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#Großschweidnitz
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Ehemaliges Städtisches Waisenhaus/Kinderheim in Leipzig-Connewitz. Ein weitere Ort der Verstrickungen in die „Euthanasie“-Verbrechen in Leipzig. Heute: Haus der Demokratie

Ehemaliges Städtisches Waisenhaus/Kinderheim in Leipzig-Connewitz. Ein weitere Ort der Verstrickungen in die „Euthanasie“-Verbrechen in Leipzig. Heute: Haus der Demokratie

Stolperstein vor dem Haus der Demokratie, welcher an die NS-Geschichte erinnert: Hier befand sich von 1932 bis 1943 ein Städtisches Kinderheim. Der Stolperstein für Harri Arnold und 5 weitere ermordete Kinder liegt daneben (nicht auf dem Bild)

Stolperstein vor dem Haus der Demokratie, welcher an die NS-Geschichte erinnert: Hier befand sich von 1932 bis 1943 ein Städtisches Kinderheim. Der Stolperstein für Harri Arnold und 5 weitere ermordete Kinder liegt daneben (nicht auf dem Bild)

Gebäude C1 auf dem Gelände der „Heil- und Pflegeanstalt“ Leipzig-Dösen: hier befand sich zu der Zeit von Harri Arnold 1942/1943 die sog. „Kinderfachabteilung“ - ein euphemistischer Begriff für eine Kindertötungseinrichtung.

Gebäude C1 auf dem Gelände der „Heil- und Pflegeanstalt“ Leipzig-Dösen: hier befand sich zu der Zeit von Harri Arnold 1942/1943 die sog. „Kinderfachabteilung“ - ein euphemistischer Begriff für eine Kindertötungseinrichtung.

#OnThisDay
Am 02.04.1942 wird Harri Arnold (*1928) vom Städtischen Waisenhaus/Kinderheim in #Connewitz in die „Heil- und Pflegeanstalt“ #Leipzig-Dösen verschleppt. Von hier kommt er Ende 1943 nach #Großschweidnitz und wird hier im Rahmen der dezentralen „Euthanasie“ am 31.08.1944 ermordet.

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(2/3) Am 18. März 1941 wird Gehard Böhm in die sog. „Kinderfachabteilung“ der „Heil- und Pflegeanstalt“ #Leipzig -Dösen zwangseingewiesen. Diese muss kriegsbedingt im Dezember 1943 nach #Großschweidnitz verlegt werden.

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Cover des Biographie-Heftes von Lucia Dampmann: Den Opfern ihren Namen geben. Biographisches Portrait eines sächsischen Opfers der NS-Psychiatrie.

Cover des Biographie-Heftes von Lucia Dampmann: Den Opfern ihren Namen geben. Biographisches Portrait eines sächsischen Opfers der NS-Psychiatrie.

Zwei Bilder aus dem Biographie-Heft, welchen ihren Geburtsort Großschönau und ihren späteren Lebensort Altschernitz zeigen.

Zwei Bilder aus dem Biographie-Heft, welchen ihren Geburtsort Großschönau und ihren späteren Lebensort Altschernitz zeigen.

Dokument/Patientenkarte mit dem durchgestrichenen „Verlegungsdatum“ von Dösen in die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein.

Dokument/Patientenkarte mit dem durchgestrichenen „Verlegungsdatum“ von Dösen in die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein.

Karte der Angehörigen mit einem Blumenmuster, symbolisiert die Handlungsspielräume von Familien.

Karte der Angehörigen mit einem Blumenmuster, symbolisiert die Handlungsspielräume von Familien.

#OnThisDay
Am 14. Februar 1900 wird Lucia Dampmann in Großschönau geboren. Über Pirna-Sonnenstein kam sie damals in die „Heilanstalt“ #Leipzig -Dösen. Ihre Angehörigen konnten ihre Ermordung zuerst mit einer Verlegung nach #Großschweidnitz verhindern. 1942 wird sie aber schlussendlich dort ermordet.

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Wie in Großschweidnitz ein Zufallsfund die Schicksale ermordeter Patienten ans Licht holt | MDR.DE Die Gedenkstätte Großschweidnitz erinnert seit vielen Jahren an die hier mehr als 5.500 ermordeten Menschen während der NS-Zeit. Ein neues Schaudepot zeigt nun auch 132 Grabsteine der Opfer. Sie wurde...

In der #Gedenkstätte #Großschweidnitz, die an den NS-Krankenmord erinnert, wurden vor einigen Jahren mehr als 130 Grabsteine von ermordeten Patient:innen gefunden. Diese werden nun in einem Schaudepot dauerhaft ausgestellt. #Erinnerungskultur

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Auf dem Bild ist der Jahresbericht über Ursula Heidrichs Gesundheitszustand abgebildet. Er stammt aus der Epileptikeranstalt Kleinwachau und wurde am 30. Dezember 1942 verfasst. Wortlaut des Berichts: »Ursula ist sehr groß und kräftig geworden. Dass sie zur Schule gehen kann, bereitet ihr große Freude. Sie ist sehr wissbegierig. Sie ist dankbar für jede kleine Arbeit, die sie tun kann. Kann sich im Liegen sehr schwer aufrichten. Hat auch im Laufen keine Fortschritte gemacht. Ist sehr empfindsam, doch sonst immer fröhlich.«

Auf dem Bild ist der Jahresbericht über Ursula Heidrichs Gesundheitszustand abgebildet. Er stammt aus der Epileptikeranstalt Kleinwachau und wurde am 30. Dezember 1942 verfasst. Wortlaut des Berichts: »Ursula ist sehr groß und kräftig geworden. Dass sie zur Schule gehen kann, bereitet ihr große Freude. Sie ist sehr wissbegierig. Sie ist dankbar für jede kleine Arbeit, die sie tun kann. Kann sich im Liegen sehr schwer aufrichten. Hat auch im Laufen keine Fortschritte gemacht. Ist sehr empfindsam, doch sonst immer fröhlich.«

#OnThisDay
Am 30.12.1942 bekommt Ursula Heidrich ihren Jahresbericht über ihren Aufenthalt in #Kleinwachau. Sie wird als wissbegierig & fröhlich beschrieben. Aufgrund einer angeborenen Lähmung der Beine war sie hier untergebracht. Kurz vor Kriegsende am 19.2. wird sie in #Großschweidnitz ermordet.

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Danke für's Erinnern an Wolfgang Thume. 🙏
Sowohl #Großschweidnitz als auch #Großhennersdorf sind hier ganz in der Nähe. Und dass das genau die Region ist, wo die AfD 50% holt, ist kaum auszuhalten. Es macht sprachlos. #wirsindmittendrin

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#OnThisDay
Am 28.12.1937 wird Wolfgang Thume - liebevoll „Wölfchen“ von seiner Mutter genannt - in den Katharinenhof #Großhennersdorf gebracht. Etwa 3 Jahre später wird er in #Großschweidnitz ermordet.
In #Mölkau bei #Leipzig erinnert und gedenkt ein #Stolperstein an sein Leben.

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#OnThisDay
Am 21.12.1940, heute vor 85 Jahren, wird Wolfgang Thume in #Großschweidnitz ermordet.

Er fiel der ersten Tötungsaktion in Großschweidnitz, der sog. „Trional-Kur“, zum Opfer. Seit 2017 erinnert ein #Stolperstein in #Leipzig Mölkau an sein Schicksal.

gedenkplaetze.info/biografien/w...

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#OnThisDay
Heute, vor 82 Jahren - am 07. Dezember 1943 - werden die übrig gebliebenen Patient*innen der „Heil- und Pflegeanstalt“ #Leipzig Dösen nach #Großschweidnitz „verlegt“. Darunter auch Kinder der sog. „Kinderfachabteilung“ - weitere 300 Kinder werden dann hier ermordet.

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Mark your calendars! Next week the second lecture of the Dresden-Prague lecture series is held by Christoph Hanzig🤗 He focuses on "Breaking anonymity – Research on victims of the National socialist “#euthanasia” in #Pirna_Sonnenstein and #Großschweidnitz"!

More: hait.tu-dresden.de/ext/veransta...

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NS-Zeit in der Oberlausitz: „Die Maßnahmen beschränkten sich nicht auf Zwangssterilisation und Krankenmord“ Von 1934 bis 1945 haben die Nazis rund 8000 vermeintlich kranke Menschen in und aus der Oberlausitz ermordet und viele zwangssterilisiert. Daran waren vor allem die Landesanstalt Großschweidnitz und d...

"Die Maßnahmen beschränkten sich nicht auf #Zwangssterilisation und #Krankenmord", sagt Dr. Maria Fiebrandt über die Gesundheitsämter in der #Oberlausitz und die Landesanstalt #Großschweidnitz während des #Nationalsozialismus. (SZ+)

#Interview #Gedenkstätte

www.saechsische.de/lokales/baut...

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VERANSTALTUNGSHINWEIS DRESDEN

Vortrag "Lebens__wert: nationalsozialistische Krankenmorde in Großschweidnitz" von Christoph Hanzig (Bildungsreferent der #Gedenkstätte #Großschweidnitz)

📅 06.05. | 19:30 Uhr
📍 #HATiKVA e.V. (Pulsnitzer Str. 10, 01099 #Dresden)

Save the date!

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