Banner an der Kirche
25 Jahre nach dem Wehrhahn-Anschlag
Wir vergessen nicht.
Nie wieder.
Fingern mobil
KATHOLISCHE KIRCHE
FLINGERN/DÜSSELTAL
Im Gedenken an die
Opfer rechter Gewalt.
Am Geländer hängen laminierte DINA4 Zettel mit Zitaten
,Nach dem Anschlag war ich einen Monat lang im Krankenhaus
Und als ich entlassen wurde, war ich noch nicht gesund. In den
ersten zwei Jahren musste ich immer wieder operiert werden.
Ich wollte immer trotzdem arbeiten und bin hundertmal ins
Arbeitsamt gegangen. Und im Sozialamt habe ich immer gesagt:
,Ich will arbeiten, bitte suchen Sie mir eine Arbeit." Aber die
Antwort war immer: ,,Ja, gehen Sie doch putzen."
Ekaterina Pyzova (Uberlebende)
,Nach dem Anschlag war ich einen Monat lang im Krankenhaus
Und als ich entlassen wurde, war ich noch nicht gesund. In den
ersten zwei Jahren musste ich immer wieder operiert werden.
Ich wollte immer trotzdem arbeiten und bin hundertmal ins
Arbeitsamt gegangen. Und im Sozialamt habe ich immer gesagt:
,Ich will arbeiten, bitte suchen Sie mir eine Arbeit." Aber die
Antwort war immer: ,,Ja, gehen Sie doch putzen."
Ekaterina Pyzova (Uberlebende)
Die Redebeiträge sind nun zu Ende. Die angrenzende St. Elisabethkirche (am Anschlagstag stellte sie sofort Räume für Betroffene und Polizei zur Verfügung) lädt zum stillen Gebet ein. Viele laufen Zitate aus dem Buch lesend die Strecke zu den Gleisen zum S-Bahnhof #Wehrhahn ab. #dus2707