Einstieg Auf eine selten positive Resonanz ist der Leserbrief »slikt und einfake im Meinungs- treff vom 22. 11. gestoßen, Einfach genial hörten wir mehr als einmal über diese gekonnte Persiflage auf die angekündigte Rechtschreibreform. Wir hatten die Zeilen auch schon für den Hit-MT am Ende des Jahres vorgesehen, wenn wir eine Reihe uns gelungen erscheinender Briefe (und Passagen daraus) abdrucken. Indes weist uns unsere Leserin Corinna Balkow aus Bad Nauheim darauf hin, daß die zündenden Gedankenblitze nicht dem Schreiber entfahren sind, sondern einem bislang unbekannten Rechtschreibreformparodistengenie: ~slikt und einfache steht wortwörtlich in dem Buch ~Sprache und Ausdruck« aus dem Schoningh-Verlag, Ausgabe 1977, Seite 107. In diesem Arbeitsbuch fur den Deutschunterricht wird als Quelle die Zeitschrift »Beamtenbund« Nr. 2/1974, Seite 6 angegeben, schreibt uns Frau Balkow und fragt: Wie kommt es, dag uns diese alten Ideen heute so neu erscheinen? Und. weiter fragt sie: Kann man noch den (echten) Verfasser ausfindig machen? Wir setzen, um der Satire gewissermaßen die Krone aufzusetzen, ein, Kishon- Buch für denjenigen aus, der uns den Urheber nennen kann. Und dieser Urheber erhält atiilich ebenfalls das Buch, Wir sind slikt und einfak gespannt (ch)
Alle Kandidierenden sollten schauen, was noch über sie auffindbar ist aus ihrer Jugend.
Und was soll ich sagen, ich bin die Art Person, die als Schülerin einen Leserbrief an die Regionalzeitung schreibt um darauf hinzuweisen, dass jemand anderes sich mit […]
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