„Der Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 musste natürlich Teil des Hefts sein, da es sich um den schwersten antisemitischen Gewaltakt der jüngsten Zeit handelt, der zudem weltweit antisemitische Vorfälle ausgelöst hat. Im Heft liegt der Fokus auf den Auswirkungen der Geschehnisse für jüdische Communities. Eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt kann diese Wochenschau nicht leisten und das soll sie auch gar nicht. Dafür wird es im Jahrgang 2026 eine eigene Ausgabe geben.“
„Zuletzt der Umgang mit bildlichen Darstellungen von Antisemitismus: Einerseits kann man anhand von Bildern gemeinsam anschauen, wie sich Antisemitismus zeigt. Andererseits sind judenfeindliche Abbildungen selbst gewaltförmig und darauf ausgelegt, eine starke emotionale Wirkung zu entfalten. Leider begegnen SuS in ihrer Lebenswirklichkeit solchen Bildern, z.B. online. Verzichten wir also im Lernmaterial auf Bilder als Analysegegenstand? Oder zeigen wir sie und reproduzieren damit antisemitische Darstellungen? Wir haben solche Entscheidungen jeweils im Einzelfall getroffen. Wenn antisemitische Bilder im Heft erscheinen oder zugänglich gemacht werden, dann geschieht das mit deutlicher Kennzeichnung und pädagogisch gerahmt.“
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