Posts by ch.axt
5) Doch wer sich eingehender mit den revolutionären Ereignissen 1848/49 in Europa befassen möchte, ist mit bei diesem Buch auf jeden Fall goldrichtig.
4) Dadurch entsteht ein großes Panorama der Gesellschaft zu der Zeit und auch der gesellschaftlichen Widersprüche.
„Frühling der Revolution“ ist mit seinen über 1000 Seiten auf keinen Fall ein Überblickswerk.
3) Clark behandelt die Revolution nicht nur als die Geschichte, die von den „großen Männern“ gemacht wird, sondern wirft einen umfassenden Blick auf viele Klassen und Schichten der Gesellschaft und deren Rolle in der Revolution: Stadt- und Landbevölkerung, Reiche und Arme, Frauen, Sklav*innen,…
2) Dabei beleuchtet er die Ereignisse in unterschiedliche Länder Europas sehr detailreich, unterlässt aber auch nicht den Blick für das große Ganze. Besonders gut hat mir die Multiperspektive gefallen.
Christopher Clark erzählt in diesem Buch sehr ausführlich über die Ursachen, den Verlauf und die Folgen der Revolution 1848/48. Dabei beleuchtet er die Ereignisse in unterschiedliche Länder Europas sehr detailreich, unterlässt aber auch nicht den Blick für das große Ganze. Besonders gut hat mir die Multiperspektive gefallen. Clark behandelt die Revolution nicht nur als die Geschichte, die von den „großen Männern“ gemacht wird, sondern wirft einen umfassenden Blick auf viele Klassen und Schichten der Gesellschaft und deren Rolle in der Revolution: Stadt- und Landbevölkerung, Reiche und Arme, Frauen, Sklav*innen,… Dadurch entsteht ein großes Panorama der Gesellschaft zu der Zeit und auch der gesellschaftlichen Widersprüche. „Frühling der Revolution“ ist mit seinen über 1000 Seiten auf keinen Fall ein Überblickswerk. Doch wer sich eingehender mit den revolutionären Ereignissen 1848/49 in Europa befassen möchte, ist mit bei diesem Buch auf jeden Fall goldrichtig.
1) Christopher Clark erzählt in diesem Buch sehr ausführlich über die Ursachen, den Verlauf und die Folgen der Revolution 1848/48.
#buchempfehlung #lesetipp #bücher #ichlese #Buchapotheke
"Der ewige Faschismus" von Umberto Eco mit seinen 14 Merkmalen des Ur-Faschismus ist absolut lesenswert und leider immer noch höchst relevant!
"Der ewige Faschismus" von Umberto Eco mit seinen 14 Merkmalen des Ur-Faschismus ist absolut lesenswert und leider immer noch höchst relevant!
#buchempfehlung #lesetipp #bücher #ichlese #Buchapotheke
Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz und Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind Ausbeute beim öffentlichen Bücherschrank
Ausbeute beim öffentlichen Bücherschrank 😁 📚
#ichlese #buchaopotheke #booksky #buchsky #döblin #bücher
Faschismus definiert sie dabei nicht also historisches Phänomen, sondern in seinem Kern als unbedingten Besitzanspruch über Phantasma, dessen Verteidigung in letzter Konsequenz auch über Leichen geht.
Eine an einigen Stellen voraussetzungsvolle Lektüre, die sich dennoch zu lesen sehr lohnt!
„Wir brauchen einen Begriff des Faschismus, der nicht vom ultimativen Schrecken ausgeht, sondern die Politikform erfasst, die diesen ermöglicht. Einen Begriff, der offenlegt, dass diese Politikform auch ohne entsprechende Folgen schlimm genug wäre.“ (12f.) In ihrem aktuellen Buch analysiert Eva von Redeckers ausgehend von der Kritischen Theorie den aktuellen Faschismus und dessen Zusammenhang mit dem #Neoliberalismus, Techo-Kapitalismus und der #Klimakatastrophe. Faschismus definiert sie dabei nicht also historisches Phänomen, sondern in seinem Kern als unbedingten Besitzanspruch über Phantasma, dessen Verteidigung in letzter Konsequenz auch über Leichen geht. Eine an einigen Stellen doch voraussetzungsvolle Lektüre, die sich dennoch zu lesen auf jeden Fall lohnt! „Den Kern des Faschismus bildet eine entfesselte Eigentumslogik. Sein Gegenüber sind keine Menschen, sondern Dinge; seine Feinde sind keine Gegner, sondern Diebe. ‚Die‘, das sind diejenigen, die ein Quasi-Eigentum angreifen und die deshalb liquidiert gehören. Das Quasi-Eigentum variiert. (…) Es kann die Nation sein oder die Familie oder das ‚völkische Blut‘.“ (17)
In ihrem aktuellen Buch analysiert Eva von Redeckers ausgehend von der Kritischen Theorie den aktuellen Faschismus und dessen Zusammenhang mit dem #Neoliberalismus, #Technokapitalismus und der #Klimakatastrophe.
#Leselust #buchempfehlung #lesetipp #bücher #ichlese #Buchapotheke
Buchcover von Jane Austen "Stolz und Vorurteil"
Osterlektüre🐣💐📚
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Reiche gegen Arme und die Umwelt wäre auch ein korrekte Überschrift!
#spritpreise #Reiche
Dann gehöre ich zu den "lieber unten bleibenden" 10% :D
Oder gleich an der Innenseite der Tür, aber nur bei laufendem Betrieb sichtbar.
Gut so! Ich mache das regelmäßig, v.a. natürlich bei Sachbüchern etc. aber nicht nur. Übung macht bekanntlich Meister:innen 😉
Aber wer ist schon dieses "uns" ? Wen kümmern schon "die da unten" ?
Langsam glaube ich, dass die Bundesregierung auch so eine Art "Projekt 2025" verfolgt. Und sie eifrig am Werkeln ist bei all dem Quatsch der letzten Monaten.
Oder glauben die wirklich, die Maßnahmen werden uns wirklich aus der Krise helfen?
#Merz #klingbeil #reiche #Prien
3) Auch wenn am Ende einige Fragen offen blieben, so macht vielleicht genau das einen Reiz des Buches aus und mir gefiel auch die oft bedrückende Atmosphäre des Romans besonders gut.
2) Bis eines Tages die Wächter verschwinden und die Tür offensteht. Auf die Frauen wartet eine endlose Welt ohne wilde Tiere, Feinde und Männer. Eine Utopie?
Der Roman stellt existenzielle Fragen zu Gesellschaft, Geschlechterrollen, Feminismus und Sexualität. Und zu Einsamkeit.
In „Ich, die ich Männer nicht kannte“ erzählt Jacqueline Harpman eine Geschichte der ganz besonderen Art. 40 Frauen leben jahrelang in einem unterirdischen Käfig, bewacht von schweigsamen Männern, ohne Erinnerung an die Welt draußen. Bis eines Tages die Wächter verschwinden und die Tür offensteht. Auf die Frauen wartet eine endlose Welt ohne wilde Tiere, Feinde und Männer. Eine Utopie? Der Roman stellt existenzielle Fragen zu Gesellschaft, Geschlechterrollen, Feminismus und Sexualität. Und zu Einsamkeit. Auch wenn am Ende einige Fragen offen blieben, so macht vielleicht genau das einen Reiz des Buches aus und mir gefiel auch die oft bedrückende Atmosphäre des Romans besonders gut.
1) In „Ich, die ich Männer nicht kannte“ erzählt Jacqueline Harpman eine Geschichte der ganz besonderen Art.
40 Frauen leben jahrelang in einem unterirdischen Käfig, bewacht von schweigsamen Männern, ohne Erinnerung an die Welt draußen.
#buchsky #booksky #bücher #lesen #literatur #buchapotheke
Hat vielleicht einfach nur ein bisschen Frust-Shopping gemacht.
"Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben."
6) Insgesamt fand ich das Buch an sich gut geschrieben, würde es aber nicht nochmal lesen wollen.
5) Gerade in seiner neoliberalen Form trägt der Liberalismus selbst dazu bei, soziale Ungleichheit und ökonomische Unsicherheit zu verschärfen. Diese Entwicklungen begünstigen autoritäre Tendenzen – ein Zusammenhang, den das Buch weitgehend ausblendet.
4) Auch die politische Argumentation bleibt unzureichend. Die Verteidigung der liberalen Demokratie gegen den Faschismus greift meiner Meinung zu kurz.
3) Der letzte Teil des Buches überzeugt aber leider deutlich weniger. Z.B. wird die Idee eines „ethischen Kapitalismus“ (Markus Gabriel) vertreten. Verkannt wird, dass Kapitalismus aber stets auf Wachstum, Konkurrenz und Ressourcenverbrauch basiert und nie ein gutes Leben für alle ermöglicht.
2) Es hat mir insbesondere an den Stellen gefallen, an denen er sich mit der Philosophie der Liebe auseinandersetzt. Diese Abschnitte entfalten eine echte argumentative Tiefe und machen Lust auf Mehr!
"Liebe. Ein Aufruf" ist ein schönes kurzes und stilistisch ansprechendes Buch. Daniel Schreiber versteht es, komplexe Gedanken in eine klare und oft poetische Sprache zu übersetzen, wodurch sich das Werk angenehm und zügig lesen lässt. Es hat mir insbesondere an den Stellen gefallen, an denen er sich mit der Philosophie der Liebe auseinandersetzt. Diese Abschnitte entfalten eine echte argumentative Tiefe und machen Lust auf Mehr! Der letzte Teil des Buches überzeugt aber leider deutlich weniger. Zum Beispiel wird die Idee eines „ethischen Kapitalismus“ (Markus Gabriel) vertreten. Verkannt wird dabei, dass Kapitalismus aber stets auf Wachstum, Konkurrenz und Ressourcenverbrauch basiert und niemals eine gutes Leben für alle ermöglichen wird. Auch die politische Argumentation bleibt unzureichend. Die Verteidigung der liberalen Demokratie gegen den Faschismus greift meiner Meinung zu kurz. Gerade in seiner neoliberalen Form trägt der Liberalismus selbst dazu bei, soziale Ungleichheit und ökonomische Unsicherheit zu verschärfen. Diese Entwicklungen begünstigen autoritäre Tendenzen – ein Zusammenhang, den das Buch weitgehend ausblendet.
1) "Liebe. Ein Aufruf" ist ein schönes kurzes und stilistisch ansprechendes Buch. Daniel Schreiber versteht es, komplexe Gedanken in eine klare und oft poetische Sprache zu übersetzen, wodurch sich das Werk angenehm und zügig lesen lässt.
#ichlese #buchsky #booksky #bücher #lesen #literatur
Amen!
#BookSky
„Ich brauche gleich einen Schnaps“ – das Lanz-Zitat bringt die Lage auf den Punkt. Steigende Energiepreise sind kein Zufall, sondern Folge fossiler Abhängigkeit. Jede Krise treibt Kosten. Die Lösungen: Erneuerbare ausbauen, Tempo erhöhen. Zögern kostet Zukunft #Energiewende
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