ein Umfeld geniesst, in dem sich die Person wohl fühlt. Mit dieser Formulierung wäre bin ich einverstanden.
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Einen Schritt weiter und wir leben den Traum aller Rechtsradikalen: Jeder "Rasse" gehört ein einziger Staat, hermetisch abgeriegelt und homogen. Migration unerwünscht.
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Mehr politische und ökonomische Ungleichheit = mehr Hass im Netz.
Eine neue Studie @nature.com erklärt die Gründe: In ungleichen Gesellschaften streben Menschen verstärkt nach Status. Wer statusbedacht ist, ist Hauptverursacher:in von Feindseligkeiten, online wie offline @m-b-petersen.bsky.social
Glad to see good use of our @globalcit.bsky.social data on the regulation of birthright citizenship around the world 🌎
Better title:
US-style automatic birthright citizenship is very common throughout the Americas, but uncommon elsewhere.
This is a must-read for everyone working on group identities in party competition! Looking forward to re-reading it 😊
"Switzerland highly resilient to populism and polarization"
*cries bitterly in Swiss*
Weil das Narrativ der "jungen rechten Männer" sich derart hartnäckig hält - einige Auswertungen aus den repräsentativen Wahlstatistiken der verschiedenen Bundesländer.
Spoiler: *IN KEINEM BUNDESLAND DEUTSCHLANDS WÄHLEN 18-24-JÄHRIGE MÄNNER MEHR AfD ALS MÄNNER ZWISCHEN 35 UND 60.*
The multiple wins at the #oscars for One Battle After Another, a film that is essentially about militants freeing detained migrants from an immigration detention center, show how central migration has become to contemporary cinema.
academic.oup.com/migration/ar...
Very happy that this article with Samir Negash and Lorenzo Piccoli has just been accepted at the European Political Science Review. In it we show that "welfare chauvinism" is much more nuanced than many assume.
Excited to offer this (hopefully helpful) intervention to citizenship studies, illustrating conceptual differences in democratic and authoritarian citizenship. The goal is to provide a framework for clearer comparative analysis and understanding changes such as democratic erosion
Dieser Zusammenhang zwischen dem Anteil des produzierenden Gewerbes und AfD-Stimmen und Stimmgewinnen ist wirklich bemerkenswert stark.
🚨 This overview of quantitative political science data and methods for comparative immigration law is intended for students and scholars of other methodological and/or disciplinary backgrounds.
@migcitizenapsa.bsky.social @migcitpol.bsky.social @globalcit.bsky.social
🌍 Why do not all immigrant groups support progressive parties?
➡️ @korinlind.bsky.social & @antvalentim.bsky.social show immigrants from established democracies are more likely to back green parties than those from (post-)authoritarian regimes www.cambridge.org/core/journal... #FirstView
Super Sunday in Switzerland!
What is already clear: the far-right popular initiative aimed at slashing funding for the public broadcaster has been decisively rejected.
A broad cross-party alliance successfully campaigning against it & early results suggest strong countermobilization in urban areas
NEW: After Gorton & Denton, how should we understand the threat to Labour's left?
Big new @persuasionuk.bsky.social report out with @38degrees.bsky.social on 'progressive defectors' - Lab 2024 switchers to Greens, Plaid, SNP, Lib Dems.
Who are they, who are they not & what's moving them? 🧵
🎉 New publication 😍 The 4th wave of the #farright is marked by #mainstreaming & #normalisation - but how can we distinguish between them? In our new article, @gefjonoff.bsky.social and I map the existing literature, introduce a conceptual framework & outline research avenues. doi.org/10.1017/S147...
New working paper!
I examine whether exposure to local unemployment during adolescence shapes immigration attitudes in adulthood, focusing on the long-term imprint of early economic insecurity
doi.org/10.31235/osf...
Interesting: Human political opinions are too messy for LLMs trying to imitate them
Has an electoral coalition ever been so misunderstood?
Auch an die anwesenden Soziolog:innen nochmal die Bitte, sich stärker an der Wertschöpfung, Produktion und Innovation in Deutschland zu beteiligen