In Rojava läuft ein koordinierter Angriff auf die kurdische Selbstverwaltung. Dschihadistische Milizen, unterstützt von der Türkei und unter Befehl der selbsternannten islamistischen Übergangsregierung Syriens, greifen nach tagelangen Attacken auf Aleppo nun Städte wie Kobanê, Raqqa und Hesekê an. Ihr Ziel ist die Zerschlagung Rojavas. Rojava steht für ein alternatives Gesellschaftsmodell: basisdemokratische Selbstverwaltung, Geschlechtergerechtigkeit, ökologische Verantwortung und das Zusammenleben ethnischer und religiöser Gemeinschaften. Es gibt Berichte, dass die syrische Übergangsregierung in den vergangenen Tagen Tausende IS-Kämpfer aus Gefängnissen freigelassen hat. Das ist eine Bedrohung weit über die Region hinaus. Berichtet wird auch von Enthauptungen, Entführungen und sexualisierter Gewalt. Parallel läuft ein Informationskrieg: gezielte Desinformation soll verwirren, Berichterstattung erschweren und internationale Reaktionen verzögern. Kobanê, 2015 von kurdischen Kämpfer*innen vom IS befreit, ist erneut umzingelt – Erinnerungen an 2014 werden wach. Die Stadtverwaltung von Kobanê warnt: Trotz einer vereinbarten Feuerpause dauern die Kämpfe an. Die humanitäre Lage ist katastrophal. Rund 400.000 Menschen – .. – sind ohne Wasser und Strom. Seit dem 21. Januar ist auch das Internet vollständig zusammengebrochen. Die Stadtverwaltung warnt vor einem drohenden Massaker und ruft die Welt zum Handeln auf: Kobanê darf nicht allein gelassen werden KON-MED e.V.
Während man nach #Trumps Auftritt in #Davos über die Interpretation von #Iceland als #Greenland, über Kanonenbootpolitk vor 1000 Jahren und über die Sinnhaftigkeit von #Apeasement gegenüber den #USA debattiert, ist der #Nato Partner #Turkey zusammen mit dem […]
[Original post on norden.social]