Schuldenreport 2025. Misereor und erlassjahr.de.
Schuldensituation bleibt auf einem krisenhaft hohen Niveau. Über die Hälfte derr Niedrig- und Mitteleinkommensländer sind durch durch den Schuldendienst an ausländische Gläubiger hoch oder sehr hoch belastet. 47 Länder im Globalen Süden sind sehr hoch belastet: sie geben durchschnittlich mehr als 15 % der Staatseinnahmen für den Schuldendienst aus. Libanon muss sogar 88 % der Einnahmen für den Schuldendienst ausgeben. 28 Länder sind hoch belastet: sie geben zwischen 10 % und 15 % der Staatseinnahmen für den Schuldendienst aus. Je mehr Geld als Zins- und Tilgungszahlungen ans Ausland abfließt, desto eingeschränkter ist fiskalpolitischer Handlungsspielraum im Inland.
Um grundlegende Menschenrechte zu verwirklichen, braucht es einen wirtschaftspolitisch handlungsfähigen Staat. Länder des Globalen Nordens sind weniger belastet, da sie andere Möglichkeiten haben sich zu verschulden. Die Ursachen , weswegen die Belastung für Staaten im Globalen Süden höher ist, sind struktureller Natur: 1. Höhere Zinsen 2. Verschuldung in ausländischer Währung, 3. Schwächere Stellung der Landeswährung in internationaler Währungshierarchie. Wir brauchen strukturelle Reformen: also ein verbindliches und menschenrechtszentriertes Entschuldungsverfahren.
Der #Schuldenreport2025 ist draußen: auch wenn die Verschuldung im Globalen Süden auf einem krisenhaft hohen Niveau bleibt, gibt es Grund zur Hoffnung. #Schuldenreport #Erlassjahr2025 #FfD4 #FfD4People #Schuldenkrise
#CancelTheDebt #TurnDebtIntoHope