der Klartext schreibende #ukrainische Schriftsteller #SerhijZhadan ist mit dem #ÖsterreichischenStaatspreis für #europäischeLiteratur ausgezeichnet worden
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Serhij Zhadan Buchcover Keiner wird um etwas bitten Suhrkamp Verlag
Charkiw im Alltag des Krieges.
Serhij Zhadan: Keiner wird um etwas bitten
Eine #rezension:
www.findosbuecher.com/?p=8806
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@tetriano.bsky.social schrieb zu der Veranstaltung mit #SerhijZhadan in #Kyjiv:
„…schön zu sehen, dass das kulturelle Leben trotz allem weiter geht. Die Kneipe war proppevoll. Zwischendurch war #Luftalarm. Aber alle haben nur kurz aufs Handy geschielt und keiner ist gegangen.“
Lyrik zum Jahreswechsel 2024/2025 Mit verbrannten Augen und Eisen im Schlüsselbein Muss man einen guten Grund zum Leben haben. Und sie sagt ihm, während sie in seine leeren Augenhöhlen schaut: Mach Dir keine Sorgen - jetzt werde ich deine Augen sein. Ich kann dir jederzeit Rat geben. Ich sage dir, wie das Wetter ist. Ich liebe dich zu sehr, um dich anzulügen. Deine Lebensunlust ist einfach Stolz. Er jedoch hat das Gefühl, dass zu viel Metall in seinem Körper ist. Er jedoch weiß, dass er den Rest seiner Tage in Dunkelheit leben wird. Er hört die Stimmen jener, die den Bahnhof verlassen Und findet eine Träne, als er das totes Augenlid berührt. Und dann sagt er zu ihr: Sage mir, was ich nicht sehe! Woraus besteht der Himmel über uns jetzt? Sag mir, wie willst du meine blinde Seele überzeugen? Sag mir, wie wirst du meinen Träumen begegnen? Du siehst nicht, antwortet sie, wie sehr uns das Glück fehlt, Wie hartnäckig die morgendlichen Straßenbahnen den Weg freimachen. Und Du siehst nicht einmal, wie diejenigen, die Du kanntest, gealtert sind. Und wie diejenigen vergessen werden, die nicht mehr bei uns sind. Ich, sagt sie, kann so leicht wie der Atem sein, Wie ein kleines Tier, das niemandem etwas tut. Das Einzige, was ich nicht tun werde – Soll dich deine Toten vergessen lassen, Verbanne diejenigen aus deinen Träumen, die nicht zurückkehren werden. … Und selbst wenn dieser Winter noch viele Jahre dauern wird Und auch wenn die Welt bei jedem seiner Atemzüge schmerzt – Sei sein Atem und seine Arme, Sei seine Stimme und sein Lachen. Jetzt musst Du für diejenigen sehen, die nicht sehen, Jetzt musst Du für diejenigen lieben, die nicht lieben, In diesem Winter scheinen sogar die Bäume müde zu sein, So müde, wie die Menschen. Sei eine Verlängerung seiner zerschmetterten Finger Sei der Abschluss seiner langen Sätze. Der Winterhimmel über dir am Morgen Besteht aus Beweisen und Dementis. Serhiy Zhadan Foto: Torsten Grieger | On the way from Lviv to the UA-PL border
Bereits seit Stunden fühlt es sich hier so an, als wäre man in unmittelbarer Frontnähe – irgendwo im Osten oder Südosten der #Ukraine. Dem möchte ich gleichermaßen stille wie nachdenkliche Lyrik zum Jahreswechsel vom ukrainischen Lyriker, Musiker und Philosophen #SerhijZhadan entgegensetzen. ...
#SerhijZhadan
Darin, im Engel, in dessen Lunge, eine Figur namens Zhadan, „während auf diesen Engel eingedroschen wird“. Schreiben, so wichtig wie das Einatmen und Ausatmen. Schreiben gleichsam als Lungentätigkeit. Trotz des russischen Dämons auf der Brust.
🇺🇦 💪
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Ich mag seine Bücher sehr. Mögen ihn die Götter (oder wer auch immer) beschützen. #SerhijZhadan
#SerhijZhadan #Melnyk
Und das hier auch:
#SerhijZhadan #Melnyk
Wenn Harald #Welzer von einem "Dezivilisierungsprozess" spricht, was meint er damit?
Das hier: