Der bvvp hat nicht unterschrieben 😌
Posts by Bettina Grande
Bild 1/4 zeigt die DGPPN-Webseite mit einer Pressemitteilung vom 14.04.2026 zum neuen Positionspapier über das Post-COVID-Syndrom.
Die Bilder 2 bis 4 zeigen Seiten einer Stellungnahme des Psychotherapie-Netzwerks ME/CFS zum Positionspapier von DGPPN und DGPM. Darin werden einzelne Klarstellungen des Papiers benannt, zugleich aber problematische Grenzverwischungen kritisiert, insbesondere Psychotherapie ohne psychische Komorbidität zur Verbesserung von Fatigue, problematische Deutungen von PEM und die Gefahr von Aktivierungs-, Reha- und Fehlversorgungslogiken. Die letzte Seite betont Psychotherapie als begleitende Unterstützung, nicht als kurative Behandlung der somatischen Grunderkrankung, und nennt Bettina Grande als Verantwortliche.
Die Bilder 2 bis 4 zeigen Seiten einer Stellungnahme des Psychotherapie-Netzwerks ME/CFS zum Positionspapier von DGPPN und DGPM. Darin werden einzelne Klarstellungen des Papiers benannt, zugleich aber problematische Grenzverwischungen kritisiert, insbesondere Psychotherapie ohne psychische Komorbidität zur Verbesserung von Fatigue, problematische Deutungen von PEM und die Gefahr von Aktivierungs-, Reha- und Fehlversorgungslogiken. Die letzte Seite betont Psychotherapie als begleitende Unterstützung, nicht als kurative Behandlung der somatischen Grunderkrankung, und nennt Bettina Grande als Verantwortliche.
Die Bilder 2 bis 4 zeigen Seiten einer Stellungnahme des Psychotherapie-Netzwerks ME/CFS zum Positionspapier von DGPPN und DGPM. Darin werden einzelne Klarstellungen des Papiers benannt, zugleich aber problematische Grenzverwischungen kritisiert, insbesondere Psychotherapie ohne psychische Komorbidität zur Verbesserung von Fatigue, problematische Deutungen von PEM und die Gefahr von Aktivierungs-, Reha- und Fehlversorgungslogiken. Die letzte Seite betont Psychotherapie als begleitende Unterstützung, nicht als kurative Behandlung der somatischen Grunderkrankung, und nennt Bettina Grande als Verantwortliche.
Das Psychotherapie-Netzwerk ME/CFS
hat eine Stellungnahme zum DGPPN-/DGPM-Positionspapier zu #PostCOVID veröffentlicht:
wichtige Klarstellungen,
aber problematische Grenzverwischungen
mit Folgen für Forschung, Versorgung und
Patientensicherheit.
#MECFS #PEM #NoGET
drive.google.com/file/d/1UlBt...
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Die begriffliche Unschärfe suggeriert jedoch genau eine solche kurative Wirkung -
wenig überraschend,
wenn derartige Effekte in entsprechenden Studien gefunden werden.
So werden aus Unschärfen Evidenzen,
die letztlich Einzug in die Leitlinien nehmen.
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Unscharfe Begriffe wie
„Fatigue“ oder
„Lebensqualität“
erfassen bei #LongCovid oder #MECFS vor allem subjektive Befindlichkeiten.
Diese können durch begleitende Psychotherapie durchaus verbessert werden-
ohne dass dadurch die körperliche Krankheit selbst beeinflusst wird.
Nahaufnahme eines markierten Textausschnitts aus dem Artikel. Hervorgehoben ist die Formulierung, Psychotherapie solle auch ohne Komorbiditäten zur Unterstützung der Krankheitsverarbeitung oder zur Verbesserung der Fatigue-Symptome angeboten werden.
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Neben der Unterstützung der Krankheitsverarbeitung könnten mit Hilfe von Psychotherapie
„die Fatigue Symptome verbessert werden“ -
hierdurch wird ein kurativer Anspruch formuliert:
Screenshot eines DocCheck-Artikels. Blau markiert ist ein Zitat von Prof. Martin Walter. Darin heißt es, Psychotherapie sei bei psychischen Komorbiditäten indiziert und solle auch Betroffenen ohne Komorbiditäten angeboten werden – zur Unterstützung der Krankheitsverarbeitung oder zur Verbesserung der Fatigue-Symptome.
Screenshot eines DocCheck-Artikels. Blau markiert ist die Aussage, eine einseitige Zuschreibung der Erkrankung auf nur psychische oder nur körperliche Ursachen sei nicht evidenzbasiert. Stattdessen werde von einem Wechselspiel körperlicher und psychosozialer Prozesse bei Entstehung und Fortbestehen der Erkrankung ausgegangen.
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Nach dem psychiatrischen Konsensuspapier folgt eine Ausweitung des Anspruchs der Psychiatrie: Im @docchecknews.bsky.social
Artikel zu #LongCOVID #MECFS wird eine generelle Zuständigkeit der Psychiatrie formuliert:
Psychotherapie für alle,
auch ohne Komorbidität.
www.doccheck.com/de/detail/ar...
Dankeschön 🐇🥙
🐣🙃
Holztisch mit ausgebreiteter Zeitung als Unterlage. Darauf liegen mehrere bunt gefärbte Ostereier (rot, gelb, grün, blau, violett), teilweise noch leicht glänzend vom Färben.
Frohe Ostern!🐰🐇🐣
Auf einem Tisch liegen ein beigefarbenes T-Shirt, mehrere Aufkleber und ein Begleitschreiben von „Empty Stands“. Ein runder Sticker zeigt ein Kind und ein Virus mit der Aufschrift „Remember Kids: COVID will harm you“, ein anderer einen maskierten Bären mit „Only you can protect ME/CFS“. Daneben liegen weitere Flyer und Materialien zur Aufklärung über ME/CFS und Long COVID.
Überraschung im Briefkasten - danke an @emptystands.me
für die Ausstattung für meinen nächsten Stadionbesuch ⚽️😎!
#MECFS #LongCOVID
#LongCovid & #MECFS?
„Das Gehirn gehört allemal dazu-
und wie wir es zwischen Psychiatrie, Neurologie und Psychosomatik aufteilen,
ist Feinarbeit.“
(Frank Erbguth, DGN-Talk,
19:00–19:22)
youtu.be/iFPDoA7Y7x0?...
Vier Monate später:
GBA-Off-Label-Liste mit 4 Wirkstoffen,
2 davon Antidepressiva).
👌🏼
Quellen:
www.g-ba.de/presse/press...
www.g-ba.de/downloads/40...
www.tagesschau.de/wissen/gesun...
www.aerztezeitung.de/Medizin/Off-...
link.springer.com/content/pdf/...
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Die Off-Label-Verordnung wird zur stillschweigenden
In-Label-Diagnose;
Wirkung wird zur Ursache umgedeutet.
Die Krankheit verschiebt sich leise und folgenreich:
Wer die Kategorie setzt, prägt die Versorgung.
Wer die Versorgung prägt, definiert wer,
was,
vor allem:
WIE behandelt (wird).
#NoRehab
Dokument „Tragende Gründe“ des G-BA zur Off-Label-Verordnung bei Long COVID (April 2026).
(Behandlungsdauer): Empfehlung: Antidepressiva-Behandlung mindestens 6 Monate zur Aufrechterhaltung der Wirkung.
Textpassage: Verweis auf Forschungsinitiativen wie das DZPG zur Verbesserung des Verständnisses von Post-COVID.
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So entsteht „In-Label-Use“ durch Umdeutung –
ohne Zulassung,
ohne Evidenz für die tatsächlich zugrunde liegenden Mechanismen.
Das ist Definitionsmacht.
Sie bestimmt Forschungsgelder (DZPG statt Immunologie), Zuständigkeiten und letztlich Versorgung ohne Rücksicht auf #PEM.
Screenshot G-BA: Vier Wirkstoffe künftig im Off-Label-Use bei Long/Post-COVID verordnungsfähig.
(Agomelatin/Vortioxetin): Auszug: Antidepressiva (Agomelatin, Vortioxetin) sollen Off-Label gegen Fatigue, kognitive Einschränkungen und depressive Symptome eingesetzt werden.
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Parallel dazu veröffentlicht der #GBA die „Liste“ verordnungsfähiger Medikamente im Off-Label-Use:
Antidepressiva gegen Fatigue & kognitive Einschränkungen.
Die Deutung:
Wirkt bei B →
also ist B eine Form von A.
Fatigue bei
#PAIS oder #MECFS wird stillschweigend zum Depressions-Äquivalent.
Screenshot eines Fachartikels („Der Stellenwert der Psychiatrie in der Versorgung und Forschung von Post-COVID“, 2026, Open Access).
Hervorgehobener Text: Forderung nach „sorgfältiger Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen“ und Betonung psychiatrischer Expertise bei Post-COVID.
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Die aktuelle Entwicklung bei #LongCovid und #MECFS folgt einem Muster:
Psychosomatik, Neurologie und zuletzt auch die Psychiatrie formulieren Versorgungsansprüche.
Das neue Konsensuspapier rahmt Post-COVID als psychische Erkrankung;
„psychiatrische Expertise sei zwingend erforderlich“.
☝🏼✍🏼
Warum Off-Label, wenn CBT/GET als Standard propagiert werden? 🤡
Hinweis:
Die Termine des Psychotherapie-Netzwerks ME/CFS im April und Mai entfallen.
Der nächste Termin findet statt am:
Donnerstag, 11. Juni, 19:00–20:30 Uhr (online)
#MECFS #PEM
#Psychotherapie #NoGET
Text verweist auf die Notwendigkeit verstärkter Forschung und öffentlicher Aufmerksamkeit sowie auf Initiativen wie das Deutsche Zentrum für psychische Gesundheit (DZPG).
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Das bleibt nicht folgenlos.
Es prägt die Verteilung von Forschungsgeldern -
und vor allem die Versorgung der Betroffenen.
Dass ausgerechnet das Deutsche Zentrum fur psychische Gesundheit (DZPG) als geeignete
Forschungsinitiative genannt wird, spricht für sich.
Textausschnitt des Fachartikels: Reduktion von Stigma und Vermeidung vorschneller Einordnung von Post-COVID-Symptomen als psychische Störung werden betont; Voraussetzung sei eine ressourcenbasierte, komplexitätsgerechte Versorgung.
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Ein innerer Widerspruch:
Stigmatisierung wird benannt - und zugleich reproduziert.
Die Autoren sehen das Problem,
halten aber an ihrer Rahmung fest („sind hierbei kein Widerspruch").
Textabschnitt beschreibt, dass Post-COVID-Betroffene neben gesundheitlichen auch soziale und psychische Belastungen durch Stigmatisierung erleben.
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Der Beitrag thematisiert selbst die Stigmatisierung durch die Zuschreibung psychischer
Ursachen.
Und vollzieht genau diese Zuschreibung sprachlich - konsequent und systematisch.
Hervorgehobener Text: Zur Unterstützung von Betroffenen sei eine sorgfältige Abgrenzung psychischer Erkrankungen erforderlich und psychiatrische Expertise „zwingend nötig“.
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Auch heißt es, psychiatrische Expertise sei „zwingend nötig",
um Betroffene adäquat zu unterstützen.
Auch das ist keine bloße Ergänzung sondern ein klar formulierter Anspruch auf
Zustandigkeit.
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Das ist keine neutrale
Beschreibung.
Es ist eine Rahmung, die Zuständigkeiten definiert - für Diagnostik,
Behandlung und Versorgung.
Wer die Kategorie setzt, beansprucht und bestimmt damit auch den Zugang zur Versorgung.
Markierter Abschnitt beschreibt Post-COVID-Symptome, darunter Fatigue, kognitive Einschränkungen, Konzentrationsstörungen sowie Angst und affektive Symptome; zusätzlich werden Belastungsintoleranz und PEM erwähnt
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Im Text setzt sich das fort:
Fatigue wird gemeinsam mit kognitiven Einschränkungen, Konzentrationsstörungen und Angst den
»neuropsychiatrischen
Symptomen" zugeordnet.
Hervorgehobene Textstelle aus dem Fachartikel: Eine sorgfältige Abgrenzung von anderen (!) psychischen Erkrankungen sei Voraussetzung für die richtige Behandlung und unterstreiche die Notwendigkeit, psychiatrische Expertise frühzeitig einzubeziehen.
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Post-COVID wird so im Kontext psychischer Erkrankungen verortet.
Eine offene Klärung,
dass es sich um eine somatische Erkrankung handelt, findet nicht statt.
Die diagnostische Perspektive ist damit bereits vorstrukturiert.
Screenshot eines Springer-Artikels („Der Nervenarzt“, 2026) mit dem Titel „Der Stellenwert der Psychiatrie in der Versorgung und Forschung von Post-COVID“, inkl. Hinweis auf Open Access, Download-Button und Autorenliste.
Screenshot der Springer-Seite zur Zeitschrift „Der Nervenarzt“. Sichtbar sind die Fachgesellschaft DGPPN, Journal-Kennzahlen (Impact Factor 1,1; 5-Jahres-IF 0,9), schnelle Entscheidungszeit (3 Tage) sowie die Angabe „Hybrid Publishing“.
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„Der Stellenwert der Psychiatrie in der Versorgung und
Forschung von Post-COVID"
- so der Titel eines neuen
Konsensuspapiers im
Nervenarzt.
In der Zusammenfassung heißt
es:
„Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen." Damit ist der Referenzrahmen gesetzt.
#MECFS #PEM