Mannschaftsbild der SC Freiburg in Italien, 1914, auf einem Fußballplatz. Alle Feldspieler tragen schwarze Hosen und Stutzen mit weißen einfarbigen Trikots. Das Wappen auf den Trikots ist geschwärzt, lässt die Form eines Schildes erahnen. In der Mitte steht der Torhüter vor einem Lederball. Er trägt neben den schwarzen Stutzen eine weiße Hose und ein dunkleres Trikot. Die Bildunterschrift lautet: "Sport-Club in Alessandria (Italien). Ostern 1914. Von links: Duffner, Müller, Schneider, Weber, Fischer, Obermeier, Hirsch, Hunkler, Klein, Mildenberger, Däschle" Quelle: Archiv des SC Freiburg e.V.
Der Sport-Club Freiburg darf in dieser Saison wieder im Wettbewerbsmodus auf Europa-Reise gehen. Erstmal war dies bekanntlich 1995 im damaligen UEFA-Cup der Fall. Die allererste größere Auslandsreisen des SC fand allerdings schon vor über 110 Jahren statt, nämlich an Ostern 1914. Damals gastierte der SC, zwei Jahre nach seiner Gründung, auf Einladung in den norditalienischen Städten Genua und Alessandria. Gegen den Verein Società Ginnastica Andrea Doria Genua, einem Vorläuferverein von Sampdoria Genua, konnte man damals ein 2:2 Unentschieden erreichen, während man kurz darauf gegen den FC Alessandria 1:4 unterlag.
Für den SC waren die Spiele in Italien - kurz vor Ausbruchs des Ersten Weltkriegs - ein prägendes Erlebnis. Der Arbeitskreis Vereinsgeschichte hat deshalb intensiv zu dieser ersten großen SC-Auslandsreise recherchiert - und vor allem versucht, mehr über die an der Reise beteiligten Spieler in Erfahrung zu bringen. Diese frühen Spieler sind zweifelsohne Pioniere des SC, die meisten von ihnen sind aber heute im Vereinsgedächtnis in Vergessenheit geraten.
Bevor es am Donnerstag nach Bologna geht, schauen wir weit zurück zur ersten Auslandsreise des Vereins, die nach Italien ging.
Wir stellen euch hier in den kommenden Wochen diese Spieler vor.
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