Zuerst: Es ist sehr gut, dass Zara weiter die Förderung für die Berarungsstelle gegen Hass im Netz bekommt
Zweitens: Es gibt mir schon zu denken, dass ein ÖVP-Ressort diesen Betrag einfach für sich einspart und zwei SPÖ-Ressorts jetzt einspringen & aus ihrem Budget diese wichtige Einrichtung retten
Posts by Roja Räuberin
Das ist schlichtweg dumm und absolut inakzeptabel. Zara ist DIE zentrale Anlaufstelle für Betroffene, wenn sie mit Hass im Netz konfrontiert sind und leistet damit auch wichtige Grundlagenarbeit.
Darf ich wieder die Frage stellen:
„Wie lange dürfen israelische Siedler:innen und israelische Soldaten noch im Westjordanland wüten, vertreiben, foltern, morden?
Was rechtfertigt das alles?
Ist das schon Alltag, oder der Westen bereits so abgebrüht?
Schrecklich!
taz.de/Siedlerterro...
Ich bin im Team, das mehr davon halten würde, die Tech-Konzerne stärker in die Mangel zu nehmen, als ein generelles Social-Media-Verbot für Kids zu schaffen, das gegen EU-Recht verstößt.
„Ich habe bis heute keinen Mann kennengelernt, der sich da rausnehmen kann“, sagt Männerforscher Christoph May über #notallmen und den Male Gaze. #Gewaltschutzsymposium
Behind the scenes: Bis dieser Text fertig war, habe ich echt gelitten. Hab wenig sonst geschafft, hänge mit meiner Arbeit hinterher.
Weil die ganze scheiße echt Kraft kostet. Alles nochmal durchfühlen, an sich zweifeln, versuchen, die richtigen Worte zu finden. Noch mehr zweifeln. Aber: geschafft.🫠
Am 19. März geht der Artikel zu Collien Fernandes online. Zwei Tage später schlägt ein Wiener mit einem Baseballschläger auf seine Verlobte ein. Ein paar Tage zuvor ersticht ein Tiroler seine Frau. Zu diesem Zeitpunkt reden gerade alle über den Fall Weißmann.
www.wienerzeitung.at/a/kommentar-...
Wann immer ich dieser Tage eine Freundin treffe, mit einer anderen Frau telefoniere, zufällig einer Kollegin gegenüber steh - Seiler, Weißmann, Ulmen sind kurz Thema.
Ich nenns jetzt mal wertfrei, weil die Gespräche alle sehr unterschiedlich sind, wie wir Menschen halt auch.
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Screenshot Insta story von giulia becker: giuliabeckerdasoriginal 4 Min. Ich denke heute an alle Opfer, die sich in den letzten Tagen auf Insta durch Statements von Tätern klicken mussten. Von den „einer von den Guten" Männern. Männer, die sich jetzt dringend distanzieren müssen, von diesem einen, kranken, bösen Monstermann. Die in den Kommentarspalten jetzt mit Liebe und Dankbarkeit überschüttet werden, weil sie glauben sich mit ihrem bare minimum Statement Absolution erteilen zu können. Männer, denen die Worte fehlen, die sich einfach nicht vorstellen können, wie sowas passieren kann. Der 50 jährige Autor, mit der 22 Jahre jüngeren Freundin. Der Podcaster, der seine Frau nicht ausreden lässt, es nicht erträgt, in ihrem Schatten zu stehen. Der kultige Fernsehtyp, der keinen Unterhalt zahlt. Der Singer Songwriter, der seine Ex geschlagen hat. Ihr wisst ganz genau, wie sowas passieren kann. Frauenhass beginnt nicht bei Vergewaltigung. Sowas kommt von sowas. Leute, seid doch bitte ein bisschen sparsamer mit eurem Lob an Typen, es lesen nämlich Opfer mit.
bevor ich euch jetzt für das stuckradbarre statement überschlagt und hier wieder gelobt wird wer nicht gelobt gehört. lest das von @giuliabecker.bsky.social bitte nochmal und dann am besten nochmal. und notfalls danach nochmal.
wie eindrücklich sich patriarchale machtverhältnisse zeigen, wenn es um die unschuldsvermutung geht: sie wird nicht als schutz vor vorverurteilung genutzt, sondern als reflex, um betroffene von geschlechtsspezifischer gewalt zum schweigen zu bringen. 1/
Das erinnert in der Systematik an den Fall von Pelicot - hier sozusagen in der "virtuellen, KI-generierten" Variante. Wobei es ja auch im Raum steht, dass Collien Fernandes auch tatsächlicher körperlicher Gewalt ausgesetzt gewesen sein soll.
Unfassbar das alles mal wieder.
Es reicht einfach.
Heute will sie Gerechtigkeit. In den vergangenen Monaten hat sie sich von der Berliner Anwältin Christina Clemm beraten lassen, einer Strafrechtlerin, die seit 30 Jahren Opfer von häuslicher Gewalt vertritt. Fernandes entschied daraufhin, ihre Anzeige in Spanien einzureichen. Das tat sie nicht nur, weil sie und Ulmen dort einen Wohnsitz haben. In Spanien ist die Rechtslage für Betroffene besser als in Deutschland, es gibt härtere Gesetze, außerdem Staatsanwaltschaften und Gerichte, die auf Gewalt gegen Frauen spezialisiert sind. Das kann helfen, die neuen Auswüchse digitalen Missbrauchs zu bestrafen. Manche der gefälschten Bilder, die von Fernandes im Netz kursieren, hat sie sich selbst angesehen, sie konnte es kaum aushalten. Sie weiß, dass es beispielsweise ein Fakefoto von ihr gibt, auf dem sie als Krankenschwester dargestellt ist, mit Sperma im Gesicht.
Es gibt so viele erschütternde Aspekte in der Spiegel-Recherche zu Collien Fernandes & Christian Ulmen
Dieses juristische Detail sollte uns dabei auch zu denken geben (und: Danke auch an @clemm.bsky.social für die wichtige Arbeit!)
Und jetzt bitte langsam nachsprechen: "Solange du mit Frauen so umgehst, möchte ich mit dir nicht mehr befreundet sein. Du musst dein Verhalten ändern, ich bin solidarisch mit den betroffenen Frauen und glaube ihnen".
Es muss ein so irre schwerer Satz sein offenbar.
Ernst Molden hat nun auch Stellung zu Seiler bezogen: klare Worte – und im selben Atemzug Einordnung, Erklärung, Freundschaft. Genau darin liegt das Problem. Gewalt benennen und gleichzeitig abfedern, hält Muster aufrecht. Prävention braucht ein klares „ohne Aber“.
Heldin!
🔴 UPDATE: Wir brauchen weiterhin einen näheren Hafen! Die Situation für die 84 Überlebenden an Bord unserer #SeaWatch5 ist unerträglich. Die 🇮🇹 Behörden wollen, dass wir bei extremen Wetterbedingungen +1.100 km fahren, doch die geretteten Menschen brauchen JETZT Versorgung an Land!
◼️Kritik an #PVA-Begutachtungspraxis hält an
◼️Behindertenrat-Präsident Widl @behindertenrat.bsky.social: "Strukturelle Probleme bei Pflegegeld und Invaliditätspension"
◼️VertretungsNetz: Kritik auch an Einstufung des "Grades der Behinderung" beim Sozialministeriumsservice
kurier.at/politik/inla...
PVA-Begutachtungen werden von vielen Betroffenen als willkürlich und respektlos empfunden. Die ooe.arbeiterkammer.at ging im Vorjahr 2.500 Mal gegen die PVA vor Gericht und erstritt dabei mehr als 70 Mio. Euro an Pflegegeld- und Pensionsansprüchen:
ooe.arbeiterkammer.at/service/pres...
#MECFS durch C19 war in der Tat Worst Case mit Ansage.
Und dass Prävention von Aerosol-übertragenen Infektionserkrankungen angesichts dieser häufig Infekt-getriggerten Erkrankung so gar kein Thema ist, verschärft den Worst Case anhaltend.
#LongCovidAwarenessDay
www.zdfheute.de/wissen/mecfs...
Patients with severe #MECFS have a lower health related quality of life than those suffering from end stage lung cancer according to this study.
Let that sink in.
bmjopen.bmj.com/content/13/6...
Am #LongCovidAwarenessDay habe ich über meine 2,5 Jahre im Ausnahmezustand gebloggt.
longcovidonline.blog/2026/03/15/i...
YES YES YES
BREAKING NEWS: An otter is a bit sleepy.
Er stolpert auch über die Vorwürfe einer Mitarbeiterin, nicht über sein eigenes Fehlverhalten.
Ich find es erst dann gut, am 8. März ausschließlich dudes aufs Cover einer Zeitung zu pflastern, wenn die Headline dazu "Diese Männer aus unserer Redaktion haben denn Kurs 'Femizide - Wie berichten' mit gutem Erfolg abgeschlossen und nein, Thomas, es heißt nicht 'Beziehungsdrama'" ist.
Grafik in lila und schwarz mit einer großen Demonstration auf einem zentralen Platz in Linz. Viele Menschen stehen dicht gedrängt und halten Schilder hoch. Einige große, bunte Figuren oder Puppen ragen über die Menge. Im Hintergrund sind historische Gebäude und eine hohe Säule mit einer Statue zu sehen. Dekorative Elemente wie stilisierte Rosen und Blüten in lila und schwarz rahmen die Grafik ein. Oben im Bild steht der Text: „5000 Menschen demonstrierten für Frauenrechte in Linz OÖ! … kaum jemand berichtet darüber…“. Links über der Demonstration ist ein Schild mit der Aufschrift: „ENOUGH! BASTA! GENUG!“. Unten im Bild steht: „Sorgen wir selbst für Sichtbarkeit! Wenn auch du findest, dass Frauenrechte mehr Aufmerksamkeit verdienen: Teile dieses Bild. Kommentiere. Sei laut!“.
5000 Leute auf der Straße in Linz am 8.3. Keine Berichterstattung.
Eine Frau konfrontiert einen Mann und die Öffentlichkeit mit dem Sexismus, den dieser Mann freiwillig in der Öffentlichkeit geäußert hat und jetzt ist sie die Buhfrau und selbst diejenigen, die davon profitiert haben, sagen weder "Danke" noch "wir stehen hinter Dir".
Sounds familiar...
Wenn Männer in der Politik für Sexismus gerade stehen sollen, ist das Geheule groß. Das ist unfaire Behandlung.
Wenn sich Frauen in der Politik gegen sexistische Kommentare wehren, dann sind sie zu empfindlich. Und daher falsch in der Politik.
Der permanente Plottwist des Patriarchats.