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#dus2707
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Nach fünfundzwanzig Jahren lassen sich Versäumnisse kaum mehr korrigieren. Die vom Anschlag unmittelbar Getroffenen haben sich vielfach ein neues Leben erkämpft und aufgebaut und wollen nicht immer an die Gewalt und die damit
verbundenen vielfältigen Belastungen erinnert werden
Ein Vergessen(-Wollen) aufseiten der Betroffenen ist legitim. Die Verantwortung dafür, dass die Gesellschaft rechte Gewalt, deren Ziele und Folgen nicht vergisst und in hrer Bedeutung negiert, liegt auch bei Akteur:innen der Zivilgesellschaft."
Fabian Virchow (Wissenschaftler)

Nach fünfundzwanzig Jahren lassen sich Versäumnisse kaum mehr korrigieren. Die vom Anschlag unmittelbar Getroffenen haben sich vielfach ein neues Leben erkämpft und aufgebaut und wollen nicht immer an die Gewalt und die damit verbundenen vielfältigen Belastungen erinnert werden Ein Vergessen(-Wollen) aufseiten der Betroffenen ist legitim. Die Verantwortung dafür, dass die Gesellschaft rechte Gewalt, deren Ziele und Folgen nicht vergisst und in hrer Bedeutung negiert, liegt auch bei Akteur:innen der Zivilgesellschaft." Fabian Virchow (Wissenschaftler)

Wir beenden die Berichterstattung über den Gedenktag 25 Jahre Wehrhahnanschlag mit einem Zitat von Fabian Virchow #dus2707

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Banner an der Kirche 
25 Jahre nach dem Wehrhahn-Anschlag
Wir vergessen nicht.
Nie wieder.
Fingern mobil
KATHOLISCHE KIRCHE
FLINGERN/DÜSSELTAL
Im Gedenken an die
Opfer rechter Gewalt.

Banner an der Kirche 25 Jahre nach dem Wehrhahn-Anschlag Wir vergessen nicht. Nie wieder. Fingern mobil KATHOLISCHE KIRCHE FLINGERN/DÜSSELTAL Im Gedenken an die Opfer rechter Gewalt.

Am Geländer hängen laminierte DINA4 Zettel mit Zitaten

Am Geländer hängen laminierte DINA4 Zettel mit Zitaten

,Nach dem Anschlag war ich einen Monat lang im Krankenhaus
Und als ich entlassen wurde, war ich noch nicht gesund. In den
ersten zwei Jahren musste ich immer wieder operiert werden.
Ich wollte immer trotzdem arbeiten und bin hundertmal ins
Arbeitsamt gegangen. Und im Sozialamt habe ich immer gesagt:
,Ich will arbeiten, bitte suchen Sie mir eine Arbeit." Aber die
Antwort war immer: ,,Ja, gehen Sie doch putzen."
Ekaterina Pyzova (Uberlebende)

,Nach dem Anschlag war ich einen Monat lang im Krankenhaus Und als ich entlassen wurde, war ich noch nicht gesund. In den ersten zwei Jahren musste ich immer wieder operiert werden. Ich wollte immer trotzdem arbeiten und bin hundertmal ins Arbeitsamt gegangen. Und im Sozialamt habe ich immer gesagt: ,Ich will arbeiten, bitte suchen Sie mir eine Arbeit." Aber die Antwort war immer: ,,Ja, gehen Sie doch putzen." Ekaterina Pyzova (Uberlebende)

,Nach dem Anschlag war ich einen Monat lang im Krankenhaus
Und als ich entlassen wurde, war ich noch nicht gesund. In den
ersten zwei Jahren musste ich immer wieder operiert werden.
Ich wollte immer trotzdem arbeiten und bin hundertmal ins
Arbeitsamt gegangen. Und im Sozialamt habe ich immer gesagt:
,Ich will arbeiten, bitte suchen Sie mir eine Arbeit." Aber die
Antwort war immer: ,,Ja, gehen Sie doch putzen."
Ekaterina Pyzova (Uberlebende)

,Nach dem Anschlag war ich einen Monat lang im Krankenhaus Und als ich entlassen wurde, war ich noch nicht gesund. In den ersten zwei Jahren musste ich immer wieder operiert werden. Ich wollte immer trotzdem arbeiten und bin hundertmal ins Arbeitsamt gegangen. Und im Sozialamt habe ich immer gesagt: ,Ich will arbeiten, bitte suchen Sie mir eine Arbeit." Aber die Antwort war immer: ,,Ja, gehen Sie doch putzen." Ekaterina Pyzova (Uberlebende)

Die Redebeiträge sind nun zu Ende. Die angrenzende St. Elisabethkirche (am Anschlagstag stellte sie sofort Räume für Betroffene und Polizei zur Verfügung) lädt zum stillen Gebet ein. Viele laufen Zitate aus dem Buch lesend die Strecke zu den Gleisen zum S-Bahnhof #Wehrhahn ab. #dus2707

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"Wir vergessen nicht und wir dulden nicht" " Wir dürfen nicht müde werden für eine offene Gesellschaft einzutreten" - Worte des Vertreters der jüdischen Gemeinde. Er erzählt, dass er Jahre vor der Tat selbst hier als Sprachschüler regelmäßig vorbeiging. #dus2707

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Blick über die Versammlung

Blick über die Versammlung

Oberbürgermeister Keller spricht

Oberbürgermeister Keller spricht

Aktuell spricht der Oberbürgermeister  von #Düsseldorf zu den Teilnehmer*innen der Gedenkveranstaltung. #dus2707

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Am Versammlungsort am S-Bahnhof #Wehrhahn  wurde nun das Buch vorgestellt. Menschen legen Blumen ab, ein Kranz des Oberbürgermeisters wird aufgestellt. #dus2707

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Video

Der Rundgang führte zu tatrelevanten Orten wie dem festgestellten Ort der Fernzündung mit Sichtkontakt zum Tatort. Eine Anwohnerin hatte einen Mann auf einem Stromkasten stehend zum Tatzeitpunkt beobachtet. #dus2707

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Beim Vortrag gab es Einblicke in die damalige rechte Szene und Infos über den beim Prozess freigesprochenen Hauptverdächtigen und die im Prozess dargestellten Ermittlungsergebnisse zum #Wehrhahnanschlag
#dus2707

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Preview
Zeitleiste - Initiative Wehrhahn erinnern September 1999 Erster Bericht über Ralf S. und seinen Militaria-Laden. Die Düsseldorfer „STATTZEITUNG TERZ“ berichtet in ihrer Ausgabe September 1999 unter dem Titel „Düsseldorfer Neonazis bewaffnen s...

Auf wehrhahn-erinnern.de/zeitleiste ist eine Zeitleiste der Ereignisse kurz vorher und seitdem zu finden. #dus2707

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Banner am Geländer der S-Bahnstation Wehrhahn:  "25 Jahre Wehrhahnanschlag - Wir vergessen nicht!"

Banner am Geländer der S-Bahnstation Wehrhahn: "25 Jahre Wehrhahnanschlag - Wir vergessen nicht!"

Gedenktafel an der S-Bahnstation Wehrhahn

Gedenktafel an der S-Bahnstation Wehrhahn

Am 27. Juli 2000 ereignete sich der bis heute unaufgeklärte #Bombenanschlag am S-Bahnhof #Wehrhahn in  #Düsseldorf. Zehn Personen, Sprachschüler*innen einer nahe gelegenen Schule, wurden verletzt, darunter einige schwer und lebensgefährlich. #dus2707

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