Gehäkelter wikingerkopf auf einem Baumstamm, an einer Hauswand ist das Boot mit vorne und hinten jeweils zwei langgezogene Verlängerungen
Holzpfahl mit hochkanter Schrift Hjordspringbåden
Screenshot Ausgrabungsgeschichte:
Im Jahr 1915 wurde der Direktor des Sonderburg-Museums, Jens Raben (1880-1960), in das Krankenhaus der damals deutschen Stadt Sonderburg eingeliefert, nachdem er im Ersten Weltkrieg als deutscher Soldat an der Westfront verwundet worden war. Ein Mitpatient erzählte Raben, dass in den 1880er Jahren beim Torfabbau im Hjortspring Mose Antiquitäten gefunden worden seien. Erst 1920, als Als wieder dänisch geworden war, gab Raben die Informationen an das Nationalmuseum weiter, und in den Jahren 1921-1922 führte das Museum Ausgrabungen im Moor durch. Die Ausgrabung wurde vom Konservator Gustav Rosenberg (1872-1940) vom Nationalmuseum geleitet.
Foto des nachbaus im Schaukasten
"Wären wir nicht falschen Wochentag hier, hätte ich dir Nachbau Nordeuropas ältestes Plankenboot zeigen können. Stell Dir vor, 320 v.Chr griffen 80 Krieger die Insel Als an und verloren. Die Sieger opferten Waffen und Hjordspringboot im Moor." Oje, seine Begeisterung hält sich in Grenzen #Gormreist