Ausschnitt aus dem Roman "Tricontium" von Maike Claußnitzer: Eine Hand mit so langen, geschmeidigen Fingern, wie sie den Unternehmungen ihres Besitzers wohl dienlich waren, fuhr sacht an dem doppelten Zackenkamm auf Gjukis Rücken entlang. Der kleine Drache, der sich mittlerweile neben Ardeijas rechter Schulter zusammengerollt hatte, ließ es nicht nur geschehen, sondern schien die Aufmerksamkeit gar noch zu genießen, so dass Ardeija fast zu hoffen begann, es doch nicht so schlecht getrofen zu haben. Er selbst war höflich gewesen, weil er vorerst wohl oder übel mit dem Dieb würde auskommen müssen. Doch Gjuki war ein Drache, kein Mensch, der Zuneigung aus Berechnung hätte heucheln können, und das Behagen, das er nun empfand, war nicht gespielt. Der Dieb tat ihm den Gefallen, die Fingerspitzen weiterwandern zu lassen, bis zu der Stelle an Gjukis Nacken, an der sich der Drache am liebsten kraulen ließ.
Zum Aufbruch in die neue Arbeitswoche sachdienliche Hinweise zum Drachenkraulen aus dem ersten Kapitel von #Tricontium (bei Bedarf ist übrigens das komplette Kapitel als Leseprobe auf meiner Website zu finden).
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