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Hashtag
#ArthurSchnitzler
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Screenshot des Tagebuch-Faksimiles, einsehbar über den Link

Screenshot des Tagebuch-Faksimiles, einsehbar über den Link

im #Tagebuch sagt #ArthurSchnitzler: 18. Mai, siehe schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1888-.... Das Problem: Weder für 14. noch für 18. gibt es einen nachweisbaren Auftritt, nur für den 19. Mai. Jetzt lese ich in der Autobiografie #JugendInWien, in der es mit 19. Mai datiert ist (S. 296) –

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Screenshot der verlinkten Seite mit 14.5.

Screenshot der verlinkten Seite mit 14.5.

Hier wieder ein kleingedrucktes Detail, damit ich’s nicht vergesse (oder damit es nicht so arg ist, wenn ich’s vergesse). Wann sah #ArthurSchnitzler im Jahr 1888 die Volkssänger Seidl und Wiesberg? – Die Theaterliste sagt: 14. Mai 1888, schnitzler-mikrofilme.acdh.oeaw.ac.at/1428689_0064..., aber…

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Yeni bir dostla tanışıyorum, Arthur Schnitzler,"Teğmen Gustl", can dostumdan ödünç😊Yeni insanlarla değil yeni yazarlar ve kitaplarla tanışmayı seviyorum,kalıcı,gerçek dostlarım onlar. Bilinç akışını mükemmel kullanmış yazar, Joyce'a "Ulysses" için ilham vermiş🌟 #arthurschnitzler

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Screenshot aus dem verlinkten Katalog mit dem Text: »163 SCHNITZLER, Arthur, 1862
–
1931. E. Br. m. U. Skodsborg 19.VIII.1896. Mit frankier-
tem Umschlag. (300.—)
An die Schriftstellerin Marie H e r z f e l d in Grundlsee über seinen Besuch bei dem dänischen Literarhistoriker
Georg B r a n d e s ; ein Brief von ihr habe ihn spät in Dänemark erreicht.
„... So konnte es sich fügen, dass ich Georg Brandes gerad an dem Tag, wo mir durch Sie der Wortlaut
seiner Bemerkung über mich vermittelt wurde, persönlich kennen lernte. Ich habe gestern bei ihm drei
höchst angenehme Stunden verbracht und viel amüsantes von ihm erfahren, das nie in eine Literaturgeschichte
kommen wird, umso literarische Größen es sich auch gehandelt hat ...“«

Screenshot aus dem verlinkten Katalog mit dem Text: »163 SCHNITZLER, Arthur, 1862 – 1931. E. Br. m. U. Skodsborg 19.VIII.1896. Mit frankier- tem Umschlag. (300.—) An die Schriftstellerin Marie H e r z f e l d in Grundlsee über seinen Besuch bei dem dänischen Literarhistoriker Georg B r a n d e s ; ein Brief von ihr habe ihn spät in Dänemark erreicht. „... So konnte es sich fügen, dass ich Georg Brandes gerad an dem Tag, wo mir durch Sie der Wortlaut seiner Bemerkung über mich vermittelt wurde, persönlich kennen lernte. Ich habe gestern bei ihm drei höchst angenehme Stunden verbracht und viel amüsantes von ihm erfahren, das nie in eine Literaturgeschichte kommen wird, umso literarische Größen es sich auch gehandelt hat ...“«

Wenn jemand #Schnitzler-Briefe etwas Gutes tun will und das Portemonnaie gerade voll ist: Wir hätten gerne Faksimiles von diesem Brief, den #ArthurSchnitzler an #MarieHerzfeld 1896 sandte und der bei #JAStargardt versteigert wird. Ausrufpreis: 300€

www.stargardt.de/wp-content/u...

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Screenshot vom verlinkten Kalender, nur die S. Fischer-Objekte sind eingeblendet

Screenshot vom verlinkten Kalender, nur die S. Fischer-Objekte sind eingeblendet

Datenexport aus der Freiburger #ArthurSchnitzler-S.Fischer-Briefdatenbank: Das Verzeichnis ist jetzt in der #Schnitzler-Chronik und auch im Kalender verlinkt. Noch nie war es so einfach, Schnitzlers Leben zu recherchieren: schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/calendar.htm...

#litWiss #ArthurSchnitzler

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Freue mich heute Abend auf eine #MeetTheAuthor‑Veranstaltung mit #JakobHein unter der Regie des #GoetheInstituts. Vorher habe ich aber ein zweistündiges Seminar zur #Traumnovelle von #ArthurSchnitzler mit den Studierenden. #Auslandsgermanistik #Lehre 📚

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Literarischer #16März

„Völlig werd' ich dich erst kennen, wenn ich weiß, was du bei diesem Stück empfunden hast.“

#ArthurSchnitzler #DerReigen Verbot Buchausgabe in Deutschland 1904

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Foto von Dr. Jacob Folkmann

Foto von Dr. Jacob Folkmann

Ich bin aber gerade zum Papa abgebogen, Dr. Jacob Folkmann, der (am Tag der Geburt von #ArthurSchnitzler!) das Dienstmann-Wesen in Form einer Leihfirma in Wien einführte. Und dabei ausschaut, wie einer von den beiden Balkon-Muppets

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Die Korrespondenz von #MaxBurckhard und #ArthurSchnitzler gibt es hier: schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/toc_11036.html
Die Erinnerungen von Schnitzler an ihn hier: schnitzler-bahr.acdh.oeaw.ac.at/T030081.html

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Arthur Schnitzler Digital

Die Wuppertaler Editon von #ArthurSchnitzler hat nun die historisch-kritische Ausgabe von #Traumnovelle online gestellt. Für den international vielleicht meistgelesenen Text Schnitzlers ein Meilenstein:

www.schnitzler-edition.net/genetisch?op...

#LitWiss #DigitaleEdition

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Marie Holzer – Wikipedia

Heute wollte ich herausfinden, wie die Tochter von #RudolfHolzer und #AliceHétsey hieß: Bislang wurde ich nicht fündig. Dafür entdeckte ich in seinen Briefen an #ArthurSchnitzler 2 Briefe von #MarieHolzer – und diese Autorin kannte ich bislang nicht:
de.wikipedia.org/wiki/Marie_H...

#litWiss

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Das Widmungsexemplar an Maximilian Harden

Das Widmungsexemplar an Maximilian Harden

Leo Lensing und ich haben die Empfänger (Frauen fanden wir keine) des #Privatdrucks von #Reigen von #ArthurSchnitzler recherchiert. 50 Exemplare können wir nachweisen. Jene, von denen es Bilder gibt, haben wir in den @wikipedia.org-Eintrag geladen: de.wikipedia.org/wiki/Reigen_...

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Arthur Schnitzler: Leutnant Gustl / Das Literatur Blog Die Novelle vom überspannten Ehrenkodex Eine unvorstellbare Erniedrigung, wenn man von einem Zivilisten zurechtgewiesen wird. Jedenfalls für einen wie den Leutnant Gustl, Offizier der Armee seiner Maj...

Arthur Schnitzler: Leutnant Gustl

Die Novelle vom überspannten Ehrenkodex
#arthurschnitzler

www.literatur-blog.at/2025/12/arth...

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Arthur Schnitzler an Romain Rolland, 11. 2. 1915 | Schnitzler Briefe Brief: Arthur Schnitzler an Romain Rolland, 11. 2. 1915. Digital edierte Korrespondenz aus dem Nachlass Arthur Schnitzlers.

Zum Jahresschluss kam noch eine Lieferung von Briefen aus der @gallicabnf.bsky.social – nunmehr ist die Korrespondenz von #ArthurSchnitzler mit #RomainRolland komplett ediert. Bislang unbekannt war etwa dieser Brief, in dem Schnitzler bezweifelt, dass der Weltkrieg Antisemiten läutern wird.
#LitWiss

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Foto aus dem neuen Roman von MS, Zitat: »Familien. Und Schnitzler hatte die gehasst. Und sie hatte Schnitzler dafür gehasst, wie er in seinem Tagebuch über diese Frauen geschrieben hatte.
Hatte Schnitzler die Prostituierten zu seiner Zeit dafür verachtet, dass sie ihm den Tod nicht geschenkt hatten?
Als Arzt hätte er doch wissen müssen, dass es an ihm lag, wenn er sich nicht ansteckte. Und was für ein Schicksal.
Syphilis. In geistiger Umnachtung dann Ausschläge. Das war doch das Schrecklichste, wenn die Haut. Pusteln.
Bläschen. Jucken. Schorf. Schnitzler hatte alles versucht, sich anzustecken.«

Foto aus dem neuen Roman von MS, Zitat: »Familien. Und Schnitzler hatte die gehasst. Und sie hatte Schnitzler dafür gehasst, wie er in seinem Tagebuch über diese Frauen geschrieben hatte. Hatte Schnitzler die Prostituierten zu seiner Zeit dafür verachtet, dass sie ihm den Tod nicht geschenkt hatten? Als Arzt hätte er doch wissen müssen, dass es an ihm lag, wenn er sich nicht ansteckte. Und was für ein Schicksal. Syphilis. In geistiger Umnachtung dann Ausschläge. Das war doch das Schrecklichste, wenn die Haut. Pusteln. Bläschen. Jucken. Schorf. Schnitzler hatte alles versucht, sich anzustecken.«

Ich freue mich über jede böse Bemerkung über #ArthurSchnitzler. Leider hat #MarleneStreeruwitz aber schlicht keine Ahnung.

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Und jetzt ist auch das #Tagebuch von #ArthurSchnitzler nachgezogen, hier gibt es eine Überschneidung mit 575 Personen zur Wedekind-Korrespondenz:
schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/person_21131...

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Eingangstüre, eine weiße Glastüre mit Beschriftung: »Schnitzlers Traummaschine«, dahinter ein roter Teppich

Eingangstüre, eine weiße Glastüre mit Beschriftung: »Schnitzlers Traummaschine«, dahinter ein roter Teppich

Schwarzweißfotografe mit einer ägyptischen Statue. Durch einen unscharfen Ring rund um das Bild erkennt man, dass ins Kaiserpanorama hineinfotografiert wurde

Schwarzweißfotografe mit einer ägyptischen Statue. Durch einen unscharfen Ring rund um das Bild erkennt man, dass ins Kaiserpanorama hineinfotografiert wurde

Gesamtansicht des Kaiserpanoramas: ein runder holzfarbener Aufbau mit Gucklöchern, Menschen sitzen davor und blicken hinein

Gesamtansicht des Kaiserpanoramas: ein runder holzfarbener Aufbau mit Gucklöchern, Menschen sitzen davor und blicken hinein

Ich habe gestern das #Kaiserpanorama im #Filmarchiv besucht, das schon #ArthurSchnitzler gern frequentierte – wie man hier ablesen kann: wienerschnitzler.org/pmb233517.html

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Screenshot der Stelle. Schwarze Tinte auf gelb-grünlichem Papier, zwei Zeilen

Screenshot der Stelle. Schwarze Tinte auf gelb-grünlichem Papier, zwei Zeilen

Dieser Tage entziffere ich mit großer Freude #ArthurSchnitzler. Man rätselt ein bisschen und dann entdeckt man das Wort. Ich teile die letzte Stelle, bei der ich gestockt bin, Lösung im Kommentar.

»wollen Sie morgen Freitag Frankgaſſe nachtmahlen? Wien über 45kr … garantirt«

#kurrent #LitWiss

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Die Postkarte mit dem Text, in Bleistift und deutscher Kurrent auf einem gelblichen Untergrund geschrieben

Die Postkarte mit dem Text, in Bleistift und deutscher Kurrent auf einem gelblichen Untergrund geschrieben

So schaut es aus, wenn man von #ArthurSchnitzler zum Heiligabend eingeladen wird:

»lieber Gustav, wollen Sie sich am Sonntag gegen 5 die Kinderbescherung bei uns ansehen, so sind Sie herzlichst willkommen. Geschenke ernstlich u dringend verboten!– Herzlichst Ihr A.«

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a cardboard box that says box of shame on the side ALT: a cardboard box that says box of shame on the side

Es gibt Aussagen von #ArthurSchnitzler, für die er sich heute schämen würde – hoffe ich –: »Ich schreibe am 2. Akt meines neuen Stückes. In diesem 2. Akt kommt überhaupt kein weibliches Wesen vor, was mich sehr stolz macht«

(An Gustav Schwarzkopf, 3. Juli 1901. Es geht um den Einsamen Weg.)

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Filmreihe - 'Schnitzler im Kino' Programmkalender mit allen Übersichten zu Filmreihen, Kinostarts & Metrokino Vorführungen

Das #Filmarchiv bringt von 4. Dezember bis 8. Jänner 2026 Filme, die auf Stoffen von #ArthurSchnitzler basieren. Hoffentlich schaff’ ich’s in »Das weite Land« mit Michel Piccoli.

www.filmarchiv.at/de/kino/film...

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Schnitzler, maître en nuances et en intériorité. Patrick Estève (PhD) Bonsoir, Ce vodcast est dédié à Arthur Schnitzler, auteur central de la mitteleuropa comme de l'école de Vienne, ami de Freud qui le considé...

Bonsoir,
Ce vodcast est dédié à Arthur Schnitzler, auteur central de la mitteleuropa comme de l'école de Vienne.
Belle découverte à vous.
Patrick Estève (PhD), Mittelriviera
#schnitzler #arthurschnitzler #patrickesteve #mittelriviera
mittelriviera.blogspot.com/2024/12/schn...

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während ich schon seit ewigkeiten #karlkraus digital zerlege u neu zusammensetze, macht @encore.at dasselbe (nur viel überlegter) mit #arthurschnitzler. am 25. november sprechen wir in einer forschungswerkstatt an der #wienbibliothek über sein tun. kommt gern!
www.wienbibliothek.at/veranstaltun...

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Wienbibliothek im Rathaus Crowdsourcing Tauchen Sie in die Welt der Jahre 1920–1934 ein und unterstützen Sie uns bei der Transkription unserer Briefe.

Die #Wienbibliothek betreibt crowdsourcing.wien zu Briefen der 1920erjahre. Darunter auch Briefe von #ArthurSchnitzler an #ClaraKatharinaPollaczek – damit ist der Vergleich mit ihrer Abschrift möglich:
wienbibliothek.crowdsourcing.wien/briefe-1920-...
pollaczek.acdh.oeaw.ac.at/ckp396.html

#LitWiss

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OCR: 
HEDY KEMPNY
APT, 3В
126 WEST 86TH STREET
NEW YORK, N.Y. 10024
Sehr geehrter Herr Braunwarth,
New York, April 21,1986
Bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 5. Maerz 1986 kann ich folgendes ausfuehren :
Gertrud Brahm ging meines Wissens noch mitte der Dreissi-ger Jahre fuer staendig nach Palaestina.
Bei Mimi N. handelt es sich um Mimi Nossek, deren Mutter Besitzerin einer Pension am Graben - die Pension existiert heute noch - war. Die Schwester der Genannten war Inhaberin eines Cafés am Stefansplatz, das wegen seiner langen Oeffnungszeiten besonders beliebt und bekannt war. Mimi Nossek - uebrigens eine entfernte Cousine von mir - heiratete einen oberitalienischen Hotelier namens Cremona.
Zur Zeit des Buchzitats hatte ich ein Opernabonnement fuer Plaetze am 2. Rang. Mimi Nossek ersuchte mich, sie Arthur Schnitzler vorzustellen, was auch geschah. Immer wieder lud uns A.S. nach Opernauffuehrungen ins Sacher zum Abendessen ein.
Zum Zitat vom 22.4.1926 ("Gran Canaria") nehme ich mit Sicherheit an, dass Schnitzler - wie oft auch aus anderen Aeusserungen aus seinem Munde hervorging, es faszinierend fand, bekannte Dinge und Orte ins Maerchenhafte, ja Geheimnisvolle zu projizieren. So wuenschte er sich wiederholt bei unseren Spaziergaengen - etwa im Wienerwald, in dem er die meisten Wege bestens kannte - endlich einmal an eine "...unbekannte Stelle zu kommen und sich dadurch zu verirren". Wenige Augenblicke nach solchen "seltenen" Momenten zeigte er sich dann enttaeuscht, wieder auf vertraute Wege zu stossen.
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen gedient zu haben und verbleibe mit herzlichen Gruessen und Wuenschen fuer Ihre weiteren Forschungsvorhaben
P.S.: Durch Zufall ergibt sich, dass eine meiner Freundinnen
uebermorgen nach Wien fliegt, der ich den Brief gleich mitgebe.

OCR: HEDY KEMPNY APT, 3В 126 WEST 86TH STREET NEW YORK, N.Y. 10024 Sehr geehrter Herr Braunwarth, New York, April 21,1986 Bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 5. Maerz 1986 kann ich folgendes ausfuehren : Gertrud Brahm ging meines Wissens noch mitte der Dreissi-ger Jahre fuer staendig nach Palaestina. Bei Mimi N. handelt es sich um Mimi Nossek, deren Mutter Besitzerin einer Pension am Graben - die Pension existiert heute noch - war. Die Schwester der Genannten war Inhaberin eines Cafés am Stefansplatz, das wegen seiner langen Oeffnungszeiten besonders beliebt und bekannt war. Mimi Nossek - uebrigens eine entfernte Cousine von mir - heiratete einen oberitalienischen Hotelier namens Cremona. Zur Zeit des Buchzitats hatte ich ein Opernabonnement fuer Plaetze am 2. Rang. Mimi Nossek ersuchte mich, sie Arthur Schnitzler vorzustellen, was auch geschah. Immer wieder lud uns A.S. nach Opernauffuehrungen ins Sacher zum Abendessen ein. Zum Zitat vom 22.4.1926 ("Gran Canaria") nehme ich mit Sicherheit an, dass Schnitzler - wie oft auch aus anderen Aeusserungen aus seinem Munde hervorging, es faszinierend fand, bekannte Dinge und Orte ins Maerchenhafte, ja Geheimnisvolle zu projizieren. So wuenschte er sich wiederholt bei unseren Spaziergaengen - etwa im Wienerwald, in dem er die meisten Wege bestens kannte - endlich einmal an eine "...unbekannte Stelle zu kommen und sich dadurch zu verirren". Wenige Augenblicke nach solchen "seltenen" Momenten zeigte er sich dann enttaeuscht, wieder auf vertraute Wege zu stossen. Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen gedient zu haben und verbleibe mit herzlichen Gruessen und Wuenschen fuer Ihre weiteren Forschungsvorhaben P.S.: Durch Zufall ergibt sich, dass eine meiner Freundinnen uebermorgen nach Wien fliegt, der ich den Brief gleich mitgebe.

Eine der wichtigsten Zeitzeugen, die bei der Personenidentifizierung im #Tagebuch von #ArthurSchnitzler helfen konnte, war #HedyKempny (»Das Mädchen mit den dreizehn Seelen«). Hier habe ich einen Brief von ihr aus dem Jahr 1986, in dem sie Erklärungen gibt. (Tolle Schreibmaschinentypografie!)

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ANNO, Wiener Bilder, 1896-07-12, Seite 4

Ich erstelle gerade ein Textverzeichnis von #GustavSchwarzkopf in seinem @wikipedia.org-Eintrag. Und bin jetzt endlich auf den Text gestoßen, den ich schon als „Trottelhofbauer“ aus dem Tagebuch von #ArthurSchnitzler kenne. Voilà: anno.onb.ac.at/cgi-content/...

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Bild eines Musikers, daneben das Gedicht von Schnitzler: Treib' weiter hinaus auf deinem Kahn / An schwülem Sommertage; / Die Bremsen, die dir so weh gethan, / Sind nur des Ufers Plage. / Es zweigen sich auf's neue die Partei'n, / Und neue Namen will sich jeder finden. / Wozu? Am Ende weiss man immer nur von zwei'n — / Den Sehenden — und den Blinden. / Und hast du einen neuen Duft empfunden, / Erzähl' es lieber nicht den »ganz Gesunden«. / Der eine klagt: Ihn hat ein Wahn erfasst! / Ein andrer lächelt: Pose wird es sein! — / Dass grade du die beste Nase hast, / Fällt keinem ein!

Bild eines Musikers, daneben das Gedicht von Schnitzler: Treib' weiter hinaus auf deinem Kahn / An schwülem Sommertage; / Die Bremsen, die dir so weh gethan, / Sind nur des Ufers Plage. / Es zweigen sich auf's neue die Partei'n, / Und neue Namen will sich jeder finden. / Wozu? Am Ende weiss man immer nur von zwei'n — / Den Sehenden — und den Blinden. / Und hast du einen neuen Duft empfunden, / Erzähl' es lieber nicht den »ganz Gesunden«. / Der eine klagt: Ihn hat ein Wahn erfasst! / Ein andrer lächelt: Pose wird es sein! — / Dass grade du die beste Nase hast, / Fällt keinem ein!

Wenn irgendwann einmal alle Gedichte und Sprüche, die #ArthurSchnitzler gesammelt in Druck erscheinen, wird dieses hoffentlich nicht vergessen. Es ist absurd, dass die Veröffentlichungen zu Lebzeiten noch nie gesammelt greifbar gemacht wurden.

www.google.at/books/editio...

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Detail aus einem Brief, mit schwarzer Tinte und in deutscher Kurrent geschrieben, beginnend: »lieber Freund,«

Detail aus einem Brief, mit schwarzer Tinte und in deutscher Kurrent geschrieben, beginnend: »lieber Freund,«

Heute im #Literaturarchiv der #ÖNB einen Brief von #ArthurSchnitzler an Unbekannt ausgehoben, adressiert mit: »Lieber Freund«. Freunde, Freude!, dieser ist an #TheodorHerzl gerichtet! –

#LitWiss #Yay

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das zu entzifferende Wort faksimiliert, mit Bleistift geschrieben, "E" am Anfang, "ade" am Ende

das zu entzifferende Wort faksimiliert, mit Bleistift geschrieben, "E" am Anfang, "ade" am Ende

Screenshot der NoSketchEngine-Suche mit der Eingabe "E.*ade"

Screenshot der NoSketchEngine-Suche mit der Eingabe "E.*ade"

Ich versuche ein Wort von #ArthurSchnitzler zu entziffern und benutze erstmals die #noske-Search, die das #Tagebuch nun besitzt. Mit ihr kann Wortanfang und -ende gesucht werden.

Dank an @csae8092.bsky.social
#LitWiss @acdh-oeaw.bsky.social

schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/search.html

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Verzeichnis der Korrespondenzen Über 3.800 Briefe von und an Arthur Schnitzler (1862–1931) aus über 50 vollständigen Korrespondenzen, viele erstmals veröffentlicht. Digitale Edition. Hg. Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, L...

Überraschenderweise hat bislang niemand die komplette Korrespondenz #ArthurSchnitzler#TheodorHerzl als Einheit herausgegeben. Bislang, weil wir haben nun alle Korrespondenzstücke angelegt und man kann schon darin blättern.

schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/toc_11673.html

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