Make #feminism a threat! 9/9
Posts by Basisgruppe Antifaschismus Bremen
Verlassen wir uns nicht darauf, dass einzelne Gesetze nachgebessert oder bisschen mehr Geld in unzureichend ausgestatteten Gewaltschutzeinrichtungen gesteckt wird. Es braucht eine starke feministische Bewegung, um diese Macht zu brechen und ohne Angst leben zu können. 8/9
Es geht, neben der Befriedigung von Lust, um die Ausübung und Reproduktion von Macht. Es geht darum, Angst zu machen. 7/9
Die Aneignung der Körper von Frauen und Mädchen ohne ihr Wissen ist deshalb nur eine besonders brutale und widerliche Form dieses Anspruchsdenkens und dient dabei als Kontrollmechanismus, die patriarchale Vormachtstellung in der Gesellschaft aufrechtzuerhalten. 6/9
Patriarchale Gewalt gegenüber Frauen und Queers strukturiert unsere Gesellschaft und begegnet uns tagtäglich. 5/9
Die Täter waren keine psychisch kranken Einzeltäter, sondern „ganz normale Männer“. Mit denen wir zusammenleben, die uns im Krankenhaus behandeln, mit denen wir organisiert sind. Das macht Angst. 4/9
Die Reaktion in den Medien und Politik schwangt zwischen einer inszenierten Solidarität mit den Opfern ohne tatsächliche Konsequenzen und rassistischer Erzählungen als Ursache des Problems (#Merz). Frauen und Queers wissen alle: das hätte auch mir passieren können. 3/9
Nun ist auch in #Bremerhaven ein Fall öffentlich geworden, in dem ein Arzt narkotisierte Patientinnen missbraucht haben soll. Die jüngste war sieben Jahre alt. 2/9
Hinten: Ein OP-Tisch. Vorne: "Nicht nur Bremerhaven, sondern überall: Alltag mit "ganz normalen Männern"
Jeffrey #Epstein, Dominique #Pelicot, Christian #Ulmen - Männer, deren Namen, in letzter Zeit Schlagzeilen machten, da sie auf brutale Weise an Frauen, Queers und Kindern sexualisierte Gewalt ausübten. 1/9
[1/2] Ein Essay über den Marxismus‑Leninismus, der den sogenannten antiimperialistischen Erklärungsmustern im Kontext des russischen Angriffskriegs und des 7. Oktober 2023 auf den Grund geht. Diese simplen, manichäischen Deutungen …
ak-anarchistischeskorrektiv.com/ak/marxismus...
Seiten aus dem Lesebuch »Sich nicht regieren lassen. Rosa Luxemburg zu Demokratie und linker Organisierung«, herausgegeben von Lutz Brangsch und Miriam Pieschke
#OTD Von Rosa Luxemburg lernen, die heute vor 155 Jahren geboren wurde: Wie geht Demokratie, wie linke Organisierung? Unser Lesebuch »Sich nicht regieren lassen« liefert Antworten – ein wichtiges Buch in Zeiten des Rechtsrucks, der sich ganz aktuell in der Kulturpolitik zeigt. … /1
Eine schwarzweiß Aufnahme. Eine leicht lächelnde Person mit lockigem mittellangen schwarzen Haar und weißem Kleid steht neben einer Art Werbetafel eines Gebäudes. Sie steht links davon und hält beide Hände an ein großes weißes Plakat. Auf diesem steht: 1203 Restaurant Invites you to enjoy "Free Borsht" in celebration Of Stalin's Death
#OTD
Free Borsht in Celebration of Stalin's Death.
Gruppe "Kritik&Intervention" hat ein Statement zur Demo von marxist.-leninist. Neuaufwärmungen in #Erfurt am 7.3. veröffentlicht: Feministisches Anliegen ist für diese Gruppen nur vorgeschoben, um Frauen für den antiimp. Kampf zu instrumentalisieren.: kritikintervention.noblogs.org/post/2026/03...
Mit Tucholsky deshalb Solidarität mit dem Golden Shop und den Schmuddelkindern: „In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“ 7/7
Der Meinungskorridor wird gerade aktiv enger gezogen – und sie stehen daneben und nennen es Kulturpolitik. Am Ende bleibt von der viel beschworenen liberalen kulturellen Vielfalt nur noch das übrig, was in die deutsche Leitkultur passt. 6/7
Absurd wird es aber, wenn ausgerechnet jene Bremer Medien, die solche Geheimdienste verteidigen oder beklatschen, gleichzeitig über eine angebliche „Verengung des Meinungskorridors“ klagen, weil eine Veranstaltung mit dem Bremer Geheimdienstchef abgesagt wird. 5/7
Wer stabilisiert, bleibt förderwürdig. Weniger Raum für kritische Kultur – mehr Geld und Anerkennung für das, was zum nationalen Standort passt. 4/7
Nicht mehr zählt, welche Bücher verkauft werden oder welche Debatten angestoßen werden – sondern ob man politisch „unproblematisch“ ist. Kulturpolitik wird so immer offener auf das Staatsinteresse verpflichtet. Wer Kritik übt, gilt schnell als Risiko. 3/7
Auch daran zeigt sich der Rechtsruck ziemlich deutlich. Während im Kulturbereich insbesondere die freien Kulturszenen unter finanziellen Druck geraten, werden jetzt politische Loyalitätsfragen entscheidend. 2/7
Hinten: der Golden Shop. Vorne: Buchhandelspreisgewinner unserer Herzen: Golden Shop statt Verfassungsschutz
Mehrere Buchhandlungen, darunter der Bremer Golden Shop, fliegen aus dem Deutschen #Buchhandlungspreis, weil der #Verfassungsschutz „Erkenntnisse“ über sie geliefert hat. Mit anderen Worten: Ein Geheimdienst entscheidet mit, wer als kulturell preiswürdig gilt. 1/7
Solidarität mit der IL, hinten sieht man ein Ausschnitt der Bundesbehörde.
Wir haben ein Statement bezüglich der Bespitzelung der interventionistischen Linken durch den Verfassungsschutz verfasst.
Auf dem Bild findet man einen Hai, auf ihm ist der Slogan make feminism a threat zu lesen
Wir sind das kommunistische ...ums Ganze! Bündnis und ihr findet uns nicht nur ab sofort hier auf Bluesky, sondern dieses Jahr mit unserer antifaschistischen Kampagne Make Feminism a Threat! bundesweit auf der Straße gegen den antifeministischen Rollback.
www.umsganze.org/make-feminis...
Demoplakat mit Aufschrift: "GRUNDRECHTE gegen Geheimdienst und Rechtsruck verteidigen Bremen wird kein Trump-Land!
Dagegen gehen wir am Sonntag gemeinsam auf die Straße! Staat, Nation, Kapital, Bremen, Scheiße – wir sind alle IL! 17/17
Je schärfer diese Widersprüche werden, desto stärker wird der Versuch, sie präventiv zu kontrollieren. Das ist der Rechtsruck, wie er im Bilderbuch steht – nicht als Ausnahmezustand, sondern als normale Form kapitalistischer Krisenbewältigung. 16/17
Law-and-Order-Politik, nationale Wettbewerbsfähigkeit und Sozialabbau verschmelzen zu einem Krisenmodus, in dem politische Konflikte nicht gelöst, sondern verwaltet werden. Das „Antifa-Verbot“ ist in diesem Sinne kein Ausrutscher, sondern Symptom. 15/17
Nicht der Inhalt, sondern die Loyalität zum System, nicht soziale Gerechtigkeit, sondern die Verfassungstreue entscheidet über politische Legitimität. Der demokratische Rechtsstaat erscheint dabei nicht als Gegenpol zur autoritären Entwicklung, sondern als ihr Instrument. 14/17
Tatsächlich geht es um etwas Grundsätzlicheres. In einer Phase ökonomischer Enge wird jede Opposition, die nicht in die Standort- und Stabilitätslogik passt, zum Problem erklärt. 13/17
Vordergründig sieht das nach parteipolitischem Gezanke aus: eine CDU, die mit AfD-Themen punktet, eine SPD, die taktisch laviert, und eine Linkspartei, die sich zwischen Systemopposition und Regierungsfähigkeit nicht so recht entscheiden mag. 12/17
Sozialabbau und Sicherheitsdiskurs sind keine getrennten Prozesse – sie gehören zusammen. Wer unten kürzt, muss von oben Ordnung herstellen. 11/17