Ein alter Mann mit wettergegerbtem Gesicht, struppigem Bart und abgetragener Kleidung steht vor einem einfachen Holzhaus. Er stützt sich auf einen Stock, trägt auf dem Rücken ein Bündel voller Habseligkeiten und in der Hand ein paar Beutel, notdürftig verschnürt, mit Blechtasse und Stoffresten. Die Brille sitzt schief auf seiner Nase, der Blick wirkt wach, erschöpft, aber würdevoll. Diese Szene, koloriert aus einer alten Schwarzweißaufnahme, stellt eine radikale Gegenwelt zur modernen Konsumgesellschaft dar: Nichts ist übrig, alles wird getragen – und doch scheint etwas erhalten: der Anstand im Blick, vielleicht sogar der Stolz im Sein. Ein Porträt der existenziellen Einfachheit – und eine stille Anklage gegen den sinnentleerten Überfluss. ⸻ 📸 Image Description (English): An old man with a weathered face, scruffy beard, and tattered clothes stands in front of a rustic wooden house. He leans on a walking stick, carrying a bundle of belongings on his back and holding a few knotted bags in his hand – with a tin cup and scraps of cloth dangling. His glasses sit crookedly on his nose, and his expression is alert, weary, yet dignified. This colorized historical photo presents a stark contrast to today’s consumer world: nothing is wasted, everything is carried – and yet something remains: a sense of decency in his gaze, perhaps even pride in his being. A portrait of existential simplicity – and a quiet indictment of senseless abundance. 🖖
Demut …
zwischen #Purismus und #Rafgier, #Armut und #Überfluss verläuft nicht nur eine ökonomische, sondern eine seelische Grenze.
Wo beginnt das wahre Glück. Im Haben oder im Sein?
#PolitikInDeutschland. 🇩🇪 wo möchtest du hin?
PS Ist „Mehr“ „ #VielMehr“ immer besser?
Man weiss es nicht. 🖖