SHINTO-KYO Der Tenno, er lässt den Schrein des friedlichen Landes seit Jahren links lächelnd liegen, schweigt. Rechts geht es ab; Kinder im Lauf schützen rote Laternen vor Massen, Menschen laufen zu Tausenden auf dem Zeremonialweg, gesäumt von hohen Wänden großgelber Lampioneier. Benamt stehen Lichter Spalier, Kaisertreue, Kriegsverbrecher zuhauf. Ordner mit blinkenden Stäben treiben das Volk zu den Seiten, schneiden wichtig die Schneise für drei götterrufende Taikoschläger, Takter für Flöter; entspannungslos quer ihre Töne, Minimarschbecken, Laute, archaische Schreie aus trampelnden Blumengebinden, um hungrige Drachen zu wecken. Unweit raucht es aus Buden, qualmen Udon hinter Schlangen; man blickt roh auf Zen– Europäer in Kimonos, Greise umtanzen Ōmuras Denkmal verzückt, die Jugend am Fuße der Bronze im Gleichschritt zum atonalen Geplärre. Kinder, auf geht’s, bloß weg! Im Kaikan steht sie, die A6M Zero – zur Flucht!
Junge Dame vor einer Mitsubishi A6M Zero im Imperial War Museum (Yūshūkan) beim Yasukuni Schrein in Chiyoda, Tokio, Japan
quod eurōpaeī circumsaltant hilarātī
iapōnic(ē) indūtae senēs
et pulchrīs kimonīs aequ(e) et circ(um) aesque iuventūs
in ātonālibus gradū
cert(ō). „Age nunc, puerae, fugiāmus! Ib(ī) ad fugiendum
stat āerōplanum 'Zero'.“
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