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Morgen ist der Iden des #Merz, habt ihr dazu schon etwas vorbereitet? Cäsaren brauchen ein frühes Ende ihrer Allüren, ich werde nochmal das Buch von #BertBrecht in die Hand nehmen:

Die Geschäfte des Julius Cäsar

Nicht so sehr bekannt, leider jetzt mehr aktuell und #spahn'end, be- #Scheuer't in […]

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Frontseite des Buches „Faschismus“. 

Darauf, leicht verschwommen, ein kahlgeschorener Soldat mit erhobenen Händen.

Frontseite des Buches „Faschismus“. Darauf, leicht verschwommen, ein kahlgeschorener Soldat mit erhobenen Händen.

Innere Titelseite des Buches:

HERAUSGEGEBEN VON DER NEUEN GESELLSCHAFT FUR BILDENDE KUNST UND DEM KUNSTAMT KREUZBERG, BERLIN, 1976
FASCHISMUS
RENZO VESPIGNANI
ELEFANTEN PRESS® VERLAG GMBH, BERLIN (WEST) EP 3

Innere Titelseite des Buches: HERAUSGEGEBEN VON DER NEUEN GESELLSCHAFT FUR BILDENDE KUNST UND DEM KUNSTAMT KREUZBERG, BERLIN, 1976 FASCHISMUS RENZO VESPIGNANI ELEFANTEN PRESS® VERLAG GMBH, BERLIN (WEST) EP 3

Einleitendes Vorwort:

In Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst Berlin e.V. und dem Kunstamt Kreuzberg bei der Ausstellung „Italienische Realisten" (1974) steht die Ausstellung ,,Renzo Vespignani - Über den Faschismus" auf einem neuen didaktischen Niveau.
Gab jene Ausstellung einen Überblick über die Entwicklung des Realismus in Italien nach 1945, so gibt die Ausstellung .,Über den Faschismus" über den Weg der künstlerischen Gestaltung einen Einblick in das System des italienischen und deutschen Faschismus.
Kunst als Instrument der Erkenntnis.
Renzo Vespignani hat sich nicht nur mit einem Bild oder Triptychon einem Problem unserer Zeit zugewandt, sondern einen ganzen Zyklus von Meisterwerken über das zentrale Problem, das unserem Jahrhundert die Reaktion gestellt hat, die Entstehung, die Psychologie, die Funktionsweise, die Ergebnisse des Faschismus, geschaffen.
Nicht aus dem jüdischen Bereich, nicht aus dem deutschen Bereich kommt erstaunlicherweise dieser Beitrag. Nicht diejenigen, die das Schlimmste in der Geschichte der Menschheit erlitten haben, nicht diejenigen die anderen Menschen das Schlimmste in der Geschichte der Menschheit angetan haben, haben ähnliches versucht. Vielleicht ist dies für sie auch nicht bewältigbar, hindern sie emotionale Sperren, die grauenvollsten Aspekte ihrer Geschichte aufzuarbeiten.
Vespignani, aus dem Geschichtsbereich des nicht ganz so exakt mörderisch arbeitenden italienischen Faschismus und einer kontinuierlichen Tradition der Resistenza, hat eine psychologische Sonde angesetzt, die Arbeitsgruppe der NGBK und das Kunstamt Kreuzberg haben die Ausstellung durch Fotos, Statistiken, Texte und Materialien ergänzt.
Dieter Ruckhaberle
Kunstamt Kreuzberg
August 1976

Einleitendes Vorwort: In Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst Berlin e.V. und dem Kunstamt Kreuzberg bei der Ausstellung „Italienische Realisten" (1974) steht die Ausstellung ,,Renzo Vespignani - Über den Faschismus" auf einem neuen didaktischen Niveau. Gab jene Ausstellung einen Überblick über die Entwicklung des Realismus in Italien nach 1945, so gibt die Ausstellung .,Über den Faschismus" über den Weg der künstlerischen Gestaltung einen Einblick in das System des italienischen und deutschen Faschismus. Kunst als Instrument der Erkenntnis. Renzo Vespignani hat sich nicht nur mit einem Bild oder Triptychon einem Problem unserer Zeit zugewandt, sondern einen ganzen Zyklus von Meisterwerken über das zentrale Problem, das unserem Jahrhundert die Reaktion gestellt hat, die Entstehung, die Psychologie, die Funktionsweise, die Ergebnisse des Faschismus, geschaffen. Nicht aus dem jüdischen Bereich, nicht aus dem deutschen Bereich kommt erstaunlicherweise dieser Beitrag. Nicht diejenigen, die das Schlimmste in der Geschichte der Menschheit erlitten haben, nicht diejenigen die anderen Menschen das Schlimmste in der Geschichte der Menschheit angetan haben, haben ähnliches versucht. Vielleicht ist dies für sie auch nicht bewältigbar, hindern sie emotionale Sperren, die grauenvollsten Aspekte ihrer Geschichte aufzuarbeiten. Vespignani, aus dem Geschichtsbereich des nicht ganz so exakt mörderisch arbeitenden italienischen Faschismus und einer kontinuierlichen Tradition der Resistenza, hat eine psychologische Sonde angesetzt, die Arbeitsgruppe der NGBK und das Kunstamt Kreuzberg haben die Ausstellung durch Fotos, Statistiken, Texte und Materialien ergänzt. Dieter Ruckhaberle Kunstamt Kreuzberg August 1976

Wenn wir eine Ausstellung über den Faschismus machen, so geschieht das, weil wir glauben, daß Faschismus mehr ist, als ein historisches Problem und weil wir meinen, daß mehr zu tun ist, als die bisher meist praktizierte „Vergangenheitsbewältigung" Unsere Generation hat den Faschismus in Deutschland nicht mehr oder nicht mehr bewußt miterlebt. Wir, die wir nicht beteiligt waren, müssen die Antwort auf zwei Fragen finden, die uns unsere Eltern in der Regel nicht geben konnten. Warum war ein faschistisches System in Deutschland möglich, und wie hat es funktioniert?
Das Wissen darüber, was Faschismus ist, ist unserer Meinung nach die erste Voraussetzung zu seiner Bekämpfung.
Thema der Ausstellung ist nicht die faschistische Kunst (hier kann auf die Ausstellung Die Kunst des Faschismus" verwiesen werden) und Thema ist auch nicht der antifaschistische Widerstand (auch dazu hat es eine Reihe von Ausstellungen gegeben; eine ständige Ausstellung ist in Berlin in der Gedenkstätte für die Opfer des
20. Juli 1944 in der Stauffenbergstraße zu sehen). Thema unserer Ausstellung ist die Analyse des faschistischen Systems. […]
Während aber z. B. Pasolini in seinem Film „Salò" dazu neigt, Faschismus auf Perversität zu reduzieren, geht Vespignani an die Erscheinungen des Faschismus systematisch heran. Seinen Bildern liegt kein nur historistisches Interesse zugrunde, und sie illustrieren den Faschismus auch nicht nur. […]
Die von uns zusammengestellte Dokumentation soll helfen, die Bilder in den historischen und gesellschaftlichen Zusammenhang einzuordnen. Wir haben dafür den deutschen Faschismus gewählt, einmal, weil er auch bei Vespignani eine bedeutende Rolle spielt, zum anderen, weil er uns als die eigene unmittelbare Vergangenheit näherliegt, wir deshalb an vorhandenen Erfahrungen und vorhandenem Wissen anknüpfen können und es für notwendig halten, auch aus unserer eigenen Geschichte zu lernen.

Wenn wir eine Ausstellung über den Faschismus machen, so geschieht das, weil wir glauben, daß Faschismus mehr ist, als ein historisches Problem und weil wir meinen, daß mehr zu tun ist, als die bisher meist praktizierte „Vergangenheitsbewältigung" Unsere Generation hat den Faschismus in Deutschland nicht mehr oder nicht mehr bewußt miterlebt. Wir, die wir nicht beteiligt waren, müssen die Antwort auf zwei Fragen finden, die uns unsere Eltern in der Regel nicht geben konnten. Warum war ein faschistisches System in Deutschland möglich, und wie hat es funktioniert? Das Wissen darüber, was Faschismus ist, ist unserer Meinung nach die erste Voraussetzung zu seiner Bekämpfung. Thema der Ausstellung ist nicht die faschistische Kunst (hier kann auf die Ausstellung Die Kunst des Faschismus" verwiesen werden) und Thema ist auch nicht der antifaschistische Widerstand (auch dazu hat es eine Reihe von Ausstellungen gegeben; eine ständige Ausstellung ist in Berlin in der Gedenkstätte für die Opfer des 20. Juli 1944 in der Stauffenbergstraße zu sehen). Thema unserer Ausstellung ist die Analyse des faschistischen Systems. […] Während aber z. B. Pasolini in seinem Film „Salò" dazu neigt, Faschismus auf Perversität zu reduzieren, geht Vespignani an die Erscheinungen des Faschismus systematisch heran. Seinen Bildern liegt kein nur historistisches Interesse zugrunde, und sie illustrieren den Faschismus auch nicht nur. […] Die von uns zusammengestellte Dokumentation soll helfen, die Bilder in den historischen und gesellschaftlichen Zusammenhang einzuordnen. Wir haben dafür den deutschen Faschismus gewählt, einmal, weil er auch bei Vespignani eine bedeutende Rolle spielt, zum anderen, weil er uns als die eigene unmittelbare Vergangenheit näherliegt, wir deshalb an vorhandenen Erfahrungen und vorhandenem Wissen anknüpfen können und es für notwendig halten, auch aus unserer eigenen Geschichte zu lernen.

Wir meinen aber, daß sie [d.Ausstellung] deutlich macht, daß die Gefahr des #Faschismus immer dann größer wird, wenn der Abbau demokratischer Grundrechte voranschreitet, und wir geben #BertBrecht auch heute recht: Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.
Die Arbeitsgruppe der NGBK

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Bertolt Brecht's Birth Anniversary

#BertoltBrecht #BirthAnniversary #BertBrecht #German #Germany #Playwright #Poet #Theatre #Truth #Quote #RightToTruth

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#bertbrecht

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#bertbrecht

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#bertbrecht #brecht #bb

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#bertbrecht #brecht #bb

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#bertbrecht #brecht #bb

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#bertbrecht #brecht #bb

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Rudolf Schlichter
Bildnis Bert Brecht (1926)

Rudolf Schlichter Bildnis Bert Brecht (1926)

Rudolf Schlichter
Porträt Helene Weigel (1928)

Rudolf Schlichter Porträt Helene Weigel (1928)

Rudolf Schlichter
Porträt Ernst Jünger (1929)

Rudolf Schlichter Porträt Ernst Jünger (1929)

Rudolf Schlichter
Dame mit rotem Schal (Speedy mit dem Mond) (1933)

Rudolf Schlichter Dame mit rotem Schal (Speedy mit dem Mond) (1933)

Rudolf Schlichter
(1890-1955)
Bildnis Bert Brecht (1926)
Porträt Helene Weigel (1928)
Porträt Ernst Jünger (1929)
Dame mit rotem Schal (Speedy mit dem Mond) (1933)

#NeueSachlichkeit #RudolfSchlichter #BertBrecht #ErnstJünger #HeleneWeigel #art

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„Es ist schlimm, in einem Lande zu leben, in dem es keinen Humor gibt. Aber noch schlimmer ist es, in einem Lande zu leben, in dem man Humor braucht.“

―Bertolt Brecht, deutscher Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker (1898-1956)

#BertBrecht #Zitat #Humor #Deutschland #TagderDeutschenEinheit
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Antiwar Songs (AWS) - Lied gegen den Krieg von Bert Brecht A large database of anti-war songs


#LIED GEGEN DEN #KRIEG VON #BERTBRECHT

www.antiwarsongs.org/confronta.ph...

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#tommyberger #bertbrecht

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