Gewächshaus mit iPad auf den die Publikation "Innovationsbarrieren bei der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft." zu sehen ist.
Die Ergebnisse zeigen, dass motivationale (wollen), informationsökonomische (wissen) und ressourcenbedingte Faktoren (können) eine Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft hemmen können. Diese Barrieren lassen sich jedoch durch gezielte Maßnahmen von sog. Systemdienstleistern (SDL) überwinden. Systemdienstleister (wie z.B. das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft) agieren auf einer Handlungsebene außerhalb der eigentlichen Wertschöpfung und setzen ihre Kompetenzen ein, um die Gründung und Verbreitung von Solawis zu unterstützen.
Eine Grundannahme der Diffusionsforschung besteht darin, dass individuelle Entscheidungsprozesse sozial eingebettet, folglich nicht unabhängig von den beobachtbaren Entscheidungen anderer Akteure sind. Vor diesem Hintergrund bietet es sich an, Prozessen des Lernens, des Erfahrungsaustausches und der Inspiration zu gestalten. Die dazu nötige soziale Interaktion zu initiieren und zu gestalten, liegt unter anderem im Funktionsbereich von Systemdienstleistern.
Eine solche ‚Umwegstrategie', die darauf basiert, dass Systemdienstleister nicht selbst etwa Bildungsarbeit leisten, sondern lediglich soziale Interaktionen organisieren, erweist sich als besonders wirkungsvoll.
📘🌱 Innovationsbarrieren bei der Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft - Die Rolle von Systemdienstleistern 🧑🌾💡
👉 Den Link zur Publikation findet ihr hier […]
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