Advertisement · 728 × 90
#
Hashtag
#KolonialeProvenienzen
Advertisement · 728 × 90
Kia ora, originally from Berlin, I am an independent historian working in New Zealand. My current research involves investigating the provenance of taonga (objects) associated with Ngati Kahu, an iwi (tribe) in the far north of New Zealand. Maori have a strong interest in bringing their taonga home. Museums in New Zealand are now more proactively identifying taonga which should be returned, addressing their provenance history. Funding is a major constraint for this work to take place. My hope is that its positive impact on creating honest conversations and fostering relationships becomes widely recognised. I would like to see more provenance researchers working together, exchanging ideas and experiences, and developing collaborations.

Kia ora, originally from Berlin, I am an independent historian working in New Zealand. My current research involves investigating the provenance of taonga (objects) associated with Ngati Kahu, an iwi (tribe) in the far north of New Zealand. Maori have a strong interest in bringing their taonga home. Museums in New Zealand are now more proactively identifying taonga which should be returned, addressing their provenance history. Funding is a major constraint for this work to take place. My hope is that its positive impact on creating honest conversations and fostering relationships becomes widely recognised. I would like to see more provenance researchers working together, exchanging ideas and experiences, and developing collaborations.

#ProvenienzVision by Dr. Tanja Rother, Independent historian and provenance researcher based in Aotearoa New Zealand:

#TagderProvenienzforschung
#KolonialeProvenienzen
@akpf.bsky.social

3 1 0 0
Die Zusammenarbeit mit kamerunischen Forschungspartner:innen am Städtischen Museum Braunschweig im Rahmen des Verbundsprojekts PAESE (Provenienzforschung in außereuropäischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachen) habe ich als sehr bereichernd erlebt. Wir konnten neue Beziehungen aufbauen und Ausgangspunkte für zukünftigte Projekte schaffen. Für die Zukunft wünsche ich mir eine Verstetigung der kooperativen Provenienzforschung zu Sammlungen aus kolonialen Kontexten, damit die Impulse aus zeitlich begrenzten Projekten zu strukturellen Veränderungen an Museen beitragen.

Die Zusammenarbeit mit kamerunischen Forschungspartner:innen am Städtischen Museum Braunschweig im Rahmen des Verbundsprojekts PAESE (Provenienzforschung in außereuropäischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachen) habe ich als sehr bereichernd erlebt. Wir konnten neue Beziehungen aufbauen und Ausgangspunkte für zukünftigte Projekte schaffen. Für die Zukunft wünsche ich mir eine Verstetigung der kooperativen Provenienzforschung zu Sammlungen aus kolonialen Kontexten, damit die Impulse aus zeitlich begrenzten Projekten zu strukturellen Veränderungen an Museen beitragen.

#ProvenienzVision von Isabella Bozsa, ehem. wissenschaftliche Mitarbeiterin am Städtischen Museum Braunschweig, Verbundprojekt PAESE:

#TagderProvenienzforschung
#KolonialeProvenienzen
@akpf.bsky.social

4 1 0 0
DIe Suche nach einem richtigen Umgang mit sensiblen Objekten ist auch immer mit der Frage verbunden, wessen Perspektive und Ethnik man in der Bewertung eines Artefaktes als sensible Vorrang gibt. Es ist wichtig kulturelle Diversität auch in Debatten um sensible Objekte ernst zu nehmen und Dialoge zu suchen. Statements von Expert:innen aus verschiedenen Ländern, die wir zum Thema befragt haben, finden sich unter dem Link in der Beschreibung.

DIe Suche nach einem richtigen Umgang mit sensiblen Objekten ist auch immer mit der Frage verbunden, wessen Perspektive und Ethnik man in der Bewertung eines Artefaktes als sensible Vorrang gibt. Es ist wichtig kulturelle Diversität auch in Debatten um sensible Objekte ernst zu nehmen und Dialoge zu suchen. Statements von Expert:innen aus verschiedenen Ländern, die wir zum Thema befragt haben, finden sich unter dem Link in der Beschreibung.

#ProvenienzVision von Dr. Christiane Falck und Dr. Michael Kraus, Institut für Ethnologie und Ethnologische Sammlung, Universität Göttingen:

Video mit Statements von Expert:innen: openilias.uni-goettingen.de/openilias/il...

#TagderProvenienzforschung
#KolonialeProvenienzen
@akpf.bsky.social

5 2 0 1
Das Bild zeigt den Ausstellungsraum des Anatomischen Instituts der Universität Freiburg um 1900. In den dortigen Vitrinen wurden menschliche Schädel präsentiert. In der digitalen Bearbeitung wurden sie aus Pietät entfernt. Heute setzt sich die Universität Freiburg mit diesem historischen Unrecht auseinander und reflektiert ihre Verstrickung in koloniale Rassistische Wissenschaftspraktiken. Zugleich erinnert sie an die Menschen, deren Namen und Lebensgeschihten vielfacht nicht überliefert sind. Die Provenienzforschung arbeitet daran, ihre Biografien so weit wie möglich zu rekonstruieren und den Austausch mit Herkunftsgesellschaften zu suchen, um mögliche Wege des weiteren Umgangs zu klären.

Das Bild zeigt den Ausstellungsraum des Anatomischen Instituts der Universität Freiburg um 1900. In den dortigen Vitrinen wurden menschliche Schädel präsentiert. In der digitalen Bearbeitung wurden sie aus Pietät entfernt. Heute setzt sich die Universität Freiburg mit diesem historischen Unrecht auseinander und reflektiert ihre Verstrickung in koloniale Rassistische Wissenschaftspraktiken. Zugleich erinnert sie an die Menschen, deren Namen und Lebensgeschihten vielfacht nicht überliefert sind. Die Provenienzforschung arbeitet daran, ihre Biografien so weit wie möglich zu rekonstruieren und den Austausch mit Herkunftsgesellschaften zu suchen, um mögliche Wege des weiteren Umgangs zu klären.

#ProvenienzVision von Dr. Christoph Balzar, Provenienzforschung zu kolonialen Wissenschaftssammlungen, Universität Freiburg:

#TagderProvenienzforschung
#KolonialeProvenienzen
@akpf.bsky.social

5 1 0 1
Als Provenienzforscherin habe ich viel Zeit damit verbracht, Kontakte in die Herkunftsregionen der Objekte herzustellen. Museen können sich nur zu nachhaltigen Kontaktzonen entwickeln, wenn Kooperationsprojekte langfristig angelegt sind. Der Aufbau von Netzwerken braucht Zeit und Vertrauen und ist in der Regel personengebunden. Letztlich können etablierte Kooperationen einen wichtigen Beitrag zur Dekolonisierung der Museen leisten.

Als Provenienzforscherin habe ich viel Zeit damit verbracht, Kontakte in die Herkunftsregionen der Objekte herzustellen. Museen können sich nur zu nachhaltigen Kontaktzonen entwickeln, wenn Kooperationsprojekte langfristig angelegt sind. Der Aufbau von Netzwerken braucht Zeit und Vertrauen und ist in der Regel personengebunden. Letztlich können etablierte Kooperationen einen wichtigen Beitrag zur Dekolonisierung der Museen leisten.

#ProvenienzVision von Bianca Baumann:

#TagderProvenienzforschung
#KolonialeProvenienzen
@akpf.bsky.social

6 1 0 2
Instruments that once produced sounds, accompanied rituals, or were part of everyday life in Indonesia are now preserved in European museum collections. Through my work, I try to reconnect them with the knowledge, practices, and communities they come from. For me provenance research is not only about tracing how objects arrived in museums, but about understanding what has been lost, transformed, or silenced along the way. I hope that in the future this work will increasingly be carried out in close dialogue with musicians, makers, and communities in Indonesia, so that these instruments can be understood again as part of living cultural traditions.

Instruments that once produced sounds, accompanied rituals, or were part of everyday life in Indonesia are now preserved in European museum collections. Through my work, I try to reconnect them with the knowledge, practices, and communities they come from. For me provenance research is not only about tracing how objects arrived in museums, but about understanding what has been lost, transformed, or silenced along the way. I hope that in the future this work will increasingly be carried out in close dialogue with musicians, makers, and communities in Indonesia, so that these instruments can be understood again as part of living cultural traditions.

#ProvenienzVision by Endy Barqah, Musician and Researcher at the Colonial-Era Collections from Indonesia in Lower Saxony:

#TagderProvenienzforschung
#KolonialeProvenienzen

5 2 0 1
Seit vielen Jahren forsche ich in Drittmittelprojekten zu kolonialen Provenienzen am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg. Diese Arbeit braucht Zeit, Vertrauen und langfristige Beziehungen, gerade im Austausch mit internationalen Partnern. Trotzdem bleibt sie hier am Museum aktuell an befristete Förderlogiken gebunden.
Meine #ProvenienzVision: Statt immer neuer Projektanträge brauchen wir verstetigte Strukturen, damit Provenienzforschung in den Institutionen nachhaltig wirken kann.

Seit vielen Jahren forsche ich in Drittmittelprojekten zu kolonialen Provenienzen am Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg. Diese Arbeit braucht Zeit, Vertrauen und langfristige Beziehungen, gerade im Austausch mit internationalen Partnern. Trotzdem bleibt sie hier am Museum aktuell an befristete Förderlogiken gebunden. Meine #ProvenienzVision: Statt immer neuer Projektanträge brauchen wir verstetigte Strukturen, damit Provenienzforschung in den Institutionen nachhaltig wirken kann.

#ProvenienzVision von Jennifer Tadge (@jennytadge.bsky.social), Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg:

#TagderProvenienzforschung
#KolonialeProvenienzen

8 3 0 1
Eine Herausforderung ist, dass keine, allgemeine oder widersprüchliche Angaben zum Entstehungsort vieler Objekte aus möglicherweise kolonialen Kontexten in den meisten Heimat-, Stadt- und Regionalmuseen vorliegen. Es ist eine Hilfestellung bei der näheren Zuordnung nötig. Die Objekte sollten für die bzw. insbesondere mit den Herkunftgesellschaften identifiziert werden.

Eine Herausforderung ist, dass keine, allgemeine oder widersprüchliche Angaben zum Entstehungsort vieler Objekte aus möglicherweise kolonialen Kontexten in den meisten Heimat-, Stadt- und Regionalmuseen vorliegen. Es ist eine Hilfestellung bei der näheren Zuordnung nötig. Die Objekte sollten für die bzw. insbesondere mit den Herkunftgesellschaften identifiziert werden.

#ProvenienzVision von Dr. Annette Müller-Spreitz, Koordinierungsstelle Provenienzforschung am Museumsverband Sachsen-Anhalt:

#TagderProvenienzforschung
#KolonialeProvenienzen

8 3 0 1