15. März **Internationaler Tag gegen Polizeigewalt** Polizeigewalt ist kein Einzelfall. Auch in Deutschland sterben jedes Jahr Menschen durch Polizeieinsätze. 2024 wurden 22 Menschen von der Polizei erschossen. So viele wie seit Jahrzehnten nicht. 2025 waren es 17 Menschen. Doch tödliche Polizeigewalt sind mehr als Schüsse. Auch Todesfälle in Polizeigewahrsam gehören dazu.
Tod durch Polizeischüsse** Seit 1990 wurden in Deutschland mindestens 377 Menschen durch Polizeikugeln getötet. Viele Fälle werfen bis heute Fragen auf: Wie wird die tödliche Gewalt gerechtfertigt? Gab es Alternativen? Wer kontrolliert die Polizei? Eine vollständige staatliche Statistik gibt es nicht. Viele Fälle werden deshalb von Initiativen dokumentiert.
Tod in Polizeigewahrsam** Menschen sterben auch in Polizeizellen, während Festnahmen, in Gefängnissen oder in Abschiebehaft. Initiativen sprechen von “Death in Custody”. Viele dieser Todesfälle bleiben ungeklärt. Angehörige kämpfen oft jahrezehntelang für Aufklärung und warten teilweise bis heute. Auch das ist tödliche Polizeigewalt.
Rassismus und Grenzpolitik Polizeigewalt trifft nicht alle Menschen gleich. Menschen mit Migrationsgeschichte berichten häufiger von Racial Profiling und Polizeikontrollen. Geflüchtete sind besonders betroffen: durch Grenzkontrollen, Abschiebehaft und die Kriminalisierung von Migration. Die aktuelle Sicherheits- und Migrationsdebatte verschärft diese Entwicklungen.
15. März ist Internationaler Tag gegen Polizeigewalt. Seit 1990 wurden in Deutschland mindestens 377 Menschen durch Polizeikugeln getötet. Auch in Polizeizellen, während Festnahmen, oder in Abschiebehaft.
Wir fordern Aufklärung, Konsequenzen und ein Ende der Polizeigewalt!
#nopolicebrutality