Der Kater Irgendwann im Frühjahr 2024 beschloss ich aus einer Laune heraus, meinen Künstlernamen „Anwendungsfehler“ durch einen allgemeineren, weniger nerdigen Begriff zu ersetzen. In jüngeren Jahren war ich für manche Freunde einfach „der Kater“. Was lag also näher, als diesen wiederzubeleben und ein wenig zu ergänzen? Und ja, er passt hervorragend in mein BDSM-Leben. Ich ankere gerne um die Wesenheit des Katers, hab sie liebgewonnen, diese meine Projektion. Und versucht, meine oft eigensinnigen gelebten Personas als auch meine Lebensprämissen durch den kleinen Räuber auszudrücken. Weil, Katzen gehen immer, richtig? Aber seid gewarnt: Der Text kann Spuren von Pathos und Herzblut enthalten. Das Versprechen - mein Triptychon in Worten Kriegskater Will dich fangen, will dich kratzen, will dich beißen, will dich schmecken, dich genießen, will dich leiden sehn‘ aus purer Lust, will laben sich an deinem Frust, will dich kriegen, mit Haut und Haar. Seine Beute, seine Zier. Herzkater Wird dich halten, dich liebkosen, deine Tränen küssen, dich berühren, dich behüten, für dich da sein nach dem Spiel, das ihr so liebt. Das Leid, das zuvor du im Tanz für ihn ertragen und wohl genossen, nun transmutiert in gülden Nähe und Behaglichkeit, die ihr beide tief begehrt. Du hast sein Herz, bist seine Zier. Geistkater Er sieht seinen Brüdern mit Vergnügen zu, sind die drei doch alle eins. Kalmiert den Krieger mit Bedacht, stärkt den Herzkater mit aller Kraft, die zu geben er befähigt ist. Er nimmt dich mit auf seine Reise, lässt nicht zurück, was er erbeutet und erliebt. Du bist sein Herz, das er begehrt, und einzig alles, das er braucht zu seinem Glück.
Oh, eine Erklärung an die Liebe, wie ... nett? 😏
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