im Grundwasser in Reichling am Ammersee finden sich wenige Monate nach der massiv kritisierten Gas-Probebohrung erhöhte Werte von giftigen Stoffen – darunter Zink, Barium und so genannte BTEX-Stoffe – ein Sammelbegriff für die leicht flüchtigen und teilweise krebserregenden Kohlenwasserstoffe Benzol, Toluol, Ethylbenzol und Xylole.
Außerdem hat Greenpeace im Rahmen einer Recherche herausgefunden: Die Behörden gehen davon aus, dass die Fließgeschwindigkeit des Grundwassers nahe der Quelle zehnmal so hoch ist wie im Notfallkonzept ursprünglich angenommen. Selbst die vorsichtigeren Schätzungen des Wasserwirtschaftsamts werden noch um das Dreifache übertroffen. Treten giftige Chemikalien aus, bleibt also viel weniger Zeit als angenommen, um zu reagieren!
Dass der Gaskonzern Genexco zudem so oft seine Pflicht zur Vorlage von Prüfberichten verletzt hat, dass die Behörden von einer „systematischen und anhaltenden Missachtung der Bescheidsauflage“ sprechen, ist schließlich die dritte und letzte Zutat für einen echten Umweltskandal.
Bereits die *Probe* Bohrungen nach Erdgas für ggf. zukünftiges Fracking-Gas aus Bayern am Ammersee
übertreffen viele Befürchtungen, wie Untersuchungen durch Greenpeace u.a. beweisen. Das Umweltinstitut München schreibt im aktuellen Rundbrief : #Grundwasser #Fracking #Gas #Erdgas #Ammersee #Bayern