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#Reichsarbeitsdienst
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Zeitgeschichte: 25. Februar 1936
Reichsarbeitsdienst

Der Reichsarbeitsdienst beruft alle im ersten Quartal 1915 geborenen Männer zur sechsmonatigen "Landarbeit" ein.

Zeitgeschichte: 25. Februar 1936 Reichsarbeitsdienst Der Reichsarbeitsdienst beruft alle im ersten Quartal 1915 geborenen Männer zur sechsmonatigen "Landarbeit" ein.

Historic event on February 25, 1936
Mandatory Reich Labor Service

The Mandatory Reich Labor Service conscripts all men born in the first quarter of 1915 for six months of "agricultural work".

Historic event on February 25, 1936 Mandatory Reich Labor Service The Mandatory Reich Labor Service conscripts all men born in the first quarter of 1915 for six months of "agricultural work".

25. Februar 1936

#Nationalsozialismus #NS #Zwangsdienst #Landwirtschaft #Reichsarbeitsdienst

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Stadt #Salzgitter und der Kreis #Helmstedt führt wieder den #Reichsarbeitsdienst ein.. 80 ct. Pro Stunde ist einfach nur Menschenverachtend und schlicht weg Ausbeutung schwacher

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Informationsstele zur Geschichte des Gescherweg 87 in Münster:
Der heutige Wohnkomplex am Gescherweg ist historisch durch unterschiedliche Nutzungsarten geprägt. In ihnen spiegeln sich die politischen, sozialen und gesellschaftlichen Wandlungen wie Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. 
1907 errichtete die Reichswehr ein großes militärisches Übungsgelände rund um den damaligen Gutshof „Haus Spital“. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurde auf dem Gelände ab 1914 ein Lager für ausländische Kriegsgefangene eröffnet. Zeitweise waren dort bis zu 10.000 Soldaten interniert. Überbelegung und Krankheiten führten zu mehr als 1.000 Todesfällen.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Areal wieder landwirtschaftlich erschlossen. In der Zeit des Nationalsozialismus erfolgte ab 1933 eine erneute militärische Nutzung durch die Reichswehr (Wehrmacht). Ab Mitte der 1930er Jahre zog in die militärischen Baracken am heutigen Gescher-weg der Reichsarbeitsdienst ein, wo deutsche Jugendliche militärisch-ideologisch erzogen wurden.
Nach dem Ende der NS-Herrschaft und des Zweiten Weltkriegs suchten ausgebombte und ge-flüchtete Menschen hier eine Unterkunft. Die Stadt Münster nutzte die Baracken von 1949 bis 1974 auch als Sozialwohnungen. In der ehemaligen Wehrmachtskantine, die sich bis 2023 am Ort dieser Stele befand, war zwischenzeitlich eine Grundschule untergebracht. Die benachbarten Baracken beherbergten ein städtisches Seniorenheim und einen Kindergarten.
Das Barackenlager (im Volksmund „Toppheide“) galt als sozialer Brennpunkt, in dem Armut, Man-gel und Ausgrenzung das Leben prägten. Manche Bewohner*innen wurden im Nationalsozialismus verfolgt und fanden auch nach 1945 keine gesellschaftliche Anerkennung. Im Gegenteil wurden viele dieser „vergessenen Verfolgten“ in Münster weiter stigmatisiert. Erst Anfang der 1970er Jahre konnten die letzten wohnungslosen Familien die Unterkünfte ohne Küche, Bäder oder Heizung ver-lassen und in Neubauten ziehen. Die Baracken wurden abgerissen.

Informationsstele zur Geschichte des Gescherweg 87 in Münster: Der heutige Wohnkomplex am Gescherweg ist historisch durch unterschiedliche Nutzungsarten geprägt. In ihnen spiegeln sich die politischen, sozialen und gesellschaftlichen Wandlungen wie Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. 1907 errichtete die Reichswehr ein großes militärisches Übungsgelände rund um den damaligen Gutshof „Haus Spital“. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurde auf dem Gelände ab 1914 ein Lager für ausländische Kriegsgefangene eröffnet. Zeitweise waren dort bis zu 10.000 Soldaten interniert. Überbelegung und Krankheiten führten zu mehr als 1.000 Todesfällen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Areal wieder landwirtschaftlich erschlossen. In der Zeit des Nationalsozialismus erfolgte ab 1933 eine erneute militärische Nutzung durch die Reichswehr (Wehrmacht). Ab Mitte der 1930er Jahre zog in die militärischen Baracken am heutigen Gescher-weg der Reichsarbeitsdienst ein, wo deutsche Jugendliche militärisch-ideologisch erzogen wurden. Nach dem Ende der NS-Herrschaft und des Zweiten Weltkriegs suchten ausgebombte und ge-flüchtete Menschen hier eine Unterkunft. Die Stadt Münster nutzte die Baracken von 1949 bis 1974 auch als Sozialwohnungen. In der ehemaligen Wehrmachtskantine, die sich bis 2023 am Ort dieser Stele befand, war zwischenzeitlich eine Grundschule untergebracht. Die benachbarten Baracken beherbergten ein städtisches Seniorenheim und einen Kindergarten. Das Barackenlager (im Volksmund „Toppheide“) galt als sozialer Brennpunkt, in dem Armut, Man-gel und Ausgrenzung das Leben prägten. Manche Bewohner*innen wurden im Nationalsozialismus verfolgt und fanden auch nach 1945 keine gesellschaftliche Anerkennung. Im Gegenteil wurden viele dieser „vergessenen Verfolgten“ in Münster weiter stigmatisiert. Erst Anfang der 1970er Jahre konnten die letzten wohnungslosen Familien die Unterkünfte ohne Küche, Bäder oder Heizung ver-lassen und in Neubauten ziehen. Die Baracken wurden abgerissen.

Neue Infostele: Wo nun in #Münster #Gievenbeck ein moderner Wohnkomplex steht, war im 1. WK ein Lager für #Kriegsgefangene. In der NS-Zeit nutzte der #Reichsarbeitsdienst die Baracken, um Jugendliche militärisch-ideologisch zu erziehen. Nach dem 2. WK fanden #geflüchtete Menschen hier Unterkunft.

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Die Unterseite eines schweren, weißen Porzellanbechers ohne Henkel ist zu sehen. In der Mitte des Bodens befindet sich eine deutlich erkennbare Porzellanmarke mit dem Jahr „1939“ darüber. Der Aufdruck „Reichsarbeitsdienst“ verweist darauf, dass dieser Becher Teil des Kantinengeschirrs dieser Organisation war. Die Stempelung ist in einem dunklen Grünton gehalten, wodurch sie sich deutlich vom weißen Porzellan abhebt. Das Porzellan zeigt leichte Gebrauchsspuren, die auf eine lange Nutzung hindeuten. Links im Bild ist ein unscharfer Metalllöffel zu erkennen, der das historische Erscheinungsbild der Szene ergänzt.

The underside of a heavy, white porcelain cup without a handle is visible. In the center of the base, there is a clearly recognizable porcelain mark with the year "1939" printed above it. The inscription "Reichsarbeitsdienst" indicates that this cup was part of the canteen dishware used by the organization. The stamping is in a dark green color, which stands out against the white porcelain. The porcelain shows slight signs of wear, suggesting long-term use. To the left of the image, a blurred metal spoon is visible, complementing the historical nature of the scene.

Die Unterseite eines schweren, weißen Porzellanbechers ohne Henkel ist zu sehen. In der Mitte des Bodens befindet sich eine deutlich erkennbare Porzellanmarke mit dem Jahr „1939“ darüber. Der Aufdruck „Reichsarbeitsdienst“ verweist darauf, dass dieser Becher Teil des Kantinengeschirrs dieser Organisation war. Die Stempelung ist in einem dunklen Grünton gehalten, wodurch sie sich deutlich vom weißen Porzellan abhebt. Das Porzellan zeigt leichte Gebrauchsspuren, die auf eine lange Nutzung hindeuten. Links im Bild ist ein unscharfer Metalllöffel zu erkennen, der das historische Erscheinungsbild der Szene ergänzt. The underside of a heavy, white porcelain cup without a handle is visible. In the center of the base, there is a clearly recognizable porcelain mark with the year "1939" printed above it. The inscription "Reichsarbeitsdienst" indicates that this cup was part of the canteen dishware used by the organization. The stamping is in a dark green color, which stands out against the white porcelain. The porcelain shows slight signs of wear, suggesting long-term use. To the left of the image, a blurred metal spoon is visible, complementing the historical nature of the scene.

Nur für den Fall, dass Oma dir wieder von der "guten alten Zeit" vorschwärmt...

(Der nationalsozialistische "Reichsarbeitsdienst" führte ab 1935 den verpflichtenden Dienst für junge Deutsche ein.)

#reichsarbeitsdienst #becher #cup

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