Text der Neonazipartei Der III. Weg auf deren Website: "Auch in diesem Jahr erinnerten nationalrevolutionäre Aktivisten in Ostbayern an die verstorbenen Vorfahren dieser Region. 2.783 Kriegstote wurden auf der Kriegsgräberstätte in Hofkirchen bestattet. Darunter befinden sich Männer, Frauen und Kinder aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg – Soldaten, Angehörige des Volkssturms, Gefangene sowie Opfer aus der Zivilbevölkerung, der Polizei und der Feuerwehr, darunter auch 267 Unbekannte. Mit jeder entzündeten Kerze haben die Aktivisten aus Ostbayern ein Zeichen gesetzt – ein stilles, aber kraftvolles Licht gegen das Vergessen. Die Lichter standen für Dankbarkeit gegenüber jenen Menschen, die einst für ihre Heimat und ihre Überzeugungen einstanden und dafür leider ihr Leben geben mussten. Nach Auffassung von uns Nationalrevolutionären verdienen alle Gefallenen Anerkennung und Respekt. Deshalb wurde in Ostbayern 1959 ein Raum des Gedenkens geschaffen, in dem Menschen innehalten, sich erinnern und ihrer Toten würdevoll gedenken können – ohne Scham und ohne Angst. Im Zusammenhang mit diesem Gedenkort kam es jedoch zu einem Vorfall: Ein Verantwortlicher informierte die Polizei – trotz des mutmaßlichen Wissens, dass das unbefugte Entfernen von Grabbeigaben die Totenruhe verletzen und darüber hinaus ein Eigentumsdelikt darstellen kann. Nichtsdestotrotz wurden die Kerzen schließlich von den Beamten entfernt. Wir als Partei Der III. Weg betonen, dass Dankbarkeit gegenüber jenen, die in der Vergangenheit ihr Leben für ihre Heimat gaben, ein Ausdruck von Menschlichkeit ist. Niemandem darf verwehrt werden, auch nach dem Tod in Erinnerung gehalten zu werden. Denn letztlich geht es beim Gedenken nicht um große Gesten, sondern darum, dass Erinnerung, Würde und die Bedeutung der Taten weiterleben. Fürs Volk? Bereit! Fürs Vaterland? Bereit! Für die Heimat? Bereit!"
Ob der Staatsschutz immernoch rätselt? Nun, die Neonazis von Der III. Weg klären auf und informieren über den Sinn ihrer Aktion in #Hofkirchen (LKR #Passau): "Auch in diesem Jahr erinnerten nationalrevolutionäre Aktivisten in Ostbayern an die Kriegstoten & Vorfahren dieser Region in Hofkirchen"