Ab morgen ist es soweit!
Posts by Ernst Langthaler
Die überzeugendsten Erklärungen des NS sind jene, die das Zusammenspiel ideologischer und materieller Faktoren zeigen. Hier ist @adamtooze.bsky.social mit seinem Klassiker "Ökonomie der Zerstörung" überzeugender. 3/3
Mit dieser Position begab er sich aber in einen Widerspruch: Wenn die Nazis keine Ideologie hatten, warun führten sie dann einen inneren und äußeren "Rassenkrieg" gegen jüdische und slawische Bevölkerungen? 2/3
Im gestrigen Wiener Stadtgespräch sprach @barbaratoth.bsky.social mit Götz Aly, einem der wichtigsten Historiker:innen des NS. Er (über-) betonte die materiellen Faktoren der Herrschaftsmechanik und stellte eine genuine NS-Ideologie in Abrede. 1/3
wienerstadtgespraech.at/termine/Goet...
Hungarians showing how to win big in an unfair election: organize AND protest AND vote AND demand profound change.
Work in Progress für kommenden Montag - Infos ubd Anmeldung: www.ruralhistory.at/de/veranstal...
Das ist leider normal - für narzisstische Despoten!
Das Rural History Forum am IGLR in St. Pölten feiert am 13.4.2026 seinen 100er. Ich freue mich, dort ein laufendes Projekt über ländliche Räume in Österreich in den 1930ern vorzustellen.
www.ruralhistory.at/de/veranstal...
Erschienen im Druck und "open access" bei @dgb-history.bsky.social
Ein Kochbuch von 1946 als Quelle der Ernährungsgeschichte: Damals startete in Österreich auch ein letzter - vergeblicher - Versuch, den Menschen die Sojabohne als billige Eiweißquelle schmackhaft zu machen. #soyfacts
www.derstandard.at/story/300000...
Overshoot Day in Österreich, dem Land der Schnitzelesser, Häuslbauer und Autofahrer: leichte Verbesserung, aber immer noch schlechter als Deutschland und andere europäische Länder.
www.derstandard.at/story/300000...
Das Oxford Handbook of Commodity History erschließt ein spannendes Forschungsfeld - siehe meine Besprechung in der HZ.
www.degruyterbrill.com/document/doi...
Ich freue mich schon auf das gemeinsame Panel zum Anthropozän mit Fabienne Will und @robertgro5.bsky.social!
Heute geht's zur Uni Salzburg: Gastvortrag über "Globale Agrar- und Ernährungsgeschichte aus der Warenperspektive". Dank an Tanja Bührer und Laurin Blecha für die Einladung - Interessierte sind willkommen!
www.plus.ac.at/news/globalg...
Habermas hatte einen scharfen Blick für die Pathologien der Moderne - Stichwort: "Kolonialisierung der Lebenswelt". Aber er blieb dem Projekt der Moderne stets verbunden.
Die Ägypter sind ein heißer Tipp.
Habermas war der erste Sozialtheoretiker, den ich mir um 1990 mühsam angeeignet habe: die "Theorie des kommunikativen Handelns" mit 1200 Seiten in zwei Suhrkamp-Bänden. Gute Reise, alter, weiser Mann!
www.spiegel.de/kultur/philo...
"Rurbane" Geschichte stand im Mittelpunkt der Tagung für zwei in Pension gehende Wiener Kollegen. Mein Beitrag diskutierte mehr-als-menschliche Ansätze der Agrargeschichte.
wirtschaftsgeschichte.univie.ac.at/institut/akt...
Global Tipping Points Report: Auch positive gesellschaftliche und ökonomische Prozesse können - einmal ausgelöst - selbstverstärkend werden. Die Preisentwicklung von #Erneuerbaren ist nur ein Beispiel. Trotzdem müssen solche Prozesse gegen politischen #Backlash verteidigt werden.
The Most Popular Fast Food Brands In The World
More about the list: businessfinancing.co.uk/pop...
Die "Sojawurst" ist vorläufig gerettet! #soyfacts
orf.at/stories/3422...
Interessante Quellenedition über die Anfänge der Zweiten Republik. Gemeinsam mit Stefan Eminger habe ich den Bereich der Agrarpolitik kommentiert. Hier reden die "Agrarier" Klartext.
uni.leykamverlag.at/produkt/mit-...
Institutionenökonomisch kann man das so sehen - wobei ich es da eher mit Polanyi, Granovetter & Co. (embeddedness) halte. Nur spielt das - nämlich Rechtssicherheit als Institution - in Deinem Artikel keine Rolle.
Zustimmung zu Punkt 2: Mehr Komplexität kann Rechtssicherheit schwächen - aber kann sie auch stärken.
Widerspruch zu Punkt 1: Unter "Rechtssicherheit" verstehe ich mehr als nur eine Institution funktionierender Märkte. Sie ist auch ein Mittel der Akteure der Zivilgesellschaft, um Interessen zu vertreten (etwa durch die Institution des Einspruchs) und dadurch Systemvertrauen aufzubauen.
JKU Historiker Ernst Langthaler über Fleischkonsum in Österreich.
JKU Historiker Ernst Langthaler ordnet ein: Unser Ernährungssystem ist politisch aber ein Wandel unausweichlich. Eine faire und ökologische Transformation gelingt aber nur, wenn neben uns Konsument*innen auch der Staat Verantwortung übernimmt. 🥩 http://go.jku.at/n26d1
Den Sozialstaat einfacher und billiger zu machen, klingt ökonomisch gut. Man darf dabei aber nicht übersehen, dass eine komplexere (und damit teurere) Verwaltung auch außerökonomischen Nutzen (z.B. Rechtssicherheit) haben kann. Eine rein ökonomische Sicht greift hier zu kurz.
Wie die NS-Mordaktion „T4“ von der örtlichen Verwaltung mitgetragen wurde, erzähle ich in diesem Blogbeitrag für @wasbishergeschah.bsky.social:
www.derstandard.at/story/300000...
Beim Weintrinken wird sich die D-A-CH-Region immer einiger ...