Heidenreich befürwortet übrigens öffentlich ein Verbot vom Gendern und stellt sich regelmäßig an die Seite von Womfram Weimer. Das ist tatsächlich ein Scharfrichterinnen-Habitus und etwas anderes als ein Kritiker der Bücher verreißt.
Posts by Siegfrerd 🦓
Ok, das macht Sinn. Ja.
"Abschießen"? Wieso verwendet man in diesem Kontext so einen Begriff?
Vor ein paar Jahren hab ich auf Facebook mal einen Beitrag zu einem von Kindern gequälten Hund gesehen. Darunter lauter Kommentare, in denen überwiegend Frauen ihren Gewaltfantasien ggü Kinderm freien Lauf gelassen haben. Das war der selbe Typ Mensch wie hier.
Es sind immer diese Namen wenns um Tiere geht und rechte Scheiße geschrieben wird.
Das Problem scheint mir auch zu sein, dass Sexualität generell als etwas dargestellt wird bei dem ein Subjekt das Gegenüber zum Objekt machen darf. Leider wird das auch als Emanzipation verkauft. Nach dem Motto: Nicht nur Männer, sondern alle dürfen sich jetzt nehmen was sie wollen...
Es sind alle Männer aber es ist nicht immer ein Mann.
Warum er es trotzdem total wichtig findet Männlichkeit auch mal zu zelebrieren und warum der Dude aus dem Film "The Big Lebowski" ein feministisches role model ist, erfahren Sie in der nächsten FAZ.
Unser Autor Sebastian Klabutzek wuchs noch mit Bud Spencer auf doch fragt sich mittlerweile: "welche Rolle nehme ich als Mann in der Erziehung meiner Kinder ein?"
Hilfe! Wie erziehe ich meine Tochter in Zeiten von Trump und Fleischhauer zu einem guten Mann?
Was man ihm nicht vorwerfen sollte:
Kleidungsstil (den interpretiert man bitte bei Niemandem) und dass er Bücher in die Tonne wirft (Nein, dass ist nämlich nicht das Gleiche wie Bücherverbrennung).
Was man Scheck als Kritiker vorwerfen kann:
Ein guter Kritiker kann die Relevanz eines Buches auch dann sehen, wenn es keine Relevanz für ihn selbst hat. Da merkt man ihm tatsächlich männliche Sozialisatio an.
Die Schuldunfähigkeit von Angeklagten, trotz Gutachten, in Frage zu stellen ist übrigens ganz harter ableistischer Scheiß.
1/ Seit Monaten berichten Medien über “Sniper-Safaris” in Sarajevo. Ein internationales Netzwerk von Elite-Angehörigen, die nach Sarajevo reisten und viel Geld bezahlten, um unschuldige Menschen zu erschiessen. Am liebsten Kinder.
Die Geschichte hat nur einen Haken: Es gibt dafür keinerlei Beweise.
Ich habe kein Verständnis für einen Feminismus der gegen Bewährungsstrafen und für Gefängnisstrafen demonstriert. Und Nein! Bewährungsstrafen sind KEIN Schlag ins Gesicht jeder Frau.
www.swr.de/swraktuell/b...
Dass ich mit Passivität nicht meine, dass einem alles einfach egal ist und man Mitmenschen nicht mehr im Blick hat, versteht sich von selbst.
Dabei wäre die Welt ein so viel besserer Ort für alle Menschen wenn, insbesondere Männer, nicht ständig nach außen sondern mal nach innen wirken. Wenn sie passiv nicht zum Täter werden. Dafür gibts keinen Applaus weil das nicht sichtbar ist und weil Passivität abgewertet ist. Aber es wäre gut.
Mal davon abgesehen, dass es nach meiner Erfahrung einem patriarchal-denkendem Mann komplett Wumpe ist, wenn sein feministischer Freund "eingreift", werden hier auch wieder die klassischen Männlichkeitsrollen bedient. Bloß nicht passiv sein, bloß nicht unsichtbar sein, bloß keine Schwäche zeigen.
Dass man als Mann etwas gegen das Patriarchat tut, wenn man einem sexistischen Freund widerspricht ist auch einfach wieder so ne pseudofeministische "kritische Männlichkeits"- Erzählung. Als hätten Mönner eine Aufgabe, eine Mission. Männer müssen scheinbar immer aktiv wirken.
zu dem was in Deutschland diesbezüglich passiert. Wenn wir für alles was uns Unbehagen bereitet und was wir kritisch finden solche Maximalformulierungen verwenden, begeben wir uns als Linke in eine empört, schockierte Handlungsunfähigkeit die niemandem nützt und die selbst gefährlich ist.
Zu dieser Pflicht für U45 Männer, sich vor längeren Reisen bei der Bundeswehr abmeldem zu müssen: Ich finds auch scheiße und frage mich auch wo die kritische Berichterstattung blieb. Aber können wir bitte mal sprachlich abrüsten? 'Autoritärer Staatsumbau' und 'entfesselter Militarismus' passen null
betonen, dass wir alle wütender werden müssen und dann diskutieren, ob Männer auf feministische Demos dürfen und am Ende dabei landen, dass Jungs neue Rollenbilder brauchen, wir mehr über problematische Pornographie sprechen müssen, Frauen immernoch weniger verdienen usw...
Ganz genau! Das meinte ich ja auch damit, dass die eigenen Gefühle ideologisch verbrämt werden. Ich glaube aber, dass Solidarität mit den Ukrainer*innen zumindest theoretisch auch ohne Wehrpflicht geht. Aber ja, man muss dann auch reflektieren was das in der Konsequenz bedeutet.
Jetzt kann man natürlich argumentieren dass diese Bedrohung im Kopf eben ein Teil der Verantwortungsübernahme ist. Aber wenn Leute ein krasses Unbehagen deswegen spüren würde ich trotzdem nicht sagen, dass sie damit ihre Mitmenschen in der Ukraine ignorieren um unbehelligt ihr Leben zu führen.
Ja, aber der Punkt ist doch: In dem Moment in dem man sagt wir ziehen Menschen für die Wehrpflicht ein um nicht Krieg führen zu müssen, wird doch der Krieg in den Köpfen zu einer realen Bedrohung. Insbesondere für diejenigen, die vom Staat erfasst werden.
Das droht jungen Männern in Deutschland nicht unmittelbar aber dass wir über Wehrpflicht reden hat ja Gründe.
Aber was Verantwortung für Mitmenschen bedeutet ist doch in hohem Maße vergeschlechtlicht. Wir reden davon, dass Männer nicht aus einem Kriegsgebiet fliehen dürfen. Davon dass die Wahrscheinlichkeit steigt von einer Granate zerfetzt zu werden. "Nicht in Lebensführung behelligt" greift mir da zu kurz
Ja, bin ich voll bei dir. Von männlicher Verunsicherung (die ich ansich natürlich begrüße), profitiert derzeit auch die autoritäre Linke. Das ist ein riesiges Problem.
Und dann will ich noch darauf hinweisen, dass es auch in der Ukraine schon seit 2014 Widerstand gegen die Wehrpflicht gibt. Ukr. Kriegsdienstverweigerer die geflohen sind, sprechen übrigens auch nie von Pazifismus oder Internationalismus sondern sie sagen ganz klar, dass Russland besiegt werden muss
vom Extremfall ausgehen müssen. Da wo es die Wehrpflicht gibt (z.B. in der Schweiz und in Österreich) wird derzeit übrigens disskutiert ob man den Zivildienst nicht abschaffen/ oder zumindest unangenehmer machen soll.