Kindergeld. Wahlprogramm Grüne. Die Grünen wollen das Kindergeld künftig zusammen mit dem Kinderfreibetrag regelmäßig erhöhen. Um Alleinerziehende gezielt zu unterstützen, soll das Kindergeld nur noch zur Hälfte auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet werden. Zur Anrechnung des Kindergeldes im Bürgergeld steht nichts im Wahlprogramm - vermutlich soll hier alles beim Alten bleiben.
Kindergeld. Wahlprogramm FDP. Die FDP äußert sich in ihrem Wahlprogramm nicht zur Verrechnung des Kindergeldes mit anderen Leistungen. Würde das Programm der FDP umgesetzt, verlöte der Unterhaltsvorschuss ohnehin an Bedeutung: Sie ist für das Wechselmodell als Regelfall inkl. Unterhaltspflicht für beide Eltern. Die FDP möchte das Bürgergeld senken.
Kindergeld. Wahlprogramm Linke. Die Linke möchte das Kindergeld auf 379 Euro erhöhen. Sie fordert für Alleinerziehende, dass das Kindergeld nicht mehr voll auf den Unterhaltsvorschuss angerechnet wird. Außerdem soll er Bus zum 25. Geburtstag bezahlt werden. Zum Verhältnis von Bürgergeld und Kindergeld sagt sie nichts l. Beim Bürgergeld strebt sie allerdings deutliche Leistungserhöhungen an, Leistungsberechtigte sollen nicht mehr unter der Armutsgrenze leben müssen.
Kindergeld. Warum ist das wichtig? Kindergelderhöhungen sind bei der Politik beliebt, doch Alleinerziehende profitieren kaum davon. Dabei leben fast die Hälfte der Kinder von Alleinerziehenden in Armut und brauchen das Geld am dringendsten. Der VAMV fordert, das Kindergeld besser auf andere Leistungen abzustimmen: Es soll beim Bürgergeld einen Freibetrag geben und beim Unterhaltsvorschuss höchstens zur Hälfte berücksichtigt werden, wie beim Kindesunterhalt.
Für viele Kinder, die in Armut aufwachsen bedeutet dass, die Kindergelderhöhung kommt bei ihnen nicht an, obwohl sie am Stärksten darauf angewiesen sind.
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