Hier sind die Infos zur Studie zue Mitarbeitenden-Zufriedenheit in #Museen!
Wichtig! Aber was machen wir daraus!
#ICOMBosy24
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#icombosy24
Themen des Panels sind: Dekolonisierung, Wohlbefinden, Inklusion, Vernetzung und weitere ANDERE Zugänge mit wunderbaren Kolleg*innen:
L. Meijer-van Mensch (Sachsen), Dr. M. von Oswald (HU Berlin), A. Perla (Toronto) moderiert von Dr. A. Gromova & S. LAN Hopmann #ICOMBosy24
Foto des Panels mit den Referentinnen auf der Bühne & zugeschaltet
Das vierte und letzte Panel von #ICOMBosy24 startet zum Thema #Visionen Leben - Vorbilder und Strategien / Handlungswege für Museen von morgen. Das Panel geht nun von den praktischen Beispielen und den Daten zu einem Experiment: das was wir machen ist gut und es geht auch anders (einfach mal anders)
Die Diskussion bringt die Studie und die beiden Impulse zusammen: die Daten sind nur der Beginn, dann muss der Wandel kommen, raus aus der Komfortzone!
Transparenz und Verantwortung geht im Team in alle Richtungen - Führungskräfte und Mitarbeitende sind hier gleichermaßen am Zug! #ICOMBosy24
Müssen Museumsschaffende sich besser gewerkschaftlich organisieren? Frage aus dem Publikum bei #icombosy24. Damit Streiks funktionieren, müsste es viele Menschen interessieren, wenn Museen eine Weile nicht öffnen oder nicht arbeiten. Ich sag mal so: Da bin ich mir nicht sicher.
Transformation ist eine Achterbahnfahrt und eine körperliche Erfahrung… und ein Prozess mit klarem Beginn, aber stets ohne Ende. Organisation ist auch eine Frage der Haltung! So das Fazit von P. Fritz #ICOMBosy24
#ICOMBosy24 lesenswert u.a. Dank an @abhornung.bsky.social
Redepult mit Referent
2. Input kommt von @peterfritz.bsky.social zu #Haltung, die sich auf die Bereiche/Werte #Eigenverantwortung #Organisation und #Agilität ausweiten.
#ICOMBosy24
J. Alley spricht mir aus der Seele: Wichtig ist Führung auf Augenhöhe, aber es gehören auch Konflikte (in die man gehen muss). Es hat immer mit Verantwortung zu tun (auf beiden Seiten). Und wie wir zusammenarbeiten spiegeln unserer WERTE im Museum!
Ich will immer nur nicken… #IFeelYou #ICOMBosy24
Den ersten Impuls gibt heute J. Alley vom Ostfriesischen Landesmuseum. Sie erzählt von der Reise des Museums zum Wandel und ihrer persönlichen Reise als Direktorin. Es geht viel um #Wertschätzung und von den Gefühlen der Mitarbeitenden.
#ICOMBosy24
Umfrageergebnis: Sind weibliche oder männliche Führungskräfte „besser“
Phasen des Wandels
Scheinbar sind die weiblichen Führungskräfte „besser“ (so, so 😉)
Wichtig ist jedoch, was man aus den Daten zieht und wie man den Wandel im Museum/im Team voranbringen möchte
#ICOMBosy24
Umfrageergebnis: Grundwerte der MA in Museen
Umfrageergebnis: Zufriedenheit der MA
Umfrageergebnis, was sind Gründe für einen Wechsel?
Die demokratischen Grundwerte sind fest in den Werten der Museen verankert (Abb. 1) = Freude! Leider sind nur 50% der Kolleg*innen zufrieden (Abb. 2) = traurig - da muss man nach den Gründen fragen (Abb. 3).
#ICOMBosy24
Umfrageergebnis: Weibliche Dominanz in Museen
Umfrageergebnis: Auf Führungsebene leider nur 41% Frauen
Umfrageergebnis: Faktoren, was einen zufrieden macht
1. Beitrag heute beim #ICOMBosy24 zeigt die Ergebnisse d. Studie zur Mitarbeitendenzufriedenheit von ICOM Deutschland.
#SomeFacts
- 71% teilnehmende Frauen
- auf Führungsebene scheinbar Gleichstand, aber eigentlich Rückstand, weil grundsätzl. mehr Frauen im Sektor
- Gehalt ist erst auf Platz 13
Das Podium des heutigen Panels
Tag 2 startet mit dem Panel „Strukturen - Wie arbeiten wir im Museum?“ Der Blick richtet sich nun nach innen - wie gehen wir mir unseren Teams und Museumsmenschen um? Wie wichtig ist es hier auch neue Kulturen der Arbeit zu einzuwickeln. Also bin: die INNEN- Politik ist dran #ICOMBosy24
Fragen stellen, die das Museum nicht beantworten kann, anstatt Antworten zu liefern. Das ist für Hanno Loewy der Weg, um Diskurse anzuregen. Kein Wunder, dass die großartige Ausstellung "Ausgestopft und Ausgestellt?" aus Hohenems kommt 😀 grassi-voelkerkunde.skd.museum/ausstellunge...
#icombosy24
Wir müssen auf unsere Grundrechte und Rechtsstaatlichkeit bauen, diese verteidigen und zwar lautstark- auch als Museen: heute am 75. Geburtstag des Grundgesetzes umso wichtiger! Danke, liebe G. Stapel! Und noch mehr Danke, dass du deine Traurigkeit und Betroffenheit so mutig zeigst! #ICOMBosy24
Am Redepult G. Stapel und am Bildschirm neben ihr eine Installation aus dem Brooklyn Museum mit einer Leuchtscheift Loverules
Als Brave-Place-Museum muss man ein guter Leader nach innen und außen zu sein, sagt G. Stapel in ihrem Input. Bei guten Leadern geht es nicht um diesen selbst. Es muss aber auch Mut bewiesen werden, d.h. an Menschen glauben, Integrität zeigen. Aber es braucht auch Hoffnung #ICOMBosy24
Foto, das zwei junge Frauen auf einem Dach eines Hauses in Tel Aviv zeigt.
Ein neuer Perspektivenwechsel: im Moment zeigt das Museum eine Fotoausstellung über Palästinenserinnen, die in Tel Aviv leben und dort studieren. Ist ein brisantes Thema im Moment, aber bringt natürlich Dialog über Migration und Fremdsein mit sich #ICOMBosy24
Der 2. Input von H. Loewy heißt „Museen als Schule der Mehrdeutigkeit“: zunächst ging es im Jüd. Museum um #Identitäten, aber dann war die Frage, wie eine Minderheut in der Mehrheitsgesellschaft helfen kann den Fokus zu wechseln. Dennoch die Frage: welche jüd. Stimme wollen wir hören?
#ICOMBosy24
Und am Ende wird für Synergieeffekte, Kollaborationen und transnationaler Austausch votiert UND dass wir mit unseren Themen einen guten Weg zwischen Haltung und Vermittlung finden können. #ICOMBosy24
Folie zeigt, wer zum Ausstellungsthema befragt wurde.
Als nächstes plant das Schw. Nationalmuseum eine #Kolonialismus- Ausstellung. Obwohl es keine ethnolog. Objekte gibt, werden die eigenen Exponate nun auf ihre koloniale Verstrickung hin befragt. Das wird nun nachgeholt. Bei diesem Thema wurden viele Gruppen einbezogen #ICOMBosy24
Foto des Podiums
Das zweite Panel sucht nach #Utopien und überlegt, wie man ein „Brave-Place-Museum“ werden kann. Dr. C. Emmert (Zeppelinmuseum) moderiert und auf dem Podium sitzen D. Tonella (Schw. Nationalmuseum), Dr. G. Stapel (Stift. Berliner Mauer), Dr. H. Löwe (Jüd. Museum Hohenems) #ICOMBosy24
Zum Abschluss die Frage nach politischen oder nicht-neutralen Museen. Würde hier einen Unterschied machen: im Grunde sind Museen als Institutionen nie neutral (wie wir ausstellen, sammeln und vermitteln ist nicht neutral). Das bedeutet aber eben nicht, dass sie automatisch politisch sind #ICOMBosy24
Frage auf der Folie: WHO tells/controls the stories/narratives? And why? Who is in/out?
Wo stehen wir als Museen
Folie fragt: what do I/we stand for?
Es ist wichtig, zu schauen, wo stehe ICH, wo stehen WIR als Museum? Was ist unsere ethische Landkarte und wie können wir uns darüber austauschen? Kommunikation/Dialog und Kollaborationen scheinen mir ein wichtiger Schritt. Danke auch für diesen super Input, liebe Dr. Širok #ICOMBosy24
Die Präsentation startet mit einer Folie, auf der steht: Museums are not neutral
Mit meinem Lieblingsmotto #MuseumsAreNotNeutral startet der 3. Impuls von Dr. K. Širok (ICOM/Slowenien): Wir haben eine Stimme als Museen und müssen diese angesichts der aktuellen Herausforderungen nutzen. Bilden wir doch Narrative in unseren Häusern, die schlicht nicht neutral sind. #ICOMBosy24
Kaja Širok betont es etwas sehr wichtiges: Auch Forschende, Kurator*innen & Museumsmenschen sind nicht neutral, sondern legen ihre Weltsicht in ihre Arbeit. Das ist unvermeidlich, aber muss bewusst & transparent gemacht werden – aber welches Museum macht das schon? #icombosy24
Fotos zeigen, wie Kunst mit der Dauerausstellung verknüpft wird.
Fotos zeigen Gäste und Expert*innen in Diskussions-Runden (auch junge Menschen)
Bild zeigt das Abschlussbild einer Ausstellung mit der Überschrift Memory is change
Zudem arbeitet das Doku Mü. radikal offen mit „Memory Activists“ & Kunstler*innen. Zudem möchte es ein Ort für (politische) Diskussionen sein, v.a. auch für junge Menschen. Denn Erinnerung hat großen Einfluss auf die Ggw. Danke @mirjamzadoff.bsky.social für die Einblicke & tolle Arbeit! #ICOMBosy24
Zeigt den Lernbereich und die Bibliothek des Museum
2. Impuls von @mirjamzadoff.bsky.social (NS Doku München): Erinnerungskultur ist politisch - bedenkt man die Angriffe von rechts & die Gefahr der Instrumentalisierung. Aber man kann dem Politischen nicht entkommen! Zentr. arbeiten nach dem Motto von Adorno, NS mit Bildung zu bekämpfen #ICOMBosy24
Bei #icombosy24 betont @mirjamzadoff.bsky.social von @nsdoku.bsky.social den wichtigen zwischen Vergangenheit, Geschichte und Erinnerungs(-kultur). Sie macht deutlich, dass Erinnerung und Aufarbeitung keine deutsche "Erfindung" sind und nie politisch neutral sein können 👏
Junge Menschen im Museum
Meinungen von Gästen
Der erste Impuls von S. Enz vom Stapferhaus zeigt Regeln fürs gesell. politische Ausstellungsmachen: Asking Questions, Fostering Empathy, Conveying Knowledge, Encouraging Self-Reflection, Keeping Up the Dialogue. Und funktioniert das? Fazit: Ja, es lohnt sich! #ICOMBosy24