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Posts by Decolonial Memories

Text auf der Tafel: „Ein Ort der Erinnerung ist verschwunden
Die Gedenkstele zur Berliner Afrika-Konferenz von 1884/85, die hier in der Wilhelmstraße 92 in Berlin-Mitte stand ist von Unbekannten gestohlen worden.
Seit 2005 war sie ein Ort der Bildung und der Begegnung. Schulklassen, Studierende, Berlinerinnen und Berliner sowie Gäste aus aller Welt hielten hier inne, um sich mit der kolonialen Geschichte auseinanderzusetzen. Auch internationale Delegationen besuchten diesen Ort.
Das Afrika-Forum e.V. hat Strafanzeige erstattet und bittet um Hinweise zur Aufklärung des Diebstahls und um Unterstützung zur Wiederherstellung dieses gesellschaftspolitisch und künstlerisch wichtigen Denkmals.
Spendenkonto:
Deutsche Skatbank Altenburg
IBAN: DE14 8306 5408 0005 2021 25
BIC: GENODEF1SLR
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung
Afrika-Forum e.V.
www.afrikaforum.net“

Text auf der Tafel: „Ein Ort der Erinnerung ist verschwunden Die Gedenkstele zur Berliner Afrika-Konferenz von 1884/85, die hier in der Wilhelmstraße 92 in Berlin-Mitte stand ist von Unbekannten gestohlen worden. Seit 2005 war sie ein Ort der Bildung und der Begegnung. Schulklassen, Studierende, Berlinerinnen und Berliner sowie Gäste aus aller Welt hielten hier inne, um sich mit der kolonialen Geschichte auseinanderzusetzen. Auch internationale Delegationen besuchten diesen Ort. Das Afrika-Forum e.V. hat Strafanzeige erstattet und bittet um Hinweise zur Aufklärung des Diebstahls und um Unterstützung zur Wiederherstellung dieses gesellschaftspolitisch und künstlerisch wichtigen Denkmals. Spendenkonto: Deutsche Skatbank Altenburg IBAN: DE14 8306 5408 0005 2021 25 BIC: GENODEF1SLR Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung Afrika-Forum e.V. www.afrikaforum.net“

Dekolonial Erinnern in Berlin: Afrika-Forum e.V. hat eine Info-Tafel zum gestohlenen Mahnmal in der Wilhelmstraße 92 angebracht. (Foto: Harald Friedrichs).

Beitrag dazu von Joachim Zeller: dekolonial-erinnern.de/schmerzliche...

English version: dekolonial-erinnern.de/painful-gap-...

1 day ago 7 2 0 0
Markus Himmelsbach, Dr. Valence Silayo und Dr. Fiona Siegenthaler im Büro im Gespräch, aufgeklappte Laptops, Ordner und Bücher auf dem Tisch

Markus Himmelsbach, Dr. Valence Silayo und Dr. Fiona Siegenthaler im Büro im Gespräch, aufgeklappte Laptops, Ordner und Bücher auf dem Tisch

Chagga stories from the Kilimanjaro: Chapter 4. Intersecting perspectives sammlung-digital.lindenmuseum.de/en/chapter/i...

Exhibition until 7 June: lindenmuseum.de/celebrating-...

3 days ago 1 1 0 0
DHM: „Songea Lwafu Mbano
(gest. / died 1906)
rergrobertes Bild aus: Das Deutsche Njassa- und Ruwuma-Gebie!
und lone I ontaraed nicture from: The German Nyassa and
uvuma Region, the Country and its People Friedrich Fülleborn (1866-1933)
Barin. 1906
Reproduktion
Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin - Preubischer Kulturbesite
Die Kolonialverwaltung führte zahllose Waldnutzungs-und Jagdvorschriften ein, zudem eine Kopfsteuer. Wer die Steer nicht zahlte, wurde zur Zwangsarbeit auf den
Plantagen verptlichtet. Die bevolkerung leistete von
Beginn an Widerstand gegen die Kolonialmacht; mit der symbolischen Zerstörung einer Baumwollplantage begann 1905 der Maji-Maji-Krieg, der bis 1907 dauerte.
Songea Lwafu Mbano war einer der Anführer im Wider-standskampf. Er wurde von deutschen Truppen am
27. Februar 1906 zusammen mit 66 Kämpfern der Ngoni testgenommen, erhängt und enthauptet. Seine Nachfah-
ren suchen bis heute nach seinem Schädel, der mit vielen weiteren Gebeinen nach Deutschland in anthropologische Sammlungen gebracht wurde. Am Ort der Hinrichtungen in Tansanias Süden steht heute das Maji-Maji-Memorial Museum. Die Fotografie von Songea Lwafu Mbano entstand 1906 in einem kolonialen Kontext. Als einzige überlieferte Aufnahme von ihm entwickelte das Bild ein Eigenleben und findet sich heute in Tansania in Schul-büchern und Museen.
The colonial administration imposed numerous restrictions on hunting and forest use, along with a capitation tax.
Those who failed to pay the tax were forced to work on plantations. The local population resisted colonial rule from the start. The Maji-Maji War erupted in 1905 with the symbolic destruction of a cotton plantation and lasted
untll 1907.
Songea Lwafu Mbano was one of the leaders of the resis-tance. On 27 February 1906, he and 66 Ngoni warriors were arrested, hanged, and beheaded. His descendants are still searching for his skull, which, along with many other remains, was sent to anthropological collections in Germany…“

DHM: „Songea Lwafu Mbano (gest. / died 1906) rergrobertes Bild aus: Das Deutsche Njassa- und Ruwuma-Gebie! und lone I ontaraed nicture from: The German Nyassa and uvuma Region, the Country and its People Friedrich Fülleborn (1866-1933) Barin. 1906 Reproduktion Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin - Preubischer Kulturbesite Die Kolonialverwaltung führte zahllose Waldnutzungs-und Jagdvorschriften ein, zudem eine Kopfsteuer. Wer die Steer nicht zahlte, wurde zur Zwangsarbeit auf den Plantagen verptlichtet. Die bevolkerung leistete von Beginn an Widerstand gegen die Kolonialmacht; mit der symbolischen Zerstörung einer Baumwollplantage begann 1905 der Maji-Maji-Krieg, der bis 1907 dauerte. Songea Lwafu Mbano war einer der Anführer im Wider-standskampf. Er wurde von deutschen Truppen am 27. Februar 1906 zusammen mit 66 Kämpfern der Ngoni testgenommen, erhängt und enthauptet. Seine Nachfah- ren suchen bis heute nach seinem Schädel, der mit vielen weiteren Gebeinen nach Deutschland in anthropologische Sammlungen gebracht wurde. Am Ort der Hinrichtungen in Tansanias Süden steht heute das Maji-Maji-Memorial Museum. Die Fotografie von Songea Lwafu Mbano entstand 1906 in einem kolonialen Kontext. Als einzige überlieferte Aufnahme von ihm entwickelte das Bild ein Eigenleben und findet sich heute in Tansania in Schul-büchern und Museen. The colonial administration imposed numerous restrictions on hunting and forest use, along with a capitation tax. Those who failed to pay the tax were forced to work on plantations. The local population resisted colonial rule from the start. The Maji-Maji War erupted in 1905 with the symbolic destruction of a cotton plantation and lasted untll 1907. Songea Lwafu Mbano was one of the leaders of the resis-tance. On 27 February 1906, he and 66 Ngoni warriors were arrested, hanged, and beheaded. His descendants are still searching for his skull, which, along with many other remains, was sent to anthropological collections in Germany…“

DHM: „Forstwirtschaft in Deutsch-Ostafrika
The Forest Industry in German East Africa
Das USAMBARAVEILCHEN ist nach seinem Herkunftsort benannt: Es wächst in den Usambara-Bergen im
Nordosten des heutigen Tansanias. Wie viele Pflanzen und Tiere kam es in der Kolonialzeit vermehrt nach Deutschland.
Das Deutsche Kaiserreich eignete sich ab 1884/85
Kolonien in Afrika an. Das heutige Tansania gehörte zum sogenannten Schutzgebiet Deutsch-Ostafrika.
Die Bevölkerung leistete von Beginn an Widerstand gegen die Kolonialherrschaft. Sie erhob sich gegen Entrechtung, Zwangsarbeit und Plantagenwirtschaft, aber auch gegen Jagd- und Waldnutzungsverbote.
Mit der Einführung der deutschen Forstverwaltung wurden von 1893 an zahireiche Waldverordnungen erlassen, die den Zugang der ansässigen afrikanischen
Bevölkerung massiv einschränkten. Der Widerstand gipfelte 1905 im Beginn des Maji-Maji-Kriegs.
The AFRICAN VIOLET, known in German as the Usambaraveilchen, was named for its place of origin: the Usambara Mountains in northeastern Tanzania.
Like many plants and animals, it was increasingly imported to Germany during the colonial period.
The German Empire began acquiring colonies in Africa in 1884/85, including present-day Tanzania, making the land part of the so-called protectorate of German East Africa.
From the start, local populations resisted colonial rule.
They protested against disenfranchisement, forced labour, and the plantation economy, as well as bans on hunting and forest use. When the German forest administration took hold around 1893, Numerouo regulations severely restricted indigenous Africans' access to the forests.
Resistance peaked in 1905 with the outbreak of the Maji-Maji War.“

DHM: „Forstwirtschaft in Deutsch-Ostafrika The Forest Industry in German East Africa Das USAMBARAVEILCHEN ist nach seinem Herkunftsort benannt: Es wächst in den Usambara-Bergen im Nordosten des heutigen Tansanias. Wie viele Pflanzen und Tiere kam es in der Kolonialzeit vermehrt nach Deutschland. Das Deutsche Kaiserreich eignete sich ab 1884/85 Kolonien in Afrika an. Das heutige Tansania gehörte zum sogenannten Schutzgebiet Deutsch-Ostafrika. Die Bevölkerung leistete von Beginn an Widerstand gegen die Kolonialherrschaft. Sie erhob sich gegen Entrechtung, Zwangsarbeit und Plantagenwirtschaft, aber auch gegen Jagd- und Waldnutzungsverbote. Mit der Einführung der deutschen Forstverwaltung wurden von 1893 an zahireiche Waldverordnungen erlassen, die den Zugang der ansässigen afrikanischen Bevölkerung massiv einschränkten. Der Widerstand gipfelte 1905 im Beginn des Maji-Maji-Kriegs. The AFRICAN VIOLET, known in German as the Usambaraveilchen, was named for its place of origin: the Usambara Mountains in northeastern Tanzania. Like many plants and animals, it was increasingly imported to Germany during the colonial period. The German Empire began acquiring colonies in Africa in 1884/85, including present-day Tanzania, making the land part of the so-called protectorate of German East Africa. From the start, local populations resisted colonial rule. They protested against disenfranchisement, forced labour, and the plantation economy, as well as bans on hunting and forest use. When the German forest administration took hold around 1893, Numerouo regulations severely restricted indigenous Africans' access to the forests. Resistance peaked in 1905 with the outbreak of the Maji-Maji War.“

DHM: „Schillings veröffentlichte Lichtbilder von Tieren in den Kolonien
Schillings' published photographs of animals in the colonies
Schillings unveröffentlichte Lichtbilder aus den Kolonien
Schillings' unpublished photographs from the colonies
Vortagent Fotograflen von Carl Georg Schilings (1865-1921).“

DHM: „Schillings veröffentlichte Lichtbilder von Tieren in den Kolonien Schillings' published photographs of animals in the colonies Schillings unveröffentlichte Lichtbilder aus den Kolonien Schillings' unpublished photographs from the colonies Vortagent Fotograflen von Carl Georg Schilings (1865-1921).“

DHM: „Das Biologische Institut in Amani, Deutsch-Ostafrika.
The Biological Institute in Amani,
German East Africa.

Schild der Deutschen
Holzgesellschaft für Ostafrika.
Sign of the German Timber
Company for East Africa.“

DHM: „Das Biologische Institut in Amani, Deutsch-Ostafrika. The Biological Institute in Amani, German East Africa. Schild der Deutschen Holzgesellschaft für Ostafrika. Sign of the German Timber Company for East Africa.“

Dekolonial Erinnern im Deutschen Historischen Museum Berlin: Kolonialismus ist Teil der Ausstellung „Natur & deutsche Geschichte“.

4 days ago 3 2 0 0
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France’s new restitution law passes final vote Procedures for returning objects will be “strictly supervised” and the law applies only to items illegally taken between June 1815 and April 1972

Restitution Frankreich: Nationalversammlung beschließt Gesetz für Rückführung von Kulturgütern (belongings).

Wann präsentiert Staatsminister Weimer @bundeskultur.bsky.social Gesetzentwurf zur Restitution?
@diplo.de @laenderkultur.bsky.social @staedtetag.de

👉 www.theartnewspaper.com/2026/04/14/f...

4 days ago 2 3 0 0
Mythos „Saubere Schutztruppe“ widerlegt – Dekolonial Erinnern/decolonial memories

Wichtiges erinnerungspolitisches Motiv der AfD ist der Mythos von der „Sauberen Schutztruppe“ im deutschen Kolonialismus. Gut, dass diese Legende gerade von einem Bundeswehr-Institut (ZMSBw) dekonstruiert wird.

Siehe: dekolonial-erinnern.de/mythos-saube...

4 days ago 4 1 0 0
„Kultur als Waffe“ – Dekolonial Erinnern/decolonial memories

Ergänzend dazu eine Analyse des AfD-Programms für Sachsen-Anhalt aus erinnerungskultureller Perspektive:

👉https://dekolonial-erinnern.de/kultur-als-waffe/

4 days ago 6 3 0 0
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Bientôt un musée de la colonisation? C'est ce que proposent deux députées | LCP - Assemblée nationale Les députées Amélia Lakrafi (EPR) et Sabrina Sebaihi (Ecologiste) proposent de créer un musée sur l'histoire de la colonisation. C'est l'une des principales mesures issues de leur rapport "sur l'influ...

Dekolonial Erinnern in Frankreich: Initiative im Parlament zur Schaffung eines Museums für die Geschichte des Kolonialismus. Vielleicht auch eine Idee für den Bundestag @franziscaz.bsky.social @awettesfaiesus.bsky.social @inesschwerdtner.bsky.social?

@richardlegay.bsky.social
lcp.fr/actualites/b...

4 days ago 7 2 0 0
The Herald Zimbabwe: „The South African government is on Tuesday set to preside over a historic handover ceremony for the repatriation of the last Zimbabwe soapstone bird — the Chapungu — along with ancestral human remains, in a significant gesture of cultural restoration ahead of Zimbabwe’s Independence Day celebrations.

The ceremony, to be held at the Iziko South African Museum in Cape Town, follows a directive from South African President Cyril Ramaphosa to return the artefact, marking a milestone in efforts to restore African heritage displaced during the colonial era.

The Chapungu, carved centuries ago at Great Zimbabwe, is among the iconic Zimbabwe Birds — revered symbols of a civilisation that flourished between the 11th and 15th centuries. The sculptures are widely regarded as sacred emblems of Zimbabwean identity, spirituality and sovereignty.

However, during the late 19th century, colonial plunder saw several of the birds removed from Zimbabwe, with some ending up in foreign collections. One of the artefacts was taken and later sold to Cecil John Rhodes, where it remained for decades.“

The Herald Zimbabwe: „The South African government is on Tuesday set to preside over a historic handover ceremony for the repatriation of the last Zimbabwe soapstone bird — the Chapungu — along with ancestral human remains, in a significant gesture of cultural restoration ahead of Zimbabwe’s Independence Day celebrations. The ceremony, to be held at the Iziko South African Museum in Cape Town, follows a directive from South African President Cyril Ramaphosa to return the artefact, marking a milestone in efforts to restore African heritage displaced during the colonial era. The Chapungu, carved centuries ago at Great Zimbabwe, is among the iconic Zimbabwe Birds — revered symbols of a civilisation that flourished between the 11th and 15th centuries. The sculptures are widely regarded as sacred emblems of Zimbabwean identity, spirituality and sovereignty. However, during the late 19th century, colonial plunder saw several of the birds removed from Zimbabwe, with some ending up in foreign collections. One of the artefacts was taken and later sold to Cecil John Rhodes, where it remained for decades.“

Restitution Süd-Süd: Südafrikanische Regierung übergibt den in Kolonialzeiten angeeigneten Zimbabwe Vogel an das Nachbarland. Fast 140 Jahre nach der Translokation.

www.iziko.org.za/news/repatri...

6 days ago 5 2 0 0
Colonialism and Law. A Global History

Interview with Dr Sebastian M. Spitra (University of Vienna)

Dr Sebastian M. Spitra is a postdoctoral researcher at the Institute for Legal and Constitutional History at the University of Vienna and a member of the Young Academy of Sciences and Literature | Mainz. He has been consulted as an expert by the Austrian Federal Chancellery and ICOM Austria as part of the project “The Museum in a Colonial Context” and by the German parliamentary party Bündnis 90/Die Grünen. The book
Kolonialismus und Recht. Eine Globalgeschichte (Colonialism and Law. A Global History) was written during his tenure as research professor at the Käte Hamburger Kolleg “Legal Unity and Pluralism” at the University of Münster.

Colonialism and Law. A Global History Interview with Dr Sebastian M. Spitra (University of Vienna) Dr Sebastian M. Spitra is a postdoctoral researcher at the Institute for Legal and Constitutional History at the University of Vienna and a member of the Young Academy of Sciences and Literature | Mainz. He has been consulted as an expert by the Austrian Federal Chancellery and ICOM Austria as part of the project “The Museum in a Colonial Context” and by the German parliamentary party Bündnis 90/Die Grünen. The book Kolonialismus und Recht. Eine Globalgeschichte (Colonialism and Law. A Global History) was written during his tenure as research professor at the Käte Hamburger Kolleg “Legal Unity and Pluralism” at the University of Münster.

Englische Fassung:
👉 dekolonial-erinnern.de/colonialism-...

1 week ago 2 0 0 0
Kolonialismus und Recht: Eine Globalgeschichte

Interview mit Dr. Sebastian M. Spitra (Universität Wien)

Berlin/Wien, 14.04.2026

Dr. Sebastian M. Spitra ist Postdoc-Forscher am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien sowie Mitglied der Jungen Akademie der Wissenschaften und Literatur | Mainz. Als Experte wurde er vom Österreichischen Bundeskanzleramt und ICOM Austria im Rahmen des Projekts »Das Museum im kolonialen Kontext« sowie von der deutschen Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen konsultiert. Sein Ende April 2026 beim Campus Verlag erscheinendes Buch Kolonialismus und Recht. Eine Globalgeschichte entstand während seiner Tätigkeit als Forschungsprofessor am Käte Hamburger Kolleg »Einheit und Vielfalt im Recht« der Universität Münster.

Kolonialismus und Recht: Eine Globalgeschichte Interview mit Dr. Sebastian M. Spitra (Universität Wien) Berlin/Wien, 14.04.2026 Dr. Sebastian M. Spitra ist Postdoc-Forscher am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien sowie Mitglied der Jungen Akademie der Wissenschaften und Literatur | Mainz. Als Experte wurde er vom Österreichischen Bundeskanzleramt und ICOM Austria im Rahmen des Projekts »Das Museum im kolonialen Kontext« sowie von der deutschen Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen konsultiert. Sein Ende April 2026 beim Campus Verlag erscheinendes Buch Kolonialismus und Recht. Eine Globalgeschichte entstand während seiner Tätigkeit als Forschungsprofessor am Käte Hamburger Kolleg »Einheit und Vielfalt im Recht« der Universität Münster.

Kolonialismus & Recht: Interview mit Sebastian M. Spitra auf Blog „dekolonial-erinnern.de“ über sein neues Buch „Kolonialismus und Recht. Eine Globalgeschichte“, das Ende April im Campus Verlag erscheint.

@awettesfaiesus.bsky.social
@gruene-bundestag.de

👉 dekolonial-erinnern.de/kolonialismu...

1 week ago 4 5 1 0
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Portal „Collections from Colonial Contexts“ of the German Digital Library – Dekolonial Erinnern/decolonial memories

English version of the text: dekolonial-erinnern.de/portal-colle...

1 week ago 0 0 0 0
Das Online-Portal „Sammlungsgut aus Kolonialen Kontexten“ der Deutschen Digitalen Bibliothek – Dekolonial Erinnern/decolonial memories

Kleine, nicht repräsentative Umfrage zur Nutzung des CCC-Onlineportals durch Menschen aus den Herkunftsgesellschaften auf Blog „dekolonial-erinnern.de“. Von @hdilger.bsky.social @mehler.bsky.social @ms24162747.bsky.social

dekolonial-erinnern.de/das-online-p...

1 week ago 2 1 1 0

2/2
Jedes Datenfeld ist dort mit einem Erfassungshinweis, Beispielen, Vokabularempfehlungen & einem Snippet für die Ausprägung im LIDO-xml-Format beschrieben. Ein nützliches Tool bei der Erschließung und Online-Weitergabe von Objektdaten!

Direkt zum Portal:
ccc.deutsche-digitale-bibliothek.de/de/

1 week ago 7 1 0 0
Visual des Portals mit Portaltitel und Logo vor eingefärbten Weltkarten

Visual des Portals mit Portaltitel und Logo vor eingefärbten Weltkarten

Wir haben unseren Datenfeldkatalog für das Portal Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in einem Wiki veröffentlicht: deutsche-digitale-bibliothek.atlassian.net/wiki/spaces/...
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1 week ago 25 10 2 0
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Une loi pour faciliter la restitution des objets pillés pendant la colonisation examinée à l'Assemblée nationale Des dizaines de milliers d'objets d'art pillés pendant la colonisation, notamment en Afrique, se trouvent actuellement dans les musées français. Un texte est débattu à l'Assemblée nationale lundi pour...

Restitution Frankreich: Morgen berät Nationalversammlung Gesetzentwurf für kolonial angeeignete Kulturgüter (belongings).

Und Deutschland? @diplo.de @geronafrica.bsky.social @laenderkultur.bsky.social

@djaten.bsky.social @mehler.bsky.social @aguigah.bsky.social

www.radiofrance.fr/franceinter/...

1 week ago 6 2 0 0
Mythos „Saubere Schutztruppe“ widerlegt

Bundeswehr-Institut dokumentiert massive militärische Gewalt in deutschen Kolonien

So wie früher die Erzählung von der „Sauberen Wehrmacht“ im 2. Weltkrieg die historischen Fakten verfälscht hat, propagieren heute Einige den Mythos der „Sauberen Schutztruppe“. Es ist dem Bundeswehr-Zentrum für Militärgeschichte & Sozialwissenschaften (ZMSBw) zu verdanken, dass diese Legende nun systematisch dekonstruiert wird. Im Gespräch (deutsch) mit dem Podcast „Decolonial Memories“ berichten die ZMSBw-Wissenschaftler Dr. Christian Stachelbeck & Dr. Pierre Köckert über ihr Forschungsprojekt „Deutsches Militär im kolonialen Einsatz 1880-1918 – Ein Kontinuum der Gewalt“. Sie befassen sich mit dem Zustand permanenter Gewaltanwendung im hoheitlichen Auftrag durch Schutztruppe, Polizei, Zivilisten und Hilfstruppen.

Mythos „Saubere Schutztruppe“ widerlegt Bundeswehr-Institut dokumentiert massive militärische Gewalt in deutschen Kolonien So wie früher die Erzählung von der „Sauberen Wehrmacht“ im 2. Weltkrieg die historischen Fakten verfälscht hat, propagieren heute Einige den Mythos der „Sauberen Schutztruppe“. Es ist dem Bundeswehr-Zentrum für Militärgeschichte & Sozialwissenschaften (ZMSBw) zu verdanken, dass diese Legende nun systematisch dekonstruiert wird. Im Gespräch (deutsch) mit dem Podcast „Decolonial Memories“ berichten die ZMSBw-Wissenschaftler Dr. Christian Stachelbeck & Dr. Pierre Köckert über ihr Forschungsprojekt „Deutsches Militär im kolonialen Einsatz 1880-1918 – Ein Kontinuum der Gewalt“. Sie befassen sich mit dem Zustand permanenter Gewaltanwendung im hoheitlichen Auftrag durch Schutztruppe, Polizei, Zivilisten und Hilfstruppen.

Im Gespräch mit dem Podcast Decolonial Memories berichten Wissenschaftler des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw)
über ihr Forschungsprojekt Deutsches Militär im kolonialen Einsatz 1880-1918 – Ein Kontinuum der Gewalt. Im Mittelpunkt des vierjährigen, bis 2028 laufenden Projekts steht die Untersuchung aller Formen der staatlichen Gewaltausübung in den deutschen Kolonien.
Permanenter Gewaltzustand
Der Projektleiter Dr. Christian Stachelbeck beschreibt die Positionierung des Projekts so:
„Wir verstehen Gewalt als einen permanenten Zustand der Kolonialherrschaft, angefangen von alltäglichen Zwangsmaßnahmen bis hin zu den großen Operationen und Kriegen. Dazwischen gibt es eine große Bandbreite, die von latenter und struktureller Gewalt bis zu physischer Gewalt reicht, also Gewalt in allen möglichen Erscheinungsformen.“

Im Gespräch mit dem Podcast Decolonial Memories berichten Wissenschaftler des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) über ihr Forschungsprojekt Deutsches Militär im kolonialen Einsatz 1880-1918 – Ein Kontinuum der Gewalt. Im Mittelpunkt des vierjährigen, bis 2028 laufenden Projekts steht die Untersuchung aller Formen der staatlichen Gewaltausübung in den deutschen Kolonien. Permanenter Gewaltzustand Der Projektleiter Dr. Christian Stachelbeck beschreibt die Positionierung des Projekts so: „Wir verstehen Gewalt als einen permanenten Zustand der Kolonialherrschaft, angefangen von alltäglichen Zwangsmaßnahmen bis hin zu den großen Operationen und Kriegen. Dazwischen gibt es eine große Bandbreite, die von latenter und struktureller Gewalt bis zu physischer Gewalt reicht, also Gewalt in allen möglichen Erscheinungsformen.“

700 bis 1000 Einsätze

Projektmitarbeiter Dr. Pierre Köckert stellt den vorläufigen Forschungsstand so dar:
„In der Konzeptionsphase fiel uns auf, dass bislang nur die großen Kolonialkriege betrachtet wurden. Zu nennen sind hier der Maji-Maji-Krieg, der Krieg gegen die Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika oder der Krieg gegen die „Boxer“ in China. Jedoch stellten wir bei der Erarbeitung der Konzeption fest, dass man anhand von Gefechtsmedaillen und Gefechtsspangen eine Aufzählung verschiedener militärischer Unternehmungen vornehmen kann. Dies ergibt etwa 300 identifizierbare Ereignisse. Schon eine erste Durchsicht der Quellen lässt vermuten, dass dies bei weitem nicht die vollständige Zahl ist. Wir können davon ausgehen, dass wir schätzungsweise, momentan kann man das noch nicht genau sagen, über 700 bis 1000 verschiedene militärische Unternehmungen registrieren kann.“

700 bis 1000 Einsätze Projektmitarbeiter Dr. Pierre Köckert stellt den vorläufigen Forschungsstand so dar: „In der Konzeptionsphase fiel uns auf, dass bislang nur die großen Kolonialkriege betrachtet wurden. Zu nennen sind hier der Maji-Maji-Krieg, der Krieg gegen die Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika oder der Krieg gegen die „Boxer“ in China. Jedoch stellten wir bei der Erarbeitung der Konzeption fest, dass man anhand von Gefechtsmedaillen und Gefechtsspangen eine Aufzählung verschiedener militärischer Unternehmungen vornehmen kann. Dies ergibt etwa 300 identifizierbare Ereignisse. Schon eine erste Durchsicht der Quellen lässt vermuten, dass dies bei weitem nicht die vollständige Zahl ist. Wir können davon ausgehen, dass wir schätzungsweise, momentan kann man das noch nicht genau sagen, über 700 bis 1000 verschiedene militärische Unternehmungen registrieren kann.“

„Saubere Schutztruppe?“ - Wie früher die Legende „Saubere Wehrmacht“ Tatsachen verfälscht hat, soll heute der Mythos „Saubere Schutztruppe“ die deutsche Kolonialherrschaft reinwaschen. Das Bundeswehr-Zentrum für Militärgeschichte dekonstruiert das gründlich.

👉 dekolonial-erinnern.de/mythos-saube...

1 week ago 4 1 0 0
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Togo beschließt Restitutionskomitee – Dekolonial Erinnern/decolonial memories Welche Antwort hat Deutschland auf wachsenden Druck aus früheren Kolonien?

Deutsche Fassung des Blogbeitrags zu Togo hier:
dekolonial-erinnern.de/togo-beschli...

1 week ago 0 0 0 0
Togo establishes restitution committee – Dekolonial Erinnern/decolonial memories

Find background Information on Togo‘s Restitution Committee, mentioned by Dr Toffa, here:
dekolonial-erinnern.de/togo-establi...

1 week ago 0 0 1 0
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Episode 19 (English) with Dr Ohiniko Toffa

Memories of German colonialism in Togo: Great conversation on podcast „Decolonial Memories“ with Dr Ohiniko Toffa, provenance researcher at @kulturspk.bsky.social.

open.spotify.com/episode/70S1...

1 week ago 3 1 1 0
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Foto eines Ausschnitts des Interviews mit Foto von B. Ndikung

Foto eines Ausschnitts des Interviews mit Foto von B. Ndikung

Dekolonial Erinnern im Haus der Kulturen der Welt Berlin @hkw-berlin.bsky.social: Schönes Intervew mit dem Leiter Bonaventure Ndikung im @tagesspiegel.de (€)

1 week ago 4 0 0 0
DIe Suche nach einem richtigen Umgang mit sensiblen Objekten ist auch immer mit der Frage verbunden, wessen Perspektive und Ethnik man in der Bewertung eines Artefaktes als sensible Vorrang gibt. Es ist wichtig kulturelle Diversität auch in Debatten um sensible Objekte ernst zu nehmen und Dialoge zu suchen. Statements von Expert:innen aus verschiedenen Ländern, die wir zum Thema befragt haben, finden sich unter dem Link in der Beschreibung.

DIe Suche nach einem richtigen Umgang mit sensiblen Objekten ist auch immer mit der Frage verbunden, wessen Perspektive und Ethnik man in der Bewertung eines Artefaktes als sensible Vorrang gibt. Es ist wichtig kulturelle Diversität auch in Debatten um sensible Objekte ernst zu nehmen und Dialoge zu suchen. Statements von Expert:innen aus verschiedenen Ländern, die wir zum Thema befragt haben, finden sich unter dem Link in der Beschreibung.

#ProvenienzVision von Dr. Christiane Falck und Dr. Michael Kraus, Institut für Ethnologie und Ethnologische Sammlung, Universität Göttingen:

Video mit Statements von Expert:innen: openilias.uni-goettingen.de/openilias/il...

#TagderProvenienzforschung
#KolonialeProvenienzen
@akpf.bsky.social

1 week ago 5 2 0 1
Tag der Provinienzforschung: Einblicke in die Afrika-Bestände Am 8. April 2026 findet zum achten Mal der Internationale Tag der Provenienzforschung statt. An diesem Tag gibt Maike Schimanowski Einblicke in ihren Erstcheck der Afrika-Bestände des Berliner Missionswerkes im Landeskirchlichen Archiv am Bethaniendamm.

Dekolonial Erinnern im Berliner Missionswerk: Überzeugende Auseinandersetzung mit kolonialen Verflechtungen und eigener Missionssammlung. Erstcheck durch Maike Schimanowski finanziert von Deutsches Zentrum Kulturgutverluste. @janhuesgen.bsky.social

www.berliner-missionswerk.de/aktuelles/me...

1 week ago 5 1 0 0
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Forscher über museale Erwerbspraktiken: „Die Kolonisierten wurden eingeschüchtert“ Erpressung war gang und gäbe: Provenienzforscher Aziz Sandja ergründet, wie in der Kolonialzeit rituelle Objekte in europäische Museen kamen.

Restitution Deutschland:

taz.de/Forscher-ueb...

2 weeks ago 4 5 0 0
„Kultur als Waffe“ – Dekolonial Erinnern/decolonial memories

Entwurf des Wahlprogramms AfD Sachsen-Anhalt: Kritischer Blgbeitrag verweist auf Zentralität der Kulturpolitik für die angestrebte gesellschaftliche Veränderung und die damit verbundene Verweigerung einer kritischen Aufarbeitung des Kolonialismus.

dekolonial-erinnern.de/kultur-als-w...

2 weeks ago 0 0 0 0

„Myth of the ‘clean Schutztruppe’ debunked: Bundeswehr institute documents widespread military violence in German colonies“.

Blog text about episode (German) of podcast „Decolonial Memories“ with Bundeswehr Centre for Military History and Social Sciences.

👉 dekolonial-erinnern.de/myth-of-the-...

2 weeks ago 6 5 0 0
Titelseite des Beitrags auf Blog „dekolonial-erinnern.de“

Titelseite des Beitrags auf Blog „dekolonial-erinnern.de“

Bundeswehr & Kolonialismus: Blogbeitrag „Mythos ,Saubere Schutztruppe’ widerlegt“ zur Podcastfolge von „Decolonial Memories“ mit dem Zentrum für Militärpolitik und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.

👉 dekolonial-erinnern.de/mythos-saube...

2 weeks ago 2 0 0 1

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„Die derzeitigen Planungen verlaufen im Austausch mit Expertinnen & Experten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kultur & den Ländern. Darunter ist auch der Bereich der Gedenkstätten vertreten.“

@gedenkstaettenref.bsky.social @isdbund.bsky.social @jhaentzschel.bsky.social @aguigah.bsky.social

2 weeks ago 2 0 0 0

Dekolonial Erinnern durch Bundesregierung: Eine Sprecherin des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur & Medien @bundeskultur.bsky.social teilt heute mit: „BKM treibt die Aufarbeitung des Kolonialismus in mehreren Handlungsfeldern voran. BKM strebt an, ein Papier im Herbst 2026 vorzulegen.“

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2 weeks ago 4 0 1 0
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Second review in a week! Thank you for the thoughtful and kind appraisal.

2 weeks ago 4 1 0 0

cc: @kilderbenhauser.bsky.social @flindersuniversity.bsky.social

2 weeks ago 1 0 0 0