Frank Richter, Politiker und Theologe, legte vor:
„Ich glaube, man darf in diesem Land fast alles sagen. Man muss keine Rücksicht nehmen auf die Gefühle anderer, obwohl man es besser tun sollte. Man kann als Bundeskanzler Unsinn reden und die Gefühle anderer verletzen. Es gibt keine Strafe dafür, wenn ich mal ganz schnell in die Aktualität reingehen darf. […] Heute, darf ich eigentlich alles sagen, ich darf alles senden, ich darf alles per SMS, per Whatsapp, da gibt es also wenige Grenzen, es gibt Grenzen, auf die kommen wir vielleicht noch zu sprechen, aber ganz wenige Grenzen. Manchmal habe ich den Eindruck, das macht auch eine gewisse Verblödung aus. Weil jeder sozusagen alles rausposaunen kann, was ihm gerade so einfällt, ohne dass sofort widersprochen wird.“
Bei der @saw-leipzig-1846.bsky.social fand eine #Diskussion zur #Kunstfreiheit und #Redefreiheit statt. Frank #Richter und Phillipp #Schaller sprachen über #Empfindsamkeit und #Aushalten. #Video im Artikel.
www.l-iz.de/bildung/leip...